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Unterhaltsberechnung beim BFD

 Von 
Ichwohl
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhaltsberechnung beim BFD

Hallo ich habe eine Frage, ich bin unterhaltspflichtig. Mein 16 Jähriger Sohn startet im August in den Budesfreiwilligendiest.
Derzeit zahle ich 379€ Unterhalt.
In Zukunft bekommt er monatlich durch den BFD 330€ Taschengeld, einen Verpfkegungskostenzuschuss über 217€ und 50 € gelderdatzleistungen da er keine Unterkunft gestellt bekommt. Somit bekommt er insgesamt 597€.

Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen und sagen was davon beim Unterhalt angerechnet wird, was nicht und wie das berechnet wird?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Unterhalt Unterhaltspflichtig berechnet


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
quiddje
Status:
Bachelor
(3846 Beiträge, 2195x hilfreich)

Wirklich 16 und nicht 18?
Dann läuft das letztendlich auf "Einzelfallentscheidung" heraus.

Eigentlich hat das Kind zügig seine Ausbildung zu absolvieren wenn es denn dafür Unterhalt haben will.
Andererseits hat der Junge offenbar zügig und hoffentlich erfolgreich seine Schullaufbahn beendet, da kann ein Jahr zur "Sinnfindung" ja ganz vernünftig sein: wenn er z.B. überlegt eine Ausbildung in seinem Bufdi-Bereich anzufangen ist reinschnupoern gar nicht schlecht.

Wenn er 18 wäre könnte man sagen "Kindergeld kommt auch noch, Bedarf ist also gedeckt". Bei Minderjährigen wird meistens nur die Hälfte angerechnet.



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#2
 Von 
smogman
Status:
Praktikant
(790 Beiträge, 235x hilfreich)

"Für den Bundesfreiwilligendienst gilt (...) nichts anderes als für das Freiwillige Soziale Jahr" (OLG Hamm 11.3.2013 – II-8 WF 234/12 )

Einnahmen werden in der Minderjährigkeit regelmäßig hälftig auf den Unterhalt angerechnet. Taschengeld ist in jedem Fall anzurechnendes Einkommen. Bei den Verpflegungskosten muss man sich einigen.

Ich würde von den Gesamteinnahmen über 597 € notwendige berufsbedingte Aufwendungen (z.B. Fahrtkosten) abziehen und den Restbetrag hälftig auf den Unterhaltsbedarf anrechnen wollen.

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