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Unterhaltszahlung an Auszubildende?

 Von 
Ginforyou
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterhaltszahlung an Auszubildende?

Hallo,

ich würde gerne wissen, ob mir hier jemand bei meinem Problem weiterhelfen kann.
Also, ich bin eine 23jährige Auszubildende. Bis zum Ende des letzten Jahres habe ich zusätzlich zu meiner Ausbildung die Berufsausbildungsbeihilfe bekommen. Jetzt wurde rückwirkend die Beihilfe gestrichen, da mein Vater zu viel im Jahre 2003 verdient hat. Er zahlt mit seit dem Jahr 2002 keinen Unterhalt, da er laut seiner Aussage nicht viel verdient.
Ich muss jetzt die "zu Unrecht" erhaltene Beihilfe zurückzahlen.

Und jetzt ist meine Frage, wie es mit meinem Unterhalt aussieht. Mein Vater bezog im Jahr 2003 aus selbständiger Arbeit ein Einkommen von knapp € 200.000,-.
Bin ich denn überhaupt noch unterhaltspflichtig und welche Höhe hätte die Unterhaltszahlung?

Danke für die Antworten.

Grüße

Ginforyou

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Einkommen Problem Unterhalt


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
azrael
Status:
Master
(4942 Beiträge, 726x hilfreich)

Ein paar Fragen vorab:

Wohnst du noch zuhause oder in eigener Wohnung?
Was verdienst du netto? ZAhlt deine Mutter Unterhalt? Wenn ja - wieviel? Wenn nein - warum nicht?
Wer bekommt das Kindergeld?


-----------------
"gruß azrael"

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#2
 Von 
Ginforyou
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Also ich habe eine eigene Wohnung, zahle dafür warm €355,-.

Als Ausbildungsvergütung erhalte ich netto 544,-, das Kindergeld erhalte ich auch.

Meine Mutter zahlt keinen Unterhalt, da sie ein Jahreseinkommen aus nichtselbständiger Arbeit von knapp 12.000,- hat.

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#3
 Von 
guest123-352
Status:
Praktikant
(991 Beiträge, 70x hilfreich)

Hallo Gin,

bei deinem Einkommen steht dir kein Unterhalt mehr zu. Da du nicht mehr bei einem Elternteil wohnst, stellt die DT als Richtwert für den Unterhalt 640,00 Euro ein.

Diesen Richtwert übersteigt dein eigenes Einkommen, so dass sich kein Unterhaltsanspruch gegenüber deinen Eltern ergibt.

Hattest du in 2003 auch ein so hohes Einkommen?

Wurde dein Vater seinerzeit zum Unterhalt unter Fristsetzung aufgefordert und damit in Verzug gesetzt? Hast du seinerzeit ernsthaft deinen Unterhaltsanspruch verfolgt, z.B. durch eine Auskunftsklage, wenn er nicht freiwillig Auskunft erteilt hat?

Wenn nein, besteht hier m.E. auch keine Anspruchsgrundlage mehr, einen eventuellen Unterhalt für 2003 (ohne Berufsausbildungsbeihilfe) jetzt noch geltend zu machen. Ob sich eventuell das Amt an deinen Vater halten kann, weil er eventuell hätte zahlen müssen, vermag ich nicht zu sagen.

-- Editiert von reike am 10.01.2006 17:57:29

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#4
 Von 
Ginforyou
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

2003 hatte ich leider noch kein so hohes Einkommen (obwohl das derzeitige auch nicht besonders hoch ist).

Problem an meiner Situation ist ja jetzt aber, dass ich aufgrund seines Einkommes Schulden habe. Er hatte seinen Einkommensteuerbescheid auch knapp ein Jahr zu spät eingereicht.


Stutzig macht mich auch, dass ich als Berufsausbildungsbeihilfe € 110,- bekommen habe, als der ESt-Bescheid meines Vaters noch nicht vorlag.
Demnach ist der Staat ja der Ansicht, dass ich den Betrag der Beihilfe zum Leben brauche, oder sehe ich das jetzt falsch?

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