Vaterschaftsaberkennungs(erklärung)

21. April 2007 Thema abonnieren
 Von 
Xabo
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Vaterschaftsaberkennungs(erklärung)

Hallo,
habe folgendes Problem:
Meine Ex-Freundin ist schwanger, angeblich von mir, wir hatten es so vereinbart, dass wir momentan finanziell einfach nicht in der Lage sind ein Kind zu erziehen. Aufeinmal möchte Sie es trotzdem austragen.
Mittlerweile sind wir nicht mehr zusammen und ich möchte die Vaterschaft Aberkennen bzw. gar nicht erst anerkennen.
Würde ein Schrichtstück genügen, indem festgehalten ist das Sie mir die Vaterschaft Aberkennt und mich somit von allen Rechten und Pflichten, die das Kind betreffen entbindet. Natürlich mit Ihrer und meiner Unterschrift. Sozusagen, dass ich kein Unterhalt zu zahlen habe !!??? Bitte um schnelle und sachliche Antwort.. danke

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
armesocke
Status:
Praktikant
(866 Beiträge, 71x hilfreich)

Ts, schon einmal etwas von einem Vaterschaftstest gehört?

Nur weil man[n] momentan kein Geld hat, kann man[n] keine Vaterschaft ablehnen :grins: :grins:

Außerdem hat das zukünftige Kind auch seine Rechte, wie sollte die Mutter denn darauf verzichten können?

Sorry, aber mehr sachliche Antwort fällt mir da nicht mehr ein.

:augenroll:



:spam:



-- Editiert von armesocke am 21.04.2007 22:15:40

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#2
 Von 
Xabo
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Das war rein gart nicht sachlich.. ob die Mutter drauf verzichten kann oder nicht steht auf einem ganz anderem Blatt Papier.. es ist die Frage ob sowas rein rechtlich akzeptiert wird.

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#3
 Von 
armesocke
Status:
Praktikant
(866 Beiträge, 71x hilfreich)

quote:
Das war rein gart nicht sachlich


1) es gart hier nichts

2) sie kann für das Kind auf nichts verzichten

:spam:

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#4
 Von 
schnee-einsiedel
Status:
Student
(2193 Beiträge, 318x hilfreich)

es ist die Frage ob sowas rein rechtlich akzeptiert wird.

Nein,aus der Nummer kommst du nicht raus.

wir hatten es so vereinbart, dass wir momentan finanziell einfach nicht in der Lage sind ein Kind zu erziehen

Es gibt genug Frauen,die alleinerziehend sind und von ALG2 leben.
Geht alles!


-----------------
" Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern?"

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#5
 Von 
Xabo
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Sie möchte kein Geld von mir. Sie will aus freien Stücken einfach auf die Unterhaltszahlung von mir verzichten. Man kann Ihr doch nicht mein Geld aufzwingen oder wie?

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#6
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1142x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#7
 Von 
guest123-975
Status:
Praktikant
(751 Beiträge, 123x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#8
 Von 
Ranunkel
Status:
Beginner
(148 Beiträge, 6x hilfreich)

http://dejure.org/gesetze/BGB/1614.html


Und genau um die Rechte des Kindes zu schützen, dafür gibt es diesen §.

Tja anstatt an den Kindern zu sparen an deren Entstehung sie genauso beteiligt waren, sollten die Männer vielleicht an den Geliebten,neuen Freundinnen oder anderen Stellen sparen und vorher eventuell in Mittel investieren , welche unerwünschten Nachwuchs verhindern.

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#9
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2270 Beiträge, 802x hilfreich)

Na, ich glaube so einfach wie sich die Freundin die Angelegenheit machen will, ist es aber nun auch nicht. Zunächst einmal müsste sie bei der Geburt ja den Namen des Vaters angeben. Wenn dies Xabos Name sein sollte, dann müsste er sofort die Vaterschaft anfechten. Da sie beide nicht verheiratet waren/sind wird dieses Kind ja unehelich geboren. Gibt die Ex-Freundin keinen Namen an, wäre Xabo m.E. 'aus dem Schneider'. Außer er ist tatsächlich der Vater und sein Name würde bei der Geburt nicht angegeben werden, so könnte später höchstens vor dem Jugendamt eine Erklärung über die Vaterschaft abgegeben werden. Dieser Vaterschaftsanerkenntnis müsste die Kindsmutter aber zustimmen!

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#10
 Von 
C.Konert
Status:
Praktikant
(663 Beiträge, 92x hilfreich)

@ Astrid

Das ist rechtlich nicht ganz korrekt, lesen Sie § 1592 BGB , da sehen Sie, wer rechtlich wann Vater ist.

-----------------
"stud.iur Hr. C.Konert
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg"

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#11
 Von 
python
Status:
Schüler
(492 Beiträge, 65x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#12
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

Stimme python zu,mit dem linken und so.Hatten wir aber auch wie gesagt schon in einem anderen Thread,müßig darüber zu diskutieren,bei den festgefahrenen Meinungen die hier vertreten sind,meine mit Eingeschlossen :grins:

Ich würde dem TE empfehlen alles dafür zu tun ein guter Vater zu sein.Aus der Nummer kommt er nicht mehr raus,das steht fest,aber er sollte die Chance nutzen von klein auf für das Kind da zu sein.
Damit er später einmal auch die Vorzüge des Vaterseins genießen kann,nicht nur der Zahlemann ist!!

Denn wenn er erstmal den Bezug zum Kind hat und merkt wofür er das macht,fällt das zahlen viel leichter!
Da ist es am wichtigsten mit der Mutter im reinen zu bleiben,das sie diese Vater-Kind-Beziehung unterstützt,sonst hat der KV leider oft keine Chance und die Zahlungsmoral sackt verständlicher weise in den Keller!!



-- Editiert von dori23 am 23.04.2007 22:11:10

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#13
 Von 
Ranunkel
Status:
Beginner
(148 Beiträge, 6x hilfreich)

Muss jetzt leider ins Bett, antworte morgen dann ausführlich, auch im anderen Thread Dori, gelesen habe ich Dein Posting schon.

Nein Python, es stimmt zwar , dass hier in meinem Posting es sehr verallgemeinernd klingt, aber so sollte es eigentlich nicht rüber kommen.

Ich dazu schreiben sollen, die Männer, welche im nachhinein hierher z.B zum jammern kommen, um Ihre Beteiligung am Kindesunterhalt zu sparen.

Wenn er keine Kinder will, dann verhütet man(n) doch.


Ganz genau! Gilt für eine Frau ebenso.

Es sei denn man glaubt der Ex, die behauptet, daß sie die Pille und was weiß ich noch was nimmt. Wir hatten das ja jüngst in einem anderen Thread. Alles auf den Mann zu schieben ist mal wieder typisch und sehr einfach.

Weisst Du Phyton , auch ich halte zwar von solchen
Aktionen der Frauen überhaupt nichts, aber ehrlich gesagt gehe ich normalerweise ebenso von einer bestimmten Intelligenz aus die jeder Mann besitzt, und der sich an 10 Fingern ausrechnen kann, das Vertrauen die absolut unsicherste Verhütungsmethode ist #( habe ich schon irgendwo geschrieben) . Leider gehört Lügen und belogen werden zum täglichen Leben, wissen doch z.B die Fremdgeher aus eigener Erfahrung. Mir geht es nur darum, das weder die Lügen der Mutter noch die Dummheit der Väter ( in solchen Fällen) die Rechte der Kinder gefährden.

Das Beispiel mit der Arzthelferin finde ich schon krass.
War das nun fiktiv oder ein echter Fall , weil Du was von zutrauen in Bezug auf ein Urteil schreibst?
Na hatte es ja der Becker noch besser....

Sicher würde der Vater/ unfreiwillige Spender zum Kindesunterhalt verurteilt werden.

Aber vielleicht gäbe es hier die Möglichkeit, dass
dann die Mutter auf Schadensersatz verurteilt wird.

Bin jetzt nicht sicher, aber gab es da nicht schon mal einen Fall wo der Frauenarzt wegen einer mißglückten Sterilisation für den Kindesunterhalt aufkommen musste?

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