Unterhalt für Kind aus erster Ehe durch zweite Frau?

6. August 2008 Thema abonnieren
 Von 
Tarus
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhalt für Kind aus erster Ehe durch zweite Frau?

Hallo,

ich werde dieses Jahr geschieden und zahle für meine minderjährige Tochter den entsprechenden Unterhalt.
Nun lebe ich mit meiner neuen Freundin zusammen und werde Anfang nächsten Jahres wieder Vater.
An der Unterhaltszahlung für meine Tochter aus erster Ehe will ich gar nichts verändern, allerdings hat meine zukünftige Frau Angst, dass sie eventuell später dazu verdonnert werden könnte, für meine Tochter aus erster Ehe die Unterhaltszahlungen leisten zu müssen, wenn ich, aus irgendwelchen Gründen, dazu nicht mehr in der Lage sein sollte.
Ein Bekannter von uns hat nämlich erzählt, dass das ein hochsensibles Thema sei und man das bei einer eventuellen Heirat auf jeden Fall berücksichtigen müsse.
Wäre schön, wenn ich hier ein paar Infos bekommen könnte, wie ich verhindern kann, dass meine zukünftige Frau dahingehend irgendwie verantwortlich gemacht werden könnte.
Vielen Dank.

Tarus

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



27 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Hallo Tarus,

das kannst du nur verhindern, in dem du deine Freundin nicht heiratest. Sie wird nie direkt dem Kind gegenüber unterhaltspflichtig sein, aber wenn du keine Unterhalt leistest und sie Einkommen erzielt, hast du gegen sie einen Anspruch auf Unterhalt/Taschengeld, den du dann u. U. wiederum für den Kindesunterhalt einzusetzen hättest.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Tarus
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen,

danke für die Info. Verstehe ich das richtig? Z.B. ich werde krank und da ich freiberuflich tätig bin verdiene ich dann kein Geld mehr. Was ja bedeutet, dass ich meinen Unterhaltsverpflichtungen eventuell nicht mehr nachkommen könnte. Dann würde meine 2. Frau mich nicht nur versorgen dürfen, nein ich hätte ihr gegenüber auch einen Anspruch auf eine Geldleistung, die wiederum dafür genützt werden müsste, dass ich den Unterhalt für mein KInd aus erster Ehe bezahen könnte?
Mal davon abgesehen, dass das für den neuen Partner nicht gerade prickelnd klingt, wie sieht es denn aus, wenn ich einen Ehevertrag abschließen würde?
Würde dass irgendeinen Einfluß auf mögliche Zahlungen haben?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Nein, würde es m. W. nicht! Findest du es fair, dass du per Vertrag ausschließen kannst, für dein Kind zu sorgen????

Ob diese versteckte *Unterhaltspflicht* deiner neuen Frau überhaupt zum Tragen kommt, sei allerdings dahin gestellt. Sie muss ja schon recht gut verdienen, damit noch eine entsprechend hohe Taschengeldleistung an dich dabei herauskommt.

Aber ihr müsst auf jeden Fall damit rechnen, dass im Fall des Falles eine Überprüfung eurer gemeinsamen wirtschaftlichen Verhältnisse erfolgt, wenn du nicht den Mindestunterhalt leistest.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
träne
Status:
Lehrling
(1979 Beiträge, 110x hilfreich)

gut verdienen muss man dazu leider nicht mikki :(

das Zauberwort der Richter heißt Kürzung/Wegfall SB...

und schwupps zahlt Frau eigentlich indirekt den KU...

so wie ich...

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Tarus
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

Zitat
Findest du es fair, dass du per Vertrag ausschließen kannst, für dein Kind zu sorgen????


Nein, natürlich nicht. Es ist auch jetzt schon so, dass ich aufgrund meiner neuen freiberuflichen Tätigkeit, einkommensmäßig überhaupt nicht in der Lage wäre, den Unterhalt zu bezahlen.
Ich tue es trotzdem, weil ich es allein moralisch für wichtig halte.
Das ich es tun kann, liegt aber auch an meiner neuen Lebenspartnerin, die mich dafür auch mit "durchfüttert".
Und wir sind uns einig darüber, dass ich diesen Unterhalt auch weiterzahle, selbst wenn ich demnächst nochmals Vater werde und womöglich kürzen könnte. Das ist aber kein Thema zwischen uns.
Mir geht es nur um den rechtlichen Aspekt. Ich fühle mich nämlich äußerst unwohl bei dem Gedanken, dass eventuell mal meine zukünftige Frau dazu gezwungen werden könnte, indirekt den Unterhalt für mene Tochter aus einer früheren Ehe zu übernehmen, nur weil ich vielleicht ausfallen könnte.

Tarus

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47294 Beiträge, 16755x hilfreich)

Das Ganze ist eine recht komplexe Marterie.

Mikkian suggeriert, dass Deine Frau in jedem Fall den kompletten Unterhalt oder Teile davon übernehmen muss. Das ist so nicht richtig.

Wenn Du als Freiberufler z.B. durch Krankheit gar kein Einkommen hast, dann wäre es recht ungewöhnlich, wenn Deine Frau für den Unterhalt aufkommen müsste.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
träne
Status:
Lehrling
(1979 Beiträge, 110x hilfreich)

Unterhalt für das Kind wird die Neue nie leisten müssen...

inwieweit sie allerdings im Rahmen des Familieneinkommens indirekt dafür Sorge tragen wird, das der KU fließt, kann man nicht sagen...

die Wahrscheinlichkeit, dass sie dies tun muss, wie soviele *Zweite* ist relativ hoch...

das halte ich nicht für Suggestion, sondern für eine Tatsache...



0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

HH, es ist doch aber so, dass seine Frau dann für ihn aufkommen muss, und es gibt doch diesen Taschengeldanspruch, den er dann für den Unterhalt einzusetzen hat.

Und somit kann es m. E. schon dazu kommen, dass die zweite Frau sehr wohl indirekt den Unterhalt für das Kind aus der ersten Beziehung zahlt.

Träne scheint das ja zu erleben, also so weit hergeholt kann es nun auch nicht sein...


Ob es aufgrund der Umstände wirklich einmal dazu kommen würde, sei dahin gestellt. Die grundsätzliche *Gefahr* besteht aber.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
wolle2207
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 11x hilfreich)

Bei uns war es wie folgt.

Mein Mann sein Selbstbehalt wurde heruntergesetzt nach unserer Heirat. Es heisst in dem Urteil des OLG, das wir uns dadurch die Lebenshaltungskosten teilen. Schon für den Zeitraum wo wir zusammengelebt haben wurde der Selbstbehalt runtergesetzt, laut einem aktuellen Urteil aus dem Januar 2008 OLG.
Nachdem ich das sehr ungerecht fand und mich beschweren wollte, da es ja heisst das Einkommen der Neuen Ehefrau oder Lebensparnerin zählt nicht, sind die Anrechnungen doch indirekt da. Jedoch ob ihr nun heiratet oder nicht, Thema wird es sowieso, Durch ein gemeinsames Kind seit ihr laut BGB sowieso eine eheähnliche Lebensgemeinschaft, also bleibt es bei der indirekten Anrechnung.

Viele Grüße
Wolle2207

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Holdine
Status:
Beginner
(73 Beiträge, 8x hilfreich)

wie sieht das denn aus, wenn man dann als 2. partnerin ganz radikal sagt, das kind kriegt nichts als unterhalt? also, angenommen, der selbstbehalt des mannes wird heruntergesetzt, und die frau gibt das geld, das sie "mehr" hat, einfach selbst aus?

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Tarus,

quote:
Es ist auch jetzt schon so, dass ich aufgrund meiner neuen freiberuflichen Tätigkeit, einkommensmäßig überhaupt nicht in der Lage wäre, den Unterhalt zu bezahlen.


Dann wirst du die aufgeben und dir einen *richtigen* Job suchen müssen. Richter kommen da auf die *kuriosesten* Ideen...

quote:
Ich tue es trotzdem, weil ich es allein moralisch für wichtig halte.


Das ist nicht nur moralisch wichtig...

Grüßle

-----------------
"*Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.*"

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
frido123
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo zusammen!

und das finde ich genau den knackpunkt.
wie kann es sein das eine 2. Frau dann indirekt für den Unterhalt auf kommen muss, aber das wenn die KM einen neuen evtl. viel besser verdienenden Ehemann heiratet sie dann keinen Taschengeld anspruch hat.

Es heißt doch, wenn die KM über ein viel höheres Einkommen als der KV verfügt, ist diese angehalten ihr einkommen ebenfalls für den KU zu verwenden.

oder vertue ich mich da?

Naja aber das die KM einen so viel besser verdinenden neuen Heiraten ist ja dennoch nicht gängige Praxis.

aber es könnte ja sein.

Naja aber wie Träne schon beschrieben hat, es passiert einfach das der SB nach neuer Heirat runter gesetzt wird. Soviel zum Thema Gleichbehandlung.

Gruß
Frido123

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Tarus
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

quote:Es ist auch jetzt schon so, dass ich aufgrund meiner neuen freiberuflichen Tätigkeit, einkommensmäßig überhaupt nicht in der Lage wäre, den Unterhalt zu bezahlen.

Dann wirst du die aufgeben und dir einen *richtigen* Job suchen müssen. Richter kommen da auf die *kuriosesten* Ideen...


ja, das kann ich mir denken. Aber auch ein Richter wird erkennen müssen, dass ein über 50-jähriger, trockener Alkoholiker mit Diabetes nicht unbedingt für Begeisterungsstürme im deutschen Arbeitsmarkt sorgt.

Ich schrieb ja, dass ich für eine Tochter Unterhalt bezahle. Für meine zweite, 20-jährige, mußte ich bisher nichts bezahlen, weil sie ein bezahltes Praktikum absolviert hat, dass jetzt hoffentlich in eine Ausbildungsstelle übergegangen ist. Was ich aber nicht weiß, da meine Töchter den Kontakt zu mir komplett abgebrochen haben.
Sollte sie jetzt aber doch keine Ausbildung machen oder diese abbrechen, so würde ich wahrscheinlich auch für sie unterhaltspflichtig werden.
Äh, ich weiß aber definitiv nicht, wie ich dann noch mehr bezahlen sollte.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
wolle2207
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 11x hilfreich)

Glaubt mir, ihr kommt nicht drum rum, drei Jahre Klagen bis zum OLG haben mir bewiesen es geht nicht. Ich als zweit Frau habe eine Unterhaltsverpflichtung gegenüber meinem Mann. Der hat eine Unterhaltspflicht gegenüber seinem Kind sogar die Obliegenheitspflicht. Er hat dafür zu sorgen das das Kind seinen Unterhalt bekommt, egal was die erst Frau verdient oder mit wem sie lebt, der Unterhalt steht dem Kind zu! Die relevanz was die Mutter an Einkommen hat, kommt erst ins Spiel wenn das Kind 18 ist. Also bis dahin, hat der KV und damit indirekt die zweit Frau zu sorgen. Dem OLG hat es noch nicht einmal interssiert das ich als 2 Frau selber ein Kind alleine zu versorgen habe. Da mein Mann nicht so viel verdient wurde sofort bei unserer Heirat sein Selbstbehalt runtergesetzt und der KU dementsprechend erhöht. Weil im Urteil heisst es, das ich für meinem Mann aufkommen muss, seinen Lebensunterhalt. Also auf gut Deutsch, das was er weniger in der Tasche hat muss ich als zweit Frau übernehmen.
Auch unser Ehevertrag schützt uns nicht vor der indirekten Verrechnung.
Also keine Chance, sollte einer ein anderes Urteil erreicht haben, würde mich das brennend interssieren. Weil wir haben eins vom OLG wie oben beschreiben.

Viele Grüße



0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
guest123-1983
Status:
Lehrling
(1089 Beiträge, 104x hilfreich)

In groben zügen stimmt es was geschrieben wurde.
Vor allem wenn du ablebst, muß deine Zweitfrau den Unterhalt aus dem weiter bestreiten was du vererbst.

Ich rate dir eine Limited im Ausland zu gründen, wenn du sowieso freiberufler bist bietet sich das an.
Nur so kannst du rational trennen.

bestattungen-thailand.com
trennungsfaq.de

Den Granatenfehler für deine Situation hast du ja schon vollzogen und daran läßt sich wohl nix mehr ändern.
Ein weiteres Kind und auch noch Zwang zur Hochzeit.

Gruss
leinad

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
wolle2207
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 11x hilfreich)

Hi leinad,

wie soll das gehen, soll ein freiberufler in seiner bwa als einnahmen 0 zu stehen haben? die richter werden ihn zwingen sich eine arbeit zu suchen und die freiberufliche tätigkeit aufzugeben. bei ku gibt es keine tricks, was ich auch richtig finde. kinder haben ein recht versorgt zu werden, weil man hat sie nicht gefragt ob sie kommen möchten.
das mit dem erbe, da gebe ich dir vollkommen recht, so ist es wirklich, das zweitfrau den ku aus dem erbe weiter zahlen muss.
aber ob nun heirat hin oder her, auch unverheiratet ist die rechtslage genauso. weil das olg im januar die lebensgemeinschaften gleich gestellt hat. in dem monent seit ihr eheähnlich. da ist eine ehe noch ehr vom vorteil, familienversicherung, steuerrechtlich und und, gegenüber einer eheähnlichen lebensgemeinschaft.
egal wie es gedreht wird, es bleibt dabei der sb wird runtergesetzt.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
guest123-1983
Status:
Lehrling
(1089 Beiträge, 104x hilfreich)

Nicht 0 wolle, sondern den Mindestunterhalt fixieren.

Mann muß auch die Zeit für nach der Privilegierung vorbereiten.
Weil sonst kommt der Nachwuchs niemals in die Puschen wenn Papa einfach immer weiter zahlt.
Da sorgen schon die Mütter für.
Das hat alles seinen Sinn und ist erzieherisch nur zum wohle des Kindes.

Gruss
leinad

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
wolle2207
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 11x hilfreich)

Hi leinad,

na dann kann er doch alles so belassen. da man ihn sein sb runterrechnet, ist er verpflichtet den regelsatz zu zahlen, durch hilfe seiner zweitfrau. darum ging es doch hier. also wenn er das mindeseinkommen unter seinen sb in der bwa zu stehen hat, wird die zweitfrau ihre lohnnachweise einreichen dürfen. warum dann ausland? wenn er soviel verdienen würde, hätte er bestimmt nicht diese frage gestellt, oder irre ich da?
es gibt urtiele in diesem land, die dann sogar vom kv verlangen einen nebenjob zu alsolvieren um dem regelsatz an ku leisten zu können. ich denke ihm nützt das ausland nichts.

viele grüße
wolle2207

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Tarus
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

Also, ich zahle den Regelsatz lt. Düsseldorfer Tabelle, obwohl mein Einkommen brutto für netto gerechnet wird. Heißt, KV und andere Versicherungen müßte ich eigentlich noch abziehen und dann läge ich unter dem Selbstbehalt von 980 Euro.

Das will ich auch so beibehlaten. Meine zukünftige Frau verdient überdurchschnittlich gut. Ich denke auch, dass man nach meiner Heirat den SB heruntersetzen wird, wobei ich ja jetzt schon zahle, obwohl ich unterhalb des SB liege.

Es könnte doch wohl aber nicht passieren, dass nach meiner Heirat plötzlich das Einkommen meiner zukünftigen hinzugerechnet wird und sich ein völlig neuer KU ergibt,oder?

Meine jüngste Tochter wird demnächst 18 und die älteste ist, wie gesagt, 20 Jahre. Verändert sich dann denn nochmal etwas bezüglich der Volljährigkeit meiner Jüngsten?

Und wird irgendwie berücksichtigt, dass meine Ex Frau über verwertbares Vermögen in Form eines schuldenfreien Hauses verfügt?
Ich selbst habe keinerlei Ansprüche an dieses Haus.

Tarus

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
träne
Status:
Lehrling
(1979 Beiträge, 110x hilfreich)

solange du weiter den Mindest-KU zahlst wird überhaupt nix passieren...

ab 18 sind beide Eltern zu Barunterhalt verpflichtet...

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
guest123-1983
Status:
Lehrling
(1089 Beiträge, 104x hilfreich)

Wenn Muttern einen auf nicht leistungsfähig macht, zahlt Papa weiter.
Aber nur, wenn er ein gutmütiger Trottel ist, seine Rechte nicht kennt und e.v. nicht zum eußersten bereit ist.
Es kommt immer drauf an wie sich der erwachsene Nachwuchs verhält.

Gruss
leinad

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Tarus
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

Gutmütiger Trottel trifft es schon.
Ich bin wirklich nach 20 Jahren gegangen, ohne irgendwelche Ansprüche zu stellen. Habe noch nicht mal meine persönlichen Sachen alle mitgenommen.
Mir war es sehr wichtig, dass ich weiterhin Kontakt zu meinen Kindern haben konnte.
Nur waren die so sauer, dass ich den jetzt auch nicht mehr habe.
Da ich aber hoffe, dass sich das mit der Zeit bessert, habe ich natürlich überhaupt kein Interesse an einer Schlammschlacht mit meiner Ex, weil ich fürchte, dass das mein Verhältnis zu meinen Kindern nochmals mehr eintrüben würde.

Ich möchte aber nun auch nicht mehr bezahlen, als ich es momentan tue. Und ich möchte natürlich ebenfalls nicht, dass meine zukünftige Frau unverhältnismäßig in die Verantwortung genommen wird.
Heißt, so wie es bisher ist, kann es ruhig bleiben, aber ich möchte natürlich vermeiden, dass ich plötzlich entscheidend mehr KU abdrücken muß, nur weil meine Zukünftige recht anständig verdient.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
guest123-1983
Status:
Lehrling
(1089 Beiträge, 104x hilfreich)

Hallo Tarus,
ich habe recht frühzeitig entschieden dass ich mich mit den Kids nicht erpressen noch ein schlechtes Gewissen machen werde lasse.
Ich lebe mein Leben und sie müssen den Weg zu ihrem Leben finden.
Je früher desto besser für sie.
Im Leben gibts nix geschenkt und da muß man sich frühzeitig dran gewöhnen.

Gruss
leinad

-- Editiert von leinad am 07.08.2008 16:03:09

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47294 Beiträge, 16755x hilfreich)

Also nochmal zusammengefasst:

Dein Selbstbehalt wird heruntergesetz, was Dir aber auch ohne Heirat passieren kann, wenn Ihr zusammen wohnt.

Gegenüber minderjährigen Kindern und priviligierten Volljährigen hast Du eine erhöhte Erwerbsobliegenheit. Wenn Du die nicht erfüllst, dann wird Dir fiktives Einkommen oder auch ein Taschengeldanspruch zugerechnet und von Dir weiterhin die zahlung des Unterhaltes verlangt.

In einem gewissen Umfang kann es also sein, dass Deine Frau indirekt für Dein Kind mit aufkommen muss.

Was aber nicht passieren wird, ist dass das Einkommen Deiner Frau genommen wird und damit über die Düsseldorfer Tabelle der Unterhalt ermittelt wird.

Solange Du den Mindestunterhalt zahlst, spielt das Einkommen Deiner Frau keine Rolle. Nur, wenn Du den nicht mehr zahlen kannst, dann kommt Deine Frau ggf. mit ins Spiel.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
azrael
Status:
Master
(4936 Beiträge, 783x hilfreich)

Wenn der leibliche Vater nicht zahlen will/kann, zahlt in vielen Fällen der Stiefvater mit für die Kinder. Ohne, dass ein Fass aufgemacht wird. Also was soll das Geschrei?

-----------------
"gruß azrael


"

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Tarus
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Eine Frage hätte ich noch. Wenn meine ältere Tochter(20 Jahre) jetzt z.B. keine Ausbildung beginnen würde und damit auch kein Geld verdienen würde, müsste ich dann für sie auch noch zusätzlich Unterhalt bezahlen?
Ich meine, ich zahle ja für meine bald 18-jährige zweite Tochter den Mindestunterhalt und wüßte wirklich nicht, wie ich das noch zusätzlich aufbringen sollte?

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Tarus,

Nein, deine ältere Tochter ist nicht mehr privilegiert und somit entfällt die erhöhte Erwerbsobliegenheit.
Ihr gegenüber liegt dein SB bei 1100€ + KU für die jüngere Tochter.

Keine Ausbildung - kein Unterhaltsanspruch!

Grüßle


-----------------
"*Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.*"

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.977 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.224 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen