Urlaubsregelung Ferienregelung

22. Juni 2008 Thema abonnieren
 Von 
Lilli75
Status:
Beginner
(72 Beiträge, 5x hilfreich)
Urlaubsregelung Ferienregelung

Hallo.

Gibt es eigentlich eine Vorgabe wie viele Tage die Kinder beim KV in den Ferien verbringen dürfen/müssen?

Wir müssen um jeden Tag betteln..

Kinder sind 2 + 4.

Feiertage hatten wir auch noch nie!!

Wenn die Kinder in die Schule gehen, kann die KM doch auf 3 Wochen im Jahr bestehen!?

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3870 Beiträge, 471x hilfreich)

Hallo Lilli,

für den Umgang gibt es keine festen Vorschriften. Er wird von den Eltern einvernehmlich, wenn das nicht gelingt mit Hilfe des Jugendamtes und wenn das auch nicht funktioniert, gerichtlich festgelegt.
*Normal* ist, jedes zweite Wochenende, die Feiertage geteilt und bei Schulkindern die Hälfte der Ferien.

Vielleicht sollte sich der Kv mal mit der Km zusammen setzen. Und du dich - zumindest nach außen - zurückhalten. Kann es sein, dass das ein Teil der Problematik ist??

Grüße

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#2
 Von 
Lilli75
Status:
Beginner
(72 Beiträge, 5x hilfreich)

Ju-Amt hilft leider nicht. Sie hält nichts von dem ein, was an den Gesprächsterminen vereinbart wurde.
Und nun? Gericht würde sie ja freuen, da es für den KV wieder etwas kosten wird...

Ein Problem der KM bin ich. Ohne Frage..Da der KV mich heiraten wird und sie das nach 8 Jahren nich schaffte.





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#3
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3870 Beiträge, 471x hilfreich)

Hi Lilli,

dann bleibt nur das Gericht. Wir haben diese Thematik auch lange gewälzt.

Wird euch aber auch nicht viel helfen, wenn Mama auch dann eher nicht dazu neigen wird, den gerichtlichen Vorgaben zu folgen. Es gibt immer Möglichkeiten, Umgang zu verhindern. Sind die Kids halt nicht da oder krank oder oder...

Aber...in erster Linie ist der KV gefragt, nicht du! Vielleicht hat die KM Angst, die Kinder an euch zu verlieren? Gerade weil du so engagiert bist. Vielleicht sollte der KV versuchen, der KM diese Angst zu nehmen?

Ich denke, wenn hauptsächlich solche Ängste dahinter stehen, kann man darauf eingehen. Wenn es aber um die persönliche verletzte Eitelkeit der KM geht, dann sind aus meiner Erfahrung alle Versuche vergeblich.

Grüße

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#4
 Von 
Lilli75
Status:
Beginner
(72 Beiträge, 5x hilfreich)

Ich habe so oft angeboten, dass die KM mir sagt, was sie denn gegen mich hat - sie möchte sich aber dazu nicht äußern.

Und die Kinder an uns verlieren???
Wir verlieren die Kinder!!
Ihr neuer LG ist nun der "Papa" - sagt die KM den Kindern + der LG spielt mit.
Selbst als der Kinderpsychologe zur KM sagte, sie möge klarstellen wer wer ist, sah sie es nicht ein. Sie bildet ihre Familie und der KV stört.

Und der KV ist nun bald schon so weit, dass er nur noch zahlen will und die Kinder nicht mehr holen möchte...

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#5
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3870 Beiträge, 471x hilfreich)

Tja, Lilli, den langen Atem, der hier vermutlich gebraucht wird, den muss der Kv schon selbst aufbringen. Und er muss entscheiden, was seine Kinder ihm wert sind und was er ihnen später einmal sagt, wenn sie fragen, warum er sich nicht gekümmert hat... und irgendwann werden sie fragen...

Ansonsten rate ich angesichts deiner Schilderungen, den Umgang gerichtlich regeln zu lassen. Dann hat der Vater wenigstens alles versucht.

Grüße

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#6
 Von 
Rainer_Nordsee
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 22x hilfreich)

Oh je, das halte ich für ganz gefährlich für die Kinder. Der LG wird als Papa auch angesprochen? Das ist ein Stich ins Herz eines jeden Vaters und ich habe dies seinerzeit meiner Exfrau auch so gesagt. Ich höre hier öfter von der Großen meiner Partnerin, ich wäre ja gar nicht ihr Vater und sie brauche auf mich nicht zu hören. Bedingt stimmt das natürlich schon, ich sage ihr immer, dass ich gar nicht ihr Papa sein will, sie hätte ja schließlich einen.

Für den Umgang mit den Kindern meiner LG gibt es eine Elternvereinbarung. Dort ist auch der Urlaub geregelt. Klappt aber nicht, weil der Papa der beiden alles schlecht macht, was von uns kommt: In der Türkei herrscht Krieg, Ägypten ist unsicher (BOMBEN), Kreta ist uncool, Centerparcs ist zu lange zu fahren mit dem Auto. Kurz nach dem 11. September mit dem Flieger in die Karibik ging aber...
Selbst die Aussage "Wenn Ihr da hinfahrt, bringe ich die Kinder in ein Versteck" hat keinerlei Folgen...

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#7
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 458x hilfreich)

Hallo Lilli und mikkian,

eine Partnerin ist schon auch dazu da um den Mann zur Seite zu stehen.
Wir müssen auch nicht versuchen die Mutter zu besänftigen, obwohl das zwangsläufig ganz oft geschieht.
Aber das ist keine Basis.
Was interessiert es die Mutter, mit wem der Vater zusammen ist und wen er heiraten wird?
Neue Partner gibt es ja auf beiden Seiten, und beide Seiten sind am Unglück der Kinder beteiligt.
Was macht es aus einer Beziehung, wenn es Bereiche gibt, die nur einer durchlebt und der andere raus ist?
Wir erleben gerade jetzt (Monate) eine Zeit die uns schwer zu schaffen macht, unserer Ehe schadet um es genau zu sagen.
Uneinigkeit ist unser täglicher Begleiter, dass kann es für uns doch nicht sein oder?
Bestimmte Dinge laufen einfach nicht, wenn es nur der Vater alleine regeln soll. Unzufriedenheit macht sich breit, ungelöste Konflikte liegen im Raum und der Gedankenaustausch findet nicht mehr statt, weil sich beide aufreiben und am Ende kommt eh nichts dabei heraus.
Gerichtlich regeln hat was, dann kann man dem Kind eines Tages sagen, hier das habe ich unternommen!
Für die jetzige Zeit bringt das aber wenig Frieden.
Genießt alle euren Urlaub.



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"<a href="http://www.smilies.cc" target="_blank"><img src="http://space01.smilies.cc/smilie_3393.gif" border="0"></a>Die Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt. "

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#8
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3870 Beiträge, 471x hilfreich)

@ Anny:

Es ist das Eine, dem Kv oder auch der Km als neue/r Lebenspartner/in zur Seite zu stehen, zu unterstützen und natürlich auch für die Kinder da zu sein. Das muss sein und natürlich kann man diesen Teil des Lebens nicht ausblenden.

Aber nach außen sind es nun einmal die Eltern, die miteinander klar kommen müssen im Interesse der Kinder. Da sollten sich neue Partner m. E. zurückhalten. Gerade wenn die Situation eh schon konfliktbeladen ist. Durch offene Einmischung gibt man dem ExPartner, der mit der Beziehung nicht abgeschlossen hat, nur zusätzliche Angriffspunkte.

Und Frieden wird es mit einem so agierenden ExPartner eh nie geben, das kann man sich abschminken - leider....

Grüße

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