Umgang zwischen Vater und Kindern , wichtig

17. April 2009 Thema abonnieren
 Von 
laempchen
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Frischling
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Umgang zwischen Vater und Kindern , wichtig

Hallo,

ich habe da mal eine Frage. Wir sind geschieden haben drei gemeinsame Kinder (3,6,7) . Vor zwei jahren wurde vor Gericht ein Vergleich geschlossen, die Kinder leben bei mir , wir haben geteiltes Sorgerecht. Er hat alle 14 Tage die Möglichkeit die Kinder am WE zu sich zu nehmen sowie die Hälfte der Ferien, Feiertage und zwischendurch nach Absprache.
Seit einigen Monaten hält er sich nicht mehr an Absprachen, im Schnitt holt er die Kinder alle 7 Wochen, meist ruft dann ein Kind an das es abgeholte werden will weil es es nicht bei ihm aushält. Er hält sich weder an die Abholzeiten noch an die Zeiten wo er die Kinder zurückbringen soll. Es variiert von 1 Stunde früher bis mehr als eine 1 Stunde später als verabredet. Er verlangt das ich permanent in warteposition am telefon sitze . Heute war es wieder ganz schlimm, er hatte die Kinder , hat mir gesagt das er sie um 20 Uhr nach Hause bringt. Eine Stunde vorher hat er versucht mich auf festnetz udn Handy zu erreichen. Ich war aber noch unterwegs und erst um 19.45 Uhr zu Hause. Ich bin doch nicht verpflichtet in bereitschaft zu hause zu sitzen oder ?
Das andere ist er lässt die Kinder ( die beiden Großen ) alleine mit der Tochter seiner neuen Freundin allein zu hause. Das Mädchen von 9 jahren sollte auf die beiden aufpassen während er sein Freundin und den jüngsten Sohn abholt. Das kann doch wohl nicht sein oder sehe ich das falsch ? Er ist vor 9 Monaten in eine neue Wohnung gezogen udn aht noch immer nicht die Küche fertig, die Kinder bekommen nur Fertig- Mikrowellen bzw Imbisskrams . Leute muss ich mir das gefallen lassen ? Die Kinder leiden darunter das er sie so gut wie gar nicht holt , das sie manchmal stundenlang auf ihn warten oder sehen das ich mir sorgen gemacht habe wenn er wieder unpünktlich mit dem zurückbringen war. Die Kinder sind immer sehr "ausgehungert" wenn sie von ihm kommen, plündern mir erstmal den Kühlschrank. das kann doch nicht sein das wir uns das gefallen lassen müssen oder ? Nicht das mich jemand falsch versteht, finde es wichtig das die Kinder Kontakt zum Vater haben, aber er muss sich doch auch ein bisschen an Regeln halten oder ?




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#1
 Von 
guest123-2345
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#2
 Von 
laempchen
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Frischling
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Unser Verhältnis ist nach zwei Jahren stalking nicht so toll, habe eine iAnzeige gegen ihn am 4.2 .09 erstattet, Staatsanwalt hat Anklage wegen Stalking in tateinheit mit Körperverletzung draus gemacht , da ich mich in ärztlicher Behandlung befinde ( Schlafstörungen, panikattacken, Herzrhytmusstörungen, Migräneanfälle). Ich gehe jeden persönlichem Kontakt aus dem Weg, die Trennung damals erfolgte aufgrund von häuslicher Gewalt udn muss das echt nicht haben. Vor den Kindern rede ich ganz normal über papa lasse mir nichts anmerken, er macht das anders, erzählt den Kindern ziemlichen Quatsch na ja

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#3
 Von 
guest123-2345
Status:
Praktikant
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--- editiert vom Admin

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#4
 Von 
laempchen
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

ich habe von vorne herein versucht eine vernüftigen Umgang mit ihm zu haben, ich bin damals gegangen aufgrund seines Alkoholkonsums und der dadurch immer stärker werdenen Gewalt mir gegenüber. Als es nicht mehr ging bin ich mit den Kindern abgehauen.
Habe ihn damals wegen diesen "Gewalterfahrungen" auch angezeigt, weiß leider nicht was dabei rum gekommen ist da es nur zum Strafbefehl gekommen ist.
Nehme an eine Geldstrafe.
Seit mehr als zwei Jahren stellt er mir nun nach, droht mir, lauert mir auf, verleumdet mich, ist sogar bei uns eingebrochen, knackte sämtliche Mailkonten,Telefonterror, Mailterror, etc.
Er bedroht zusätzlich meinen neuen Lebenspartner.
Habe auf Anraten meiner Anwältin sämtliche EMails aufbewahrt, SMS ebenfalls gespeichert udn ausgedruckt, Anruflisten gesammelt, etc. Das alles hat die Polizei sich kopiert , allerdings nur auszugsweise da es soviel war ( alleine die letzten drei Monate vor der Anzeige 600 EMails.....) .
Erstattet habe ich die Anzeige da er einfach nicht aufhörte , trotz neuer Freundin. Die hat er nämlich nur um mich eifersüchtig zu amchen. Das ist das was er überall erzählt.
Ich habe mittlerweile sehr starke gesundheitliche Probleme, traue mich kaum noch auf die Strasse , habe Panikattacken entwickelt udn muss Medikamente nehmen zum einem wegen der panikattacken udn Schlafstörungen udn zum anderen wegen den Herzrhythmusstörungen. Bin noch keine 30 und habe momentan den Gesundheitszustand einer 80 jährigen so meine Ärztin. Es ging einfach so nicht weiter, ahbe ihn mehrfach aufgefordert mich endlich in Ruhe zu alssen, aber es hat alles nichts geholfen

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#5
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 391x hilfreich)

Hallo laempchen,

ich frage mich gerade, wie es sich sinnvoll vereinen lässt, einerseits Grenzen wegen Stalking zu ziehen zu versuchen und gleichzeitig eine regelmäßige Einhaltung von Umgangskontakten zu den Kindern einzufordern, obwohl diese in ihrer Gestaltung selbst mehr als unbefriedigend zu sein scheinen.

Natürlich haben die beiden Schauplätze/Ebenen zumindest theoretisch inhaltlich keinen Bezug und können getrennt voneinander angegangen werden.

Wenn du allerdings derzeit wegen der Stalking-Geschichte so sehr unter Druck stehst, stellt sich mir schon die Frage, ob es nicht wesentlich sinnvoller wäre, zunächst mal diese *Baustelle* zum Abschluss zu bringen, ehe du eine weitere in Angriff nimmst.

In der Praxis scheinen mir die Ebenen nämlich durchaus vermischt zu sein.

Der Umgang Teil der Stalking-Vorgänge zu sein.

Und umgekehrt.

Um konkret zu deinen Anmerkungen zum Umgang zu kommen.

Alle sieben Wochen zwei Tage *Junk-food* dürfte keinen bleibenden Schaden bei den Kindern hinterlassen.

Die Kinder in Aufsicht eines weiteren Kindes zurück zu lassen, ist äußerst fragwürdig.

Vielleicht sollte hier das Jugendamt mal ermahnend auf den KV und dessen Lebensgefährtin einwirken.

Die Unpünklichkeiten bei der Übergabe sind lästig.

Natürlich bist du keinesfalls verpflichtet, auf Abruf zu Hause zu warten.

Gäbe es eine Möglichkeit, im Bedarfsfall in der Nachbarschaft eine Übergabemöglichkeit zu schaffen?

Damit wären auch weitere persönliche Begegnungen mit dem KV unterbunden, was durchaus im Sinne der Vermeidung von Stalking-Gelegenheiten sein könnte.

Zwar ist es tatsächlich vorgesehen, dass der betreuende Elternteil den Umgang mit dem umgangsberechtigten Elternteil begünstigt.

Wenn aber das Interesse beim umgangsberechtigten Elternteil tatsächlich nur gering ist, halte ich es für keine sinnbringende Bemühung, hier irgendeine Form von Druck dahingehend auszuüben, dass sie öfter Kontakt haben, als vom anderen Elternteil gewünscht.

Denn dass ein solcher erzwungener Kontakt für kein Kind eine wirkliche Bereicherung sein kann, erschließt sich auch ohne großartige Fantasie und es stellt sich automatisch die Frage, wem sie dann dienlich sein sollten ...


Grüße

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