Trennungsunterhalt - Jobcenter sagt ich muss nicht zahlen, Anwalt sagt ich muss zahlen!

15. April 2013 Thema abonnieren
 Von 
AnTaDe
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Trennungsunterhalt - Jobcenter sagt ich muss nicht zahlen, Anwalt sagt ich muss zahlen!

Hallo,

ich bin seit Oktober 2012 von meinem Mann getrennt. Wir haben einen gemeinsamen 3-jährigen Sohn, der bei mir lebt. So nun meine Frage zum Trennungsunterhalt.
Das Jobcenter hat mich im Februar angeschrieben, da ich meinem Mann ja evtl. Trennungsunterhalt zahlen muss. Ich sollte alle Einnahmen und Ausgaben mitteilen und die wollten dann berechnen ob ich zahlen kann oder nicht. Habe dann ca. 3 Wochen später die Infomation bekommen, das ich ihm derzeit kein Unterhalt zahlen muss, da es mein Einkommensverhältnis nicht zulässt. Fast paralel zu dem Jobcenter hat mich auch sein Anwalt beauftragt meine Einnahmen und Ausgaben mitzuteilen. Dieser hat mir heute ein Schreiben geschickt, mit der Aufforderung meinem Mann 450 EUR Unterhalt zu zahlen....!! Was haltet ihr davon? Ich habe ein Einkommen netto von 1250 €!!!!

LG Anni

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8067x hilfreich)

quote:
Dieser hat mir heute ein Schreiben geschickt, mit der Aufforderung meinem Mann 450 EUR Unterhalt zu zahlen....!! Was haltet ihr davon?


Ob in China ein Sack Reis umstürzt oder dieser Brief geschrieben wurde.....

Die Aussage des Jobcenters haben Sie schriftlich?
Schicken Sie eine Kopie an den Anwalt. Ihr Ex-Mann hätte ja sowieso nichts von dem Unterhalt, da Unterhalt voll auf die Leistungen angerechnet wird.

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#2
 Von 
AnTaDe
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja ich habe das schriftlich vom Jobcenter bekommen!!


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#3
 Von 
edy
Status:
Junior-Partner
(5654 Beiträge, 2365x hilfreich)

Hallo Anni ,

Du hast kein weiteres EK?

Mietfreies wohnen?

lg
edy



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#4
 Von 
CarlNDS
Status:
Schüler
(239 Beiträge, 52x hilfreich)

Wenn das gemeinsame Kind bei dir lebt unterschreitest du den Mindestselbstbehalt.
Fordern kann er Anwalt was immer er möchte.
Er muss es dann gegebenfalls gerichtlich durchsetzen und das genau ist der Haken.
Dieser Antrag wäre nicht erfolgsversprechend.
Und würde gegebenenfalls sogar bedeuten, dass dein Mann sogar die VKH verweigert bekommt.
Teile dem Anwalt deines Mannes mit, dass du nicht leistungsfähig bist und lege das Schreiben des Jobcenters bei.

Das sollte deine Pflichten hinreichend genüge tun.
Vielleicht noch der Hinweis auf die Zahlungsverpflichtung des Mannes auf Kindesunterhalt.

Gruß
Carl


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#5
 Von 
AnTaDe
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

@edy was meinst du mit Mietfreies wohnen? Ich bekomme noch Kindergeld, mehr nicht!!

@carl ich habe das ganze meiner Anwältin übergeben. Da diese aber momentan im Urlaub ist, zieht sich das geanze noch etwas. Sie hat alle Unterlagen von mir, auch die Bestätigung vom Jobcenter. Ich wollte halt schon mal vorher fragen, was andere davon halten!!

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#6
 Von 
edy
Status:
Junior-Partner
(5654 Beiträge, 2365x hilfreich)

Hallo AnTaDe ,

quote:
@edy was meinst du mit Mietfreies wohnen? Ich bekomme noch Kindergeld, mehr nicht!!


mietfreies wohnen wäre, z.B. ein schuldenfreies Haus/Wohnung.

Kindergeld zählt nicht zu deinem EK (ist das EK des Kindes).

Bekommst Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt?

lg
edy

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-- Editiert edy am 15.04.2013 10:45

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#7
 Von 
AnTaDe
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Unterhaltsvorschuss wurde beantragt, is aber noch nicht durch! Werde es aber auf jeden Fall bekommen!

Ich wohne zur Miete in einer Wohnung!

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#8
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38132 Beiträge, 13927x hilfreich)

Nun ja, die öffentlich-rechtliche Berechnung ist etwas anders als die familienrechtliche. Deshalb sollte man nochmals darlegen.

Ich sehe allerdings - genau wie meine Vorschreiber nur wenig Möglichkeiten, von Dir noch unter familienrechtlicher (!) Berechnung irgend was abzuknöpfen.

Nicht über den Brief des Anwaltes aufregen. Keine Ahnung, was der Noch-Ehemann über Dein Einkommen erzählt hat. Sehe ich immer wieder: derjenige, der Unterhalt möchte, trägt ein beeindruckendes Gehalt vor, derjenige der zahlen muss, rechnet sich arm. Die Wahrheit liegt meist in der Mitte, so etwa.

Hat denn der gegnerische Anwalt eine Berechnung beigefügt?

wirdwerden

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#9
 Von 
edy
Status:
Junior-Partner
(5654 Beiträge, 2365x hilfreich)

Hallo Anni,

Von deinem EK von 1250€ leistest du ja auch noch den Barunterhalt

fürs Kind.Dein SB , gegeüber deinem Mann beträgt 1100€.

Also ist nichts mehr für ihn übrig.

Ich würde dem RA das EK darlegen und fragen wie er auf 450€

kommt ? und ob er noch weitere gute Witze kennt.

lg
edy



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-- Editiert edy am 15.04.2013 11:18

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#10
 Von 
AnTaDe
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein es wurde keine Berechnung oder dergleichen mitgeschickt. Einfach nur die Aufforderung ab Mai 456 € Unterhalt zu zahlen. Ich hab dem Anwalt ja im März meine Einnahmen und Ausgaben mitgeteilt. Somit hat er ja gesehenm, wieviel Einkommen ich habe!! Es ist für mich gar nicht möglich das zu bezahlen!!!! Zumal mein Ex Mann ja auch unserem Kind unterhaltspflichtig ist. Das hat er wahrscheinlich auch nicht berücksichtigt!!

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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38132 Beiträge, 13927x hilfreich)

Liebe Anne, ich würde überhaupt nichts darlegen. Wenn die Gegenseite von den letzten 12 Monaten die Berechnung hat, dann ist doch alles klar. Wenn nicht, sollte das Dein Anwalt "aufarbeiten." Also Einkommen der letzten 12 Monate, zuzüglich Steuererstattung, das Einkommen bereinigen etwa um berufsbedingte Aufwendungen. Und dann ist ein Blick in die "Düsseldorfer Tabelle" schon sehr hilfreich. Da kann man dann nämlich ablesen, dass nichts übrig bleibt.

wirdwerden

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