Urlaub mit Kind

8. März 2024 Thema abonnieren
 Von 
Ropri
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Urlaub mit Kind

Hallo liebes Forum,

vorab muss ich erwähnen, dass die Situation doch sehr außergewöhnlich ist, ich versuche so gut es geht es mit Fakten der Fall zu schildern.

Eckdaten:
-Eltern getrennt seit 1 1/2 Jahren
-gemeinsames Sorgerecht
-Scheidung läuft noch
-Sohn 6 Jahre alt
-Vater und Sohn bereits 2x zusammen in den Urlaub verreist (Türkei, Ägypten)
-Umgangsreglung war bisher immer vor einem Montageeinsatz (2-5 Wochen) für 2-4 Tage und danach ebenfalls.

Ich möchte vom 10.04, - 12.05.2024, mit unserem gemeinsamen Sohn, nach Thailand verreisen.

Die Kindesmutter hatte im September mit mir vereinbart, wenn Sie nach für 5 Wochen nach Korea mit unserem gemeinsamen Sohn fliegen darf, darf ich im Gegenzug 5 Wochen mit ihm nach Thailand fliegen in den Urlaub.
Von dort an ging es bei der Kindesmutter sehr schnell und Sie flog mit unserem gemeinsamen Kind von Anfang Oktober bis Mitte November nach Korea.
Das ganze erfolgte natürlich mit meiner schriftlichen Zustimmung.

Im Dezember habe ich dann für unseren gemeinsamen Urlaub die Flüge, Hotels, Touren etc. gebucht.
Der Kindesmutter wurden auch direkt die Flugdaten nach der Buchung übermittelt auf Anfrage ihrerseits.

Jetzt kam vor zwei Wochen, wie aus dem nichts, eine Meldung der Kindeswohlgefährdung von der Kindertagesstätte beim Jugendamt rein.
Diese Meldung belastet den Kindesvater.

Nach einem Gespräch mit dem Jugendamt, wird erst ein Ergebnis bzw. eine Rückmeldung an die Kindesmutter und der Kindertagesstätte gemeldet, sobald sich beide Eltern in der Beratungsstelle ausgetauscht haben und einig geworden sind was die Umgangsreglung betrifft.
Des weiteren habe ich vor zwei Tagen ein Gespräch mit der Erzieherin und der Kindergartenleitung geführt, welche mir berichtet haben, das Sie gezwungen waren diese Meldung zu machen, sprich gegen ihren Willen handeln mussten.
Die Kindertagesstätte wurde von der Erziehungsberatungsstelle (AWO) über nicht zutreffende Zustände informiert, die von der Kindesmutter erzählt worden sind (sprich eine von der Kindesmutter initiierte Kindeswohlgefährdung).

Ich habe unseren gemeinsamen Sohn jetzt seit fünf Wochen nicht mehr gesehen, weil die Mutter mir bis dato jeglichen Kontakt verweigert, obwohl vorher Regelmäßiger Kontakt stattgefunden hat.

Die Zustimmung für den in kürze anstehenden Urlaub verweigert die Kindesmutter jetzt ebenfalls, trotz vorheriger Zustimmung.

Unser gemeinsames Kind freut sich seit 6 Monaten auf den Urlaub und nun wird er bewusst von der Kindesmutter zunichte gemacht.

Habt ihr Ideen wie ich da vorgehen kann?
Kann das Familiengericht über einen so kurzen Zeitraum Entscheidungen treffen?
Was kann ich machen bzgl. der Kosten die anfallen wenn ich den Urlaub alleine antreten muss?

Fragen über Fragen...

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.


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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(120981 Beiträge, 39973x hilfreich)

Zitat (von Ropri):
dass die Situation doch sehr außergewöhnlich ist

Ich lese da nur von den üblichen "Standards" bei den Streitigkeiten zwischen den Ex.



Zitat (von Ropri):
Kann das Familiengericht über einen so kurzen Zeitraum Entscheidungen treffen?

Das Gericht wird sich hüten bei einer im Raum stehenden Kindeswohlgefährdung einen Urlaub mit dem mutmaßlichen Gefährder für 5 Wochen im unzugänglichen Ausland zu genehmigen.

Insofern wird man erst mal die Kindeswohlgefährdung unzweifelhaft aus dem Weg räumen müssen, bevor man da auf Zustimmung klagen kann.



Zitat (von Ropri):
Was kann ich machen bzgl. der Kosten die anfallen wenn ich den Urlaub alleine antreten muss?

Sie bezahlen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38654 Beiträge, 14045x hilfreich)

Man müsste wissen, wodurch das Kindeswohl gefährdet wird. Im übrigen muss im Streitfall das Gericht entscheiden. Ob das so schnell geht, kann ich nicht abschätzen. Vielleicht einen Profi einschalten, der "sein" Gericht kennt und weiß, wie er was beschleunigen kann.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

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