Verweigerung des Umgangs zu 4-jährigem Sohn seitens der Mutter

16. März 2023 Thema abonnieren
 Von 
MarkFischer
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Verweigerung des Umgangs zu 4-jährigem Sohn seitens der Mutter

Hallo Gemeinde,
ich bräuchte mal einen Rat bzw. Meinung(en). Ich bin Ende 2018 nach einmaligen verkehren Vater geworden (ungewollt). Die Mutter, mit welcher ich bis dato ganz gut klarkam, wir aber weder in eine Beziehung waren noch uns lange kannten war zu dem Zeitpunkt 22. Sie kam eines Tages zu mir, sie sei schwanger und werde das Kind behalten. (Angeblich habe die Pille nicht gewirkt)

Gut sei es drum, seither versuche ich, dass Beste aus meinem Schicksal zu machen, unnötige Streitereien aus dem Weg zu gehen…und versuche für den Kleinen da zu sein.

Sie hatte sich mit der Sache übernommen, sodass neben der 2-Monatigen Frühgeburt (geraucht & getrunken in der Schwangerschaft) sich das Jugendamt gleich zu Beginn einschaltete, da sie weder Termine war genommen, noch sich um den Kleinen gekümmert hat. (Ich bin nachts um 11 (nach Arbeit und Abendstudium) in die Klinik um den Kleinen zu wickeln!)

Ich hatte weder Mitbestimmungsrecht über den Namen noch sonst etwas …geteiltes Sorgerecht, „Erziehungsurlaub"…hat sie alles abgelehnt. Sie kommt aus einem serbischen Matriarchat, wo Männer nichts zu sagen haben. Ich sehe es, wie ihre Mutter (arbeitslos, bzw. „Selbstständig" bei der Ausländer-Integrationshilfe) ihren Vater behandelt (arbeitslos und Alkohol etc. Abhängig) …wie den letzten Dreck. Die Verhältnisse sind generell überaus prekär.

Ich hatte auch nicht die Zeit/Energie mich mit denen herumzustreiten (Staatsexamen, Ableben meiner eigenen Mutter…+ den üblichen Stress eines Vollzeitjobs) und da Treffen/Abmachungen zwar zermürbend verliefen, aber halbwegs funktionierten, beließ ich die Sache.

Seit ca. einem Jahr hat die Mutter des Kindes einen Mann/Freund (unverheiratet) aus ihrem Heimatland „mitgebracht" und verweigert mir seitdem jeglichen Kontakt zu dem Kleinen bzw. zu sich selbst. 4. Mal hat sie ihre Nummer gewechselt, antwortet nicht, wimmelt mich ab bzw. schmeißt mich raus, wenn ich vor der Tür stehe, etc…meckert nur herum, dass sie zu wenig Unterhalt bekäme.

Absolut asoziales Verhalten. Sie hatte damals gerochen, das sie mit mir als angehenden Ingenieur, eine gute Vorsorge treffe. Anders kann ich das heute nicht mehr sehen, auch wenn ich mir vieles schönrede. Sie konnte mit 23 endlich von daheim ausziehen, ihr Lottaleben leben und vom Unterhalt, gab es erst einmal eine 10m großen Fernseher, mit dem der Kleine beruhigt, abgeschoben wird.

Das Jugendamt stellt sich bzgl. des Umgangsrechtes quer, bzw. haben diese angeblich keine weiteren Möglichkeiten, wenn die Mutter zu keinem gemeinsamen Gespräch bereit ist.
Wie sind eure Erfahrungen hierzu, was würdet ihr mir anraten?

Vielen Dank für eure Hilfe ♥

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
smogman
Status:
Student
(2878 Beiträge, 940x hilfreich)

Grundsätzlich empfehle ich dir von dem Gedanken herunterzukommen, dass man von Unterhaltszahlungen ein tolles Leben führen kann. Der Mindestunterhalt in Deutschland entspricht dem Existenzminimum eines Kindes.

Wenn die Beratungsmöglichkeiten zum Umgang, also das Jugendamt oder freie Träger (Diakonie, etc.) ausgeschöpft sind und keiner helfen kann, dann muss man einen gerichtlichen Antrag stellen. Es gibt keinen anderen Weg. Gerichtsbeschlüsse sind verbindlich und vollstreckbar.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 928x hilfreich)

Zitat (von MarkFischer):
Wie sind eure Erfahrungen hierzu, was würdet ihr mir anraten?
Anwalt.

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
MarkFischer
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von smogman):
Grundsätzlich empfehle ich dir von dem Gedanken herunterzukommen, dass man von Unterhaltszahlungen ein tolles Leben führen kann. Der Mindestunterhalt in Deutschland entspricht dem Existenzminimum eines Kindes.


Dieser richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Im Moment bekommt sie knapp 600€/Monat von mir +150€ anteiliges Kindergeld. Ich bezweifel stark, dass das Geld bei dem Kind landet, zumal auch die meisten Spielzeuge von mir gesponsort wurden. Da ihr neuer Macker auch bei ihr eingezogen ist und sie das Kind eigentlich nur vor den TV abschiebt und sich einen Dreck um dessen Entwicklung, Förderung kümmert (es ist in einer Kita-Sondergruppe für "Nachzügler", bsp. daheim lernt das Kind serbisch, anstatt deutsch oder gar englisch)...erhält sie mehr als genug fürs nichtstun.

Danke für deinen Beitrag
VG

-- Editiert von User am 17. März 2023 08:08

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#4
 Von 
Wurstsemmel
Status:
Schüler
(456 Beiträge, 73x hilfreich)

Was ich in dieser Textwand überhaupt nicht finden konnte: haben Sie die Vaterschaft überhaupt mal anerkannt?

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