Unterhaltsforderung 18-jähriges Kind

24. August 2004 Thema abonnieren
 Von 
Einladung
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhaltsforderung 18-jähriges Kind

Hallo, ich brauch hier mal Hilfe dazu.
Ich bin geschieden, 2 Kinder (18,14).
Der Große macht eine Ausbildung zum RA-Fachangestellten in München, wohnt im Internat, Kosten 600,-€/Monat. Der Kleine wohnt bei mir. Ich erhalte 280€ Kindes-Unterhalt. Jetzt stellt der Große schriftlich Unterhaltsforderung mit folgender Forderung:
1. Aufdecken der Vermögensverhältnisse (sind noch in anwaltlicher Klärung, wahrscheinlich 0,00€)
2. Bescheid vom FA Steuerfestsetzung 2003
3. Alle monatlichen Gehaltsabrechnungen bis jetzt
damit er meinen Unterhalt an ihn berechnen kann...

Im Moment habe ich Netto 1.500,-€, ab 1.9.2004 bin ich arbeitslos (900,-).
+ Kindergeld 150€ + 280€ Unterhalt für den "Kleinen"
./. Mietkosten 650€... Strom, Wasser.... usw.

Der Ex verdient derzeit etwa 2.800,00 netto und bezieht das Kindergeld für den großen Sohn und reicht es weiter.

Fragen:
1. Wieviel Selbstbehalt haben ich und mein Sohn (wird der geringer, wenn ich zu meinem neuen Freund ziehe, bei getrennten Kosten)
2. Muß ich das wirklich alles aufdecken, oder kann ich das über einen Anwalt berechnen lassen (Sohn redet wirklich nur noch mit mir, wenn er Geld haben will
3. Wie lange muß ich noch zahlen
4. Sohn hat Einkommen /ca. 700,-€ Lehrlingsgeld, 150,-€ Kindergeld, Vermögen (von meinen Eltern geschenkt ca. 1.500,-€, sein Kindersparbuch usw.) was muß er mir gegenüber aufdecken.
5. was muß ich in dem zusammenhang noch wissen?

Sehr gerne will ich den Unterhalt bezahlen, nur der Ton macht halt die Musik und da ich eh nur mißachtet werde, habe ich erstmal vor, nicht mehr zu zahlen, als ich wirklich muß.

Vielen dank für die Hilfe!!!

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6 Antworten
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#1
 Von 
guest123-199
Status:
Lehrling
(1153 Beiträge, 37x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
alida
Status:
Student
(2695 Beiträge, 637x hilfreich)

Internat für einen 18jährigen ist Luxux, vor allem bei 600 € Kosten.
Sein Bedarf liegt bei 600 €, die sind durch sein Lehrlingsgehalt und Kindergeld (fast) gedeckt.

Aber der Unterhalt, den du für den Kleinen bekommst, ist viel zu gering. Dein EX zahlt anscheinend nur nach Stufe 1 der Düsseldorfer Tabelle, bei 2.800 € netto wäre er in Stufe 8 mit 426 € Unterhalt abzüglich Kindergeldanteil von 77 €.
http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/service/ddorftab/ddorftab3/intro.htm

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#3
 Von 
Einladung
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Viiiielen Dank erstmal für die Antworten... hilft mir sehr.
zu wenig Unterhalt, das stimmt, hier wurde Unterhalt mit Kredit-Tilgung verrechnet... bin gerade dabei, das korrigieren zu lassen.

Nr.2: Er will den Bescheid vom Finanzamt nach der von mir erstellten Einkommessteuererklärung 2003 haben.

Darum nochmal die Frage: muß ich meinem Sohn wirklich die Unterlagen (Pkt.1 -4) zugänglich machen??? bin ich dazu verpflichtet???

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Roberta13
Status:
Frischling
(41 Beiträge, 9x hilfreich)

Laut BGB besteht Auskunftspflicht in gerader Linie.
Hier ein Auszug:
„BGB Viertes Buch. Familienrecht / Zweiter Abschnitt. Verwandtschaft / Dritter Titel. Unterhaltspflicht
§ 1605 Auskunftspflicht
(1) Verwandte in gerader Linie sind einander verpflichtet, auf Verlangen über ihre Einkünfte und ihr Vermögen Auskunft zu erteilen, soweit dies zur Feststellung eines Unterhaltsanspruchs oder einer Unterhaltsverpflichtung erforderlich ist. Über die Höhe der Einkünfte sind auf Verlangen Belege, insbesondere Bescheinigungen des Arbeitgebers, vorzulegen. Die §§ 260, 261 sind entsprechend anzuwenden. „
Das heißt aber auch, dass der Sohn sein Einkommen offen legen muß. Der Bedarf des Sohnes beträgt 600,00 EUR. Sein bereinigtes Einkommen und das Kindergeld, welches er bereits erhält, sind auf den Bedarf anzurechnen.

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#5
 Von 
dag.
Status:
Frischling
(38 Beiträge, 7x hilfreich)

Guten Tag,
Unterhalt geht ja nach Einkommen,nun ist es bei uns so das mein Mann seit ein paar Monaten einen neuen Job angefangen hat wo er über 4000,- verdient. aber nur damit wir mal aus der ******* kommen. dafür hat er nicht wie normal einen 160std. Monat sondern er ist oft über 450std. im Monat unterwegs. 7Tage die Woche. Natürlich kommt unser Privatleben sehr zu kurz. Jetzt will seine Ex Frau für zwei Kinder mehr Unterhalt bislang zahlt er für beide zusammen 614,- nun sagt man ja Überstunden werden beim Unterhalt mit berechnet. Hat jemand Ahnung ob soviel Überstunden und son. und feiertags arbeit bei der Unterhaltsberechnung zumutbar ist. Dazu muss ich noch sagen,daß die große 18 ist jetzt eine Ausbildung beginnt bei der sie 563,- verdient sie will trotzdem noch vom Vater Unterhalt.

-----------------
"Müller.d."

-- Editiert von müller.d. am 24.08.2004 15:20:28

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#6
 Von 
Einladung
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Bitte beantworten!! Wichtig!!!
wer muß zuerst Auskunft erteilen.. muß nicht zuerst die Bedürftigkeit nachweisen? Was muß er mir für Unterlagen übergeben, damit ich die Bedürftigkeit erkennen kann?
Bisher hab ich nur ein Schreiben, in dem er fordert, ein Differenzbetrag von 180,-€ wäre offen, und um die Leistungsverhältnisse, bzw. anteiligen Verpflichtungen (die Unterlagen vom Vater würden bereits vollständig vorliegen) prüfen zu können, braucht er dazu auch meine Unterlagen. Ich mag auch die Unterlagen nicht übergeben, weil ich nicht weiß, ie damit umgegangen wird... ich befürchte eine Verleumdung beim Arbeitgeber und ähnliche Gehässigkeiten!! Komme ich nicht besser, weiterhin 25,-€ zu überweisen, was etwa 18,- € mehr ist, als ich wirklich zahlen müßte (beruht aus einer Berechnung des Unterhalts aufgrund der Angaben zum Verdienst der Eltern 2002...daran hat sich auch nichts geändert).
Also, wer muß zuerst nachweisen und welche Unterlagen muß ich fordern?

-- Editiert von Einladung am 25.08.2004 11:11:33

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