Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
569.931
Registrierte
Nutzer

Unterhaltspflicht Kindsmutter

 Von 
Kossner
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhaltspflicht Kindsmutter

Hallo liebe Community,

folgender Fall stellt sich dar:

Ich habe Post von der ARGE erhalten, da mich der (Noch-)Ehemann meiner Freundin (wir leben nicht zusammen, also in getrennten Wohnungen) beim Amtsgericht wegen Vaterschaft verklagt hat.

Nun wollte als erstes die ARGE das ich ein Formular mit meinen ganzen Vermögens- und Einkommensverhältnissen zurückschicke. Da ich zweifellos der Vater bin (durch DNA-Test), habe ich dieses zurückgeschickt.

Nun kam wieder Post von der ARGE da ich noch einige Unterlagen nachreichen muss. In diesem Brief ist allerdings nicht mehr nur von einer Prüfung des Unterhalts des Kindes die Rede (so wie im ersten Brief), sondern auf einmal auch für die Kindsmutter!

Laut meinen Informationen bin ich gegenüber der Kindsmutter nicht verpflichtet Unterhalt zu zahlen, da kein Verwandtschaftsverhältnis besteht.

Die Mutter hat seit ca. 10 Jahren nicht mehr gearbeitet, da sie in dieser Zeit 3 Kinder geboren hat und Hausfrau war. Das jüngste Kind (von ihrem Ehemann) ist vier Jahre alt.

Wie ist die juristische Lage?

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
arg Brief Kindsmutter KM


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2194 Beiträge, 311x hilfreich)

bin ich gegenüber der Kindsmutter nicht verpflichtet Unterhalt zu zahlen, da kein Verwandtschaftsverhältnis besteht.

Wenn das mal so einfach wäre...
In Prinzip bist du für 3 Jahre zum Betreuungsunterhalt verpflichtet.
Kompliziert wird die Sache dadurch,dass die Mutter offenbar (noch) mit ihrem Ehemann zusammenlebt...?!


-----------------
" Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern?"

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Deejay2307
Status:
Schüler
(334 Beiträge, 21x hilfreich)

Hallo Kossner,

aber natürlich bist Du auch der KM zu Unterhalt verpflichtet. Das nennt sich dann Betreuungsunterhalt (BU), der zumindest für die ersten drei Jahre gezahlt werden muss.

Da die KM das Baby betreut und somit keiner Arbeit nachgehen kann, bist Du dazu verpflichtet (nach Deiner Leistungsfähigkeit) einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser liegt, soviel ich weiß, bei 800,- € (wenn die KM vor der Geburt nicht gearbeitet hat). Du selbst hast einen Selbstbehalt gegenüber der KM von 1100,- €.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 152x hilfreich)

Hallo,

der SB liegt bei 1000€.

BU könnte aber auch unter den Kindsvätern, je nach Leistungsfähigkeit, aufgeteilt werden.

Grüßle



-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
Senor James
Status:
Schüler
(151 Beiträge, 17x hilfreich)

ähm.. wie alt is das Kind denn eigentlich???

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 204.645 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
85.506 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen