Umgang mit Kind absprechen

5. März 2013 Thema abonnieren
 Von 
Zerouno
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Umgang mit Kind absprechen

Die KM fordert, das ich die 14 tägigen Wochenenden mit dem gemeinsamen Kind (11) abspreche, ob es diesem recht ist, das ich es abhole.
Seit Jahren wurde der Umgang seitens der KM optional gehandhabt, fand nach ihrem Ermessen statt.

Muß ich dem Wunsch der KM nachkommen, oder soll ich einfach zum Abholzeitpunkt ohne vorherriges Telefonat mit dem Kind erscheinen?

Gruß ZeroUno

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19 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 1263x hilfreich)

Hallo,

die Umgangszeiten mit dem minderjährigen Kind abzusprechen, das geht mal gar nicht. Das minderjährige Kind sollte in solche Absprachen überhaupt nicht einbezogen werden.

Das ist, m.M.n., allein Sache der Eltern. Das Kind wäre damit überfordert.

Hier sollte eine verbindliche Vereinbarung zu den Umgangszeiten getroffen werden. Und das zwischen KV und KM.

LG nero

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#2
 Von 
Zerouno
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@Nero

Verbindliche Abholzeiten mit der Kindesmutter zu vereinbaren, wiederspricht den gemeinsam getroffenen gerichtlichen Vereinbarungen. Der KM geht es um die Festsetzung nach eigenem Ermessen, das Kind wird nur in diesen Konflikt als Sache einbezogen.
Ich könnte dem Kind demnach eine Ankreuz-Liste vorlegen in der es ankreuzen kann wann es Zeit hat.
Diese Form lehne ich persönlich ab, denn sobald der Umgang optional betrachtet wird, kann der Umgang gleich als Besuch abgestempelt werden, Respekt und die Erziehung des Kindes vor seinem Elternteil sind dann aufgehoben und können als ferner Verwandter gleichgesetzt werden.

Gruß

ZeroUno

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#3
 Von 
Mio2344
Status:
Schüler
(269 Beiträge, 111x hilfreich)

Ein Kind braucht Regeln, dazu gehört auch der regelmäßige Umgang mit seinen Kinder. Meine Ex war auch der Meinung, ich solle die Termine mit meinen Kindern ausmachen. Dazu sage ich ganz klar nein, es ist Sache der Eltern zu schauen, dass die Termine alle 14 Tage eingehalten werden. Es kann nicht Sache des Kindes sein das mit dem Vater abzusprechen. Vorallem wenn der Umgang nicht mehr gewollt wird, an wen wendest Du dich dann? Funktioniert der Umgang nicht so spreche ich meine Ex an, geht das immer noch nicht gehe ich aufs Amtgericht, aus Punkt fertig. Mit allen Wassern gewaschen versucht man die Kinder vorzuschieben um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Eltern sein heisst auch nach einer Trennung für den Umgang selber zu sorgen und nicht Dinge die man nicht mehr haben möchte einfach abzugeben an Minderjährige.wie heisst es so schön gibt man den kleinen Finger will er gleich die ganze Hans. Nein Ordnung muss sein, auch im Punkto Umgangsrecht.Natürlich wenn die Kinder mal 16-17 sind kommen die Freundinnen ins Spiel, da bin ich auch zu Kompromissen bereit, aber es kann nicht sein, dass der Vaterumgang darunter zu leiden hat.


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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38140 Beiträge, 13929x hilfreich)

Na ja, ich denke mal, es kommt auf das Alter des Kindes an. Und auch darauf, wie weit die Eltern auseinander wohnen, ob also gewisse "Wochenendtermine" auch von der Wohnung des Vaters aus wahrgenommen werden können. In meinem Fall z.B. war die Psychologin seinerzeit ausdrücklich dafür, dass das zwischen Vater und Kind geregelt werden sollte.

Was ich so im Umfeld sehe und auch praktikabel finde: am Anfang ganz feste Regeln, einfach, damit sich alle dran gewöhnen. Wenn die Kids älter werden, muss/kann das nicht mehr so stur eingehalten werden, einfach, weil die Kinder auch ein Wochenend-Eigenleben entfalten. Da sollten allerdings dann die Zeiten beim Umgangselternteil länger sein. Und sowas muss natürlich mit dem Kind abgesprochen werden.

wirdwerden

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#5
 Von 
Zerouno
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@wirdwerden

Es ist vollkommen richtig was du schreibst, die Kinder werden flügge und wollen mit den Oldies "nichts" mehr zu tun haben.
Leider ist es so, dass die KM den Umgang seit Anbegin torpediert und bereits vor 5 Jahren anfing, die Kürzungen mit dem Wunsch des Kindes zu verargumentieren.
Die weiteren Ausführungen, das jetzt 11 jährige Kind könne ja wenn es wolle zu mir kommen, sind realitätsfremd. Die KM weiß sehr wohl, dass sie das Kind durch ihre Vorbereitung in den Loyalitätskonflik getrieben hat und diesen Vorschlag somit ohne zögern unterbreiten kann. Die Ankündigung wie der Umgang stattfinden wird, wurde von ihr bereits vor 10 Jahren deutlich gemacht, dass Kind soll nur eine Familie haben, nämlich ihre.

Gruß

ZeroUno

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-- Editiert Zerouno am 07.03.2013 15:26

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#6
 Von 
Zerouno
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@Mio

Klar braucht ein Kind Regeln, aber was meinst du wie Cool ein Elternteil beim Kind ankommt, bei dem es fast alles darf. Gemeinsame Absprachen mit der KM über NGB Spielkonsole sind nach 14 Tagen bereits aufgehoben, mein Kind stand vor mir und sagte "ich habe jetzt auch so eine Konsole, aber ich darf es dir eigentlich nicht sagen, weil du bist ja dagegen", oder was macht ein Fernseher bereits bei einem 8 jährigen im Kinderzimmer, oder wiso darf das Kind Silvester-knaller-raketen in seinem Kinderzimmer horten ... es ist doch ganz cool, solange nichts passiert.

Gruß

ZeroUno

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#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38140 Beiträge, 13929x hilfreich)

Jetzt wird mal wieder alles vermischt. Wenn Du bei Dir gewisse Sachen nicht magst, okay, dann gibt es die bei Dir nicht, basta. Aber, da kannst Du der Mutter nicht reinregieren, wie sie das bei sich macht. Eben Alltagsentscheidungen. Meine hatten auch so mit etwa 12 den eigenen Fernseher. Ist halt schwer bis unmöglich, da gegen den Strom zu schwimmen. Glaub es einer alten erfahrenen Mutter mal.

Nochmals, vermische nicht alles, hier geht es um den Umgang. Ob man das mit einem 11-jährigen Kind so handhaben kann, wie die Mutter es sich vorstellt, weiss ich nicht. Kommt wahrscheinlich auf die Reife des Kindes an, aber auch darauf, ob das Kind auch von Deiner Wohnung aus seinen Wochenendinteressen nachgehen kann.

Das wäre für mich so der Einstieg für eine Lösung.

Und noch etwas: wenn Planung mit Kind, dann aber auch für die nächsten 2-4 Wochen im Voraus. Soweit weiss ein Kind auch, was ansteht. Etwa Kindergeburtstage, Fußballspiele u.s.w.



wirdwerden

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-- Editiert wirdwerden am 07.03.2013 16:12

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#8
 Von 
Zerouno
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@wirdwerden

sorry für die Vermischung.

Natürlich könnte mein Kind seinen Wochenendinteressen nachgehen, diese Interessen erfahre ich immer zwischen Tür und Angel beim Abholen, damit eine Wochenendplanung meinerseits nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Kindergeburtstage, Fußballtunier oder das ich das Kind früher nach Hause bringen soll, all das wird mir zwischen Tür und Angel vor dem Kind mitgeteilt, das macht die ganze Geschichte ja so schwierig.

Jetzt habe ich gerade eine Mail der KM erhalten, ich solle das Kind doch heute anrufen, um zu fragen, ob ich es morgen abholen kann und ich drehe mich gerade innerlich im Kreis.

Gruß

ZeroUno

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38140 Beiträge, 13929x hilfreich)

Wieder die erste Frage: wie weit lebt Ihr auseinander?

wirdwerden

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#10
 Von 
Zerouno
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@wirdwerden

16km sind es

Gruß

ZeroUno

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0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38140 Beiträge, 13929x hilfreich)

Na ja, dann kannst Du doch das Kind auch von Dir aus zu den Kinder-Wochenendvegnügungen bringen?

wirdwerden

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#12
 Von 
Mio2344
Status:
Schüler
(269 Beiträge, 111x hilfreich)

Es sind wenige Mütter die wirklich an das eigene Kind denken, reden wir doch mal Klartext. Da wird dem Kind suggeriert, Papa Kann dir eh nicht viel bieten, da entstehen Fronten, das ärgert mich an der Sache.Ich mache diese ewigen Eskapaden auch schon viele Jahre mit. Meine Kinder lassen dann zum Glück auch mal wieder Sätze von sich, die ihnen die Mutter eingetrichtert hat. Gehts noch????
Ich kenne auch die andere Seite dass ich immer nachgegeben habe, wenn Kinder ihre Freunde oder den Sport vorgezogen haben. Doch dabei musste ich feststellen, dass dann der gesamte Umgang in Frage gestellt wurde. Ich als Vater muss dann wieder vor Gericht ziehen und mir die dummen Sprüche der Mutter anhören. Ich weiss, eine Scheidung hat man ja, weil man sich nicht versteht. Dann gönnt man dem Vater auch nicht regelmässige Besuche, schon gar keine, die aus der Reihe tanzen, wie mal ein spontaner Besuch um ins Kino zu gehen. Ich bin durchaus großzügig, doch wenn ich merke, man will mich mal wieder über den Tisch ziehen, muss ich denen auch mal meine Schranken aufweisen.Und hier ist mein Ansprechpartner eben nicht das Kind, sondern die Exfrau und Mutter.

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#13
 Von 
Zerouno
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@wirdwerden

ja, aber es geht doch im Grunde gar nicht um die Wochenendvergnügungen, sondern darum ob das Kind überhaupt Lust hat, so wird es seitens der KM vermittelt.
Die Wochenendvergnügungen hatte ich mit meinem Kind schon vorher besprochen, dass es kein Problem ist es zu einem Freund zu fahren, oder dass der Freund zu uns kommt.

Gruß

ZeroUno

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#14
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 167x hilfreich)

@ZeroUno,
mach doch mit dem Kind aus: alle 14 Tage zuverlässig um 10 Uhr am Samstag, Ablieferung 18 Uhr sonntags.
Schriftlich an Kind und Kindesmutter.

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#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38140 Beiträge, 13929x hilfreich)

Tja, und dann bin ich mal gespannt, wie ein Kind gegen seinen Willen wegen einer schriftlichen Vereinbarung zwischen den Eltern (Kind ist insoweit ja noch nicht geschäftsfähig) aus der Wohnung der Mutter rausgetragen wird, zwecks Umgangs.

wirdwerden

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#16
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 167x hilfreich)

Und dann will ich mal gespannt, wie das Kind gegen seinen Willen und gegen die schriftliche Vereinbarung in der Wohnung der KM festgehalten werden kann.

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#17
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38140 Beiträge, 13929x hilfreich)

Ganz einfach, indem man die Tür nicht öffnet. Und ich weiss nicht, ob man einem sich wehrenden Kind dann Handschellen anlegt oder was sonst.

wirdwerden

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#18
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 167x hilfreich)

Und wo steht, dass das Kind nicht will?

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0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Mio2344
Status:
Schüler
(269 Beiträge, 111x hilfreich)

ich berichte euch mal wie ich es erlebte, die Kinder wollten mit ihren Freunden zusammen sein und nicht der Papa besuchen. Die Freunde sind natürlich am Wohnort der Mutter, das heisst nehme ich die Kinder fahre ich nicht nur 4 mal die Strecke sondern 6 mal die Strecke. Ist ja alles so einfach bei einem geringen Selbstbehalt. Es ist sehr leicht das Umgangsrecht so auf Kosten des Vaters auszuhebeln.Wenn dann der Richter auch noch sagt, das ist einfach üblich so, dass die Kinder lieber zu den Freunden gehen, als zum Papa, ist Schluss mit lustig. Zumindest brauch die Ex mir nicht zu kommen und sagen, der Vater hat kein Interesse mehr an den Kindern.

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