UmgangsPFLICHT einklagen ???

14. März 2008 Thema abonnieren
 Von 
Nina34
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 0x hilfreich)
UmgangsPFLICHT einklagen ???

Hallo,

es geht hierbei um den Sohn meines Partners.
Mein Partner hatte vor über 1,5 Jahren seine Frau verlassen, und mit mir eine Beziehung angefangen.
Seine Frau wußte davon, und hat mir natürlich den Tod an den Hals gewünscht, und ihm "Krieg" angedroht, wenn er zuläßt, daß ich deren Kind kennenlerne.
Ok, habe ich noch Verständnis für...

Nach einem halben Jahr "durfte" ich ihn dann doch kennenlernen.
Er war dann auch Ostern vor 1 Jahr für 1 Woche bei uns (wir sind schnell zusammengezogen).
Es klappte alles super !
Plötzlich ging es ab dem Sommer los, daß der Sohn mich komplett ignorierte, mir hinter dem Rücken den Mittelfinger zeigte etc.
Klar, er wurde ordentlich von der Mutter aufgestachelt !
Für uns war es eine beginnende Zerreißprobe !
Nach langer, langer Zeit wurde es dann wieder besser, leider noch nicht wie vorher.
Anfang diesen Jahres ist es dann soweit mit der Noch-Frau ausgeartet, daß sie mich per Sms öfters übelst beschimpfte, und ich dadurch ein enormes Problem habe, locker auf den Sohn zuzugehen (er ist alle 2 Wochen von Fr-Sa bei uns).

Nächsten Monat ist Scheidung, und sie will per Gericht einklagen, daß der Sohn alle 2 Wochen von Fr-So (nicht wie jetzt bis Sa) bei uns bleibt, und auch noch die Hälfte aller Ferien.
Der Anwalt hat die ganze Situation dem Gericht geschildert, und auch geschrieben, daß es in dieser Situation nicht dem Wohle des Kindes dient, das Umgangsrecht NOCH nicht weiter auszubauen.

Nun meine Frage:
Kann das Gericht unter diesen Umständen wirklich urteilen, daß mein Freund das Kind länger zu sich nimmt, als er es jetzt möchte ????

Ich wäre euch wirklich sehr dankbar, wenn ihr eure Meinungen, und Erfahrungen dazu schreiben könntet.

Lieben Gruß,
Nina


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103 Antworten
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#1
 Von 
ohje
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 161x hilfreich)

Das Kind hat ein Recht auf seinen Vater.

Mein Gott, gibt es eigentlich keine erwachsenen, normalen Eltern mehr? Muss alles auf dem Rücken und zu Lasten der Kinder ausgetragen werden?
Vor allem von den Folge-Beziehungen, die da erst mal keine Aktien dabei haben.

Die Wünsche der sogenannten Erwachsenen sind hintanzustellen.

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#2
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8419 Beiträge, 3780x hilfreich)

Vom moralischen Standtpunkt schließe ich mich ohje an. Das Kind ist ganz klar manipuliert. Will es denn überhaupt so oft zu euch??

Es besteht ein Recht auf Umgang zwischen Vater und Kind, verpflichten kann man den Vater allerdings nicht. In dem Fall hätte die Mutter allerdings noch mehr Zündstoff!

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#3
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Nina,

quote:
Mein Partner hatte vor über 1,5 Jahren seine Frau verlassen, und mit mir eine Beziehung angefangen.


Dass sie dich nicht grad freudig begrüßt, ist doch zu verstehen.

Wie alt ist der Sohn?

quote:
Anfang diesen Jahres ist es dann soweit mit der Noch-Frau ausgeartet, daß sie mich per Sms öfters übelst beschimpfte, und ich dadurch ein enormes Problem habe, locker auf den Sohn zuzugehen


DAS solltest du dir schnell abgewöhnen, ER kann nix dafür. Schlimm genug für ein Kind, wenn Eltern sich trennen, aber dann noch am Zickenkrieg von Mutter UND Freundin des Vaters teilhaben zu müssen...

quote:
Nächsten Monat ist Scheidung, und sie will per Gericht einklagen, daß der Sohn alle 2 Wochen von Fr-So (nicht wie jetzt bis Sa) bei uns bleibt, und auch noch die Hälfte aller Ferien.


Das ist eine durchaus gängige Regelung, was spricht gegen sie?
Du hast mehr Zeit, den Jungen kennenzulernen und er dich somit auch.
Aber, keine Angst, einklagbar ist eine Umgangspflicht m.E. nicht. Im Übrigen heißt das Umgangsrecht.
Und es ist nicht nur das Recht des Vaters auf seinen Sohn, sondern auch umgekehrt. Der Bub hat also auch ein Recht auf Umgang mit seinem Vater.

quote:
Kann das Gericht unter diesen Umständen wirklich urteilen, daß mein Freund das Kind länger zu sich nimmt, als er es jetzt möchte ????


Wie steht er eigentlich dazu?
Möchte er sein Kind so wenig bei sich haben oder du?

Grüßle



-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

-- Editiert von Schwesterchen am 14.03.2008 14:42:27

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#4
 Von 
Nina34
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

erstmal ganz lieben Dank für eure Antworten.
Nun,der Sohn wird im Sommer 9 Jahre.

Er möchte schon gerne kommen, aber im Moment nicht so lange.
Heute war er auch wieder da, aber am Abend bekam er starkes Heimweh.
Obwohl sein Vater und ich gut zuredeten, und ihm den nächsten Tag schmackhaft machen wollten, und auch seine Mutter am Telefon nochmal mit ihm gesprochen hat, wollte er unbedingt nach Hause.
Ok, mein Freund fährt ihn gerade.

Das war das erste Mal, daß er nach Hause wollte. Sonst konnte er den nächsten Tag immer nicht abwarten, und hat sich darauf gefreut.

Ansonsten verhält es sich so, daß wir ihn schon länger nehmen würden, aber nicht unter Zwang.
Bis jetzt war es immer so, daß seine Frau ihren Kopf auf biegen und brechen durchsetzen wollte, und alles mußte nach ihrer Pfeife tanzen.
Und auf diese Spielchen haben wir keine Lust mehr.
Das ganze Umgangsrecht auszuweiten ist ok, aber wie gesagt, nicht unter Zwang.

Ich hoffe, ihr könnt verstehen, wie ich es meine.



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#5
 Von 
Tirchara
Status:
Schüler
(165 Beiträge, 10x hilfreich)

hallo,

"Das ganze Umgangsrecht auszuweiten ist ok, aber wie gesagt, nicht unter Zwang."

warum überlegen du und partner nicht was für euch ok wäre und macht einen gegenvorschlag? viellecht fragt ihr auch das kind was es will.
versteh schon ihr seit vom verhalten der KM genervt.

gruß
tirchara

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#6
 Von 
guest-12330.03.2009 14:52:31
Status:
Lehrling
(1162 Beiträge, 305x hilfreich)

Hallo Nina34!

also, ich kann Dich schon verstehen.
Ich denke aber, dass Dich hier einige Leute falsch verstanden haben und denken, dass Du es nicht willst, dass der Sohn öfter bei Euch ist. (wird ja den Zweitfrauen oft nachgesagt)

Wir haben ein ähnliches Problem hinter uns mit dem Sohn meines Mannes.

Er war damals 11 und hatte vorher 7 Jahre lang keinen Kontakt, weil KM nicht wollte.
Anfangs lief alles gut, bis wir immer mehr das Gefühl hatten, dass er eigentlich denkt, er kann seinen Vater nur ausnutzen. Immer mehr merkten wir, dass er eigentlich wohl gar nicht mehr kommen wollte.(KM rief aber nie an, wenn er bei uns war und erkundigte sich nach ihm, fuhr lieber mit ihrem 2. Kind zur Loveparade oder in den Zoo)

Ich hielt mich anfangs noch raus, weil ich mir sagte, Vater und Sohn sollen erstmal zu einander finden.

Aber egal, was wir machten, es war alles nicht richtig. Er flegelte nur noch, wurde unverschämt, kümmerte sich um seinen kleinen Halbbruder gar nicht mehr und mäkelte an allem rum und wurde total überheblich. So, dass ich schon bevor er kam genervt war und ihn glaube ich auch viel gemieden habe. Kinder spüren so etwas. Aber, irgendwann hat man dann einfach den Kanal voll. Wenn man ständig hört zu Hause ist alles besser (was nicht an dem war).

Der Kontakt schlief dann irgendwann ein, weil er nur noch einseitig war. Ein 13 jähriger kann auch mal selbständig seinen Vater anrufen.
Als mein Mann nach einer erneuten Bitte den Unterhalt neu zu berechnen (unser 2. Kind war geboren) von seinem Sohn am Telefon zu hören bekam: --- Ich möchte gar keinen Kontakt mehr, aber über eine Karte zum Geburtstag und Weihnachten würde ich mich freuen! --- war uns alles klar. Dies waren Mamas Worte. Danach hatten wir keinen Kontakt mehr.

So viel dazu, dass ich verstehen kann, dass man auch als neue Partnerin irgendwann keine Kraft mehr hat für das Kind des Mannes.

Und dass es Sinn macht den Umgang zu verpflichten, glaube ich nicht. Was soll das bringen? Noch mehr Frust fürs Kind?

LG beijing

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#7
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Guten Morgen!

quote:
sie will per Gericht einklagen, daß der Sohn alle 2 Wochen von Fr-So (nicht wie jetzt bis Sa) bei uns bleibt, und auch noch die Hälfte aller Ferien.


quote:
Im Übrigen heißt das Umgangsrecht.



quote:
Und dass es Sinn macht den Umgang zu verpflichten, glaube ich nicht. Was soll das bringen? Noch mehr Frust fürs Kind?


In dem Moment, in dem ich weis, dass ein gezeugtes Kind auch geboren werden soll übernehme ich Verantwortung.
Nicht allein als Mutter,auch als Vater.

Mir fällt in eurer Diskussion auf, dass ihr die Bedürfnisse der Kinder auf unteren Stufen eurer Prioritätenlisten seht.
Es geht doch nicht um spontane Wünsche - ob aus Hirnwäsche oder aus eigenem Nutzdenken erwachsen.
Es geht doch in erster Linie um Kontinuität, Vorbildfunktionen wie Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein und das vorleben sozialer Kompetenzen.
Insoweit ist geregelter Umgang durchaus und für alle Betiligten notwendig.

So, die Lütte ist wach.

Liebe Grüße!




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#8
 Von 
Audio001
Status:
Beginner
(146 Beiträge, 8x hilfreich)

Also eins ist klar;- wenn dem Sohn klar wird das Vater (und Du)ihn nicht von Freitag bis Sonntag haben wollen, dann gibts es ein weiteres Problem! (und dafür wird die KM schon sorgen!)

Das die KM eine bestimmte Strategie verfolgt ist doch klar und nichts unversucht lassen wird um die Beziehung des Kindsvaters zu seinem Sohn und (erst recht) zu Dir zu sabotieren, liegt doch auf der Hand!

Über der KV wurde bisher garnicht gesprochen: Druck von der Ex (wahrscheinlich auch von Dir!?), die Veranwortung für sein Kind! Was geht geht eigentlich in ihm vor und was will er!?

Also unabhängig mal von Kind und Kindsmutter; dein Problem scheint zu sein, dass dir erst jetzt richtig klar geworden ist, dass du in einer Beziehung mit einem Vater mit Kind lebst!

Vielleicht wäre es hilfreich, wenn du Dir mal darüber Gedanken machen würdest, was du aus dieser Beziehung erwartest und was nicht!(Das dieser "Schwachpunkt" die KM längst erkannt hat,- da kannst du sicher sein!)

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
guest-12330.03.2009 14:52:31
Status:
Lehrling
(1162 Beiträge, 305x hilfreich)

ich glaube nicht dass das Problem bei Nina34 liegt.
Jemand der nicht in der Situation ist die NEUE zu sein, kann nicht verstehen, wie es einem damit geht.
Was soll sie denn machen, wenn der Sohn ihr gegenüber fies wird? Ihn zur Minna machen, schimpfen, ausrasten? Sich damit noch unbeliebter machen?
Als NEUE weiß man ganz genau, dass man als die Böse von allen Seiten hingestellt wird und versucht also alles, damit das Kind vom Gegenteil überzeugt wird. Schließlich ist es meist nicht nur die KM, die dem Kind die NEUE madig macht. Meist auch die Großeltern, Onkels, Tanten, Freunde der KM etc. Was also soll das KInd glauben? Desweiteren wird meist auf die gleiche Weise auch der KV hingestellt.

Nina34 geht es doch nicht darum, dass sie den Sohn gar nicht mehr will, sie hat ja auch geschrieben, dass die Situation wieder ein bisschen besser wurde. Sie haben einfach nur Angst, dass die Besuche noch weiter ausgeweitet werden und das Kind damit dann gar nicht mehr klar kommt. Nur weil KM es so will.

vielleicht sollten einige hier richtig lesen, was geschrieben wird und nicht nur das rauslesen, was man rauslesen will.
Oh Gott, das arme Kind, die böse Neue will es nicht...

LG beijing

-- Editiert von beijing am 16.03.2008 15:53:50

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#10
 Von 
Weltengänger
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Nina, hallo Gemeinde :)
Mein erster Beitrag, bin ein bissel aufgeregt ;)

Nina, du hattest ja auch um Erfahrungsberichte gebeten, da habe ich mich angesprochen gefühlt...
Oja! Ich oute mich! Ich gehöre zu diesen abscheulichen Neuen!
Jetzt schon seit über drei Jahren. Ich kann wirklich jedem raten sich gut zu überlegen, ob man eine solche Beziehung eingehen sollte. Mein Lebensgefährte hat zwei Töchter, 10 und 12. Ich habe auch gut überlegt, aber da kannte ich ja noch nicht den Einfallsreichtum der Noch-Nicht-EX. Sie hat es doch tatsächlich geschafft sechs Scheidungstermine platzen zu lassen, völlig unnötig das Jugendamt einzuschalten ("die kids möchten mal wieder einen Spieleabend am WE beim Papa machen") und jetzt momentan wohl völlig die Kinder vom Vater zu trennen.
Aber ehrlich gesagt- wir haben jetzt auch mal die Nase voll von den drei Grazien!
Wenn mein LG nicht so ein toller typ Mann wäre und wir nicht so gut zusammen passen würden- ich wäre weg. Der blöden Neuen wird nämlich nichts gedankt.
Natürlich ist es selbstverständlich, dass ich mir ein Bein ausreisse, damit es den Kindern am WE bei uns gut geht: "Was wollt ihr essen?"; "Natürlich mache ich dir gern einen Kakao"; "Sollen wir Waffeln oder Weihnachtsplätzchen backen?"; "Wie war es in der Schule?"; "KLar helfe ich dir bei den Hausaufgaben"etc. etc. etc.
Natürlich ist es selbstverständlich, dass ich die müffelige Unterwäsche der Mädchen wasche, weil die Mutter bei Hygieneberatung in den letzten Jahren wohl versagt hat. Und natürlich ist es selbstverständlich, dass mein LG und ich den Mädels an jedem WE das sie bei uns (alle 14 Tage, Fr-So) sind Werte vermitteln und uns Zeit für sie nehmen. Sprich: Das ganze Leben dreht sich um die beiden Töchter, wenn sie bei uns sind und ansonsten um die Streitsucht der Ex.

Schluss jetzt!!! Letzte Woche kam mal wieder ein Knall von der tollen Ex. Es ging richtig in die Weichteile... Und wir haben das einzig richtige getan- uns für unser Leben entschieden. Das rate ich auch dir Nina! Fangt an ein neues Leben aufzubauen, seid dem Kind ein starkes Vorbild und zeigt ihm wie man mit Menschen umgeht und, dass íhr nicht manipulierbar seid! Ihr könnt es der Ex eh nicht recht machen und wenn man keinen Schlussstrich zieht, geht es immer so weiter. Für das Kind ist es eh besser, wenn es in klaren Verhältnissen lebt. Dazu gehört auch, dass es ganz klar nicht geht dir gegenüber unverschämt zu sein! Regelt die Besuchszeiten unumstößlich. Nicht heute so und morgen so. Alles andere ist Nährboden für weiteren Streit seitens der Ex. Du hast erst 1,5 Jahre rum. Ich habe nach etwas über drei Jahren keine Kraft mehr und meinem LG geht es sehr schlecht, weil er versucht hat es jedem recht zu machen...nur uns nicht!

Ach ja, ich war übrigens nicht der Trennungsgrund. Die Frau meines Lebensgefährten ist mit einem neuen Partner aus der Ehe raus. Sie sind noch zusammen. "Gönnerhaft" sagte die Ex zu meinem LG -such dir doch eine Freundin, dann bist du nicht mehr so unglücklich...

Bis dahin, alles Gute Nina und vor allem sehr viel Kraft wünscht dir,
Weltengänger(in).

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#11
 Von 
Sabrina25
Status:
Schüler
(287 Beiträge, 14x hilfreich)

Hallo Nina,

wie verhälst du dich dem Jungen gegenüber?
Versuche dich als Freundin ihm zu nähern.
Unternehme etwas alleine mit ihm, tobe mit ihm rum, mach ihm möglichst keine Vorschriften, das kann der Vater tun. Du solltest das Vertrauen von ihm bekommen, dann funktioniert ein harmonisches Zusammenleben am Besten.

Wenn Du dich ihm als 'nette Tante' oder 'guter Kumpel' näherst, hast du bessere Chancen.

Ich weiß es ist nicht leicht, ich habe das Problem des öfteren. Aber jedes Mal, wenn ich mich um den Jungen intensiv kümmere und auf ihn eingehe, habe ich in Minuten das Ergebnis. Scheidungskinder brauchen enorm viel Zuneigung und Bestätigung.

Der Große kommt ständig her und sagt: Papa ich hab dich lieb.

Er will die Bestätigung, dass er ihn auch lieb hat.

Wenn wir zu unseren Kleinen sagen: wir haben dich lieb!

Antwortet sie: ich weiß

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Hallo Nina,

das, was euch da jetzt *unter Zwang* angeboten wird, ist das übliche Umgangsrecht. Ich verstehe nicht, wieso es bisher eingeschränkt war. Die Kids meines LG waren bei der Trennung 7 und 9 und der grundsätzliche Umgang war von Anfang an so geregelt. Auch wenn ich euren Frust und das Gefühl, ihr beugt euch beim Nachgeben der Ex, sehr, sehr gut nachvollziehen kann, möchte ich aus eigener Erfahrung noch einen anderen Aspekt einbringen:
Alle zwei Wochen nur zwei Tage ist viel zu kurz, um einigermaßen einen Draht zu dem Kind zu behalten. Vielleicht benimmt er sich deswegen auch so schräg, weil er sich gar nicht richtig eingewöhnen kann.
Unsere sind derweil 13 und 15, brauchen aber trotzdem oft noch bis Samstag morgen, um nach 12 Tagen Mama auf Papa umschalten zu können. Und selbst an einem Fr Abend - Mo Früh Wochenende kann man nicht die letzten 12 Tage aufholen. Insofern rate ich euch, nehmt die Chance in eurem Interesse und in dem Interesse des Jungen an. Die Km wird noch früh genug merken, dass sie sich selbst damit keinen Gefallen getan hat. Ihr Problem.

Im Übrigen ist es Sache deines LG gegenüber dem Kind klar zu stellen, welche Rolle du in der Patchworkfamilie spielst. Das Aufbegehren gegen weitere Erwachsene, die mitreden, ist normal. Hier muss Papa eindeutige Grenzen setzen. Je klarer und vor allem je frühzeitiger, umso besser wird das Zusammenleben funktionieren - gerade wenn noch eine stänkernde Mutter im Hintergrund die Fäden zieht. Diese Problematik solltet ihr ernst nehmen, wir haben es lange ignoriert, nicht wahr haben wollen und erst sehr spät thematisiert.
Nehmt die Chance wahr, den Jungen mit zu erziehen und auf seinem Lebensweg zu begleiten, aber lasst euch weder von ihm noch von der Mutter auf der Nase rumtanzen. Und richtet euch auf einen ständigen Drahtseilakt ein, anders geht es leider nicht, wenn zwischen den Eltern keine Verständigung möglich ist.

Alles Gute

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

@ Sabrina:

Wie alt ist der Große? Aus meiner Erfahrung funktioniert das mit *Tante* oder *Kumpel* nicht auf Dauer. Die Kinder werden größer und testen auch an den neuen Beziehungen der Eltern (wenn man in einem Haushalt lebt), wie weit sie gehen können. Du wirst dann akzeptiert, wenn es bequem und nützlich für sie ist, aber nicht, wenn du Grenzen setzt. Dann wir rebelliert, hat man plötzlich (aus Sicht der Kids) kein Recht mehr, etwas zu sagen. Wenn man dieses Spiel nicht mit- und sich zur kompletten Marionette der Kids machen will, muss man Stellung beziehen. Spätestens dann ist es mit dem *Kumpel-sein* vorbei.
Deshalb noch mal mein Rat, von Anfang an gut zu überlegen, wie das Zusammenleben gestaltet werden soll und dies auch dem Kind gegenüber klar zu kommunizieren. Und dies um so mehr, wenn Ex-GattInnen dagegen agieren.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Nina34
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

oh man, ihr macht mir echt Mut !

Für die, die danach gefragt haben : auch mein Freund möchte im Moment die Besuchszeiten nicht ausweiten, da im Vorwege einfach zuviel passiert ist. Und er möchte sich schon gar nicht von irgendwelchen Leuten (Gericht) vorschreiben lassen, wann er seinen Sohn nehmen MUSS !

Und ich bin nicht einfach nur eine böse Neue, die hier irgendwas madig machen will.
Ich habe von Anfang an für den Sohn im Haus ein eigenes Zimmer eingerichtet, nur für ihn alleine. Ich denke, das ist schon mehr, als andere Kinder bei den Vätern haben.
Und auch sonst gebe ich mir immer wieder Mühe.

Nun, es spricht vor allem dagegen, den Sohn bis So zu nehmen, daß wir beide voll arbeiten, unser Wecker morgens um 4 Uhr geht, der Sohn hyperaktiv (ist auch seit Jahren in Behandlung) ist, und er der Meinung ist, wenn er hier ist, dann müsse man die GANZE Zeit über NUR mit ihm spielen.
Wie wir gehört haben (Vorwürfe von der KM kamen heute), ist das auch der Grund, warum er nun am Freitag nach Hause wollte.
Mein Freund sagte ihm, daß wir am Samstag noch ein paar Bäume abnehmen müssen (haben ein großes Haus, mit großem Grundstück), und da der Sohn lieber nur spielen wollte, wollte er dann lieber nach Hause.
Ich weiß nicht, wei es bei anderen ist, aber in der Woche schaffen wir nicht viel, und das Wochenende bietet sich dafür an.
Aber wir können doch nicht, wenn der Sohn da ist, alles stehen und liegen lassen, oder ????

Liebe Grüße,
Nina

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Guten Morgen Nina,

solange ihr es zulasst, dass die Umgangszeit bei Papa nur Wunschkonzert ist, müsst ihr euch nicht wundern, wenn Junior entsprechende Forderungen stellt. Ich halte es für normal, dass man sich am Umgangswochenende auf das Kind einstellt, schließlich seht ihr ihn doch nur alle zwei Wochen. Aber der normale Alltag kann (und muss) doch trotzdem weiter laufen. Man kann ihn doch einbeziehen, z. B. beim Kochen oder aufräumen oder der Gartenarbeit.

Und ich halte es für normal und selbstverständlich, dass Kinder auch beim Umgangselternteil ein eigenes Reich haben (soweit man es sich finanziell leisten kann). Sie sind doch dort genauso zu Hause, wie beim Betreuungselternteil. Zumindest sollte es meines Erachtens so sein. Also ich findes das keine besonders herausstellenswerte Leistung der Erwachenen.

Solange ihr den leichten Weg geht, den Junior zur Mama zu lassen, wenn es unbequem und anstrengend wird und die Zeit, die er bei euch verbringt nicht als völlig normal empfindet, wundert es mich nicht, dass sich der Lütte so benimmt, wie du es schilderst.

So ganz kann ich eure und insbesondere die Einstellung des Vaters nicht nachvollziehen und ich meine, ihr solltet eure Haltung im eigenen und im Interesse des Kindes noch einmal überdenken.

Grüße

1x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Sabrina25
Status:
Schüler
(287 Beiträge, 14x hilfreich)

@mikkian

Der Große wird dieses Jahr 8, und wir machen das nun seit 6 Jahren mit.
Es gab Zeiten, da durften wir ihn nur alle 2 Wochen 4 Stunden am Sonntag sehen, es gab Zeiten da sollten wir ihn gar nicht mehr nach Hause bringen (letztes Jahr war er 2 Tage die Woche bei seiner Mutter)...

Immer so wie Madam es befiehlt.

Es gibt in der Regel kein Rezept fürs richtige Handeln. Ich habe nur rausgefunden, dass es sehr wichtig ist, welche Einstellung die Mutter gegenüber Vater und *NEUEN* hat. Im Laufe der Jahre wechselte das oft :-)
Und dass man möglichst an einem Strang zieht, sich nicht auspielen läßt von den Kindern.
Bei uns ist es im Moment nicht möglich mit der Mutter an einem Strang zu ziehen, leider. Umso wichtiger ist, dass mein Freund und ich an einem Strang ziehen.

Seit der Große nicht mehr ganz so oft bei uns ist, habe ich auch gemerkt wie er sich immer mehr von mir distanziert. Er fährt auch dieses Jahr zum Ersten mal nicht mit uns in den Sommer-Urlaub sondern mit seiner Mutter.

Ich habe die Balance auch in 6 Jahren noch nicht gefunden, wieviel Opfer ich mich für das Kind auf, wieviel Zeit und Kraft investier ich im Kampf gegen Aktionen der Mutter. Ich habe auch eine Tochter (fast 4). Im Moment versuche ich mich darauf zu Konzentrieren meine wenige Zeit (ich arbeite 30 Stunden die Woche) meiner Tochter und meinem Freund zu widmen.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
ohje
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 161x hilfreich)

@mikkian: :respekt:

Schliesse mich vollinhaltlich an.

So lange das Kind spürt, dass es eigentlich nur lästig ist, wird es sich weiterhin so wie beschrieben benehmen.
Die wenige Zeit, die ihm gnädigerweise zugestanden wird vom achsogestressten Vater, will er eben bis zum gehtnichtmehr auch ausnutzen, sprich: er fordert diese Zeit völlig für sich ein.

Zu Recht!!!!!!

Aber es wird ihm wohl deutlich genug klar gemacht, dass er einfach zu mühsam und unerwünscht ist.
Welches Kind wollte sich da wohlfühlen?

Der Beschreibung nach kann das Kind auch nur alles falsch machen.
Zuerst damit, dass er alle 14 Tage kommt und die Zeit stiehlt und dann auch noch damit, dass er wieder nach Hause möchte (was ich mittlerweile nachvollziehen kann).
Jetzt hat man sich schon herabgelassen, ein paar Stunden mit dem Kind zu verbringen und dann das! Wie undankbar!!!

Es liegt nicht an der Next - es wäre einzig Sache des Vaters, sich adäquat um SEINEN Sohn zu kümmern.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Nina,

quote:
Und ich bin nicht einfach nur eine böse Neue, die hier irgendwas madig machen will.


Bist du das etwa nicht?
DU brichst in eine Ehe ein, zerstörst eine Familie, was erwartest du denn?
Dass du natürlich nicht von allen geliebt wirst, ist doch klar.
Und jetzt versuchst du, nachdem du die Frau ausgebootet hast, auch noch den Sohn zu *reduzieren*.
Traurig!
Und das alles auf einem denkbar niederen Niveau.

quote:
Ich habe von Anfang an für den Sohn im Haus ein eigenes Zimmer eingerichtet, nur für ihn alleine. Ich denke, das ist schon mehr, als andere Kinder bei den Vätern haben.


Wie großzügig! Ihr habt ein großes Haus, was ist das Besondere daran? Andere Kinder haben ihren Vater dafür täglich um sich.

quote:
Nun, es spricht vor allem dagegen, den Sohn bis So zu nehmen, daß wir beide voll arbeiten, unser Wecker morgens um 4 Uhr geht, der Sohn hyperaktiv


Genau das aber erwartest du von der Kindsmutter.
SIE soll keinen Unterhalt bekommen, dafür voll arbeiten. Zusätzlich den hyperaktiven Sohn bestens betreuen.
Wie wärs, wenn der Vater sich auch kümmern und die Mutter entlasten würde?
Dass sie überfordert ist, kann man doch nachvollziehen, oder?

quote:
haben ein großes Haus, mit großem Grundstück


Wie schön für euch. Und wie schön für das Kind, wenn es euch besuchen darf und aus dem Kellerloch rauskommt, das die Mutter sich mit ihrem Verdienst und KU leisten kann.

Im Übrigen vermute ich, dass die Mutter mit ihrer Unterhaltsforderung durchkommt.
Vollzeit kann u.U. erst erwartet werden, wenn das Kind die Grundschulzeit abgeschlossen hat.

Kann es sein, dass du einfach nur egoistisch und sogar auf den Sohn eifersüchtig bist?

Grüßle




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" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

-- Editiert von Schwesterchen am 18.03.2008 08:45:15

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
ohje
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 161x hilfreich)

Schwesterchen, der VATER will sich doch nicht kümmern, ich denke gar nicht mal, dass das Ninas 'Schuld' ist. Sie übernimmt lediglich seine Ablehnung.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

@Ohje,

quote:
Sie übernimmt lediglich seine Ablehnung.


Ich tippe andersrum: Er die Ihre.

Grüßle

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" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

@ Sabrina:
Auch bei uns ist es seit nunmehr 6 Jahren nicht möglich, dass Vater und Mutter an einem Strang ziehen. Immerhin ist die Linie der Mutter einheitlich negativ. Am liebsten wäre es ihr, wenn der Vater nach der Trennung aus dem Leben ihrer!! Kinder verschwunden wäre. Halt eine Ex, die zwischen ihrem Trennungsfrust und den Bedürfnissen und Rechten der Kids nicht unterscheiden kann.

Wir versuchen trotzdem, das Beste daraus zu machen und die Situation zu akzeptieren, wie sie nun mal ist. Fällt oft genug schwer und auch ich habe meine Rolle in dem Spiel noch nicht wirklich gefunden. Vielleicht ist das bei Patchworkern auch normal - keine Ahnung.

Im Übrigen hat das mit dem *Kumpel*, ja bei dir offenbar auch nicht wirklich funktioniert... ;)

@ schwesterchen: Dein Urteil finde ich jetzt etwas hart. Ob Nina in die Familie eingebrochen ist, wissen wir nicht und es hat dann auch jemand dazu gehört, der dies zugelassen hat. Und zum *Reduzieren* des Kindes gehört vor allem mal ein Vater, der dies zulässt. Er ist der Dreh- und Angelpunkt in der Geschichte!

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Sabrina25
Status:
Schüler
(287 Beiträge, 14x hilfreich)

'Kumpel spielen' sollte ja nur für den Anfang sein, um mal das Eis zu brechen.

Bei mir ist das durch, ich war schon in der Phase, dass der Große 'Mama' zu mir sagen wollte, dass er sich sogar von seiner Mutter distanziert hatte.

Aber das wollten wir auch nicht.

Es ist einfach verdammt schwer die richtige Balance zu finden, und bei dem ganzen Drumherum das eigene Kind nicht zu vernachlässigen.

Perfekt kann man es nicht machen.

Ich hatte letzte Woche ein Gespräch mit meiner Nachbarin. Sie hat einen Sohn er hat einen Sohn, beide Jungs 18. Beide waren damals 2 Jahre alt. Sie hat beide versucht gleich zu behandeln, er hat versucht beide gleich zu behandeln. Ergebnis ist, dass sein Sohn nur noch kommt um Kohle zu holen und sie behandelt als sei sie nicht da. Sie hat zwar immer alles für ihn gemacht, aber sie hat keine Bedeutung in seinem Leben.

Das fände ich dann auch sehr frustrierend.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Mikkian,

quote:
Dein Urteil finde ich jetzt etwas hart.


Möglich. Den fast identischen Fall erlebe ich grade in meinem direkten Umfeld. Deshalb wohl meine emotionale Reaktion.

quote:
Ob Nina in die Familie eingebrochen ist, wissen wir nicht


Das:

quote:
Mein Partner hatte vor über 1,5 Jahren seine Frau verlassen, und mit mir eine Beziehung angefangen.


liest sich für mich jedenfalls so.

quote:
Und zum *Reduzieren* des Kindes gehört vor allem mal ein Vater, der dies zulässt.


DAS ist doch für eine *neue* Frau eine ganz einfache Angelegenheit.

Grüßle



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" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

@ schwesterchen:

Mann oder Frau kann nur in eine Familie einbrechen, wenn die Beziehung der Eltern nicht mehr intakt ist. Es sind immer mindestens zwei daran *schuld*, nie nur der oder die Neue allein.


*DAS ist doch für eine *neue* Frau eine ganz einfache Angelegenheit.*

Ja, aber die Verantwortung trägt trotzdem der Vater!

Servus

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

@Mikkian,

ich gebe dir, was *intakte* Ehen angeht, vollkommen recht.
Nur... wie sieht das für ein Kind aus?
Ein Kind sieht nur, dass die *böse* Next ihm den Vater und der Mutter den Mann weg nimmt.
Und zur Belohnung dafür auch noch finanziell kurz gehalten werden soll.

quote:
Ja, aber die Verantwortung trägt trotzdem der Vater!

Das seh ich auch so.
Aber Männer ohne Ar.sch in der Hose lassen sich doch leicht unterbuttern, gelle?

Servus zurück



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" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

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#26
 Von 
Nina34
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo "Schwesterchen",

Dein Ton gefällt mir absolut nicht, sorry.
Zum einbrechen in eine Ehe gehören noch immer zwei.
Und, von einer "Ehe" kann auch nicht die Rede sein...- aber das ist ein ganz anderes Kapitel, und gehört nicht ins Internet.

Aber mir hier Vorwürfe zu machen, daß ICH den Sohn reduziere, und von einem denkbar niederen Niveau zu schreiben, ist echt eine Frechheit.
Du hast absolut keine Ahnung, was sich die Mutter des Kindes alles rausgenommen hat, etc.
Und ich möchte mich darüber hier auch nicht weiter auslassen.

Mir dann weiter vorzuhalten, daß ICH von der KM erwarte, daß sie arbeitet, und keinen Unterhalt bekommen soll ist auch ein anderes Kapitel.
Er wäre nämlich mal ganz schön, wenn sie sich wirklich um das Kind kümmern würde, wie DU es denkst, da sie immer die ist, die das Kind zu anderen Leuten schiebt, auch wenn sie die Zeit hat !
Da kann man wohl schlecht davon reden, daß sie überfordet ist, wie Du es hinstellst.

Und wie kommst Du dazu, zu behaupten, daß sie mit dem Kind in einem Kellerloch wohnt ?
Die haben eine große Wohnung von über 70qm, und der KV hat ALLES dort gelassen, und seit der Trennung nur für sie mal eben 400,-
(+250,- Kindergeld) freiwillig an sie gezahlt.

Und, nein, es ist nicht so, daß ich einfach nur egoistisch und eifersüchtig auf den Sohn bin.
Du hast das ganze Theater nicht mitbekommen, und es ist, obwohl mir auch viel an dem Sohn liegt, sehr schwer die richtige Balance zu finden, wenn man durch die ganzen Aktionen der KM nicht zur Ruhe kommt.
Aber wenn man so eine Situation nicht selbst mitgemacht hat, kann man sich da nicht reinversetzen.
Du weißt nur einen ganz, ganz kleinen Bruchteil, und stellst mich nur an den Pranger.

Nina




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#27
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Schwesterchen, wie die Kinder die Situation beurteilen ist wieder eine ganz andere Geschichte. Da können ja selbst Geschwister völlig unterschiedlich Wahrnehmungen haben. Und es soll ja auch Kids geben, die sich selbst die Schuld an der Trennung der Eltern geben, weil sie das besser ertragen können, als ein angekratztes Elternbild.

Wir haben erst nach Jahren von unserer Großen erfahren, dass sie lange gedacht hat, der Papa wäre ausgezogen, weil die Mama etwas gesagt hat, obwohl Papa die Mama darum gebeten hat, es nicht zu sagen (ich hoffe, du kannst noch folgen...).

Letztlich ist es auch hier Sache der Erwachsenen, die Sitution den Kindern gegenüber offen -und im Zweifel auch immer und immer wieder - zu erklären. Ich denke schon, dass die Kids in der Lage sind zu differenzieren. Wenn auch das einfachere Weltbild, Mama und Papa sind o.k., der oder die neue ParterIn sind die Bösen, immer wieder verlockend ist. Aber man kann gegensteuern. Um so mehr, wenn die Kinder selbst miterlebt haben, dass Mama und Papa sich nicht gut verstanden haben.

Grüße

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#28
 Von 
Sabrina25
Status:
Schüler
(287 Beiträge, 14x hilfreich)

Wir durften dem Großen vor 2 Jahren erstmal erklären, dass seine Eltern mal verheiratet waren und zusammen gelebt hatten. Und er nur einen Vater und eine Mutter hat.

Ich hoffe ich bleibe bis an mein Lebensende mit meinem Freund (Bald-Mann) zusammen und meiner Tochter wird dieser ganze Streß erspart.

Ich war 20 Jahre alt als sich meine Eltern trennten, und es war wahnsinnig schwierig für mich und meine 2 Schwestern (damals 21 und 15). Mann kann zwar in meinem Alter so tun als ob man den neuen Mann der Mutter akzeptiert, aber im Inneren des Herzens wünscht man doch noch dass sich die Eltern wieder finden und sich lieb haben. Schließlich ist man daraus entstanden.

Also kann und soll man den Kindern zwar bedingungslose Liebe schenken, man darf aber nicht erwarten dass es auf Gegenseitigkeit beruht.

Liebe Grüße und viel Durchhaltevermögen an alle Patchwork-Mitglieder

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Nina,

also, ich finde, an meinen Ton ist nix auszusetzen.
Wohl eher gefällt dir der Inhalt meiner Aussagen nicht....
Aber die tätige ich, ob es dir gefällt oder nicht.

Natürlich kennen wir die Hintergründe nicht, meine Antworten bezogen sich auf das von dir Mitgeteilte.

Wo würdest du denn das Niveau eurer Spielchen ansiedeln?
Dass es sich um Spielchen handelt, waren deine Worte.
Ich seh das aus der Sicht es Kindes. Das nämlich merkt sehr schnell, dass es bei euch nicht erwünscht ist.
Dass eine Umgangspflicht nicht eingeklagt werden kann, steht schon auf der ersten Seite.
Hast du eine Ahnung, wie viele Väter DAS Umgangsrecht, das die Mutter von euch verlangt, einklagen müssen?
Um dann zwar auf einem Blatt Papier stehen haben, dass es stattfinden muss, aber trotzdem die Mutter noch verweigert?
Warum wird bei Scheidung nicht einfach der Umgang mitgeregelt? Und zwar im üblichen Rahmen, 14-tägig, hälftige Ferien?

quote:
Die haben eine große Wohnung von über 70qm, und der KV hat ALLES dort gelassen, und seit der Trennung nur für sie mal eben 400,-
(+250,- Kindergeld) freiwillig an sie gezahlt.


Und daran versucht ihr auch zu schrauben.
Die 250€ sollen schließlich nicht mehr bezahlt werden. Dann bleibt womöglich nur noch das Kellerloch....

In eurem Fall denke ich, ist es eh das Beste, den Umgang zu reduzieren. Pflicht hierfür besteht keine.
Ist wohl auch dem Kindeswohl eher förderlich.

quote:
Aber wenn man so eine Situation nicht selbst mitgemacht hat, kann man sich da nicht reinversetzen.


Oh doch. Ich kenne diese Situation.

Armes Kind!

Grüßle



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" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
ohje
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 161x hilfreich)

Ja.
Es gibt kaum etwas Schlimmeres für ein Kind, als sich unerwünscht und lästig zu fühlen.
Wie kommt man auch dazu, sich mit dem hyperaktiven Kind abzuplagen!!!!! Dazu ist die Mutter gut genug - das gönnt man ihr - auch wenn sie nicht das Schwarze unter den Fingernägeln wert ist.

Wenn der Vater nicht will, kann man nichts machen.

Er soll sich aber nicht wundern, wenn sich umgekehrt das Kind auch nicht gerade ein Bein ausreisst.


Väter, die weder ideell noch finanziell für ihre Kinder geradestehen wollen - für mich wäre so ein Mensch als Partner ein No-Go.
Solche Menschen haben nicht nur bei Kindern eine Wegwerfmentalität.

Mich wundert, das man selbst ein Haus mit grossem Garten als gerade mal ausreichend erachtet, der Mutter des Kindes aber nicht mal die 70 qm gönnt.

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