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Unterhalt für uneheliches Kind und Abgabepflicht der Einkünfte

 Von 
emy11
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhalt für uneheliches Kind und Abgabepflicht der Einkünfte

Hallo,

leider konnte ich unter der Suchfunktion nicht die für mich relevante Information finden, hoffe von daher auf eure Hilfe.

Ich (25) berufstätig mit einem Netto Verdienst von 1.600,-- Euro habe ein 5 Jähriges Kind.

Die Mutter ist arbeitslos bzw. macht eine kostenpflichtige Handwerksausbildung, die Ausbildung wird angeblich von Ihrer Tante finanziert.

Ich zahle von Anfang an 199 Euro pro Monat.

Seit Anfang des Jahres bin ich Eigentümer einer Wohnung die ich auch bewohne.

Vor kurzem habe ich ein Schreiben erhalten worin ich aufgefordert werde meine Vermögensverhältnisse offen zu legen. Des weiteren verfüge ich über Kapital aus einem Erlös.

Was wird auf mich zu kommen? Ich komme so schon sehr schwer mit meinem Einkommen klar da ich eine monatliche Belastung für meine Wohnung inkl. Umlagen in Höhe von 750 Euro habe + die 199 Euro für den Unterhalt.

Über Hilfe wäre ich sehr dankbar und bedanke mich schon im vorraus.

Grüße, Emy

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Betreuungsunterhalt Euro Kind Mutter


14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
azrael
Status:
Master
(4936 Beiträge, 767x hilfreich)

Himmel, geht es dir schlecht...

Hör auf zu jammern. Wenn du dir mit 25 eine Eigentumswohnung zulegst, die dich jeden Monat 750,- kostet, ist das DEIN Problem.

-----------------
"gruß azrael"

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#2
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2474 Beiträge, 376x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#3
 Von 
Audio001
Status:
Beginner
(146 Beiträge, 7x hilfreich)

Hallo,

klar Kinder bedeuten Verantwortung und in der Konsequenz auch, dass man ihre Ausbildung und Erziehung finanziell unterstützt; und da wird noch einiges auf dich zu kommen.- Darüber solltest du dir in der Tat klar werden und deine Lebensplanung daraug einstellen!

Möglicherweise steht das Auskunftsverlangen auch im Zusammenhang mit dem neuen Unterhaltsrecht.- Nach dem neuen Unterhaltsrecht wärst du verpflichtet, über den 3 Jahreszeitraum hinaus, Betreuungunterhalt gegeüber der Mutter Deines Kindes zu leisten!

Solttest Du bislang noch keinen Betreuungsunterhalt geleistet haben, könnte möglicherweise der Anspruch auf Betreuungsunterhalt verjährt sein! (Der Gesetzgeber hat es scheinbar versäumt die Verjährungsregelung dem geänderten §1615l anzupassen!:??? :) Dennoch solltest Du dich sicherheitshalber (durch einen guten Anwalt!) anwaltlich beraten lassen!

Gruß


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#4
 Von 
guest-12331.05.2011 20:56:07
Status:
Schüler
(184 Beiträge, 10x hilfreich)

Hallo,

Emy mach dir nicht allzu große Bedenken wegen deines Kapitals. Nicht das Kapital (Spareinlagen) wird bei der Einkommensüberprüfung herangezogen.
Lediglich wenn das Kind 6 Jahre alt wird, rutscht es lt. DT eine Altersstufe nach oben. Den Betrag kannst du in der DT nachlesen.

Ich habe zwei Kinder (13, 8 J) und nur diesen unterhaltsplichtig. Beistandschaft hat das JA.

Nur nebenbei:
Vor vier Jahren habe ich für mich eine Eigentumwohnung gekauft.

Lasse dir keinen Angst einreden.

Gruss marxx
--------------------------------------------
Dieser Beitrag ist unverbindlich und gibt nur die Meinung des Autors wieder.
Keine Rechtsauskunft!



-- Editiert von marxx am 01.01.2008 15:27:11

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#5
 Von 
azrael
Status:
Master
(4936 Beiträge, 767x hilfreich)

Der TE kann sich von mir aus 5 Wohnungen kaufen, darum gehts nicht. Solange er als erstes den Kindesunterhalt leisten kann, ohne ihn mit einem *ich weiß aber dann nicht mehr, wovon ich leben soll* in Verbindung bringt...


@ Haselstrauch
Danke für die Übersetzung, genau so wollte ich es ausdrücken... :grins:


@Audio001

quote:
Möglicherweise steht das Auskunftsverlangen auch im Zusammenhang mit dem neuen Unterhaltsrecht.- Nach dem neuen Unterhaltsrecht wärst du verpflichtet, über den 3 Jahreszeitraum hinaus, Betreuungunterhalt gegeüber der Mutter Deines Kindes zu leisten!



Wie kommst du denn da drauf? Quelle bitte! Denn bisher gilt für das Unterhaltsrecht ab 2008:

Bei der Dauer des Betreuungsunterhalts werden Mütter und Väter gleich behandelt - unabhängig davon, ob sie verheiratet waren oder nicht. Bisher erhielt der verheiratete Elternteil nach einer Geburt bis zu drei Jahre lang Betreuungsunterhalt. Die geschiedene Mutter (oder der Vater) musste dagegen erst dann wieder erwerbstätig werden, wenn das Kind acht Jahre alt war. Das Bundesverfassungsgericht verwarf diese Regelung. Künftig ist das Geld während der ersten drei Lebensjahre zu zahlen. Dies kann im Einzelfall verlängert werden.

-----------------
"gruß azrael"

-- Editiert von azrael am 01.01.2008 15:31:01

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#6
 Von 
Audio001
Status:
Beginner
(146 Beiträge, 7x hilfreich)

Hallo azrael,

nicht auf Pressemitteilungen verlassen! Da wird nur das nachgeplappert was die Politik marketingmäßig der Öffentlichkeit verkaufen möchte! Und das ist leider immer nur ein Teil der Wahrheit!

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes wird im neuen Unterhaltsrecht dergestallt umgesetzt, dass es zwar einen gleichen Mindestzeitraum ("...und besteht für mindestens drei Jahre nach der Geburt." ;) für die Dauer des Betreuungsunterhaltes gibt, in der Konsequenz aber der Zeitraum für die Dauer des Betreuungsunterunterhaltes nun aber auch für die Mutter einers unehelichen Kindes (im Rahmen der Altersstufen!) nach oben hin offen ist. D.h. der Vater eines unehelichen Kindes wird jetzt davon ausgehen müssen, dass er mindestens bis zum vollendeten 15. Lebensjahr des Kindes auch Betreuungsunterhalts leisten muß!

Das heißt auch, dass im Rahmen der Altersstufen, eigenes (überobligatorisches) Einkommen der Mutter (s. Düsseldorfer Tabelle) nur noch teilweise angerechnet wird.- Sprich; das neue Unterhaltsrecht stellt die Mutter eines unehelichesn Kindes (richtigerweise!) im Betreuungsunterhalt gleich mit der Mutter eines unehelichen Kindes.- Aber, dieses bedeutet eine erhebliche zusätzliche Unterhaltsbelastung für den unterhaltspflichtigen Vater!

D.h. für Anwälte und Gerichte gibt es in nächster Zeit viel zu tun!(daher mein Hinweis: "Möglicherweise steht das Auskunftsverlangen auch im Zusammenhang mit dem neuen Unterhaltsrecht." ;)

Wie gesagt Pressemitteilungen sind das Eine; Gesetze das Andere!

zur Quelle: § 1615l BGB "(2) Soweit die Mutter einer Erwerbstätigkeit nicht nachgeht, weil sie infolge der Schwangerschaft oder einer durch die Schwangerschaft oder die Entbindung verursachten Krankheit dazu außerstande ist, ist der Vater verpflichtet, ihr über die in Absatz 1 Satz 1 bezeichnete Zeit hinausUnterhalt zu gewähren. Das Gleiche gilt, soweit von der Mutter wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet
werden kann. Die Unterhaltspflicht beginnt frühestens vier Monate vor der
Geburt und besteht für mindestens drei Jahre nach der Geburt. Sie verlängert sich, solange und soweit dies der Billigkeit entspricht. Dabei sind insbesondere die Belange des Kindes und die bestehenden
Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu berücksichtigen."


Gruß

audio001

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#7
 Von 
guest-12331.05.2011 20:56:07
Status:
Schüler
(184 Beiträge, 10x hilfreich)

Meines Wissens dauert Betreuungsunterhalt weiterhin lediglich 3 Jahre ab Geburt des Kindes!
Gruss marxx
--------------------------------------------
Dieser Beitrag ist unverbindlich und gibt nur die Meinung des Autors wieder.
Keine Rechtsauskunft!









-- Editiert von marxx am 01.01.2008 20:20:24

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#8
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2474 Beiträge, 376x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#9
 Von 
Hyperion
Status:
Praktikant
(812 Beiträge, 205x hilfreich)

der KU wird nach der DD-Tabelle berechnet, fertig. mehr oder weniger musst du nicht zahlen. betreuungsunterhalt wird verjährt sein. du warst ja nicht verheiratet und musst somit NICHT einkomensabhängig unterhalt an eine exfrau zahlen müssen. du kannst auch millionär sein und musst NUR unterhalt lt. tabelle leisten. ende.

die chance mit dem betreuungsunterhalt hat deine ex ja verbummelt. gut für dich. halte eh nicht viel von BU. ich mag auch nicht für frauen zahlen, mit denen ich nicht verheiratet bin, war. jeder sollte für SEIN leben selbst aufkommen. meine meinung.

da du für dein kind zahlst, dürften dir keine schwierigkeiten gemacht werden. würde mich aber trotzdem anwaltlich beraten lassen.

einige sind halt so, die müssen einem immer alles schlecht reden. warum solltest nicht auch du vermögen anhäufen OHNE es abzugeben? ist doch dein gutes recht. es ist dein geld und davon sollst du leben. es scheint der neid anderer zu sein die alles schlechtreden und sagen, DU als vater vermögen?? dann noch mit 25?? das geht ja gar nicht. bevor du irgendwas offenlegst, trotzdem anwalt. nicht das die alte noch anfängt dich im nachhinein ausnehmen zu wollen. umgangsrecht hast du? nimmst du in anspruch? verhältniss zur KM ok?

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#10
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2474 Beiträge, 376x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#11
 Von 
guest-12331.05.2011 20:56:07
Status:
Schüler
(184 Beiträge, 10x hilfreich)

@Emir
Meines Erachtens könnte man auch eine Suchmaschine
in Anspruch nehmen:
Berechnung des unterhaltsrelevanten Einkommens
Gruss marxx

--------------------------------------------
Dieser Beitrag ist unverbindlich und gibt nur die Meinung des Autors wieder.
Keine Rechtsauskunft!







-- Editiert von marxx am 02.01.2008 11:48:43

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#12
 Von 
Audio001
Status:
Beginner
(146 Beiträge, 7x hilfreich)

Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter auf den qualifizierten Beitrag von paddy1977 eingehen.- Dennoch folgender Hinweis: Wenn der Betreuungsunterhalt für die Mutter eines nicht-ehelichen Kindes einer Verjährung unterliegt, der für die Mutter eines ehelichen Kindes aber nicht, ist das ein Verstoß gegen Artikel 6 GG.- Genau diese Ungleichbehandlung wurde aus Sicht des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes vom 28.02.2007 moniert!

D.h. auch, dass die Chance mit Sicherheit nicht gering ist - sollte ein Fall vor dem Bundesverfassungsgericht landen - dass der Gesetzgeber dieses korrigieren muß!

Also nicht zu sicher sein mit der Verjährung!

Im Übrigen scheint paddy1977 zu übersehen, dass sich der Betreuungsunterhalt auch für die Mutter eines nicht-ehelichen Kindes schon immer (richtigerweise!) an dem Einkommen des Vaters (3/7 Regelung) ausgerichtet hat!- Und ich denke die Mütter unehelicher Kinder werden daraus ihre Rückschlüsse ziehen! Wie gasagt auf die Väter eines unehelichen Kindes kommt nach dem neuen Unterhaltsrecht einiges zu!

Das das BJM hierzu bisher nicht umfassend informiert hat, verwundert nicht!


Gruß

audio001

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#13
 Von 
guest-12331.05.2011 20:56:07
Status:
Schüler
(184 Beiträge, 10x hilfreich)

...

-- Editiert von marxx am 02.01.2008 15:15:29

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#14
 Von 
guest123-1983
Status:
Lehrling
(1089 Beiträge, 100x hilfreich)

quote:

Wie gasagt auf die Väter eines unehelichen Kindes kommt nach dem neuen Unterhaltsrecht einiges zu!



Ergo, erst recht keine Kinder mehr machen, ob verheiratet oder unverheiratet, ganz egal.

Gruss
leinad

-- Editiert von leinad am 02.01.2008 16:35:49

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