Vater will Kind bei sich haben

28. Januar 2016 Thema abonnieren
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)
Vater will Kind bei sich haben

Hallo,

ich versuche es so kurz wie möglich zu machen.

Kind (11) hat Probleme mit Mutter und ihrem neuen Freund (Nichts wildes, normales Pubertätsgezeter). Kind ist schon länger in therapeutischer Behandlung.

Vater sieht das Kindeswohl bei der Mutter gefährdet - weder Therapeutin noch Jugendamt konnten dies feststellen, sie stellten viel mehr fest, dass der Vater maßlos übertreibt.

Die Mutter hat jetzt einen Brief vom Anwalt des Vaters bekommen, dass dieser will, dass das Kind bei ihm wohnt - sollte sie nicht zustimmen will er klagen.

Da der Vater sich ins Familienleben einmischt und das Kind gegen den neuen Freund aufhetzt will die Mutter das Umgangsrecht beschränken.

Nun die Fragen: Wie gut stehen die Chancen der Mutter und was kostet der ganze Spaß?

Der Vater ist Hartz 4 Empfänger - Für seinen Anwalt wird die Mutter ja wohl nicht aufkommen müssen?

Danke und liebe Grüße

PS: Das große Problem bei der ganzen Sache ist, dass das Kind beim Vater weder Grenzen noch Regeln hat und ihn deswegen sehr gerne hat. Vor einigen Wochen wurde das Kind gefragt wo es lieber wohnen würde - hier hat es sich für die Mutter entschieden.

-- Editier von Chizzo am 28.01.2016 13:38

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31 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8404 Beiträge, 3762x hilfreich)

Zitat:
Da der Vater sich ins Familienleben einmischt und das Kind gegen den neuen Freund aufhetzt will die Mutter das Umgangsrecht beschränken.


Der Umgang ist ein Recht des Kindes, den kann die Mutter nicht einschränken und sollte sie auch nicht, denn:

Zitat:
Das große Problem bei der ganzen Sache ist, dass das Kind beim Vater weder Grenzen noch Regeln hat und ihn deswegen sehr gerne hat.


Erziehungsstile sind unterschiedlich.

Zitat:
Die Mutter hat jetzt einen Brief vom Anwalt des Vaters bekommen, dass dieser will, dass das Kind bei ihm wohnt - sollte sie nicht zustimmen will er klagen.


Der Anwalt fordert, was sein Mandant gerne eingefordert hätte. Du musst auf dieses Schreiben überhaupt nicht reagieren.

Das eigentliche Thema sind die Probleme zwischen dir und deinem Ex-Mann. Ihr solltet dem Kind zuliebe eine Basis finden, auf der es sich in Ruhe entwickeln kann. Das gelingt aber nicht immer.

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#2
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo,

ist das Kind rund um die Uhr vor den PC setzen und Spiele ab 18 ONLINE (!) spielen zu lassen, es nicht duschen zu schicken und auch nicht zum Zähne putzen ein Erziehungsstil? Hausaufagen und Schule werden ebenfalls vernachlässigt, wenn das Kind ihm sagt, dass sie keine Lust hat.

Mit dem Mann kann man leider nicht reden. Die Therapeutin und ich sind der Meinung, dass der das Kind nur bei sich haben möchte um sein Hartz 4 aufzubessern, da die Mutter relativ gut verdient und dann Unterhalt zahlen müsste. Dass er davon einen Großteil wieder abgeben muss, ist ihm nicht klar. Die Therapeutin meint, wir hätten gute Chancen das Umgangsrecht auf 1 Wochenende im Monat zu beschränken (Momentan 2 WE / Monat + 2 Tage unter der Woche).

Wie ist das mit den Kosten, wenn der Vater wirklich klagt? Muss er die alleine tragen? Der kann die ja überhaupt nicht bezahlen, weil nur Hartz 4...

LG

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#3
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8067x hilfreich)

Wenn der Vater klagt muß er gucken, ob er das über Beratungs- oder Prozesskostenhilfe hin kriegt. Die Mutter hat nichts mit seinen Anwaltskosten zu tun.
Vielleicht sollte mal jemand dem Vater erklären, dass ihm genau 270,-€ (Kindergeld erhält dann weiterhin die Mutter) bleiben für das Kind. Damit kann man eher keine großen Sprünge machen.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Das klingt doch schon mal gut. Sollte es vor Gericht gehen - muss dann auch nur er die Kosten zahlen?

Wir haben am 12.02. jetzt einen Termin bei der Dame vom Jugendamt. Die Anwälte wollen allerdings bis 08.02. Rückmeldung - sollen wir darauf einfach nicht reagieren oder dort Bescheid sagen, dass es ein paar Tage später Antwort gibt?

Ja, ich weiss das. Sie wissen das. Die Mutter weiss das. Wahrscheinlich weiss sogar das Kind das. Nur er nicht.

Was wäre denn, wenn das Kind vor Gericht gefragt werden würde wo es leben möchte und sie beim Vater sagt? Nicht sehr wahrscheinlich, aber so wie er an ihr rummanipuliert halte ich es nicht für gänzlich ausgeschlossen. Hat man mit 11 schon ein Mitspracherecht oder sowas?

Liebe Grüße

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#5
 Von 
Rechtschreibung
Status:
Lehrling
(1107 Beiträge, 1206x hilfreich)

Zitat:
ist das Kind rund um die Uhr vor den PC setzen und Spiele ab 18 ONLINE (!) spielen zu lassen, es nicht duschen zu schicken und auch nicht zum Zähne putzen ein Erziehungsstil?
Ja. Die Antwort von HeHe ist vollkommen korrekt. Ihnen scheint die nicht zu passen. Aber dann sagen SIe doch direkt am Anfang, welche Meinungen Ihnen gut passen würden. Dann machen sich hilfsbereite User keine unnötige Mühe. Und Sie haben keinen Grund pampig zu werden.
Zitat:
Da der Vater sich ins Familienleben einmischt und das Kind gegen den neuen Freund aufhetzt will die Mutter das Umgangsrecht beschränken.
Vielleicht mischt auch der neue Freund sich zu sehr ein und die Mutter grenzt den Vater zu sehr aus?
Zitat:
Die Therapeutin meint, wir hätten gute Chancen das Umgangsrecht auf 1 Wochenende im Monat zu beschränken (Momentan 2 WE / Monat + 2 Tage unter der Woche).
Der Therapeutin ist es gesetzlich strengstens verboten, solche inkompetenten Ratschläge zu erteilen.
Zitat:
sollen wir darauf einfach nicht reagieren oder dort Bescheid sagen, dass es ein paar Tage später Antwort gibt?
Sie sollten sowieso gar nichts tun. Die Mutter kann machen, was sie will.
Zitat:
Für seinen Anwalt wird die Mutter ja wohl nicht aufkommen müssen?
Entscheidet das Gericht.
Zitat:
Sollte es vor Gericht gehen - muss dann auch nur er die Kosten zahlen?
Entscheidet das Gericht.
Zitat:
Wie gut stehen die Chancen der Mutter und was kostet der ganze Spaß?
50%
Kosten zwischen 0 und 5.000€
Zitat:
Hat man mit 11 schon ein Mitspracherecht oder sowas?
Selbstverständlich. Meinen Sie das Gericht hört das Kind zum Spaß an?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16314 Beiträge, 9237x hilfreich)

Zitat:
Das klingt doch schon mal gut. Sollte es vor Gericht gehen - muss dann auch nur er die Kosten zahlen?

Zahlen muss derjenige, der verliert.
Wer das sein wird, kann man aus der Ferne kaum vorhersagen.

Zitat:
Wir haben am 12.02. jetzt einen Termin bei der Dame vom Jugendamt. Die Anwälte wollen allerdings bis 08.02. Rückmeldung - sollen wir darauf einfach nicht reagieren oder dort Bescheid sagen, dass es ein paar Tage später Antwort gibt?

Die zweite Variante ist die geschicktere.

Zitat:
Was wäre denn, wenn das Kind vor Gericht gefragt werden würde wo es leben möchte und sie beim Vater sagt? Nicht sehr wahrscheinlich, aber so wie er an ihr rummanipuliert halte ich es nicht für gänzlich ausgeschlossen. Hat man mit 11 schon ein Mitspracherecht oder sowas?

Ein richtiges Mitspracherecht entsteht erst ab dem 14. Geburtstag. Ab dem 14. Geburtstag ist eine Entscheidung gegen den Willen des Kindes nahezu ausgeschlossen. Aber auch bei unter-14-jährigen Kindern gilt: Das Kind wird im Regelfall befragt (schon am 4 Jahren) und je näher das Kind am 14. Geburtstag ist, desto stärker wird das Gericht den Willen des Kindes bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen.

Was hier auch passieren kann - darauf sollte man gefasst sein:
Da ja ziemlich offensichtlich ist, dass hier neben den Interessen des Kindes auch finanzielle Interessen und persönliche Animositäten eine Rolle spielen, kann das Gericht dem Kind einen Verfahrenspfleger zuordnen. D.h. das Gericht bestellt einen Rechtsanwalt oder Pädagogen, der ausschließlich(!) die Interessen des Kindes im Blick hat - ohne Rücksicht auf die Interessen der Mutter und ohne Rücksicht auf die Interessen des Vaters.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#7
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

@Rechtschreibung: Sorry, ich kann dich nicht ernst nehmen. Ich bin nicht pampig geworden, ich habe nur mal gefragt ob man das was der da macht als Erziehungsstil bezeichnen kann. Du findest es also ok 11 jährige Kinder Gewaltspiele ab 18 spielen zu lassen, aber einer Therapeutin gist es gesetzlich verboten Ratschläge zu erteilen? Interessant...

Zitat:
Vielleicht mischt auch der neue Freund sich zu sehr ein und die Mutter grenzt den Vater zu sehr aus?


Der neue Freund lebt mit dem Kind zusammen, kümmert sich um das Kind wenn es krank ist, bei den Hausaufgaben nicht weiter kommt oder spielen will, kauft dem Kind Essen und Trinken, fährt mit dem Kind zum Arzt und zu Terminen während der Vater NICHTS für das Kind macht (vor allem nicht finanziell - aber die Wohnung ist ausgestattet mit den neuesten Elektrogeräten usw) als es alle 2 Wochen das Wochenende vor den PC zu setzen. Ja, der neue Freund mischt sich da natürlich ein. Das einzige was der Vater macht ist auf seinen Rechte zu bestehen, seine Pflichten nimmt er leider überhaupt nicht ernst. Sobald das Kind ihm erzählt, dass es bei der Mutter Streit gab (was beim Zusammenleben vollkommen normal ist) fängt der Vater wieder an dann soll sie zu ihm ziehen, macht Ämter und Anwälte verrückt und dreht komplett am Rad. Der weiss überhaupt nicht wie es ist ein pubertierendes Kind mal länger als 2 Wochen in den Ferien bei sich zu haben.

Zitat:
Sie sollten sowieso gar nichts tun. Die Mutter kann machen, was sie will.


Was für ein fantastischer Ratschlag!

Zitat:
Zahlen muss derjenige, der verliert.


ALLES? Es kann doch nicht sein, dass der sich als Hartz-4 Empfänger die besten Anwälte der Stadt holt und die Mutter das dann im Worst-Case-Szenario bezahlen müsste?

Zitat:
D.h. das Gericht bestellt einen Rechtsanwalt oder Pädagogen, der ausschließlich(!) die Interessen des Kindes im Blick hat - ohne Rücksicht auf die Interessen der Mutter und ohne Rücksicht auf die Interessen des Vaters.


Das wäre für die Mutter wohl kein Problem. Zu den Interessen des Kindes gehört ja wohl nicht, was das Kind interessiert, sondern was das Kind braucht. Da könnte eher der Vater Probleme bekommen.

LG

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2594 Beiträge, 992x hilfreich)

Wäre nur allzu komisch, wenn der Rechtspfleger dann der Auffassung ist, dass die Mutter die Sache wohl sehr falsch sieht... :devil:

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Rechtschreibung
Status:
Lehrling
(1107 Beiträge, 1206x hilfreich)

Zitat:
ALLES? Es kann doch nicht sein, dass der sich als Hartz-4 Empfänger die besten Anwälte der Stadt holt und die Mutter das dann im Worst-Case-Szenario bezahlen müsste?
Es kann aber auch nicht sein, dass der Steuerzahler es bezahlt, wenn die Mutter dem Vater unrechtmäßig die Ausübung seines Elternrecht vereiteln will. Auch wüste ich nicht, warum der Vater den Spaß bezahlen sollte, kurz nachdem ein gericht festgestellt hat, dass er im Recht und Opfer von Schikane gewesen ist. Dabei werden Steuerzahler und Vater freilich so oder so dazubuttern.
Wer Angst vor dem Verlieren von Verfahren hat, der sollte tunlichst zusehen, dass er solche nicht unnötig provoziert. Aber da liegt bei jedem Menschen die Hemmschwelle anders.

Zitat:
Zu den Interessen des Kindes gehört ja wohl nicht, was das Kind interessiert, sondern was das Kind braucht.
Zum Beispiel regelmäßigen Kontakt zum Vater.

Zitat:
Da könnte eher der Vater Probleme bekommen.
Na dann.

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#10
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5864x hilfreich)

Zitat (von Chizzo):
Ich bin nicht pampig geworden, ich habe nur mal gefragt ob man das was der da macht als Erziehungsstil bezeichnen kann.

Ja, ganz klar, das IST ein Erziehungsstil. Die Frage ob man das gut findet oder nicht hast du nicht gestellt. Und da du wohl kaum dabei bist kannst du auch nur sehr schlecht beurteilen was das Kind wirklich macht.

1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat:
kurz nachdem ein gericht festgestellt hat, dass er im Recht und Opfer von Schikane gewesen ist.


Welches Gericht hat das bitte festgestellt? Vor vielen Jahren wurde entschieden, dass er das Kind alle 2 Wochen am WE bekommt und 2 mal unter der Woche. Mittlerweile wurde sogar (außergerichtlich) vereinbart, dass das Kind an 3 WE im Monat beim Vater ist. Hier kann also von Schikane keine reden sein. Leider meint der Vater momentan, sich in das Familienleben von Mutter und Freund einmischen zu müssen, dem Kind Unfug beizubringen ("Du musst nicht auf Mamas Freund hören", "Wenn du was nicht machen willst sag Bescheid, dann hol ich dich" - bei was machen geht es übrigens um Zimmer aufräumen, Hausaufgaben machen oder sonstige Selbstverständichkeiten, die es beim Vater nicht machen muss).

Es will niemand dem Vater den Umgang mit dem Kind entziehen, es kann aber auch nicht sein, dass er sich in Sachen einmischt, die ihn nichts angehen und das Kind gegen Mutter und Freund aufhetzt. Er will ja jetzt einklagen, dass das Kind bei ihm wohnen soll, aber das wird die Mutter selbstverständlich nicht zulassen. Und solange der Vater dem Kind solche Flausen in den Kopf setzt, muss man eben zusehen, dass das Kind dem so selten wie möglich ausgesetzt ist.

LG

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von micbu):

Ja, ganz klar, das IST ein Erziehungsstil. Die Frage ob man das gut findet oder nicht hast du nicht gestellt. Und da du wohl kaum dabei bist kannst du auch nur sehr schlecht beurteilen was das Kind wirklich macht.


Wenn ein 11-jähriges Kind Sonntags abends vom Vater kommt und stolz erzählt, dass Papa eingeschlafen ist und sie bis 3 Uhr nachts onine Ego-Shooter gespielt hat und Menschen erschossen hat und das Blut nur so rumgespritzt ist kann man die Frage ob das gut oder schlecht ist glaube ich getrost weglassen.

-- Editiert von Chizzo am 29.01.2016 17:09

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Rechtschreibung
Status:
Lehrling
(1107 Beiträge, 1206x hilfreich)

Zitat:
"Du musst nicht auf Mamas Freund hören"
Damit hat der Vater freilich recht.

Zitat:
Er will ja jetzt einklagen, dass das Kind bei ihm wohnen soll, aber das wird die Mutter selbstverständlich nicht zulassen.
Warum? Warum ist das selbstverständlich?

Zitat:
Und solange der Vater dem Kind solche Flausen in den Kopf setzt, muss man eben zusehen, dass das Kind dem so selten wie möglich ausgesetzt ist.
Das haben Sie selbstverständlich nicht zu entscheiden. Dabei ist mir auch unklar, was genau jetzt die "Flausen" sein sollen oder warum die so schlimm sind. Vor allem aber, warum eine Umgangsvereitelung hier die adäquate Reaktion auf dieses "Problem" sein sollte. Da fehlt es doch ersichtlich an der Geeignetheit, den Konflikt zu entschärfen.

Zitat:
Vor vielen Jahren wurde entschieden, dass er das Kind alle 2 Wochen am WE bekommt und 2 mal unter der Woche. Mittlerweile wurde sogar (außergerichtlich) vereinbart, dass das Kind an 3 WE im Monat beim Vater ist. Hier kann also von Schikane keine reden sein.
Bei genauem Hinsehen würden SIe erkennen, dass Die Mutter dem Vater sein Umgangsrecht unter Gebühr vereiteln möchte. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund interessant, dass eine gültige Umgangsvereinbarung existiert. An solche Vereinbarungen hat man sich zu halten, solange sie in der Welt sind. Andernfalls werden sie mit Zwangsmitteln durchgesetzt.
Stellt die Mutter nun einen Antrag auf Änderung dieser Vereinbarung, könnte ein skeptischer Richter auch das zufällige Zusammentreffen dieses Antrags mit dem vom Vater geäußertem Wunsch bemerken, das Kind eine noch größere Rolle in seinem Leben spielen zu lassen und umgekehrt.

Zitat:
Welches Gericht hat das bitte festgestellt?
Ich helfe Ihrem Leseverständnis gerne auf die Sprünge:
Meine Antwort ist eine Reaktion auf Ihre Rückfrage. Ihre Rückfrage ist eine Reaktion auf die Antwort von drkabo. drkabo hat sich dabei auf Ihre Frage bezogen. drkabo hat sich seine Antwort aber vor allem unter eine Bedingung gesetzt, nämlich... derjenige, der verliert.

Wir betrachten hier also durchgehend das (fiktive) Szenario, dass die Mutter vor Gericht unterliegt. Und dann kommen Sie daher und pampen mich an, dass ich nicht wissen könne, was das Gericht entschieden hat?!

Der Grund für die differenzierende Betrachtung durch drkabo: Man kann die Frage nicht so beantworten, wie Sie es gerne hätten. Allgemein scheinen Sie nur an Antworten interessiert zu sein, die Ihre (ebenso außenstehende und nur halbinformierte, sowieso aber spekulative und überdies noch subjektive) Sichtweise bestätigen. Dabei haben Sie solche Antworten hier ja durchaus auch bekommen. Da sich für mich dann die große Frage aufdrängt, was für Antworten Sie hier noch wollen oder ob Sie nicht einfach weiter in Ihrer (außenstehenden/halbinformierten/spekulativen/subjektiven) Sichtweise bestätigt werden wollen. Solche Ego-Boosts will ich hier nicht liefern. Ihre Antwort auf den ersten Beitrag von HeHe hat für mich gezeigt, wie sie auch sachliche und zutreffende Äußerungen reagieren.

Da Sie im weiteren dann anscheinend gerne mich für den (von mir zweifelsfrei begrüßten) Gesetzeswortlaut verantwortlich machen wollen, der indessen demokratisch bestimmt wurde, glaube ich auch nicht, dass sich zwischen uns hier noch eine interessante Diskussion entwickeln kann.

Ich gehe sowieso davon aus, dass Sie tun werden was Sie wollen. Wobei Sie selber in der Angelegenheit selbstverständlich völig rechtlos gestellt sind und sich meiner Meinung nach da auch nicht einmischen sollten. Sie selber nennen sich ja als eines der Konfliktthemen. Aber die Mutter wird sich vermutlich nicht von Ihrem Vorhaben abbringen bzw. sich von Ihnen dazu ermuntern lassen. Da ich daran sowieso nichts ändern kann und mir das auch egal sein kann, wünsche ich viel Erfolg.

Ich kann nur bemerken, dass ich den Ratschlag von HeHe doch eigentlich ganz vernünftig fande.

Zitat:
Ja, ganz klar, das IST ein Erziehungsstil.
Genau.
Zitat:
Die Frage ob man das gut findet oder nicht hast du nicht gestellt.
Genau.
Zitat:
Und da du wohl kaum dabei bist kannst du auch nur sehr schlecht beurteilen was das Kind wirklich macht.
Genau.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Es tut mir Leid, wenn ich pampig rüberkomme. Lass uns doch nochmal bei Null anfangen.

Wenn du dich in meine Situation versetzt, wirst du feststellen, dass diese ganze Lage momentan auch für mich sehr belastend ist und meine Nerven ziemlich blank liegen. Ich habe mich jetzt fast 2 Jahre lang um das Kind gekümmert, als wäre es mein eigenes. Ich habe in den letzten zwei Jahren mehr Geld für das Kind ausgegeben, als der Vater in den letzten 11 und jetzt kommt der an und will Keile in unsere Familie treiben, weil er offensichtlich Langeweile hat und auf einen Geldregen hofft (Das sieht die Therapeutin des Kindes übrigens genauso).

Und ja, vllt ärgert es mich, dass ich hier andere Antworten bekomme als ich erhofft habe. Ich kann aber einfach nicht verstehen, warum das ok sein soll, was dieser Mann macht. Es ist vielleicht nicht ungesetzlich aber doch bestimmt auch nicht im Sinne des Kindes.

Bis vor 1 1/2 Monaten war übrigens alles soweit in Ordnung, seitdem spinnt der Vater rum und erzählt dem Kind solche Sachen wie sie muss nicht auf uns (insbesondere mich) hören und sobald es Streit gibt kann sie ja zu ihm ziehen usw.

Fragen wir mal anders: Was soll die Mutter jetzt tun? Post vom Anwalt des Vaters ist da, dass die Mutter das Kind zu ihm ziehen lassen soll, weil das Kindeswohl bei uns gefährdet wäre (Weder Therapeutin noch Jugendamt konnten dies feststellen). Deeskalation ist mit diesem Mann leider nicht möglich. Die Mutter möchte, dass das Kind so wenig Zeit wie möglich mit dem Vater verbringt, da dort keine angemessene Kindeserziehung möglich ist bzw. er nicht Willens ist etwas in diese Richtung zu tun. Was soll die Mutter tun? Es auf sich beruhen lassen ist nicht möglich, da dieser Mann immer wieder versuchen wird, das Kind gegen uns aufzuhetzen und ganz normale Kleinigkeiten dramatisiert und total durchdreht (Hier stimmen auch weider JA + Therapeutin zu.).

LG

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Db1979
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 11x hilfreich)

Leider kann ich Ihnen rechtlich wenig helfen, aber trotzdem ein Versuch:
Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die Pflegekinder aufgenommen und mindestens bis zum Abschluss der Schule erzogen hat. Ich bin kein Pflegekind. Manche Kinder blieben bis zu 14 Jahren bei uns, wobei der Kontakt in den meisten Fällen nie abbrach. Es handelte sich hierbei um Kinder die zum Teil schwer misshandelt wurden, insbesondere seelisch.

Auch wir hatten Fälle, in denen die Eltern, die diesen Missbrauch begangen hatten, nach Jahren auf die Idee kamen Kontakt zu diesen Kindern aufnehmen zu müssen. Ebenfalls kam es vor, dass diese Eltern versuchten diese Kinder zu sich zu holen.

Als Pflegefamilie haben Sie de facto wenig Rechte. Eine Entscheidung wird durch das Jugendamt getroffen und es hat auch zugelassen, dass die Eltern das Kind sehen durften. Alleine dieser Umstand kann ausreichen, um Jahre des "Geradebiegens" zunichte zu machen.

Keines dieser Kinder wollte über einen längeren Zeitraum Kontakt zu seinen Eltern. Keines dieser Kinder durfte und musste zu seinen Eltern zurück.
Ich kann daher verstehen wie Sie sich fühlen. Allerdings kann ich Ihnen nur den Rat geben sich zu entspannen. Wenn es haltlos ist, dass das Kindswohl bei Ihnen gefährdet ist, dann ist das so. Das sehen Jugendämter auch, keine Sorge.
Problematischerweise können Sie aber nur gut auf das Kind einwirken und ihm ein guter Vater sein.
Rechtlich gesehen sind Sie nicht der Vater. Sie müssten das Kind adoptieren, der biologische Vater müsste einwilligen. Das ist eben einfach so. Aber auch ein Kind wird älter und erkennt wer Freund und Feind ist.

Ob Sie sich besser einen Anwalt nehmen sollten können andere besser einschätzen. Nur entspannen sollten Sie sich. Wenn Sie die Wahrheit gesagt haben, wird das Kind schon erkennen, dass es gut bei Ihnen aufgehoben ist, auch wenn das erst in einigen Jahren der Fall sein wird. Ebenfalls müssen Sie wohl einsehen, dass die deutsche Rechtsprechung dem Vater Rechte einräumt.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2594 Beiträge, 992x hilfreich)

Zitat (von Chizzo):

Bis vor 1 1/2 Monaten war übrigens alles soweit in Ordnung, seitdem spinnt der Vater rum und erzählt dem Kind solche Sachen wie sie muss nicht auf uns (insbesondere mich) hören und sobald es Streit gibt kann sie ja zu ihm ziehen usw.
LG


Sie sind doch kaum der Erziehungsberechtigte, sondern die Mutter und der Vater. Somit hat er so auch recht. Wollen Sie das nicht verstehen?

Darüberhinaus: wenn die Eltern sich nicht einigen können, wird das Gericht das für die beiden Eltern übernehmen. Wenn das Kind sogar nicht Wunsch äußert zum Vater zu wollen, sind die Tendenzen klar ersichtlich.
Wichtiger aber: Wieso ist es so selbstverständlich, dass das Kind bei der Mutter sein MUSS?

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von asd1971):

Sie sind doch kaum der Erziehungsberechtigte, sondern die Mutter und der Vater. Somit hat er so auch recht. Wollen Sie das nicht verstehen?


Ich habe bereits als Kind gelernt Erwachsenen gegenüber Respekt zu zeigen und zu hören, wenn ein Erwachsener mir etwas sagt. Ob das jetzt mein Onkel, die neue Freundin meines Vaters oder der Nachbar war spielte dabei keine Rolle. Im Leben würde einem normalen Menschen nicht einfallen einem Kind zu erzählen, dass es auf eine Bezugsperson (die ich zweifelsohne bin) nicht hören muss.

Zitat:
Wichtiger aber: Wieso ist es so selbstverständlich, dass das Kind bei der Mutter sein MUSS?


Ganz einfach und kurz formuliert: Weil der Vater ein Idiot ist, der mit der Erziehung eines Kindes maßlos überfordet ist. Wenn das Kind unbedingt zum Vater wollen würde und dort gut aufgehoben wäre, wäre die Mutter die letzte Person auf der Welt, die diesem Willen nicht nachkommen würde. Hier übt allerdings der Vater einen extremen Druck auf das Kind aus, welches man vor allem an unbedachten Aussagen des Kindes merkt.

Aber darum geht es mittlerweile ja nicht mehr, bei dieser Diskussion kommt wohl nichts bei rum. Die Frage ist daher nach wie vor: Was soll die Mutter jetzt genau tun?

-- Editiert von Chizzo am 29.01.2016 21:43

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16314 Beiträge, 9237x hilfreich)

Zitat:
Es will niemand dem Vater den Umgang mit dem Kind entziehen, es kann aber auch nicht sein, dass er sich in Sachen einmischt, die ihn nichts angehen und das Kind gegen Mutter und Freund aufhetzt. Er will ja jetzt einklagen, dass das Kind bei ihm wohnen soll, aber das wird die Mutter selbstverständlich nicht zulassen. Und solange der Vater dem Kind solche Flausen in den Kopf setzt, muss man eben zusehen, dass das Kind dem so selten wie möglich ausgesetzt ist.

Grundsätzlich ist es bei Trennungskindern so, dass der Alltag des Kindes von dem bestimmt wird, bei dem sich das Kind gerade aufhält. D.h. während das Kind bei der Mutter ist, hat der Vater nichts reinzureden. Umgekehrt hat aber auch die Mutter nichts reinzureden, wenn das Kind beim Vater ist. Die Erziehungsstile sind halt unterschiedlich - und wenn der Vater einen schlechten Erziehungsstil hat, dann ist das halt so. Das Kind ist die weit überwiegende Zeit bei der Mutter - und prozentual gesehen nur einen kleinen Teil der Zeit beim Vater. Da stellt sich schon die Frage, wie der Vater da das Kind beeinflussen kann. Die Mutter sollte es doch hinbekommen, dem Kind so viel Selbstvertrauen und Realismus anzuerziehen, dass es selbst erkennt wie der Hase läuft und dass es beim Vater nur deshalb so toll ist, weil es da zu Besuch ist , "verwöhnt" wird und es deshalb Sachen darf, die das Kind bei Mama nicht darf. (Als ich ein Kind war, habe ich ab und zu meine Oma besucht. Da fand ich es auch ganz toll, weil es da jedes Mal meinen Lieblingspudding als Nachtisch gab - aber schon im zarten Kindergartenalter wusste ich, dass es nur deshalb so toll war, weil der Lieblingsenkel zu Besuch war.) Das Kind muss von der Mutter stark und widerstandsfähig gemacht werden, auf dass es selbst erkennt, dass das Leben beim Vater zwar am Besuchswochendende ganz spaßig sein mag - aber nicht alltagstauglich ist.

Zitat:
Die Mutter möchte, dass das Kind so wenig Zeit wie möglich mit dem Vater verbringt, da dort keine angemessene Kindeserziehung möglich ist bzw. er nicht Willens ist etwas in diese Richtung zu tun

Nein. Damit gibt man dem Vater ohne Not die Märtyrer-Rolle ("Die böse Mutter will nicht, dass das Kind den liebevollen Vater trifft"), sendet dem Kind das falsche Signal ("Die Mama gönnt mir das lustige Wochenende bei Papa nicht"), und offenbart, dass man auf pädagogischer Ebene dem Vater nichts entgegenzusetzen hat ("weil ich kein pädagogisches Konzept habe, das Kind von der Sinnlosigkeit eine Ego-Shooters zu überzeugen, verbiete ich den Kontakt zum Vater, damit es einfach keine Ego-Shooter mehr zu sehen bekommt").
Außerdem scheint es ja eine gerichtlich Umgangsregelung zu geben. Das eigenmächtige Abweichen von einer gerichtlichen Regelung bietet dem Vater eien gute juristische Angriffsfläche. Es sollte im Interesse der Mutter liegen, dem Vater gerade keien juristische Angriffsfläche zu bieten.

Zitat:
Die Frage ist daher nach wie vor: Was soll die Mutter jetzt genau tun?

Das Gespräch mit dem Jugendamt abwarten.

Mir scheint es aber primär ein pädagogisches Problem als ein juristisches zu sein.




-- Editiert von drkabo am 29.01.2016 22:46

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

1x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat:
D.h. während das Kind bei der Mutter ist, hat der Vater nichts reinzureden. Umgekehrt hat aber auch die Mutter nichts reinzureden, wenn das Kind beim Vater ist.


Haben wir nie getan und werden wir auch nicht tun und fänden es toll, wenn er das genauso halten würde.

Zitat:
Da stellt sich schon die Frage, wie der Vater da das Kind beeinflussen kann

dem Kind so viel Selbstvertrauen und Realismus anzuerziehen, dass es selbst erkennt wie der Hase läuft und dass es beim Vater nur deshalb so toll ist, weil es da zu Besuch ist , "verwöhnt" wird und es deshalb Sachen darf, die das Kind bei Mama nicht darf.


Leider sehr, da sie dort wirklich alles bekommt und darf was sie will. Leider ist das Kind absolut nicht in der Lage das zu erkennen. Wir haben ihr schon tausend mal versucht das zu erklären, aber trotzdem sind wir für das Kind immer "die Bösen" und der Vater "der Gute" wenn es denn mal Probleme gibt.

Zitat:
Außerdem scheint es ja eine gerichtlich Umgangsregelung zu geben. Das eigenmächtige Abweichen von einer gerichtlichen Regelung bietet dem Vater eien gute juristische Angriffsfläche. Es sollte im Interesse der Mutter liegen, dem Vater gerade keien juristische Angriffsfläche zu bieten.


Daran hält sich die Mutter auch. Nach dem ersten "großen Krach" im Dezember kam man Kind und Vater sogar noch weiter entgegen, dass das Kind noch ein drittes WE im Monat bei ihm verbringen darf (Obwohl gerichtilch nur 2 festgelegt). Er hat jetzt angefangen Anwälte einzuschalten, weil es ihm scheinbar immer noch nicht genug ist, nicht die Mutter.

Zitat:
Mir scheint es aber primär ein pädagogisches Problem als ein juristisches zu sein.


Das war es, bis der Vater anfing durchzudrehen und Anwälte und Ämter einzuschalten. 5 Tage in der Woche lernt das Kind, dass A richtig ist und am Wochenende kommt dann der Vater und erzählt, dass A falsch und B richtig ist. Natürlich ist man als Kind dann verwirrt und weiss irgendwann nicht mehr, was jetzt eigentlich Sache ist.

LG

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Rechtschreibung
Status:
Lehrling
(1107 Beiträge, 1206x hilfreich)

Zitat:
Ich habe bereits als Kind gelernt Erwachsenen gegenüber Respekt zu zeigen und zu hören, wenn ein Erwachsener mir etwas sagt. Ob das jetzt mein Onkel, die neue Freundin meines Vaters oder der Nachbar war spielte dabei keine Rolle. Im Leben würde einem normalen Menschen nicht einfallen einem Kind zu erzählen, dass es auf eine Bezugsperson (die ich zweifelsohne bin) nicht hören muss.
Da fragt man sich schon, wer hier den eigenartigen Erziehungsstil hat bzw. in das Familienleben anderer reinpfuscht.

Zitat:
Haben wir nie getan und werden wir auch nicht tun und fänden es toll, wenn er das genauso halten würde.
Ist der ganze Thread hier als sich stufenweise aufbauender Scherz gemeint? Sie jammern in jedem Ihrer Posts darüber, was der vater doch für ein schlechter Mensch ist, was an seinem Erziehungsstill alles falsch wäre und wie das weitere Familienleben zwischen ihm und seiner Tochter auf ein Minimum (und deutlich unter das vom Gericht verbindlich bestimmte Maß) reduziert werden muss.

Zitat:
Wir haben ihr schon tausend mal versucht das zu erklären, aber trotzdem sind wir für das Kind immer "die Bösen" und der Vater "der Gute" wenn es denn mal Probleme gibt.
Das ist ja ein erster Hinweis darauf, wie das Verfahren ausgehen könnte.

Zitat:
5 Tage in der Woche lernt das Kind, dass A richtig ist und am Wochenende kommt dann der Vater und erzählt, dass A falsch und B richtig ist.
So ist das nunmal bei Trennungskindern. Deswegen erziehen die meisten ihr Kind entweder gemeinsam oder setzen vor vornherein keine Kinder mit Menschen in die Welt, für die sie nur die Bezeichnung als "Idiot" (ihre Worte!) übrig haben. Wer sich an diese beiden Grundregeln nicht hält, maövriert sich (und sein Kind) dann nunmal in diese gespaltene Situation. Dennoch steht es Ihnen dann nicht zu, A oder B für richtig oder falsch zu erklären. Vielleicht ist auch B richtig und der Vater hat recht? Darauf hat HeHe bereits zutreffend im ersten Post hingewiesen. Und damit war der Thread mE eigentlich schon erledigt.

Zitat:
Die Frage ist daher nach wie vor: Was soll die Mutter jetzt genau tun?
Meine Antwort ist nach wie vor die gleiche. Darauf antworteten Sie zuletzt: Was für ein fantastischer Ratschlag!

Die Mutter kann hier tun, was Sie will. Wie drkabo zutreffend bemerkt, handelt es sich hier mitnichten um eine juristische Fragestellung. Wenn der vater vor Gericht will, dann geht er da eben hin. Die Mutter muss sich dem stellen. Überlassen bleibt der Mutter, inwiefern sie dem Vater Argumentationsstoff an die Hand gibt.

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#21
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Ich werde auf deinen Beitrag gar nicht mehr eingehen. Du hilfst mir kein bisschen, du machst mir einfach nur Vorwürfe und nimmst den Vater in Schutz, der scheinbar machen darf was er will und alles ok ist nur weil er der Vater ist - aber wie auch immer.

Der Vater befindet sich momentan übrigens noch in einem weiteren Sorgerechtsstreit (Hat noch mindestens 2 weitere Kinder) wo die Mutter nicht will, dass er Kontakt zum Kind hat. So ein toller Vater kann es also nicht sein und das wird wohl im Fall der Fälle auch ein Richter erkennen - Therapeutin und Jugendamt haben es ja schon erkannt.

Falls noch jemand Tipps oder Ratschläge hat, die UNS helfen (und nicht dem Vater!) bitte immer her damit! :)

LG

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#22
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16314 Beiträge, 9237x hilfreich)


Machen Sie sich nicht verrückt. Warten Sie den Termin mit dem Jugendamt ab. Ziehen Sie mit dem Jugendamt an einem Strang. Sollte es nämlich tatsächlich zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen, wird das Gericht auch das Jugendamt um seine Meinung bitten. Und da ist es ziemlich hilfreich, wenn man mit dem Jugendmt "auf einer Welle liegt" und eher wenig hilfreich, wenn man sich mit dem Jugendamt gestritten / angelegt hat. Von daher kann es sich lohnen, sich beim Jugendamt anzubiedern.

Wenn der Vater "Anwälte und Ämter" einschaltet, dann ist das sein gutes Recht - wir sind halt ein Rechtsstaat. Das heißt aber noch lange nicht, dass er am Ende auch Erfolg hat.

Halten Sie die bisherige Umgangsregelung erstmal pingelig genau ein, um dem Vater nicht doch einen unnötigen Ansatzpunkt zu liefern.

Sollte der Vater tatsächlich ein gerichtliches Verfahren antrengen, sollten Sie sich auch um einen Anwalt bemühen (Fachanwalt für Familienrecht) - alleine schon wegen der Waffengleichheit.
Bisher hat der gegenerische Anwalt nur einen belanglosen Brief geschrieben und seine Wünsche erläutert. Das fällt maximal in die Kategorie "Säbelrasseln" - ist aber noch nichts ernstes. Bislang wurde ein gerichtliches Verfahren ja auch erst angekündigt. Ob es tatsächlich sowiet kommt, steht ja noch gar nicht fest. Viele Ankündigungen sind leere Drohungen.

Dieses Problem: 5 Tage in der Woche lernt das Kind, dass A richtig ist und am Wochenende kommt dann der Vater und erzählt, dass A falsch und B richtig ist. Natürlich ist man als Kind dann verwirrt und weiss irgendwann nicht mehr, was jetzt eigentlich Sache ist. werden Sie allerdings selbst lösen müssen - auf pädagogischem Weg, nicht auf juristischem.
Einem 11-järigen Kind sollte man das vermitteln können und ein 11-jähriges Kind kann das auch verstehen. (Ich habe selbst ein 11-jähriges Kind, weiß also wie das so in dem Alter ist.)

Und auch wenn es hart ist: Das Kind hat ein Recht, beide Elternteile zu treffen. Das Kind kann nichts dafür, dass die Eltern getrennt sind und das Kind kann auch nichts dafür, dass ein Elternteil äußerst schräge Erziehungsmethoden hat. Man kann das Kind nicht dafür bestrafen, dass es einen Depp als Vater hat. Das Kind hat halt das Recht, sich mit einem Deppen zu treffen. Damit muss man (auch als Mutter) leben können.

Das Kind wird ja auch langsam älter. Da wird sich der Umgang ohenhin ändern, weil das Kind auch eigene Interessen an der Freizeitgestaltung hat. Mittelfristig sollte man (in Absprache mit dem Jugendamt!) den Unterhalt von "häufig und kurz" auf "seltener und dafür länger" umstellen. Also nicht mehr am Wochenende, sondern in den Ferien und dafür halt länger am Stück. Dann hat man nicht mehr den häufigen Wechsel zwischen den Elternteilen (mit der Verwirrung) und das Kind lernt auch den Alltag beim Vater mehr kennen (und nicht nur die schönen Wochenenden).

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#23
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Diese "Verwirrung" tritt auch oft nach "Oma-Wochenenden" auf. Wir nannten das das "Omasyndrom".

Was mich etwas wundert, ist daß das Kind noch nicht zwischen dem einen und dem anderen unterscheiden kann. Mit 11 sollte es das schon können. Das sehe ich aber eher als ein Kommunikationsproblem zwischen Ihnen und dem Kind.

Wie einige schon sagten, eher ein pädagogisches als ein juristisches Problem.

Signatur:

"Valar Morghulis"

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#24
 Von 
JogyB
Status:
Bachelor
(3155 Beiträge, 3146x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
5 Tage in der Woche lernt das Kind, dass A richtig ist und am Wochenende kommt dann der Vater und erzählt, dass A falsch und B richtig ist.

Dazu braucht es nicht mal getrennte Elternteile, das bekommt man auch in einem gemeinsamen Haushalt problemlos hin.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2594 Beiträge, 992x hilfreich)

Zitat (von Chizzo):
Ich werde auf deinen Beitrag gar nicht mehr eingehen. Du hilfst mir kein bisschen, du machst mir einfach nur Vorwürfe und nimmst den Vater in Schutz, der scheinbar machen darf was er will und alles ok ist nur weil er der Vater ist - aber wie auch immer.
Der Vater befindet sich momentan übrigens noch in einem weiteren Sorgerechtsstreit (Hat noch mindestens 2 weitere Kinder) wo die Mutter nicht will, dass er Kontakt zum Kind hat. So ein toller Vater kann es also nicht sein und das wird wohl im Fall der Fälle auch ein Richter erkennen - Therapeutin und Jugendamt haben es ja schon erkannt.
Falls noch jemand Tipps oder Ratschläge hat, die UNS helfen (und nicht dem Vater!) bitte immer her damit!
LG


Wieder ein typischer Fall: nur weil man nicht die Antwort Ihnen liefert, die Sie gerne hätten, bedeutet das nicht, dass andere falsch liegen.

Die Antworten sind, wie andere bereits mehrfach mitgeteilt haben total inkonsequent. Sie mischen sich nicht ein. Aber dann doch. Dann soll der Umgang reduziert werden, aber wir sind ja so tolle Eltern.

Nochmal: das Kind hat 2 Erziehungsberechtigte. Sie sind es nicht. Und ein Bezugspunkt schon gar nicht. Dass es sein wollen, kann man verstehen. Aber rechtlich gesehen haben Sie nichts zu sagen.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
guest-12311.06.2018 09:37:31
Status:
Bachelor
(3685 Beiträge, 1413x hilfreich)

@Chizzo:
Falls die Mutter mal Sie als "Idioten" entsorgt, werden Sie das Kind nie mehr wiedersehen. Sie gehören nicht zur "Familie". Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie jetzt fordern, daß die ohnehin faktisch schon viel größeren Rechte der Mutter grenzenlos sein sollten.

Das Mädchen ist also schon länger in therapeutischer Behandlung, merkwürdig, bei so einer perfekten Mutter und Betreuung. Und die Therapeutin sagt also, was die Mutter hören will (Überraschung!). Vaterrechte haben bei Frau Familienrichter oft wenig Relevanz, aber übertreiben sollte man es auch nicht, das kann nach hinten losgehen.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Chizzo
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat:
Nochmal: das Kind hat 2 Erziehungsberechtigte. Sie sind es nicht. Und ein Bezugspunkt schon gar nicht. Dass es sein wollen, kann man verstehen. Aber rechtlich gesehen haben Sie nichts zu sagen.


Zitat:
Falls die Mutter mal Sie als "Idioten" entsorgt, werden Sie das Kind nie mehr wiedersehen. Sie gehören nicht zur "Familie". Behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie jetzt fordern, daß die ohnehin faktisch schon viel größeren Rechte der Mutter grenzenlos sein sollten.


Da habt ihr wohl Recht. Das vergisst man eben mit der Zeit, wenn man mit einem (fremden) Kind zusammenlebt und sich so drum kümmert, als wäre es sein eigenes. Man kann als Stiefelternteil ja eigentlich nur verlieren. Versucht man dem Kind ein "Ersatzvater" zu sein, dann heisst es man hätte dem Kind gar nichts zu sagen, versucht man dem Kind ein Freund zu sein, dann heisst es man habe keine Autorität oder was auch immer. Wenn es hart auf hart kommt, kann man einfach nur verlieren. Ich habe weder eigene Kinder, noch bin ich pädagogisch irgendwie sonderlich bewandert - ich weiss nur, dass es bei mir früher genauso war. Nur andersrum. Mama war die Gute und Papa der Böse. Das Papa das alles nur gut gemeint hat, habe ich erst viele Jahre später erkannt - als es für vieles schon zu spät war. Sowas möchte ich dem Kind einfach ersparen.

Außerdem bin ich mit der Mutter zusammen und werde deswegen IMMER zur Mutter halten, solange es nicht komplett abwegig ist. Und wenn die Mutter möchte, dass das Kind so wenig Zeit wie möglich mit dem Vater verbringt, werde ich sie in diesem Vorhaben unterstützen.

Zitat:
Das Mädchen ist also schon länger in therapeutischer Behandlung, merkwürdig, bei so einer perfekten Mutter und Betreuung.


Ich habe nie gesagt, dass die Mutter perfekt ist. Gibt es die perfekten Eltern überhaupt? Ich bezweifle es. Jeder Mensch macht Fehler. Auf die Größe der Fehler kommt es an. In Therapie ist das Kind ursprünglich wegen schulischer Probleme.

Wir werden jetzt einfach mal den Termin beim Jugendamt abwarten, dann wird sich das alles schon wieder legen denke ich. Und wenn nicht, dann geht es eben vor Gericht - es kütt wies kütt würde der Kölner sagen.

Mich ärgert es einfach, dass ich verdammt viel Zeit, Schweiß, Nerven und Geld in das Kind investiert habe und es mir so "gedankt" wird. Wenn ich dem Kind Essen kaufe, beschwert er sich nicht, wenn ich dem Kind sage es soll sein Zimmer aufräumen bin ich der Böse und habe nichts zu melden. Undank ist der Welten Lohn. ^^

LG

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8496 Beiträge, 4055x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Mich ärgert es einfach, dass ich verdammt viel Zeit, Schweiß, Nerven und Geld in das Kind investiert habe und es mir so "gedankt" wird. Wenn ich dem Kind Essen kaufe, beschwert er sich nicht, wenn ich dem Kind sage es soll sein Zimmer aufräumen bin ich der Böse und habe nichts zu melden. Undank ist der Welten Lohn.
Ich glaube du musst noch viel lernen, denn das hat rein gar nichts damit zu tun ob man mit der Mum des Kindes einfach nur zusammen ist, oder ob man der richtige Vater ist, das geht allen gleich, frage da mal zusammenlebende Eltern!

Zitat:
Außerdem bin ich mit der Mutter zusammen und werde deswegen IMMER zur Mutter halten, solange es nicht komplett abwegig ist. Und wenn die Mutter möchte, dass das Kind so wenig Zeit wie möglich mit dem Vater verbringt, werde ich sie in diesem Vorhaben unterstützen.
Doch ich halte das für komplett abwegig! Du bist mit der Mutter zusammen, mehr aber auch nicht. Wenn du diese liebst hälst du dich eigentlich aus der Angelegenheit mit dem Kind und dessen Vater raus! Wenn du unterstützend wirkst beim einschränken des Umgangs mit dem Vater, kann man das durchaus so sehen, dass du dem Kindeswohl entgegenwirkst. Und eine verringerung des Umganges wirkt dem Kindeswohl entgegen!

Zitat:
Wenn ein 11-jähriges Kind Sonntags abends vom Vater kommt und stolz erzählt, dass Papa eingeschlafen ist und sie bis 3 Uhr nachts onine Ego-Shooter gespielt hat
Auch hierzu noch etwas. Auch wenn es dir nicht gefällt, aber hier seit ihr auch "mitschuld"! Der Vater ist eingeschlafen, hat sie also nicht exploiziet das Spiel spielen lassen, ist wenigst nicht aus dem Text herauszulesen, vielmehr, dass sich Töchterlein an dem Spiel bedient hat weil Papa eingeschlafen ist!
Da du der Meinung bist, das Kind würde bei der Mutter besser erzogen werden, möchte ich nur mal mitteilen, dass wenn die Erziehung wirklich so gut wäre, das Kind das so nicht gemacht hätte!
Hier haben meiner Meinung nach alle zusammen ihren Part beigetragen, aber nicht nur der Vater alleine.

Zitat:
Wenn ein 11-jähriges Kind Sonntags abends vom Vater kommt und stolz erzählt, dass Papa eingeschlafen ist und sie bis 3 Uhr nachts onine Ego-Shooter gespielt hat
Und nochmal hierzu etwas, du erwartest Dank, was ja auch menschlich absolut zu verstehen ist, jedoch erwartest du den Dank meiner Meinung nach von der Falschen Person. Du erwartest Dank vom Kind, solltest den Dank aber von deiner Lebensgefährtin erwarten. Denn letztendlich machst du das Ganze ja auch nicht für das Kind sondern für dessen Mutter.

Auch wenn es nicht das sein wird was du gerne lesen würdest, aber letzendlich wäre das richtigste Verhalten deinerseits, dich aus diesen Angelegenhgeiten zurückzuziehen und nicht weiter aktiv in der Sache handeln!
Du kannst jederzeit mental etc zur Mutter stehen, keine Frage, aber so mit einwirken dass su selber AKTIV in der Angelegenheit beteiligt bis, das solltest du nicht, dass ist nicht deine Aufgabe, bzw steht dir nicht zu, sondern ist alleine eine Sache unter den drei (Kind ; Mutter ; Vater). Ist aber auch für Leute in deiner Lage nicht einfach zu verstehen, muss ich zugeben. Letztendlich kann aber gerade das auch wieder etwas mehr Ruhe in die Angelegenheit bringen, evtl mal darüber nachdenken ;)





1x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Man kann den lieben Kleinen auch schlicht nicht jedes Wort glauben. Die wissen sehr genau, wie sie Ziele erreichen und welche Knöpfe gedrückt werden müssen, um etwas zu erreichen.

Wenn meine Töchter mit "bei der Oma darf ich aber...." ankamen, war die kurze und bündige Auskunft meinerseits: "Fein, HIER nicht."

Darüber diskutiert man doch nicht, schon gar nicht mit einer 11-Jährigen.

Signatur:

"Valar Morghulis"

1x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
CarlNDS
Status:
Schüler
(239 Beiträge, 52x hilfreich)

Ha

ich habe mir jetzt nicht jeden Beitrag durchgelesen, sollte etwas also schon erwähnt worden sein, Verzeihung.

Folgendes Szenario (eigene Mutmaßungen aufgrund des Gelesenen inkludiert):

Der Vater stellt bei Gericht einen Antrag.
Die Mutter hat vorher oder danach den Umgang eingeschränkt.
DIe Therapeutin redet nur mit der Mutter, nicht mit dem Vater. Der Vater hat der Therapie eventuell gar nicht zugestimmt. Die Therapeutin berichtet über den Vater nur vom "Hörensagen".
Der Freund der Mutter tritt als "neuer" Vater auf, geht sogar mit der Tochter der eigentlichen Eltern alleine zum Arzt.
Die Mutter erhebt vor Gericht den Vorwurf, dem Vater ginge es nur ums Geld.
Das Kind erzählt bei Gericht , "Mama und Freund haben mir immer wieder erzählt wie schlecht Papa ist."

Konsequenz bei einem neutralem Gericht:
Das Geschwafel der Therapeutin wird nicht anerkannt, ein Gutachten wird beauftragt. Die Mutter und deren Freund wiederholen das oben genannte gegenüber dem Gutachter. Kind äussert sich gegenüber dem Gericht und dem GutachteriN dahingehend, dass es zum Vater will.

Ergebnis: Kind wechselt zu diesem Vater.

Genau so ist das bei einem Freund letzte Woche passiert, mein Sohn wohnt sei Sommer bei mir (die Mütter agierten ähnlich wie Chizzo).

Wenn es dir um das Kind geht, Chizzo, versuche mit dem Vater germeinsam zu sprechen, (bei der Familienberatungsstelle, ohne deinen Freund). Ein wirklich objektivter Vermittler kann so manches Verfahren vermeiden.

Gruß
Carl


-- Editiert von CarlNDS am 01.02.2016 08:24

-- Editiert von CarlNDS am 01.02.2016 08:27

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