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Unterhalt ab 18 die Mutter in Elternzeit

 Von 
amz502893-37
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhalt ab 18 die Mutter in Elternzeit

Hallo zusammen,
Hab da eine Frage. Die Tochter meines Mannes ist 18 geworden. Da die Mutter jetzt auch barunterhaltspflichtig ist, hat mein Mann sie gebetten ihm ihre Einkommensauskünfte zu geben, damit wir den Unterhalt rechtlich berechnen können. Nun tritt ein Problem auf, dieses Jahres hat die Ex zusammen mit ihren neuen Ehemann ein Baby bekommen und hat Elternzeit genommen, wodurch ihr Einkommen wesentlich geringer ausfällt. Die Tochter ist bei ihr gemeldet, wohnt allerdings von Montag bis Freitag manchmal auch über ganze Woche nicht bei der Ex Frau, sondern wo anders. Mein Mann hat immer fleissig Unterhalt bezahlt. Wie wird jetzt das Unterhalt aufgeteilt? Muss Mein Mann wieder den größten Anteil am Unterhalt leisten? Für eine Antwort bedanke ich mich schon im Voraus.

-- Editiert von amz502893-37 am 05.11.2018 20:20

-- Editiert von amz502893-37 am 05.11.2018 21:25

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Tochter Mann zusammen Unterhalt


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
edy
Status:
Junior-Partner
(5276 Beiträge, 2254x hilfreich)

Hallo,

was macht denn die Tochter schulisch/ausbildungsmäßig?

edy

Signatur:Ein freundliches "Hallo" setzt sich auch in Foren immer mehr durch.
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#2
 Von 
amz502893-37
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
Die Tochter geht noch zur Schule

-- Editiert von amz502893-37 am 06.11.2018 10:40

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#3
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Die Tochter geht zur Schule und Theoretisch sind ab 18 Beide Elternteile barunterhaltsverpflichtet. Wenn dein Mann allerdings alleine leistungsfähig ist (Stufe 1 mit 333,- Euro), dann wird er diesen Betrag auch alleine stemmen müssen. Denn die Mutter ist in Elternzeit. Sie hat wenig Einkommen, sie betreut ein Kleinkind... Hat sie allerdings einen reichen Ehemann, dann kann dein Mann versuchen in einem Prozess gegen die Kindsmutter sie ebenfalls heranzuziehen - eben durch den neuen Ehemann! Aber sie müsste das Einkommen des Ehemannes nicht offenlegen. Es reicht, wenn sie es vor Gericht grob umreißt! Also insgesamt ein riskantes Unterfangen - und abhängig auch von der richterlichen Entscheidung...
Existiert ein Titel? Hat die Tochter bereits "Forderungen" gestellt? Ist ihre Bedürftigkeit bewiesen (Schulbescheinigung, letztes Zeugnis...)?
Er sollte sich mit der Tochter "gütlich" einigen! Er zahlt ja für die Tochter und auch wenn es einen "ärgert", dass die Kindsmutter nicht zahlen muss, dann ist es halt so...
Wenn es einen Titel gibt, dann muss der ggf. abgeändert werden, wenn der Zahlbetrag jetzt niedriger ausfällt! Die Tochter kann auch eine Teilverzichtserklärung unterschreiben.
Er sollte die Tochter zur Berechnung zum Jugendamt schicken. Aber: er muss, sobald er aufgefordert wird seine Einkommensverhältnisse offen zu legen, unbedingt darauf achten, dass er gleich alle Angaben dazu macht, was das Einkommen bereinigen könnte! Jugendämter rechnen sich die Welt auch oft hübsch und kennen sich in Rechtssachen nicht immer wirklich aus! Ggf. sollte er einen Anwalt über die Berechnung schauen lassen...
Was Einkommen und was abzugsfähige Ausgaben sind, steht in den Leitlinien des Oberlandesgerichtes welches für euch zuständig ist (Wohnsitz Kind). Einfach mal in die Suchmaschine "unterhaltsrechtliche Leitlinien der Oberlandesgerichte" eingeben...

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