Ich bin im 3. Monat schwanger von meiner Affäre. Der Mann macht mir das Leben jetzt zur Hölle, er terrorisiert mich Tag und Nacht per Telefon, SMS, E-Mail, etc. Er will das Kind definitiv nicht haben und ich möchte nicht das mein Kind etwas mit so einem Menschen zu tun hat. Ich weiß das ein Kind immer seinen Vater braucht, aber in diesem Fall wäre kein Vater besser als dieser. Ich würde mich wirklich gerne mit ihm arrangieren, des Kindes Willen, hab ihm Angebote gemacht. Er zahlt Unterhalt und muss sich aber nicht kümmern, etc. Mittlerweile ist es wirklich so schlimm, das ich Angst um das Kind hab, ich war schon 2 Mal im Krankenhaus wegen vorzeitigen Blutungen und drohender Fehlgeburt. Ich möchte jetzt gerne Vater unbekannt angeben, damit ich mit diesem Mann nie wieder etwas zu tun haben muss.Da er unberrechenbar ist und alles tut um mich fertig zu machen, stell ich mir jetzt die Frage, sollte er später nach der Geburt dann plötzlich behaupten er sei der Vater, was hat er für Chancen? Vor Gericht wird diese ganze Sache so oder so landen.
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Vater unbekannt
#Ich möchte jetzt gerne Vater unbekannt angeben, damit ich mit diesem Mann nie wieder etwas zu tun haben muss.#
Na so einfach wie du dir davorstellst ist das nicht!
Dieser Mann ist nunmal der Vater deines Kindes, ob dir das passt oder nicht. Dein Kind
hat einen Anspruch auf seinen Vater und er ist verpflichtet Unterhalt zu leisten.
Hast du ein entsprechendes Einkommen, dass du keine staatliche Hilfe (Unterhaltsvorschuss) in Anspruch nehmen musst?
#...sollte er später nach der Geburt dann plötzlich behaupten er sei der Vater, was hat er für Chancen?#
Diese "Behauptung" könnte ja sehr schnell durch einen Vaterschaftstest bewiesen werden.
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Der Vater wird mit einem Vaterschaftstest ganz schnell bekannt.
Man kann einen Vater übrigens nicht zwingen, sich ums Kind zu kümmern.
Gehen Sie zur Polizei und erstatten Anzeige wegen Nachstellung.
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Nun ja, ich würde erst einmal für Ruhe während der Schwangerschaft sorgen. Das geht am einfachsten mit einem Anwalt. Der wird auffordern, jedwede Kontaktaufnahme zu unterlassen. So, dann ist erst einmal Ruhe eingekehrt.
Nach der Geburt, da ist die Situation anders. Viele Väter, die am Anfang mit der Situation nicht umgehen konnten, wurden übrigens doch noch gute Väter. Also im Augenblick noch kein Thema.
Also, sieh zu, dass Du über die nächsten Monate kommst. Und dann hat das Kind Anspruch auf einen Vater, und nicht Du Anspruch auf Bequemlichkeit. Auch wirst Du das Unterhaltsgeld brauchen, oder nicht?
Ach ja, der Vater kann einen Vaterschaftstest gerichtlich durchsetzen. Also regele eines nach dem anderen. Das wird schon.
wirdwerden
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Hallo,
also erstmal wie alle Vorredner schon gesagt haben, kannst du für Ruhe für dich sorgen, liegt in deiner Hand!
Auch wenn du mit dem mann nichts mehr zu tun haben willst, kannst du diese Entscheidung nur für dich treffen, für EUER Kind kannst du diese Entscheidung aber nicht so einfach treffen! Da liegen mehrere Gründe für auf der Hand, wie Unterhalt (wieso soll evtl die Allgemeinheit Unterhalt zahlen solltest du nicht alleine für Unterhalt aufkommen können)? Und das Kind hat auch ein recht auf seinen Vater, egal wie du zu ihm stehst.
So und jetzt noch eine kleine peröhnliche Anmerkung meinerseits: Du scheibst dein Kind, es ist aber Euer Kind, von daher denke ich mal, du hast für dich alleine die Entsheidung getroffen das Kind auf jeden Fall haben zu wollen. Oder fand ein Gespräch mit dem Vater statt und es wurde gemeinsam entschieden das Kind zu bekommen? Wenn man also alleine eine Entscheidung trifft, wo man genau weiss das diese dem anderen beteilgten nicht zusagt, braucht man sich über gewisse reaktionen und Handlungen nicht sehr wundern. Wie gesagt ist meine persöhnliche Meinung, aber nicht immer werden die Entscheidungen wirklich gemeinsam getroffen...
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@ lesen-denken-handeln: es soll Menschen geben, für die scheidet eine Abtreibung aus mentalen oder religiösen Gründen aus. Es soll Frauen geben, die zerbrechen an Abtreibungen und es soll Frauen geben, die wissen, dass sie daran zerbrechen würden.
In diesem Punkt auf Gemeinsamkeit zu setzen, das halte ich für abwegig.
wirdwerden
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@wirdwerden
Ich verstehe das wie du das meinst, auch wirst du mit deinen Argumenten ohne weiteres recht haben.
Das ganze würde wohl auch eher zu einer generellen Grundsatzdiskussion ausarten, wenn man da länger drüber schreibt. Im Regelfall sind bei der Kindesentstehung 2 Leute beteiligt, aber wenns drum geht etwas zu entscheiden, dan ist teils nur eine von den beiden Beteiligten diejenige die Entscheidet.
Auch wenn es für dich unabwegig ist bei einem solchen Punkt auf gemeinsamkeit zu setzen, würde ich mich persöhnlich aber gerade in dem Punkt für gemeinsamkeit stark machen. Wobei auch ich sagen muss, eine gmeinsame Lösung der allgemeinen Problematik zu finden ist äusserst schwierig. Trotzdem finde ich, die Entscheidung kann nicht nur vom weiblichen Part übernommen werden, sondern sollte IMMER von beiden getroffen werden. Aber wie gesagt wäre jetzt allgemein eine Grundsatzdiskussion...
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Nee, keine Grundsatzdiskussion, da sind wir uns ja wieder einig. Nur, wenn es keine Gemeinsamkeiten gibt, wie soll es dann funktionieren? Niemand kann in diesem Land zu einer Abtreibung gezwungen werden, und das ist auch gut so.
Und in unserem Fall hier, da ist ja wohl null Gemeinsamkeit. Deshalb ja wohl seine Reaktion, da scheint mal wieder jemand die Abtreibung als eine der Alternativen der Geburtenkontrolle zu sehen. Und das ist eine Abtreibung nun ganz gewiss nicht.
Die werdene Mutter soll sich jetzt keinem Stress aussetzten und darauf vertrauen, dass sich alles ändern kann, wenn das Kind erst einmal da ist. Das ist doch häufig der Fall, dass Väter zunächst einmal in so einer Situation nichts mit Frau und Kind anfangen können, dann aber prima reinwachsen.
wirdwerden
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Sagen wir einfach für den Fall hier, kommt Zeit, kommt hoffentlich ein gutes Miteinander...
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Jetzt sind wir uns sogar ganz einig!
wirdwerden
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