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Vaterschaftsanerkennung nicht leiblicher Sohn

 Von 
sarapanlam
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Vaterschaftsanerkennung nicht leiblicher Sohn

Hallo an euch alle hier im Forum,

da ich bisher erfolglos bei meiner Suche nach Informationen war und auch niemanden gefunden habe, der mir einen Erfahrungsbericht aus erster Hand geben konnte, hoffe ich hier bei euch entsprechende Hilfe bzw. Informationen zu erhalten.

Folgende Situation:
Ich möchte gern für den Sohn meiner Frau, nicht mein leiblicher Sohn, die Vaterschaft anerkennen. Der Grund ist ganz einfach, das mir der kleine so sehr ans Herz gewachsen ist und keinen "richtigen" Vater hat, da der leibliche Vater sich nie gekümmert hat und auch keinerlei Interesse an seinem Sohn zeigt.

Eine Vaterschaftsanerkennung des leiblichen Vaters ist bei den thailändischen Behörden nie erfolgt. Er ist lediglich auf der Geburtsurkunde als Vater eingetragen.

Meine Frage an euch ist nun, gibt es hier jemanden der dies bereits schonmal selber gemacht hat oder eventuell jemanden kennt, der dies schonmal gemacht hat?

Ich würde gerne wissen, wie die beste bzw. einfachste Vorgehensweise ist und ob es Probleme geben kann, weil der leibliche Vater auf der Geburtsurkunde eingetragen ist.

Ich wäre euch für jede Information sehr dankbar!

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Kind Vaterschaft Vater


10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
qika29
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 8x hilfreich)

Ich denke hierfür kommt nur eine Adoption in Frage, dafür braucht man aber soweit ich weiß, das Einverständnis des Kindsvaters.
Bei meinem Onkel war das so. Er wollte sich auch um die Kinder seiner neuen Frau kümmern und hat sie adoptiert mit dem Einverständnis des leiblichen Vaters.


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#2
 Von 
Marcus2009
Status:
Lehrling
(1723 Beiträge, 1081x hilfreich)

quote:
gibt es hier jemanden der dies bereits schonmal selber gemacht hat oder eventuell jemanden kennt, der dies schonmal gemacht hat?


Also es gibt tausende Väter, die wissentlich oder unwissentlich die Vaterschaft für ein Kind anerkannt haben, das nicht ihr eigenes ist. *breites grins* Und die meisten dieser Väter haben das irgendwann bitter bereut ...

Also, der leibliche Vater ist auf der Geburtsurkunde eingetragen. Damit ist die Abstammung festgestellt. Damit du leiblicher Vater werden könntest, müsste die Vaterschaft des jetzigen Vaters erst mal erfolgreich etwa durch die Kindesmutter angefochten werden. Das könnte schwierig werden, weil das Kind wohl einen thailändischen Vater hat. Erst danach könntest du die Vaterschaft anerkennen. Alternativ könntest du das Kind adoptieren, wenn die leiblichen Eltern damit einverstanden sind und das Jugendamt mitspielt ...

Aber warum willst du denn so einen Blödsinn machen? Du nimmst dem Kind seine wirkliche Abstammung und trittst mit allen Rechten und Pflichten in die Vaterschaft ein. Wenn irgendwann die Beziehung zur Kindesmutter auseinander brechen sollte, dann kann sie von dir rund zwei Jahrzehnte lang Unterhalt verlangen und dir gleichzeitig das Kind vorenthalten mit dem Argument, dass du mit dem Jungen nix zu schaffen hast! Außerdem ist das Kind erbberechtigt ... da gehst du eine lebenslange Verpflichtung ein!

Wenn du das Kind liebst, dann kümmer dich um sein Wohlergehen, sei ihm ein guter Ersatzvater ... aber lass den Sch..ß mit der Anerkennung der Vaterschaft. Da kannst du dir nämlich gewaltig die Finger dran verbrennen ...

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#3
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 1259x hilfreich)

Guten Abend,

von mir auch die Frage, warum willst Du so einen Quatsch machen? Warum möchtest Du das Kind adoptieren?

Mit der thailändische Mutti scheinst Du zur Zeit recht viel Spaß zu haben. Aber deswegen gleich das Kind eines fremden Mannes adoptieren?

Nach einer Trennung von der Mutter des Kindes wärst Du dem fremden Kind zum Unterhalt verpflichtet. Würdest Du dass wollen.

Nicht alle Körperteile, die vorgeben es zu können, sind auch zum Denken geeignet.

LG nero

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#5
 Von 
meri
Status:
Master
(4821 Beiträge, 1803x hilfreich)

quote:
Das ist natürlich falsch, zumal der Schreiber gar nicht in der Lage ist, dies fachlich einzuschätzen


Woher will das kleine Pikowitzchen dies denn wissen?

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#6
 Von 
Shihaya
Status:
Lehrling
(1068 Beiträge, 461x hilfreich)

Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber ich glaube, dass der "Adoptionsvater" alle Pflichten aber auch Rechte eines leiblichen Vaters hat.

Gruß

Shihaya

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"Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage und nicht für das, was ihr versteht!"

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#7
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3855 Beiträge, 459x hilfreich)

Hi,

ich kann mich Nero und Marcus nur anschließen. Für das Kind sorgen und ihm ein guter sozialer Vater sein kannst du auch ohne Adoption oder Vaterschaftsanerkenntnis. Aber aus solchen Schritten ergeben sich erhebliche formale und rechtliche Konsequenzen, die dir unter veränderten Voraussetzungen einmal sehr lästig werden könnten.

Wo liegen wirklich deine Motive? Vielleicht denkst du darüber einmal nach.

Denn...
...eine gute emotionale Bindung gründet sich nicht auf diesen Formalien. Und die emotionale Bindung zum leiblichen Vater wirst du damit auch nicht kappen können. Das Kind hat Wurzeln und spätestens in der Pubertät wird er auf die Suche danach gehen. Ob du nun rechtlich sein Vater bist oder nicht.


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"Viele Grüße mikkian"

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#8
 Von 
sarapanlam
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für eure Antworten, leider hat außer den Mitgliedern qika29 und Marcus2009 niemand von euch konstruktive Beiträge geschrieben. Warum und wieso ich das machen möchte, ist meine Entscheidung. Ich wollte nur wissen, ob jemand von euch mir sachlich korrekte Hinweise geben kann.

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#9
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3855 Beiträge, 459x hilfreich)


Tja, sarapanlam,

das ist der Nachteil eines öffentlichen Forums. Man erhält nicht nur Antworten, Hinweise und Tipps, die einem genehm sind...

Wer das nicht mag, muss sich woanders Rat suchen. Im Übrigen hat der von dir beauftragte Anwalt hier auch nichts anderes geantwortet.

Vielleicht doch einmal Zeit nachzudenken und zu reflektieren...


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"Viele Grüße mikkian"

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