Unterhaltstitel: Abänderungsklage

26. Mai 2024 Thema abonnieren
 Von 
lars1234123
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhaltstitel: Abänderungsklage

Liebes Forum,
nachdem ich vor Jahren eine Jugendamtsurkunde als Unterhaltstitel erstellen lassen musste (immerhin Stufe 10) und nun aufgrund von massiver psychischer Überlastung nach einem Wechsel der Geschäftsführung (man versucht, die Leute in die Eigenkündigung zu treiben) in den nächsten Monaten voraussichtlich einen angenehmeren Job mit etwas weniger Gehalt (vermutlich Stufe 7) antreten werde, wollte ich fragen, welche Voraussetzungen (betriebsbedingte Kündigung durch den derzeitigen Arbeitgeber oder fachärztliche Bescheinigung der psychischen Belastung oder???) ich schaffen muss, damit eine Abänderungsklage Erfolg hätte und der Wechsel nicht als mutwillig/missbräuchlich gilt? LG + danke im Voraus, Lars

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38996 Beiträge, 14084x hilfreich)

Es ist schwer, hier was einzuschätzen. Eine ganz grobe Faustregel: man darf sich nicht künstlich bedürftig machen. Und - diese Regel gilt nicht nur, wenn man durch den Jobwechsel unter den Mindestunterhalt rutscht, dadurch das Kind dann also bedürftig wird, sondern auch für höhere Gehaltsgruppen. Allerdings neige ich da zumindest zu mehr Großzügigkeit. Da muss man einen Job nicht um jeden Preis halten, damit das Kind einen möglichst hohen Unterhaltssatz bekommt.

Es wird also einfacher, auch mal (vorübergehend) auf das höhere Gehalt zu verzichten. Ich würde die Sache sorgfältig vorbereiten. Wenn das Kind noch eine Beistandschaft beim Jugendamt hat, dem JA zeitig mitteilen, dass man einen Job-Wechsel plant, die Änderungen in der Firma darlegen, rüber bringen, dass auch der eigene Job gefährdet ist, außerdem das ärztliche Attest vorbereiten. Darauf hinweisen, dass im neuen Job natürlich auch damit zu rechnen ist, dass das Einsteigergehalt sich erhöht, so dass auf diese Weise letztlich die Sicherheit der Zahlungen auf Dauer garantiert ist. Also, zweigleisig fahren, gut vorbereiten. Und - auch nicht scheuen, einen Anwalt einzuschalten.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
lars1234123
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Oh, vielen Dank, das hilft schon mal... Anwältin werde ich verständigen, sobald der neue Job steht, es wäre übrigens sogar nach der Probezeit eine Beamtenstelle, sodass es zwar auch dauerhaft weniger, dafür aber sicherer Unterhalt wäre... Als Arzt wäre wohl ein Psychiater der richtige und wie wäre es, beim Arbeitgeber zu versuchen, eine Kündigung zu erwirken, hilft das auch? LG Lars

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
smogman
Status:
Student
(2893 Beiträge, 945x hilfreich)

Zitat (von lars1234123):
welche Voraussetzungen (...) ich schaffen muss, damit eine Abänderungsklage Erfolg hätte
Alles Spekulation. Als Erstes musst du außergerichtlich mit deinem Anliegen an den Gläubiger oder an dessen Vertreter herantreten und eine neue Lösung vorschlagen. Ohne außergerichtlichen Klärungsversuch ist jedes Abänderungsverfahren mutwillig. Durch einen außergerichtlichen Klärungsversuch erfährt man die Position des Gläubigers und kann dann den nächsten Schritt vornehmen (soweit erforderlich).

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