Strittige Scheidung trotz Ehevertrags

2. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
Foggysunset
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Strittige Scheidung trotz Ehevertrags

Grüße!

Die Kommunikation mit meinem Mann in Hinsicht auf die Scheidung war schon von Anfang an Kompliziert.
Dennoch hatte ich jüngst die Scheidung eingereicht, nur um daraufhin ein Schreiben seines Anwalts zu bekommen, dass er der Scheidung widerspricht und so wie so den ganzen Ehevertrag anfechtet.
Als Grund dafür wird unter anderem genannt dass durch Gütertrennung und Ausschluss von Versorgungsausgleich und nachehelichem Unterhalt keine ausreichende finanzielle Kompensation gewährleistet sei.
Er und ich waren beide Vollzeit angestellt, kein nennenswerter Unterschied im Gehalt (netto etwa 400€?) und es gibt keine Kinder.

Wie wahrscheinlich ist es, dass er mit so etwas durch kommt? Und dass es die Scheidung noch mehr in die Länge zieht? Oder sind die Richter da sehr sachlich und verweisen darauf, dass es einen Ehevertrag gibt und dass dieser Bestand hat auch wenn er einem jetzt, wo der Fall eingetreten ist, nicht mehr schmeckt?

Ich danke Euch für eure Antworten und stehe natürlich auch für Rückfragen offen!

Grüße,
M.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6953 Beiträge, 1461x hilfreich)

Zitat (von Foggysunset):
Ich danke Euch für eure Antworten und stehe natürlich auch für Rückfragen offen!


Meine Antwort ist: Suchen Sie sich ebenfalls einen Anwalt. Nur mit den Meinungen aus diesem Forum kommen Sie nicht weiter

Zitat (von Foggysunset):
Oder sind die Richter da sehr sachlich und verweisen darauf, dass es einen Ehevertrag gibt und dass dieser Bestand hat auch wenn er einem jetzt, wo der Fall eingetreten ist, nicht mehr schmeckt?


Kommt auf die Klauseln im Vertrag an. Wie gesagt: Ab zum Anwalt

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118726 Beiträge, 39622x hilfreich)

Zitat (von Foggysunset):
dass durch Gütertrennung und Ausschluss von Versorgungsausgleich und nachehelichem Unterhalt keine ausreichende finanzielle Kompensation gewährleistet sei.

Ja, was ja durchaus der Sinn eines solchen Vertrages ist ...



Zitat (von Foggysunset):
Wie wahrscheinlich ist es, dass er mit so etwas durch kommt?

Die Wahrscheinlichkeit liegt - wie immer - zwischen 0-100%, in Abhängigkeit der uns unbekannten Details, Güte der Argumente der jeweiligen Parteien, der persönlichen Talente, der Motivation und des finanziellen Spielraumes, ...



Zitat (von cirius32832):
Meine Antwort ist: Suchen Sie sich ebenfalls einen Anwalt. Nur mit den Meinungen aus diesem Forum kommen Sie nicht weiter

Volle Zustimmung.
Hier ist unbedingt Waffengleichheit herzustellen damit Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
Foggysunset
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Grüße!

Da ich den Scheidungsantrag gestellt habe, habe ich ja automatisch einen Anwalt.
Da dieser aber in Sachen Kommunikation sehr zurückhaltend und schwer zu erreichen ist, hatte ich mir hier ein paar Ansichten und Erfahrungen erhofft :)

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Foggysunset
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Grüße!

Da ich den Scheidungsantrag gestellt habe, habe ich ja automatisch einen Anwalt.
Da dieser aber in Sachen Kommunikation sehr zurückhaltend und schwer zu erreichen ist, hatte ich mir hier ein paar Ansichten und Erfahrungen erhofft :)

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