Unterhaltsänderung nach Vergleich

31. Januar 2005 Thema abonnieren
 Von 
mikeS
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 1x hilfreich)
Unterhaltsänderung nach Vergleich

Hi liebe Wissenden!

Meine Ex will mich mal wieder melken. Kurzabriß: Scheidung 1998, 1 Kind (10 1/2 Jahre), Unterhaltsklage (auf Minderung des Unterhalts) August 2004. Die Unterhaltsklage ist mit einem Vergleich abgeschlossen worden. Nun will meine Ex erneut mehr Unterhalt, weil sie die Arbeitszeit verkürzt (von 19 Stunden auf 400 EURO - Job) hat (ich vermute mal, sie kann nachweisen das kein Eigenverschulden vorliegt). Nun meine Frage: Wie bindent ist so ein Vergleich, kann meine Ex einfach wieder mehr fordern?

Wenn ihr mehr infos braucht, so liefere ich sie gerne nach.

Viele Grüße und DANK vorab.

Michael

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

Wenn sie mehr fordert, muss sie klagen!
Insofern ist der Vergleich nicht auf ewig bindend.
Selbst Unterhalt aufgrund Gerichtsurteil ist ja nicht ewig bindend.
Ändert sich die Situation, ist es jedem ungenommen, erneut Klage zu erheben.

Gruß,
nachgefragt

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#2
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1097x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#3
 Von 
guest123-103
Status:
Praktikant
(735 Beiträge, 51x hilfreich)

Kanalmeister, das stimmt nicht.

Wenn sich das Einkommen der Frau maßgeblich verringert hat, kann sie Abänderung beantragen.

Ich hoffe doch, es geht um den Ehegattenunterhalt und nicht um den Kindesunterhalt. Weil bei KU das Einkommen der Frau uninteressant ist und eine Verringerung nicht zur Abänderung des KU nach oben führt.

-- Editiert von dr.o.medar am 31.01.2005 17:36:15

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#4
 Von 
mikeS
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 1x hilfreich)

@ dr.o.medar: es geht nur um den Ehegattenunterhalt!

@ kanalmeister: womit kann man die 2 Jahre "Ruhe" begründen?

Mich nervt die Sache grundsätzlich. Es kommen noch so viele Faktoren dazu: Sie lebt seit 3 Jahren in einer neuen Partnerschaft (streitet es aber vor Gericht ab), führt einen Kleinkrieg über das Kind, usw.!
Ich suche nach einer Lösung, die endlich Ruhe einkehren lässt (für das Kind und für mich). Meine Ex muss keine Anwalts-/Gerichtskosten zahlen und ist somit ziemlich streitlustig! Ich kann - und will - mir eine Auseinandersetzung vor Gericht bald nicht mehr leisten.

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#5
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

Mike

du hast es auf den Punkt gebracht:
solche Exen bekommen PKH und werden dadurch auch noch angestachelt, Rechtsstreitikgeiten zu führen, weil es sie nichts kostet!
Und damit können sie ihre Ex-Männern so richtig schön ärgern und das Geld aus der Tasche ziehen.

Und das Abstreiten einer neuen Partnerschaft gehört auch zu den beliebten Kavaliersdelikten von geschiedenen Frauen.
Merkwürdig, dass sie meistens damit durchkommen - getreu dem Motto: im Zweifel für die Frau.

Gruß,
nachgefragt

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#6
 Von 
Rechtsanwalt Klaus Wille
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 5x hilfreich)

hallo,
dr.o.medar hat im wesentlichen Recht.

1. Zunächst ist jeder Titel abänderbar. Wenn es sich um einen Vergleich handelt, so kann er auch für die Vergangenheit abgeändert werden. Hier sollten Sie sich beraten lassen.

2. Bei der Arbeitszeitverkürzung muß Sie sich sehr anstrengen, wenn Sie mehr Unterhalt haben möchte. Sie trägt die Beweislast dafür, daß die Verkürzung nicht verschuldet war. (Ihre Ex- Frau wird u.U. einen Aufhebungs- oder Änderungsvertrag geschlossen haben).

3. Wenn das Kind bei der KM lebt, so ist Ihre Ex auf jeden Fall verpflichet zumindest Halbtags zu arbeiten.





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#7
 Von 
mikeS
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 1x hilfreich)

Danke an Alle!

Ihr habt mir wieder einmal mit euren Ratschlägen geholfen.

Ciao Mike

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#8
 Von 
guest123-103
Status:
Praktikant
(735 Beiträge, 51x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

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