Umgang außerhalb der gerichtlich festgelegten Umgangszeiten

2. April 2024 Thema abonnieren
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)
Umgang außerhalb der gerichtlich festgelegten Umgangszeiten

Hallo zusammen,

zur Zeit wird eine private von den Eltern des Klassverbands organisierte Feier zum Ende der gemeinsamen Schulzeit (Grundschule) organisiert. Hier sollen die Kinder nochmal außerhalb der Schule zusammen kommen können und etwas Spaß haben.
Der Termin liegt unter der Schulwoche und somit außerhalb der festgelegten Umgangszeiten und wurde per Abstimmung von den Eltern angenommen. Die Abstimmung gilt zeitgleich als "Zusage" zum Termin.
Aus dem Abstimmungsergebnis ist ersichtlich, dass allem Anschein nach auch meine Exfrau beabsichtigt zu dieser Feier zu kommen.
Hat meine Exfrau ein Anrecht ohne Weiteres an dieser Feier teilzunehmen?

Vielen Dank

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43 Antworten
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#1
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16950 Beiträge, 5887x hilfreich)

Hast du auch evtl. auch noch ein paar mehr Infos? Z.B. wie der Umgang geregelt ist, wer das Sorgerecht hat.......
Ganz pauschal:
Ein Umgangsrecht ist keine Umgangspflicht und umgekehrt ist es auch so, dass es kein Verbot ist wenn sich Kind und der Umgangsberechtigte außerhalb der festgelegten Zeiten sehen/treffen.

Signatur:

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#2
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Hast du auch evtl. auch noch ein paar mehr Infos? Z.B. wie der Umgang geregelt ist, wer das Sorgerecht hat.......


geteiltes Sorgerecht. Umgang ist per gerichtlichen Beschluss geregelt.
Zitat:

- alle 14 Tage ein Wochenende jeweils in der Zeit von freitags, 15.00 Uhr, Abholen aus der Schule bis zum darauffolgenden Montagfrüh, Verbringen in die Schule,
- zusätzlich zu den Ferienzeiten entsprechend der diesem Beschluss in der Anlage beigefügten Vereinbarung der Kindeseltern vom 13.04.2021.
2. Die Kindesmutter holt die Kinder entweder aus der Schule ab und bringt sie dorthin wieder zurück bzw. von/zur Wohnung des Kindesvaters.


Der Termin liegt außerhalb dieser Zeiten, während der Schulwoche.

Zitat (von -Laie-):

Ganz pauschal:
Ein Umgangsrecht ist keine Umgangspflicht und umgekehrt ist es auch so, dass es kein Verbot ist wenn sich Kind und der Umgangsberechtigte außerhalb der festgelegten Zeiten sehen/treffen.


Wozu dann eine Umgangsvereinbarung, wenn der/die Umgangsberechtigte den KOntakt suchen kann, wann immer sie/er will? Ich tauche ja auch nicht während der Umgangszeiten bei meiner Ex auf...


-- Editiert von User am 2. April 2024 16:11

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#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32067 Beiträge, 5645x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
Hat meine Exfrau ein Anrecht ohne Weiteres an dieser Feier teilzunehmen?
Vermutlich ja, denn sie ist ja *Elternteil*. Was meinst du mit ---ohne weiteres---?

Ich sehe nichts, was dagegen spricht, dass die Mutter bei dieser privaten Grundschul-Abschluss-Feier anwesend ist? Eltern haben abgestimmt, dass die Feier stattfinden soll.
Und warum hast du als Elternteil etwas dagegen?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#4
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Vermutlich ja, denn sie ist ja *Elternteil*. Was meinst du mit ---ohne weiteres---?

Ohne weiter Absprache, bzw. meine Zustimmung

Zitat (von Anami):

Ich sehe nichts, was dagegen spricht, dass die Mutter bei dieser privaten Grundschul-Abschluss-Feier anwesend ist? Eltern haben abgestimmt, dass die Feier stattfinden soll.
Und warum hast du als Elternteil etwas dagegen?

Ich sehe da gerichtlich beschlossene Umgangszeiten, die dagegen sprechen.

Die anderen Elternteile haben logischerweise keine Rücksicht auf die Umgangsregelung meiner Ex und mir genommen.
Ich habe etwas dagen, weil es in meinen Umgang fällt. Was soll die Frage?

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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38413 Beiträge, 13998x hilfreich)

Umgangsregelungen bedeuten nicht Kontaktverbot außerhalb der geregelten Zeiten. Dazu gehören z.B. auch Telefonkontakte, solange sie dem Kindeswohl entsprechen und den Ablauf am jeweiligen Aufenthaltsort nicht stören. Würde ein Kontaktverbot bestehen, so würde es ja nicht "Umgangsregelung," sondern "Kontaktregelung" heißen. Ich wüsste keine rechtliche Grundlage dafür, hier irgendein Verbot auszusprechen oder aber aus einer Umgangsregelung ein Teilnahmeverbot an jedweder Veranstaltung herzuleiten, an der das gemeinsame Kind teilnimmt.

wirdwerden

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#6
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Umgangsregelungen bedeuten nicht Kontaktverbot außerhalb der geregelten Zeiten. Dazu gehören z.B. auch Telefonkontakte, solange sie dem Kindeswohl entsprechen und den Ablauf am jeweiligen Aufenthaltsort nicht stören. Würde ein Kontaktverbot bestehen, so würde es ja nicht "Umgangsregelung," sondern "Kontaktregelung" heißen. Ich wüsste keine rechtliche Grundlage dafür, hier irgendein Verbot auszusprechen oder aber aus einer Umgangsregelung ein Teilnahmeverbot an jedweder Veranstaltung herzuleiten, an der das gemeinsame Kind teilnimmt.

wirdwerden


Wer redet denn hier von Kontaktverbot? Ich finanziere beiden Kindern ein Telefon, bzw. eine "NotfallUhr" samt Verträgen. Die Kontaktdaten der Mutter habe ich eingespeichert (Whatapp, Telefon ist jederzeit möglich). Beide Kinder haben zudem einen PC über den sie per E-Mail oder Discord jederzeit den Kontak herstellen können. Ich habe meine Ex sogar darauf hingewiesen, dass der Kontakt via Discord für die Kinder der "WayToGo" ist, da dies der der von den Kindern bevorzugte Kommunikationskanal ist.

Es geht hier darum, dass ich zusammen mit meinem Sohn während meiner Umgangszeiten eine private Feier besuchen möchte. Wenn meine Exfrau jetzt entgegen der Umgangsregelungen das Recht hat in meinen Umgang mit dem Kind stattzufinden, hab ich dann auch das Recht während ihrer Umgangszeiten mit dem Kind stattzufinden? Was soll sie schon dagegen haben?
Ist es dazu erheblich wo ich den Umgang mit meinem Kind stattfinden lasse?

P.S. ich verstehe grundsätzlich den Einwand, dass jeder zu einer Feier gehen kann, zu der er/sie eingeladen ist. Aber wie soll das praktisch funktionieren, wenn ein Zusammentreffen der Eltern zwangsläufig belastend für das Kind wäre, schön allein der angespannten Situation.

Welche möglichkeiten habe ich?
1. Ich gehe zusammen auf die mit meinem Sohn auf die Feier und riskiere ein Zusammentreffen der mit meiner Ex, welches schon aufgrund der hier vorliegenden Voraussetzungen asngespannt wäre.
2. Ich verzichte und lasse das Kind alleine mit der Mutter hingehen, sozusagen als zusätzlicher Umgang. Die Abschlussfeier ist aber eben auch für die Eltern gedacht, was dann meienr einer wäre...
3. Ich bleibe mit meinem Sohn zuhause, meine Ex gerne zur Feier gehen.

Die letzte Option find ich ehrlich gesagt ziemlich unfair gegenüber meinem Sohn, daher würde es wohl darauf hinauslaufen Option 2 zu wählen. Super!





-- Editiert von User am 2. April 2024 17:02

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119776 Beiträge, 39780x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
Es geht hier darum, dass ich zusammen mit meinem Sohn während meiner Umgangszeiten eine private Feier besuchen möchte

Ich bin verwirrt, oben ging es noch um
Zitat (von Degenhard):
organisierte Feier zum Ende der gemeinsamen Schulzeit



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#8
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38413 Beiträge, 13998x hilfreich)

Du vermischst hier einiges. Ich hab das Beispiel Telefon doch nur gebracht, um die rechtliche Lage etwas durchsichtiger für Dich zu machen. Nochmals ganz klar: würdest Du eine private Feier für ein paar Kids bei Dir zu Hause veranstalten, dann hättest Du natürlich das Recht, festzulegen, wer bei Dir aufschlägt. Nur hier handelt es sich um eine einmalige Klassenveranstaltung, die letztlich nichts mit dem Umgangsrecht zu tun hat.

wirdwerden

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#9
 Von 
smogman
Status:
Student
(2789 Beiträge, 919x hilfreich)

Es ist mir noch nicht so richtig klar, wer hier betreuender Elternteil und wer Umgangselternteil ist.

Es gilt in Umgangsfragen der Gerichtsbeschluss. Wird dieser von einem Elternteil missachtet, kann er vollstreckt werden oder Ordnungsgelder beantragt werden.

Der Umgangsbeschluss dürfte hier aber lediglich aufzeigen, wer das Kind zu der angemeldeten Veranstaltung bringt, begleitet und wieder mitnimmt. Und nicht, wer an der Veranstaltung teilnimmt. Selbstverständlich steht es dem anderen Elternteil frei, auch zu dieser Veranstaltung zu kommen. Um die Betreuung des Kindes während der Veranstaltung sollte man sich nicht streiten. Das hat keinerlei Mehrwert.

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#10
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Degenhard):
Es geht hier darum, dass ich zusammen mit meinem Sohn während meiner Umgangszeiten eine private Feier besuchen möchte


Ich bin verwirrt, oben ging es noch um

Zitat (von Degenhard):
organisierte Feier zum Ende der gemeinsamen Schulzeit


Bitte zitiere mich richtig

Zitat:
[...]eine private von den Eltern des Klassverbands organisierte Feier zum Ende der gemeinsamen Schulzeit (Grundschule)[...]
Zitat (von wirdwerden):
Du vermischst hier einiges. Ich hab das Beispiel Telefon doch nur gebracht, um die rechtliche Lage etwas durchsichtiger für Dich zu machen. Nochmals ganz klar: würdest Du eine private Feier für ein paar Kids bei Dir zu Hause veranstalten, dann hättest Du natürlich das Recht, festzulegen, wer bei Dir aufschlägt. Nur hier handelt es sich um eine einmalige Klassenveranstaltung, die letztlich nichts mit dem Umgangsrecht zu tun hat.

wirdwerden

Ich habe meinen Beitrag editiert. Hier mein edit:

P.S. ich verstehe grundsätzlich den Einwand, dass jeder zu einer Feier gehen kann, zu der er/sie eingeladen ist. Aber wie soll das praktisch funktionieren, wenn ein Zusammentreffen der Eltern zwangsläufig belastend für das Kind wäre, schön allein der angespannten Situation.

Welche möglichkeiten habe ich?
1. Ich gehe zusammen auf die mit meinem Sohn auf die Feier und riskiere ein Zusammentreffen der mit meiner Ex, welches schon aufgrund der hier vorliegenden Voraussetzungen asngespannt wäre.
2. Ich verzichte und lasse das Kind alleine mit der Mutter hingehen, sozusagen als zusätzlicher Umgang. Die Abschlussfeier ist aber eben auch für die Eltern gedacht, was dann meienr einer wäre...
3. Ich bleibe mit meinem Sohn zuhause, meine Ex gerne zur Feier gehen.

Die letzte Option find ich ehrlich gesagt ziemlich unfair gegenüber meinem Sohn, daher würde es wohl darauf hinauslaufen Option 2 zu wählen. Super!


0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von smogman):
Es ist mir noch nicht so richtig klar, wer hier betreuender Elternteil und wer Umgangselternteil ist.

Es gilt in Umgangsfragen der Gerichtsbeschluss. Wird dieser von einem Elternteil missachtet, kann er vollstreckt werden oder Ordnungsgelder beantragt werden.

Der Umgangsbeschluss dürfte hier aber lediglich aufzeigen, wer das Kind zu der angemeldeten Veranstaltung bringt, begleitet und wieder mitnimmt. Und nicht, wer an der Veranstaltung teilnimmt. Selbstverständlich steht es dem anderen Elternteil frei, auch zu dieser Veranstaltung zu kommen. Um die Betreuung des Kindes während der Veranstaltung sollte man sich nicht streiten. Das hat keinerlei Mehrwert.


Sorry deine Beitrag hab ich nicht gelesen.

Ich bin der betreuende Elternteil und meine Ex der umgangsberechtigte Elternteil.
Ich hab bloß keine Lust auf mehrere Stunden "dicke Luft" von 2 sich anschweigenen Eltern. Wäre bestimmt auch für das Kind super.

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#12
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38413 Beiträge, 13998x hilfreich)

Es ist eine größere Veranstaltung mit vielen Erwachsenen. Selbst man man da gemeinsam teilnimmt, muss man doch nicht Händchen halten, miteinander reden, was auch immer. Man ist eben da, mit vielen anderen auch. Und das wars. Das sind doch stinknormale Vorgänge. Wie willst Du es z.B. bei der Konfirmation halten, wenn dieses Wochenende nicht in Deine Zeit fällt? Oder, wenn das Kind im Sportverein ist, es Wettkämpfe gibt. Irgendwie sollten Erwachsene, die Kinder in die Welt gesetzt haben, diese Tage im Interesse der Kinder regeln können. Ich sehe hier aber kein Regelungsbedürfnis. Ihr schlagt dort getrennt auf, geht auch wieder getrennt und gut ist.

Und bitte, zieht da nicht das Kind rein, das wäre übel. So Veranstaltungen/Ereignissen kann man sich nicht entziehen. Sie sollten auch für die Kinder zu nicht erwähnenswerten Selbstverständlichkeiten werden.

wirdwerden

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#13
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119776 Beiträge, 39780x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
Bitte zitiere mich richtig

Eine Schulfeier ist ungefähr so privat wie ein Spiel des 1. FC Köln ...



Zitat (von Degenhard):
daher würde es wohl darauf hinauslaufen Option 2 zu wählen

Oder der Vater wählt Option 1 und der Vater sucht sich zuvor - im Interesse des Sohnes - psychologische Hilfe?
Denn das Problem geht nach der bisherigen Schilderung hier ja offenbar vom Vater aus und nicht von seiner Ex ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32067 Beiträge, 5645x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
Ohne weiter Absprache, bzw. meine Zustimmung
Sie ist Elternteil, das genügt.
Zitat (von Degenhard):
Ich sehe da gerichtlich beschlossene Umgangszeiten, die dagegen sprechen.
Ich nicht. Beide Elternteile verstoßen nicht gegen diese Umgangszeiten, denn diese betreffen den Umgang mit/bei den Elternteilen. Aufeinandertreffen ist nicht unzulässig und garantiert nicht detailliert geregelt.
Zitat (von Degenhard):
Die anderen Elternteile haben logischerweise keine Rücksicht auf die Umgangsregelung meiner Ex und mir genommen.
Ja, logisch. Denn es war keine Rücksicht auf deine Animositäten zu nehmen.
Zitat (von Degenhard):
Ich habe etwas dagen, weil es in meinen Umgang fällt. Was soll die Frage?
Es ist aber irrelevant, ob die Feier in deine Umgangszeit fällt. Außerdem war das oben nicht herauszulesen---deshalb meine Frage.
Zitat (von Degenhard):
Es geht hier darum, dass ich zusammen mit meinem Sohn während meiner Umgangszeiten eine private Feier besuchen möchte.
Stop. :zoff: Es geht hier darum, dass die Schule alle Eltern fragt. Was du dir da rauspickst bzw. draus machst---ist gelinde gesagt, für die Tonne.

Zitat (von Degenhard):
Wenn meine Exfrau jetzt entgegen der Umgangsregelungen das Recht hat in meinen Umgang mit dem Kind stattzufinden, hab ich dann auch das Recht während ihrer Umgangszeiten mit dem Kind stattzufinden?
Bist ziemlich durcheinander...wegen solch Lappalie, das lässt aber weit blicken. Dein Kind ist nicht dein Eigentum!!
Zitat (von Degenhard):
wenn ein Zusammentreffen der Eltern zwangsläufig belastend für das Kind wäre, schön allein der angespannten Situation.
Das lässt sich umgehen---du bist frei darin, deinem Kind eine schöne Abschlussfeier zu ermöglichen.

Das ganze Dramulett ist absolut keine Familienrechtsfrage.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Es ist eine größere Veranstaltung mit vielen Erwachsenen. Selbst man man da gemeinsam teilnimmt, muss man doch nicht Händchen halten, miteinander reden, was auch immer. Man ist eben da, mit vielen anderen auch. Und das wars. Das sind doch stinknormale Vorgänge. Wie willst Du es z.B. bei der Konfirmation halten, wenn dieses Wochenende nicht in Deine Zeit fällt? Oder, wenn das Kind im Sportverein ist, es Wettkämpfe gibt. Irgendwie sollten Erwachsene, die Kinder in die Welt gesetzt haben, diese Tage im Interesse der Kinder regeln können. Ich sehe hier aber kein Regelungsbedürfnis. Ihr schlagt dort getrennt auf, geht auch wieder getrennt und gut ist.

Und bitte, zieht da nicht das Kind rein, das wäre übel. So Veranstaltungen/Ereignissen kann man sich nicht entziehen. Sie sollten auch für die Kinder zu nicht erwähnenswerten Selbstverständlichkeiten werden.

wirdwerden


Ich würde nicht hingehen. Ganz einfach.
Ich werde wohl auch hier nicht hingehen, das Kind kann dann gerne mit seiner Mutter hingehen. Das Kind verpasst dann nichts und die Mutter hat dann auch das was sie möchte. Ist sie während der gesamten bisherigen Schulzeit auch wenigstens einmal da...

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#16
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Stop. :zoff: Es geht hier darum, dass die Schule alle Eltern fragt. Was du dir da rauspickst bzw. draus machst---ist gelinde gesagt, für die Tonne.


Die Schule hat damit, wie gesagt nichts zu tun.
Zitat (von Anami):

Ja, logisch. Denn es war keine Rücksicht auf deine Animositäten zu nehmen.

Zitat (von Anami):
Bist ziemlich durcheinander...wegen solch Lappalie, das lässt aber weit blicken. Dein Kind ist nicht dein Eigentum!!

Ich würde dich dringend bitte solche Unterstellungen und Schlussfolgerungen zu unterlassen! Du kennst weder mich, meine Geschichte mit meiner Frau, noch die Lebensumstände in denen ich und meine Kinder uns befinden.

Was für dich eine Lappalie ist, ist für mich eben keine.

Abgesehen davon stimme ich deinem restlichen Post aber zu.

-- Editiert von User am 2. April 2024 17:45

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119776 Beiträge, 39780x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
Die Schule hat damit, wie gesagt nichts zu tun.

Zitat (von Degenhard):
Ist sie während der gesamten bisherigen Schulzeit auch wenigstens einmal da...

Finde den Widerspruch ...

Die Feier findet also - vereinfacht gesagt - im Wohnzimmer eines der Elternteile statt oder wie muss man sich das jetzt vorstellen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Eine Schulfeier ist ungefähr so privat wie ein Spiel des 1. FC Köln ...

Auch für dich nochmal: es ist KEINE Schulfeier
Zitat (von Harry van Sell):
Oder der Vater wählt Option 1 und der Vater sucht sich zuvor - im Interesse des Sohnes - psychologische Hilfe?
Denn das Problem geht nach der bisherigen Schilderung hier ja offenbar vom Vater aus und nicht von seiner Ex ...

ah nett: für dich gilt hier das gleiche wie für Anami.
Nur mal als Denkanstoß: Es kommt nicht von ungefähr, dass ich in diesem Scenario der Alleinerziehende bin

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119776 Beiträge, 39780x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
ah nett

Und hilfreich ist es auch.

Denn laut dem Beitrag in #10 ging die Angespanntheit auf der Feier ja von Dir aus.
Und für den Umgang mit der Ex hat der sicherlich auch ein paar gute Vorschläge parat.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Finde den Widerspruch ...

Die Feier findet also - vereinfacht gesagt - im Wohnzimmer eines der Elternteile statt oder wie muss man sich das jetzt vorstellen?


Willst du mich veräppeln?
Die eine Aussage ging um die Organisation der privaten Feier, die NICHT von der Schule ausgeht und die andere Aussage das Einbringen meienr Ex in die schulischen Belange unseres Sohnes.
Man kann auch private Lokationen für private Feiern mieten. Der Ort der Feier ist NICHT die Schule.
Bezahlt und organisiert wir das alles von den Eltern.
Wir können das Spielchen gerne weiterspielen. Du verstehst absichtlich falsch und ich spiel hier den Erklärbär für dich.

-- Editiert von User am 2. April 2024 18:03

-- Editiert von User am 2. April 2024 18:05

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Und hilfreich ist es auch.

nein
Zitat (von Harry van Sell):


Denn laut dem Beitrag in #10 ging die Angespanntheit auf der Feier ja von Dir aus.

Ich hab eine Tatsache festgestellt. Was da von mir ausgeht wirst du mir also sagen können.

Zitat (von Harry van Sell):

Und für den Umgang mit der Ex hat der sicherlich auch ein paar gute Vorschläge parat.


Die hatte mein Anwalt schon, Danke

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119776 Beiträge, 39780x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
Wir können das Spielchen gerne weiterspielen.

Nö. keine Lust hier die Würmer aus der Nase zu ziehen.
Warum liefert man nicht gleich alle relevanten Fakten mit der notwendigen Klarheit?




-- Editiert von User am 2. April 2024 18:06

Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#23
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Warum liefert man nicht gleich alle relevanten Fakten?

Welche fakten hab ich denn nicht geliefert?

Zitat:
Hallo zusammen,

zur Zeit wird eine private von den Eltern des Klassverbands organisierte Feier zum Ende der gemeinsamen Schulzeit (Grundschule) organisiert. Hier sollen die Kinder nochmal außerhalb der Schule zusammen kommen können und etwas Spaß haben.


-- Editiert von User am 2. April 2024 18:07

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38413 Beiträge, 13998x hilfreich)

Das alles ändert doch nichts an der juristischen Bewertung. Hat mit der Umgangsregelung nichts zu tun. Sag mal, liest Du und reflektierst auch die Antworten, die nicht in Dein Weltbild passen?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Das alles ändert doch nichts an der juristischen Bewertung. Hat mit der Umgangsregelung nichts zu tun. Sag mal, liest Du und reflektierst auch die Antworten, die nicht in Dein Weltbild passen?

wirdwerden

Ja, ich habe sowohl dir als auch Anami (hier haben mir bloß die Unterstellungen nicht gefallen) Recht gegeben. Wenn das nicht so rüber kam tut mir das leid.
Das es hier keine rechtliche Grundlage gibt hab ich bereits Post #10 bzw. meinem Edit von #6 erkannt.
Jedem steht es frei zu einer Feier zu gehen auf die er eingeladen ist, ob privat oder schulisch. PUNKT! ist eine klare Aussage, hab ich sogar selbst erkannt.

Wenn das untergegangen sein sollte tut mir auch das leid und ich möchte das nochmal hervorheben.
Das mein daraus resultierende Dilema mit den 3 mir zur Verfügung stehenden Optionen nicht hier gelöst werden kann ist mir auch klar. Die Entscheidung muss ich letzendlich für mich, bzw. meine Sohn treffen.

Was Harry angeht. Naja, hab mich eben einwenig hinreißen lassen und bin auf seine Blödeleien eingegangen. Hat mich eben vom eigentlichen Thema etwas abgelenkt, war eine nette Unterhaltung. Hätte er den Eingangspost richtig gelesen, wärs nicht soweit gekommen.


0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32067 Beiträge, 5645x hilfreich)

Zitat (von Degenhard):
Die Schule hat damit, wie gesagt nichts zu tun.
Ok. Hast Recht. Die Eltern des Klassenverbandes möchten... Alles andere bleibt... also auch bei einer privaten Feier, die die Eltern der Grundschüler organisieren wollen.
Wer eingeladen ist?----bisher wurde doch nur abgestimmt, und wer dafür ist, hat auch zugesagt.
Zitat (von Degenhard):
Abgesehen davon stimme ich deinem restlichen Post aber zu.
Na, siehste. Man kann ja allerlei hier über deine Umstände lesen. Dann hat es sich schon erledigt mit *Unterstellungen*.
Zitat (von Degenhard):
Es kommt nicht von ungefähr, dass ich in diesem Scenario der Alleinerziehende bin
Stop. Du kannst gern Alleinerziehender sein. Anderes Thema.
Die Eltern, die die Feier organisieren wollen, haben alle Eltern gefragt. Also auch deine Ex-Frau, die eben Kindsmutter UND Elternteil ist. Das genügt.
Die hätten auch dich als Elternteil gefragt, wenn deine Ex die Alleinerziehende wäre.

Du bist auf dem Holzweg. Überlege dir, wie diese Feier für dein Kind möglichst schön wird.
Es ist auch zulässig, mit dem Kind schon jetzt darüber zu reden, denn es ist ja noch ne Weile hin, bis das Schuljahr endet.

Zitat (von Degenhard):
Du verstehst absichtlich falsch und ich spiel hier den Erklärbär für dich.
NÖ. Lies dir dein EP durch!!
Zitat (von Degenhard):
Wozu dann eine Umgangsvereinbarung, wenn der/die Umgangsberechtigte den KOntakt suchen kann, wann immer sie/er will? Ich tauche ja auch nicht während der Umgangszeiten bei meiner Ex auf...
Ganz ohne Unterstellung: Diese 2 Sätze sagen mehr als auch nur 1 Fetzchen aus eurem gesamten Trennungs/Scheidungsthema aus.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Stop. Du kannst gern Alleinerziehender sein. Anderes Thema.
Die Eltern, die die Feier organisieren wollen, haben alle Eltern gefragt. Also auch deine Ex-Frau, die eben Kindsmutter UND Elternteil ist. Das genügt.
Die hätten auch dich als Elternteil gefragt, wenn deine Ex die Alleinerziehende wäre.

Du bist auf dem Holzweg. Überlege dir, wie diese Feier für dein Kind möglichst schön wird.
Es ist auch zulässig, mit dem Kind schon jetzt darüber zu reden, denn es ist ja noch ne Weile hin, bis das Schuljahr endet.


Hier muss ich "Stop" sagen, da hast du mich falsch verstanden. So hab ich das nicht gemeint. Die Aussage bezog sich ausschließlich auf Harrys Ferndiagnose in Bezug auf meine Rolle in der zugegebenermaßen verkorskten Beziehung zu mit meiner Ex.
Ansonsten: Auch hier hast du mit deiner Aussage natürlich recht.

Zitat (von Anami):
NÖ. Lies dir dein EP durch!!


Du meinst, den Post in dem er mich absichlich unvollständig zitiert hat und das Wort "privat" in "privat organisiert" weggelassen hat um auf "von der Schule organisiert" zu schließen?

Dann obendrein den fehlerhaften Schluss gezogen hat, dass eine Feier zum Ende der Schulzeit automatisch eine von der Schule organisierte Feier ist? Nein, mein Eingangspost war sehr deutlich bezüglich "privat von Eltern organisiert" und "außerhalb der Schule".
Später hat er nochmal vollkommen wahl- und sinnlos das "Einbringen meiner Ex in die schulischen Belange" mit der "Organisation der Feier" in Zusammenhang gebracht. Anschließend hieraus einen Widerspruch konstruiert, wo kein Kontext existiert und wiederrum stark verkürze Zitate verwendet.

Im Anschluss kamen dann nur noch Unterstellungen und anmaßende Ferndiagnosen.
Als ich ihn dann darauf hingewiesen habe, hat er behauptet ich habe die relevanten Fakten bezüglich der Organisation der Feier nicht von Anfang an genannt. Ein Blick in meinen Eingangspost beweist das Gegenteil.

Harry hat sich nicht um irgend eine sachdienliche Antwort geschert. Er hat sich an einem von ihm selber falsch konstruierten nebensächlichen Sachverhalt aufgehangen, mir Widersprüche unterstellt und gelinde gesagt nur rumgetrollt.


0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38413 Beiträge, 13998x hilfreich)

Nochmals: es ist kein Umgangsproblem, Umgang ist anders definiert. Es ist die gemeinsame Teilnahme an einer Veranstaltung. Und die ist durch die Gerichtsentscheidung nicht ausgeschlossen.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Degenhard
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Nochmals: es ist kein Umgangsproblem, Umgang ist anders definiert. Es ist die gemeinsame Teilnahme an einer Veranstaltung. Und die ist durch die Gerichtsentscheidung nicht ausgeschlossen.

wirdwerden

Ja, das weiß ich nun u.a. auch dank Anami und dir. Ich dachte das hab ich jetzt schon mehrmals zum Ausdruck gebracht. Weiß jetzt nicht warum du das nochmal ansprichst.

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
smogman
Status:
Student
(2789 Beiträge, 919x hilfreich)

Selbstverständlich ist es eine Frage des Umgangs, wenn der Umgangselternteil das Kind während der Betreuungszeit des Betreuungselternteils bei einer Party anmeldet. Der Vater kann hier auch nicht während der Umgangszeit der Mutter Tickets für die nächste Sportveranstaltung kaufen und dann erwarten, dass die Mutter mit dem Kind dort hingeht. Die Mutter verletzt mit der Anmeldung das Gebot aus § 1684 Abs.2 BGB (Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.) und hätte den Vater vorher fragen müssen. Unabhängig davon hätte das am Ergebnis vermutlich nichts geändert. Das Kind hat sicherlich Interesse an der Veranstaltung und die Mutter wäre auch gekommen, wenn der Vater die Anmeldung/Organisation selbst vorgenommen hätte.

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