Umgangsrecht verweigern?

26. Juli 2006 Thema abonnieren
 Von 
Deviance
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Umgangsrecht verweigern?

Hallo zusammen,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
Also, mein Freund (US-Amerikaner; ist hier in Deutschland stationiert und wird noch mindestens 2 Jahre bleiben)wird in 2 Monaten Vater; von der Kindmutter ist er schon seit längerem getrennt.(Sie waren nicht verheiratet.)
Diese versucht aber ihn unter Druck zu setzen und sagt ihm, daß er das Kind nicht sehen dürfte wenn er nicht dies und jenes tut.

Er will absolut seinen Beitrag leisten (auch Unterhaltszahlungen; er hat Ihr bereits Geld für nötige Anschaffungen gegeben und auch selbst Sachen besorgt) und hat natürlich nun Angst, daß er sein Kind nicht sehen darf.

Darf die Kindsmutter dem Vater verbieten, sein Kind zu sehen?
Hat er rechtliche Ansprüche auf Umgang mit dem Kind?

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand diese Frage beantworten könnte; im Netz finde ich teilweise widersprüchliche Aussagen.

Vielen Dank :-)

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Michi78
Status:
Schüler
(218 Beiträge, 15x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Darf die Kindsmutter dem Vater verbieten, sein Kind zu sehen? <hr size=1 noshade>

Nein. Wenn irgend jemand die Kompetenz hat, dem Vater zu verweigern, sein Kind zu sehen, dann ist es ein ordentliches deutsches Gericht, aber sonst niemand, und schon gar nicht die Mutter. Allerdings geschieht es in Deutschland millionenfach, daß Mütter dem Vater den Umgang verweigern. Das geht ganz einfach: Mal ist das Kind krank, mal ist unvorhergesehen was dazwischen gekommen, mal will das Kind den Vater nicht sehen (nach vorheriger massiver Einflußnahme der Mutter auf das Kind). Die Liste würde sich noch lange so fortsetzen lassen.

quote:<hr size=1 noshade>Hat er rechtliche Ansprüche auf Umgang mit dem Kind? <hr size=1 noshade>

Aber natürlich, siehe §1684 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Wohl gemerkt: Dieser Anspruch steht dem Vater von vornherein zu, er muß ihn also nicht erst einklagen. Das sollte er der Mutter klar machen. Sofern diese sich dann allerdings immer noch hartnäckig weigert, wird er nicht drum herum kommen, den Umgang gerichtlich festsetzen zu lassen. Übrigens: Weigert sich die Mutter standhaft und hartnäckig, kann ihr im Extremfall sogar das Sorgerecht entzogen werden.

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#2
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 577x hilfreich)

.....ohne Moralapostel spielen zu wollen:

als GI ein Kind zu zeugen mit dem Wissen, jederzeit versetzt werden zu können, ist nicht in Ordnung. Sowohl dem Kind, als auch der Kindesmutter gegenüber.

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#3
 Von 
Michi78
Status:
Schüler
(218 Beiträge, 15x hilfreich)

quote:
als GI ein Kind zu zeugen mit dem Wissen, jederzeit versetzt werden zu können, ist nicht in Ordnung. Sowohl dem Kind, als auch der Kindesmutter gegenüber.

Dieses Argument ist lächerlich. Die Mutter wird wohl in der Regel wissen, mit wem sie es zu tun hat, bevor sie ein Kind in die Welt setzt. (Jetzt kommt bestimmt gleich die Antwort: Aber wenn man sich auf ner Party einen anzwitschert und mit wildfremden Männern vögelt, dann kann die Frau doch nichts dafür.) Mit Deinem Argument unterstellst Du, daß die Mutter (das arme Opfer) nicht verantwortlich dafür ist, daß sie ein Kind gezeugt hat, sondern der Mann allein daran schuld ist.

Ist immer wieder lustig, wie Frauen versuchen, sich in die Opferrolle zu drängen.

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#4
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 577x hilfreich)

Michi78 ,

aus Deinen Beiträgen weiß ich, daß Du mit diesem Problem zur Zeit stark beschäftigt bist.
Ich Pflichte Dir ja bei, Deine Beiträge sind ja auch hundertprozentig in Ordnung

Aber schau:

Die Mutter ist nicht das arme Opfer, Schuld, wenn man das so bezeichnen will, haben Beide.

Nur:
Der GI braucht sich keine Sorgen zu machen.
Der ist irgendwann ab und davon, so sieht es nämlich aus.
Und Unterhaltsansprüche in den USA geltend machen, wo es keine Meldepflicht gibt, kannst zu vergessen.

Und über die APO-Nr. beim HQ in Heidelberg
...kannst Du auch vergessen.


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#5
 Von 
Deviance
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Also um das mit dem "Sorgen machen" mal zu klären: Das einzige, um das er sich Sorgen macht ist, daß er sein Kind nicht sehen darf. Er hat nicht vor sich der Verantwortung zu entziehen und möchte in Deutschland bleiben.
Nur um das mal aus dem Wege zu räumen.
@Michi78; vielen Dank für Deine schnelle Antwort :-)

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 577x hilfreich)

Quote:
Ist immer wieder lustig, wie Frauen versuchen, sich in die Opferrolle zu drängen.

Da muss ich Dich leider enttäuschen - Michi78:

Diesen Beitrag schrieb `mal zur Abwechslung
keine Frau. Und nu?
War nur zu müde, um mich selbst anzumelden.
:)

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#7
 Von 
minifrau
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

So LANGE, wie im Bericht geschrieben können die beiden ja gar nicht schon zusammen sien, wenn das Kind erst in 2 Monaten auf die Welt kommt ;) ;)

Dann hat er das Kind jawohl erst vor gar nicht allzulanger Zeit gezeugt *rechne..rechne*

Aber alles ist ja ne Ansichtssache : Für manch einen ist ein Tag lange her....für den anderen Jahre ;) ;)

Davon abgesehen kann die Kindesmutter auch hunderte von Kilometern wegziehen, das muss Sie noch nicht mal näher begründen....und er kann dann durch die Lande ziehen um das Kind zu sehen.

IM ÜBRIGEN gibt es auch VÄTER die keine Lust haben die eigenen Kinder zu sehen und sich Jahre lang nicht melden, nicht mal ne Foto haben wollen *bemerke*

ES gibt auch Mütter die den VÄtern jederzeit den Kontakt ermöglichen

LG
minifrau

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#8
 Von 
Michi78
Status:
Schüler
(218 Beiträge, 15x hilfreich)

Zitat (von "minifrau"):
IM ÜBRIGEN gibt es auch VÄTER die keine Lust haben die eigenen Kinder zu sehen und sich Jahre lang nicht melden, nicht mal ne Foto haben wollen *bemerke*

ES gibt auch Mütter die den VÄtern jederzeit den Kontakt ermöglichen

Was es nicht alles gibt.

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#9
 Von 
sugarmama
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich hab da auch mal eine Frage zu dem Thema.....
Ich und mein Exfreund(Kindsvater) streiten uns fast jedes mal wenn wir uns sehen und es bleibt leider nicht immer nur beim schreien jetzt grad hab ich auch nen geprellten ellbogen wegen ihm....Er besteht aber drauf den kleinen zu sehen ich persönlich würde es am liebsten haben wenn er nicht mehr kommt.....Kann ich ihn unter solchen umständen das umgangsrecht verweigern....dazu kommt ja noch das er starker kiffer ist.....und außerdem einen behindertenausweis hat da er 80% phychisch behindert ist....hängengeblieben durch die ganzen anderen Drogen die er früher genommen hat wie XTC oder LSD(nimmt er jetzt nicht mehr oder nur ganz selten weiß ich nicht)....was das problem das er mir droht mir den kleinen weg zunehmen wenn er ihn nicht sehen darf... ich weiß nciht direkt wie er es gemeint hat aber so schwer ist es ja nicht zu verstehen wenn er mir sagt das es 5min dauert und der kleine ist weg von mir er bräuchte da auch kein jugendamt oder was für.....natürlich kann die drohung keiner bezeugen außerdem ist seine schwester anwältin und spielt gerne mit falschen karten wenn es um die familie geht.....ich habe wahnsinnige angst um meinen sohn.....
Also bitte sagt mir was ich machen soll....danke im voraus

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