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Trennungsjahr /Scheidung

 Von 
DerNeuer
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 11x hilfreich)
Trennungsjahr /Scheidung

Hallo,

Seit dem 01.11.2006 lebe ich von meiner Ex-Frau getrennt.
Das Eheende wurde auch vom Gericht für den 30.11.2007 festgelegt, weil ich zu diesem Termin mein drittes Scheidungsantrag eingereicht habe ( die ersten zwei wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass ein Trennungsjahr nicht zu umgehen ist).
Ende Januar habe ich Unterlagen für das Versorgungsausgleich bekommen, die ich sofort ausgefüllt und zurück geschickt habe.

Heute habe ich von der BFA einen Schreiben, in dem detalliert steht, was ich in die Rentenkasse eingezahlt habe, mit Anrechnung der Studienzeiten.

Kann mir jemand sagen, ob ich jetzt dem Nächst sehr Bald mit einem Scheidungstermin rechnen kann, oder hat diese Versorgungsausgleichsgechichte nichts zu bedeuten?

Meine Anwältin meinte Die Scheidungsrichterin ist sehr langsamm und man kann nichts dagegen unternehmen, ist so was möglich?


Vielen Dank im Vorraus!


Gruß
DerNeuer

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Frau trennen Versorgungsausgleich


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2430 Beiträge, 210x hilfreich)

Hallo, DerNeuer!

Da scheinst du ja an eine echt korrekte Richterin gekommen zu sein! :)
Euer Ehren hat aber recht, auch wenn sich offensichtlich viele Scheidungswillige nicht gerne daran halten wollen.

Diese *Versorgungsausgleichsgeschichte* ist schon von Bedeutung, da diese die gegenseitigen Rentenansprüche regelt.
Hast du während der Ehedauer hohe Rentenansprüche erworben und deine Frau geringe, würde die Hälfte der Differenz auf deine Frau übertragen.
Nur wenn z.B. nix auszugleichen wäre oder die Ehe von kurzer Dauer war, könnte man darauf verzichten.
Der Versorgungsausgleich ist eigentlich der langwierigste Abschnitt der Scheidung.
Ist dieser abgeschlossen, könnte es eigentlich demnächst zur Scheidung kommen.
Wenn die zuständige Richterin gerade stark ausgelastet ist, kann sie wohl auch nichts dafür und dann muss man sich wohloder übel in Geduld üben.

Lieben Gruß!

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#2
 Von 
DerNeuer
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 11x hilfreich)

Hallo,

Vielen Dank @ARTiger

Die Ehe hat genau 3 Jahre und 11 Tagen gedauert, dann haben wir uns getrennt.

In der Zeit habe ich gearbeitet und die Frau nicht, sie hat nie was in der Rentenkasse eingezahlt.

Ich bin breit auf die eingezahlten beiträge zu verzichten, hauptsache ich werde von der Frau geschieden.

Mir ist vieles Unrecht angetan worden und wurde vom Jugendamt, Familiengericht und Kinderschutzbund richtig schikaniert, sehr willkührlich und anhand viele Vorurteile behandelt,dass Ich mich entschlossen mich auszubürgern und in den Staaten auszuwandern und eine neue Heimat zu suchen(nach 18 Jahren Aufenthalt in Deutschland, 6 Jahre Studium und 12 Jahre Berufsleben, viele Freunde und ........... )

Ich würde gerne wie schnell wie möglich das Ganze hinter mir haben.

Alle meine Versuche mich wie schnell wie möglich scheiden zu alssen sind an der Richterin gescheitert.

Ich habe ihr einmal meine Meinung gesagt, was ich von Ihrer Rechtsauslegung halte, was Familienangelegenheit betrifft und das ist glaube von ihr gut angerechtnet worden.


Gruß
DerNeuer




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#3
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2430 Beiträge, 210x hilfreich)

Hi!

Eure Ehedauer ist weder als kurz noch als lang einzustufen.

Wenn du jetzt also während dieser Zeit Rentenansprüche in Höhe von 80€ erarbeitet hattest, gingen 40€ auf deine Frau über.
Dafür wohl euer Kind betreut und euen Haushalt geführt?

Ob deine Entscheidung, hier alle Brücken hinter dir abzubrechen die Richtige ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Deine Verpflichtungen und euer Kind bleiben und auch in diesem Sinne würde ich an deiner Stelle noch einmal innehalten und in mich gehen.
Hast du eine Greencard erhalten?

Dass du der Richterin deine Meinung gesagt hast, war vielleicht gerechtfertigt, aber bestimmt nicht klug und wenn ein anfechtbares Urteil ergehen würde, gäbe es noch immer die Möglichkeit einer Berufung vor dem OLG.

Lieben Gruß!

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