Studentin mit drei Kindern trennt sich

15. Mai 2008 Thema abonnieren
 Von 
wernichtfragtbleibtdumm
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Frischling
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Studentin mit drei Kindern trennt sich

Man stelle sich mal bitte folgendes vor:

Eine Studentin verliebt sich in einen verheirateten Mann und bekommt ein Kind von ihm, während er noch mit seiner Ehefrau zusammenlebt. Er trennt sich von seiner Ehefrau, die Studentin zieht zu dem (immer noch mit der anderen verheiratetet bleibenden) Mann in sein Haus. Sie leben eheähnlich zusammen und bekommen noch zwei Kinder zusammen. Er arbeitet, Sie studiert und betreuet die Kinder, hat also kein eigenes Einkommen, keinerlei erspartes Geld. Die Studentin ist inzwischen 29, ihr Vater Rentner. Die Kinder sind alle unter 6 Jahre alt, das jüngste ein Jahr.
Nun träte der Fall ein, dass die Beziehung plötzlich zerrüttet ist und die Frau mit den drei Kindern in eine Wohnung wegziehen muss.

Die Fragen:
1. Welche Beratungsstellen kann sie aufsuchen?

2.Welche Gelder/finzielle Unterstützungen stehen ihr zu (vom Kindsvater/vom Staat/vom eigenen Vater)

3.In welcher Reihenfolge geht man vor? (erst auszug, dann Finanzmittel beantragen oder umgekehrt?)

4. Wer zahlt die Gebühren für den Kindergarten?

5. Wie kann sie ohne eigenes Einkommen notfalls Rechtsbeistand in Anspruch nehmen?

Dankeschön für die Meinungen!

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26 Antworten
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#1
 Von 
guest123-1663
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Lehrling
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#2
 Von 
guest123-1660
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Bachelor
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#3
 Von 
guest123-1682
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Student
(2180 Beiträge, 156x hilfreich)

Hallo,

jepp Chavah, ich schließ mich an: Erst die Kids.

Ob Bafög bei dieser Studiendauer in Frage kommt, würde ich mal bezweifeln.

Wird wohl auf ALG2 hinauslaufen, sofern der KV keine Reichtümer verdient.

Grüßle





-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

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#4
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1142x hilfreich)

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#5
 Von 
wernichtfragtbleibtdumm
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Der KV hat Kinder aus der Ehe, die allerdings alle wirtschaftlich ziemlich selbstständig sind, trotz Ausbildung.

Also dann wäre das beste wohl:
Ausziehen, erstmal Unterhaltsvorschuss, ALGII, Wohngeld beantragen? Dann vom KV Unterhalt beantragen?

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#6
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1142x hilfreich)

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#7
 Von 
guest123-1866
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 2x hilfreich)

..mal wiede ganz naiv und ganz dumm...versuch doch erst einmal die beziehung zu retten. drei kinder bekommt man ja nicht aus jux und dollerei. wenn ihr euch wirklich trennt, weil zerrüttet, dann macht ihr es euch vielleicht sehr einfach..denkt an die zwerge, die brauchen papa und mama und keine ins soziale abseits rutschende mutter

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#8
 Von 
wernichtfragtbleibtdumm
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Als ob sie das nicht versucht hätte, reden hilft leider nicht mehr. Es ist wirklich das naheliegendste, klappt aber leider nicht immer. Es wäre ihr sicherlich auch die angenehmste Variante eine Familie wie im Bilderbuch zu führen...Manchmal verändert sich eine Persönlichkeit z.B. durch Krankheit so stark, dass ein zusammenleben auch für die Kinder schädlich sein kann. Außerdem wäre in diesem Fall die Perspektive "soziales Abseits" auf zwei Jahre begrenzt, bis das Examen geschafft ist. Es liegen also triftige Gründe für eine Trennung vor. Um für die "Zwerge" unnötige Risiken und Unannehmlichkeiten zu vermeiden überlegt diese Mutter also vorher, welche Schritte notwendig sind.
:-)

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#9
 Von 
azrael
Status:
Master
(4936 Beiträge, 783x hilfreich)

Und das soziale Abseits ist in zwei Jahren nach dem langen Studium, mit drei kleinen Kindern und ohne Berufserfahrung vorbei? DAS nenne ich Optimismus...

-----------------
"gruß azrael"

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#10
 Von 
guest123-1866
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 2x hilfreich)

..ich nenne es weltfremd und klare positionierung gegen die familie sondern für den weg alleine. ich wünsche dir, dass du deiner freundin die nächsten 20 jahre emotional,finanzielle, zeitschenkend sehr nahe sein kannst, denn wenn sie diesen weg geht, dann wird es sehr schwer.

ich weiß aus eigener erfahrung, wie schwer das ist und dass estrotzdem manchmal besser ist einen harten kurs zu fahren,

besser manchmal für den erwachsenen aber im seltensten fall für die kinder.... aber wenn du wie du sagst alles versucht wurde, dann bleibt ja keine andere wahl als trennen und den unterhalt fordern..

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#11
 Von 
Nadja24
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 19x hilfreich)

Zuw as ich auf alle Fälle etwas sagen kann:
An unserer Uni gibt es sehr viele Möglichkeiten für Studierende mit Kindern, z.B. kostenlose Betreuung während der Vorlesungszeit.


Und azrael - je nachdem, was sie studiert, wird sie nach dem Examen auf jeden Fall einen Job finden, egal, wie alt sie ist.
Ältere Akademinker sind, obwohl unsere Regierung sich das wünscht, keine Seltenheit.

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#12
 Von 
azrael
Status:
Master
(4936 Beiträge, 783x hilfreich)

Theorie und Praxis...

Ältere Akademiker sind nicht das Problem. Sondern die nicht vorhandene Berufserfahrung und die drei kleinen Kinder...

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#13
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1142x hilfreich)

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#14
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 234x hilfreich)

Also zuerst einmal gratuliere ich der Fragestellerin zu ihrer gelungenen Familienplanung! Oder war die gar nicht so gelungen? Hätte man vielleicht erst einmal sehen sollen, dass der Partner seine Ehe scheiden lässt, BEVOR man mit ihm DREI Kinder in die Welt setzt? Um dann zu erkennen, dass der Mann doch nicht so ganz der Richtige ist ...

Na, ja, vielleicht bin ich da einfach ein wenig unbedarft und verstehe nichts von solchen Sachen ... :grins:

Unbedarft bin ich aber nicht, wenn es darum geht den Wert eines Studiums einzuschätzen! Ein Arbeitgeber wird sehr genau darauf achten, wie zielstrebig ein Studium absolviert wurde. Ein 'ewiger Student', ist nämlich nicht gerade der Traum eines Personalmenschen. Die haben Angst, dass so jemand jahrelang gefaulenzt hat, nicht bereit ist Leistung zu erbringen und damit nicht in ein anspruchsvolles Arbeitsleben zu integrieren ist. Zumal ein Berufsanfänger ja erst mal angelernt werden muss und damit erhebliche Investitionen erforderlich macht!

Wenn obendrein nach überlangem Studium nicht mal die Noten 'stimmen', dann kann man das Diplom meist fein säuberlich zusammenrollen und sich irgendwohin schieben ... :grins:

Allerdings ist die Sache leider nicht ganz so spaßig, wie ich sie hier darstelle. Denn diese Dollheiten müssen im vorliegenden Fall letzten Endes drei kleine Kinder ausbaden ...

Grüße


-- Editiert von Groellheimer am 16.05.2008 18:49:07

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#15
 Von 
guest123-2020
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Praktikant
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#16
 Von 
guest123-2020
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Praktikant
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#17
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 234x hilfreich)

@Palma

schön wieder mal von dir zu lesen! :grins:

Allerdings habe ich auch gleich eine kritische Anmerkung zu machen: Unternehmen müssem im harten Wettbewerb bestehen. Wenn man einen akademischen Berufsanfänger einstellt, dann ist das eine teure Investition. Da muss man genau hinsehen, ob sich das auch rentieren könnte! Und das hat nicht das Geringste mit Diskrimminierung zu tun. Das sind einfach die Regeln des Marktes! Ein Unternehmen dass sich eine Bande von Schnarchmützen einkauft, wird irgendwann in massive Probleme geraten.

Wenn sich ein Mädel gleich nach dem Abitur Zug um Zug drei Kinder zulegt, dann kann sie eben nur 'nebenher' studieren. Und wenn sie dies dann vielleicht 15 Jahre mit mäßigem Erfolg tut und obendrein wegen Kinderbetreuung nur beschränkt einsetzbar ist, dann wird ein respektvoller Unternehmer die Dame allenfalls für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen. Aber einstellen wird er sie vermutlich nicht. Und offen gestanden, so ganz unrecht hat er damit auch nicht ... Man muss eben wissen, was man im Leben erreichen will! :grins:

Grüße


-- Editiert von Groellheimer am 17.05.2008 07:39:30

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#18
 Von 
Nadja24
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 19x hilfreich)

Ich habe mehr Respekt vor Müttern, die mit 3 Kindern das Studium packen als vor Menschen wie mir, denen das ganze manchmal schon zuviel wird - obwohl ich nicht mal einen Nebenjob habe.

Das Unternehmen sieht ja nicht nur die lange Studiendauer (btw - wo steht, dass es lange war?) sondern auch, dass da nebenbei 3 KInder erzogen werden.

Noch ein Pluspunkt: Stellt man ein junges Huhn wie mich ein, besteht immer die Gefahr, dass ich bald den Mann fürs Leben finde und mich schwängern lasse.
Wenn man eine Frau einstellt, die die Familienplanung schon abgeschlossen hat und die Kinder gut betreut sind, dann kann man diese Frau die nächsten Jahre sicher fürs Unternehmen einplanen.

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#19
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
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#20
 Von 
guest123-1660
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Bachelor
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#21
 Von 
wernichtfragtbleibtdumm
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Also meine Freundin studiert Pädagogik, da wird Erziehung eigener Kinder durchaus als Berufserfahrung gewertet. Übrigens auch von den Chefs, der äußerst wenig global agierenden allgemeinbildenden Schulen. Schließlich lernt man nie so genau, wie Kinder so sind, als wenn man sie rund um die Uhr um sich hat. Gut, Berufserfahrung in einem Kinderheim wäre durchaus noch vergleichbar.Ich habe mich nun nicht wirklich informiert, weil es mich nur indirekt betrifft, aber so weit ich weiß ist es für die Anstellung als Referendar bei Vater Staat bzw. bei einem Bundesland sogar förderlich Kinder zu haben. Und meines Wissens bekommen Staatsdiener auch als Berufsanfänger Kinderzuschläge zum Lohn.
Übrigens bitte ich alle, nicht über ihre Partnerwahl zu urteilen, weil es jeden von euch treffen könnte, dass sich eure Partner durch plötzliche Erkrankung negativ verändern. Und das hätte man bei der Familienplanung auch nicht vorher wissen können. Ich kenne ihn vorher und jetzt und er hat sich wirklich sehr verändert, inzwischen habe ich sogar als Besucher Angst vor ihm und verstehe schon, dass sie es nicht mehr mit ihm aushalten kann. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, nennt sich seine Krankheit Borderline-Störung. Und er kann oftmals seine Wutanfälle nicht mehr unter Kontrolle halten. Früher war er ein ganz lieber, unauffälliger sensibler Kerl. Emanze hin Emanze her. Entscheidung für Familie oder für Alleingang. Ich verstehe es voll und ganz, wenn sie sich überfordert fühlt und nicht mehr will, dass in so einem Alltag Kinder aufwachsen und denken dass dies Normal ist.

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#22
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
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#23
 Von 
guest123-1660
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Bachelor
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#24
 Von 
wernichtfragtbleibtdumm
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Er war in Behandlung, sie hat ihn dazu gedrängt, er hat eigenmächtig abgebrochen, obwohl oder vielleicht gerade weil sein Problem vom Psychater festgestellt und benannt wurde. Er will keine "Psychopillen schlucken". Er hat einen festgestellten Behinderungsprozentsatz, arbeitet aber freiwillig, Frührente, Umschulung o.ä. lehnt er kategorisch ab, weil unmännlich. Er will sich nicht helfen lassen, sie ist als nicht-Therapeutin total überfordert, weil er nicht geholfen werden will. Zwangseinweisung will sie nicht. Außerdem war ja meine Frage, welche Unterstützung meine Freundin auch vom Staat erwarten kann und was ihr sonst noch zusteht. Meine Frage lautete niemals: wie kann sie ihrem Partner den höchstmöglichen Unterhalt abpressen. Bei anderen Männern, die gewalttätig sind, würde auch keiner guten Gewissens seiner Freundin raten bei ihm zu bleiben. Nur weil er psychisch krank ist (wie viele andere Männer auch die ihre Frauen misshandeln)muss man nicht aus Mitleid alles bedingungslos hinnehmen. Wenn also einer Krank ist, und sich egoistisch weigert zur Therapie zu gehen, dann nimmt er doch das Risiko in Kauf, dass es keiner mehr mit ihm aushält. Es stellt sich mir die Frage ob wirtschaftliche Armut und Harz4 nicht die mildere Alternative für die Kinder ist, als eine mishandelte Mutter und sie müssen zusehen.

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#25
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
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#26
 Von 
guest123-1660
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