Unterhalt in Partnerschaft

26. Juni 2009 Thema abonnieren
 Von 
thomasanders
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhalt in Partnerschaft

Wir erwarten Jan unser Kind, bis Dez wird meine Verlobte noch voll arbeiten bis sie in Mutterschutz geht.

1. Inwiefern bin ich ihr für Unterhalt während des Mutterschutzes verpflichtet, Unterhalt zu zahlen?

2. Bin ich auch nach dem Mutterschutz verpflichtet, ihr Unterhalt zu bezahlen ?

3. Muß dies irgendwo ´festgelegt oder beantragt werden?

Es geht darum dass ich Lohnpfändungen aufgrund Insolvenzverfahren habe und sich die Pfändungsfreigrenze für jede Unterhaltsberechtigte Person erhöht. Extra deswegen früher als geplant zu heiraten ist nixht geplant

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Die Mutter deines Kindes hat bis zur Vollendung des 3. Lebensjahr eures Kindes Anspruch auf Betreuungsunterhalt.

Also zu 1. und 2. ja.

Zu 3. Nein, ihr könnt euch auch untereinander freiwillig einigen..

aus schwanger-in-bayern.de:

Unterhaltsanspruch von Mutter und Vater aus Anlass der Geburt (§ 1615 I BGB )

Betreuungsunterhalt für kinderbetreuende Mütter und Väter
Mütter oder Väter, die ein Kind bzw. Kinder alleine betreuen, haben durch die Betreuung des Kindes dem anderen Elternteil des Kindes gegenüber einen Unterhaltsanspruch. Wenn der betreuende Elternteil durch die Pflege und Erziehung des Kindes keiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann, erhält er vom anderen Elternteil Unterhalt.
Der Betreuungsunterhalt steht unterhaltsberechtigten Müttern oder Vätern in der Regel für die Dauer von drei Jahren zu.

Eine Verlängerung dieses Anspruchs ist möglich, wenn es unter Berücksichtigung der Belange des Kindes unbillig wäre, diesen Unterhaltsanspruch nach der Frist von drei Jahren zu versagen. Dies tritt dann ein, wenn beispielsweise das zu betreuende Kind behindert ist. Auch besteht die Möglichkeit, aus Gründen der nachehelichen Solidarität im Einzelfall den Betreuungsunterhalt für den geschiedenen Elternteil zu verlängern. Diese Verlängerungsmöglichkeit rechtfertigt sich alleine aus dem in der Ehe gewachsenen Vertrauen in die vereinbarte und praktizierte Rollenverteilung und die gemeinsame Ausgestaltung der Kinderbetreuung. Auch wenn - bei nicht verheirateten Paaren - über längere Zeit hinweg eine eheähnliche Gemeinschaft bzw. ein gemeinsamer Kinderwunsch bestand, kann dies die Dauer des Unterhaltsanspruches verlängern.


Grüße

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#2
 Von 
thomasanders
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

also ganz gleichgültig ob man verheiratet ist oder nicht ?

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#3
 Von 
thomasanders
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

also ganz gleichgültig ob man verheiratet ist oder nicht ?

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#4
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Ja! Entscheidend ist, dass das gemeinsame Kind betreut wird.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
thomasanders
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

also ganz gleichgültig ob man verheiratet ist oder nicht ?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Thomas,

quote:
also ganz gleichgültig ob man verheiratet ist oder nicht ?


Völlig gleichgültig.

Grüßle

-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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