Umgangskosten Umgangsrecht

10. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
Hailey83
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Umgangskosten Umgangsrecht

Hallo,
Wie schon oben beschrieben geht es um die Kosten. Es gibt immer wieder Diskussionen mit dem KV. Wir haben gemeisames Sorgerecht das Kind lebt bei mir. Früher war es so ich bin weiter weggezogen also haben wir uns geeinigt Hinfahrt ich Rückfahrt er. (55-58km) jetzt ist es so er ist weggezogen und er will wieder Fahrt teilen. (60-65km) Bekannte meinten dass er aber eigentlich in der Hol u Bringpflicht sei und bei dieser Entfernung dass auch machbar sei. Dazu bekomme ich nur den Mindestunterhalt u arbeite TZ. Er ist der Meinung ich muss ihm entgegen kommen er bietet mir 2 Möglichkeiten an entweder wir treffen uns auf halber Strecke dann muss ich sie Freitags zum Treffpunkt bringen und Sonntags auch von dort abholen. Ich möchte meinen Sonntag so aber nicht gestalten da dass mit Uhrzeit etc auch nie gut funktioniert immer nur spontan und so wie es für ihn passt. Oder eben ich fahre Freitags komplette Fahrt und er eben zurück.
Würde ich sie nicht bringen würde der kontakt gar nicht zustande kommen. Er meinte ihm wäre die komplette Fahrt lieber da er eine Tanzschule hat und schon mehrfach Ausfälle gehabt habe. Natürlich ist das doof aber wenn man weiß man hat Umgang organisiert man sich doch besser. Spontane Absagen zählen auch an der Tagesordnung was mich extrem nervt ich plane auch im Voraus. Ferienzeit ist auch immer unverbindlich. Wie würdet ihr regeln? In Kauf nehmen sie zu fahren zumal er eigentlich in der Hol und Bringpflicht ist. Ist es von meiner Seite zuviel verlangt? Und was ist wenn ich kein Auto mehr habe?
Für tipps bin ich sehr dankbar vg hailey

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
smogman
Status:
Student
(2735 Beiträge, 898x hilfreich)

Zitat (von Hailey83):
Wie würdet ihr regeln?
Genauso wie bisher. Die Strecke hat sich nach meinem Verständnis ja nur um 2-10 Kilometer verändert.

Zitat (von Hailey83):
In Kauf nehmen sie zu fahren zumal er eigentlich in der Hol und Bringpflicht ist.
Da du ihm in der Vergangenheit ein Entgegenkommen zugesichert hast, sehe ich keinen Grund für eine Veränderung.

Zitat (von Hailey83):
Ist es von meiner Seite zuviel verlangt?
Es ist nicht zu erkennen, was du verlangst.

Zitat (von Hailey83):
Und was ist wenn ich kein Auto mehr habe?
Dann wäre das eine andere Situation, die je nach Ursache des Fahrze***erlustes ggf. auch anders zu bewerten wäre.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8401 Beiträge, 3761x hilfreich)

Grundsätzlich hat der Umgangsberechtigte (hier der Vater) die Kosten für das Bringen und Holen des Kindes zu zahlen.

Lediglich dann, wenn der Umgangsberechtigte die Kosten des Bringens und Holens gar nicht zahlen und der betreuende Elternteil diese ohne weiteres finanzieren kann, muss letzterer diese Kosten u. U. übernehmen bzw. sich daran beteiligen (Oberlandesgericht (OLG) Hamm, Beschluss vom 27.06.2003, Az.: 11 WF 66/03).

Das ist im Familienrecht auch der Fall, wenn der betreuende Elternteil durch einen Umzug eine erhebliche räumliche Entfernung zum Umgangsberechtigten herbeigeführt hat (OLG Schleswig, Beschluss vom 03.02.2006, Az.: 13 UF 135/05).

M. E. war es keine "erhebliche räumliche Entfernung", als du 50 bis 60 km weiter weg gezogen bist. Wenn man auf dem Land wohnt, ist das vllt. eine erhebliche Entfernung, für andere ist das u. U. der tägliche Arbeitsweg.

Aber schön, du bist dem Vater damals entgegen gekommen und er zieht jetzt noch ein Stück weiter weg, aber es geht jetzt um eine Differenz von lediglich weiteren 5 bis 10 km (von 55-58km auf 60-65km).

Vorschlag zur gütlichen Eingiung:
Du bringst das Kind zum Vater hin und dieser das Kind zu dir zurück - oder umgekehrt.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8401 Beiträge, 3761x hilfreich)

Ich sehe gerade, mein Vorschlag ist der bisherige Status quo :smile:

0x Hilfreiche Antwort

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