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Umgansrecht vor gericht

 Von 
lilooo
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)
Umgansrecht vor gericht

Hallo,

Ich versuche die situation mal kurz zusammen zu fassen. Und zwar bin ich alleinerziehende mutter eines fast 4 jahrigen. Das erste jahr hat alles noxh gut geklappt der vater hat ihn regelmäßig gesehen. Die weiteren 2 jahre musste ich ihm viel hinterher laufen deswegen. Oft hat er kurzfristig abgesagt und es wirkte als hätte er wenig lust. Zwischenzeitlich hatten wir uns für 3 monate gut angefreundet und hben dann auch zu dritt was unternommen aber nachdem er mit seiner freundin zusammen gekommen ist war das vorbei vor einen jahr. Im november dann wollte er ihn wieder sehen. allerdingings hatte er ihn das letzte mal im januar 2015 gesehen und ich meinte ich müsste erstmal dabei sein. Er war aber nur einverstanden wenn seine freundin dabei sein dürfte. Das möchte ich aber nocht weil sie und ich uns überhaubt nicht gut verstehen und diese angespannte situation nicht gut für unseren sohn wäre. jetzt möchte er damit vor gericht gehen und ich würde germe wissen was mich da erwarten könnte

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Mutter Kind Freundin Vater


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31587 Beiträge, 12520x hilfreich)

Gericht ist wirklich die letzte Option, dann sind die Fronten schon verhärtet. Versuch es doch mal mit dem Jugendamt oder einer anderen Beratungsstelle. Als Vermittler, das würde ich tun.

wirdwerden

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#2
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11862 Beiträge, 7917x hilfreich)


Grundsätzlich ist es aber schon so, dass die Mutter dem Vater keine Vorschriften machen darf, wen das Kind während der Umgangszeit trifft.

Wenn der Vater das Kind mit seiner Freundin bekannt machen möchte, dann wird die Mutter das nicht verhindern können. Dafür müsste die Mutter schon handfeste Hinweise auf schädlichen Einfluss der Freundin auf das Kind haben (z.B. Freundin ist vorbestrafte Gewaltverbrecherin).

Wenn die Mutter also den Umgang verweigert wegen "ich möchte nicht, dass das Kind die neue Freundin des Vaters trifft", dann wird der Vater wahrscheinlich vor Gericht gewinnen, wenn er auf Umgang klagt.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#3
 Von 
lilooo
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)

Ich habe ja nichts dagegen dass sie ihn sieht. Ich möchte nur situationen vermeiden in denen ich sie sehen würde. Er dürfte ihn gerne wenn er soweit ist dass er das kind nehmen kann ohne das ich dabei bin auch seiner freundin vorstellen etc. Aber ich möchte nicht dass unser sohn eine situation mitbekommt in der ich mit seiner freundin aufeinander treffe denn selbst wenn wir uns zusammen reißen und keiner was sagt wird feindseeligkeit in der luft sein. Ausserdem verstehe ich mich it dem vater sonst gut nur sobald seine freundin dabei ist verhält er sich mir gegenüber auch alles andere als gut weil sie sonst eifersüchtig wird.
Ich denke wenn man vermeiden kann dass das kind spannungen zwischen den elternteilen mitbekommt sollte man das auch tun.

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#4
 Von 
Rechtschreibung
Status:
Lehrling
(1108 Beiträge, 1183x hilfreich)

Na dann müssen Sie sich jetzt eben entscheiden, was wohl belastender für das Kind sein könnte. Entweder einen halben Tag lang mit Mutter und neuer Lebensgefährtin des Vaters in einem Raum verbringen oder durch die Instanzen geschleift zu werden und lange Zeit den Vater nicht zu sehen. Wenn man unterstellt, dass Mutter und lebensgefährtin sich wenigstens halbwegs wie Erwachsene benehmen könnten, dann sehe ich den Aspekt mit der Kindeswohlgefährdung im ersten Falle aber nicht gerade als sonderlich einleuchtend an.

Das von Ihnen genannte Problem klingt für mich vollkommen konstruiert. Jedenfalls ist das doch irgendwie ewig qeit von einer Kindeswohlgefährdung entfernt. Nur eine solche rechtfertigt aber die Umgangsverweigerung. In diesem Fall handelt es sich zweifelsfrei um eine Umgangsverweigerung. Wie drkabo sagte, hat der jeweils andere Elternteil da absolut nichts reinzuquatschen. Mit Pech endet das Verfahren also so, dass Sie überhaupt nicht anwesend sein dürfen.

Zitat:
Ich denke wenn man vermeiden kann dass das kind spannungen zwischen den elternteilen mitbekommt sollte man das auch tun.
Nun, das scheint mir in Ihrer Hand zu liegen.

Mir fehlt da das Verständnis.

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#5
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8287 Beiträge, 3643x hilfreich)

Zitat:
ich meinte ich müsste erstmal dabei sein

Warum?
Angst vor "Entfremdung" des Kindes zum Vater?

Es kommt nicht auf die Befindlichkeiten und Ängste der Mutter an und mit 4 Jahren sollte sich der Lütte aber auch soweit artikulieren können, ob er allein mit Papa (OHNE die Mama) was machen möchte.
Ansonsten heißt es den Poppes zusammenkneifen und gemeinsam ein paar Stunden verbringen.

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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31587 Beiträge, 12520x hilfreich)

Als meine seinerzeit in den Kindergarten kamen (war ja in etwa das Alter), da haben die Erzieherinnen drauf bestanden, dass die Eltern vom ersten Tag an nicht dabei waren. Ich weiss, es gibt auch andere Meinungen. Aber wenn die Fachleute sich schon uneinig sind, dann kann es doch für ein Kind nicht so furchtbar schlimm sein, nach einem Jahr den Papa wieder zu sehen. Mach Dich einfach mal von Deinen Ängsten frei. Das ist wichtig. Denn für sowas haben Kids in dem Alter eine feine Antenne. Und starte einen Versuch.

wirdwerden

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