Vater meiner Tochter nimmt Drogen

22. Oktober 2003 Thema abonnieren
 Von 
ADRIENNE
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Vater meiner Tochter nimmt Drogen

Ich weiß das der Vater meiner 10 Jährigen Tochter Drogen konsumiert. Die war auch der Trennungsgrund vor 7 Jahren.
Die Besuche sind sehr unregelmäßig, alle 3-4 Wochen ruft er an, ob er sie sehen kann. Ich stimme dann zu, denn meine Tochter hängt sehr an ihrem Vater. Er ist sehr fahrig, nervös, hat keinerlei Struktur oder Regelmäßigkeiten...lebt von Sozialhilfe und legt ab und zu Platten auf, in einer Techno Disco. Letzte Woche sagte er meiner Tochter am Telefon, dass er nichts zu essen hätte, wenn Sie aber ein paar Scheiben Brot mitbringen würde könne sie aber zu ihm kommen. Meine Tochter bettelte so sehr, dass ich ihr schließlich Brot und Wurst einpackte, ich sie zu ihm fuhr und am nächsten Tag wieder abholte. Ich habe ein sehr ungutes Gefühl, wenn sie bei ihm ist. Sie sagt auf Nachfrage das der Besuch OK war (was willst du immer mit Papa, der ist ganz normal!). Kann es ein 10 jähriges Kind verstehen, wenn ich erkläre das ihr Vater Drogen nimmt und es besser ist, wenn sie nicht mehr zu ihm kommt? Ich weiß nicht mehr weiter...! Wir waren nicht verheiratet, Unterhalt bezahlt er auch seit 1 Jahr keinen. Bin für jeden Rat dankbar. Im vorraus vielen Dank für Eure Mühe :-)

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3 Antworten
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#1
 Von 
kobold
Status:
Schüler
(319 Beiträge, 28x hilfreich)

Nun, es ist ja ein Rechtsforum hier, aber auch ich kann mich (sorry) so oft nicht beherrschen....Also : Der Daddy ist nicht so ganz bei der Sache und Eure Tochter hat kein Problem damit, Du hingegen sehr wohl (und zu Recht wahrscheinlich).
Moralisch ist´s bedenklich, aber warum unterbindest Du den Kontakt nicht, und erklärst dem Kindsvater Deinen Standpunkt in für ihn verständlichen Worten ? Welche Drogen konsumiert er denn ?
Ist er deswegen vorbestraft, besteht eine latente Gefahr für Eure Tochter während ihrer Besuche beim Vater ?
Wärest Du eventuell bereit, ggf. dem Vater zu helfen ? Nicht in finanzieller Hinsicht (bekommst Du Zahlungen des Jugendamts nach UVG?) eher in menschlicher Hinsicht ?
MfG,
Andreas

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"Ich suche den Weg, der allen Beteiligten entgegenkommt und so wenig Schaden wie möglich anrichtet. "

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#2
 Von 
ADRIENNE
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die rasche Antwort! Wenn ich den Kontakt unterbinde, muss ich nicht nur dem Kindsvater erklären warum (er weiss auch weshalb). Nein, schlimmer ist das ich es meiner Tochter erklären muss. Ich weiss halt nicht ob sie das so versteht...dass ihr Vater Drogen nimmt. Er konsumiert Speed und er raucht ab und zu Chrack. Vorbestraft ist er nicht. ich weiss aber, dass er einmal beim Kauf erwischt worden ist. Helfen kann und will ich ihm nicht!

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#3
 Von 
kobold
Status:
Schüler
(319 Beiträge, 28x hilfreich)

Dann mach doch mal einen Wochenendausflug in eine Großstadt Deiner Wahl, nimm Dein Kind mit und zeige ihr, was genau Du meinst. Wie weit Du dabei gehen willst ist Deine Sache.
Und jetzt mal die moderate Variante : Termin bei der Drogenberatung, die können zumindest Deiner Tochter "hoheitlicher" und trotzdem gefühlvoll vermitteln, auf welcher Einbahnstraße ihr Vater voranprescht.
Ich denke, BOBO wäre ein exzellenter Ansprechpartner in dieser Angelegenheit.
Das Schwierige ist ja immer, daß es weniger eine rechtlich klar bewertbare Angelegenheit wäre. Klar kannst Du anführen, daß Du Eure Tochter nicht evtl. drohenden Gefahren aussetzen magst, aber Du hast schon Recht, was den Erklärungsnotstand gegenüber Deinem Kind betrifft.
Ideal wäre es natürlich, wenn Eure Tochter freien Herzens sagen würde : Papa, ich komm´ wieder wenn Du (nachweislich) clean bist.
Ich, aber da spreche ich nur für mich, würde den Kontakt mit allen Mitteln unterbinden und mein Kind schonend (soweit dies möglich ist) auf alles in Betracht kommende vorbereiten (oder es zumindest versuchen).
Ehrlich, sprich´ mal mit der Drogenberatung.
MfG,
Andreas

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