Volljährigenunterhalt für Studentin

7. Januar 2023 Thema abonnieren
 Von 
guest-12324.02.2024 14:14:25
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Volljährigenunterhalt für Studentin

Guten Tag,
kann mir jemand folgendes beantworten:
Ich - 22 J. - studieren seit 1 Jahr an der Uni. auf dem Wohnungsmarkt habe ich keine Chance, eine 1 Zi.-Wohnung zu bekommen. Das gleicht gilt für das Stutendenheim - total ausgebaucht.
Meine Eltern sind geschieden - so wohne ich inoch bei meiner Mutter, ca. 25 km von der Uni entfernt. Wegen der äißerst schlechten Verkehrsverbindungen (Bus) kann ich das VBN Ticket nicht in Anspruch nehmen.
Meine Eltern zahlen mir Volljährigenunterhalt. Frage: kann ich die hohen Fahrtkosten als Mehrbedarf anmelden?
Oder wie würde es aussehen, wenn ich einen kleinen Pkw kaufen und abzahlen würde? Dafür müsste ich aber einen Job auf geringf. Basis annehmen. Würden mir hier Abzüge entstehen?
Danke im Voraus für euren Beitrag! Muriel

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16 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12329.10.2023 19:00:48
Status:
Praktikant
(662 Beiträge, 72x hilfreich)

Einkünfte werden auf den Unterhalt angerechnet.

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#2
 Von 
lyra82
Status:
Schüler
(217 Beiträge, 40x hilfreich)

Ich würde mir keine PKW-Schulden aufhalsen.
Versuche, ein WG-Zimmer zu finden!
Mit Einsatz und etwas Wartezeit findet man so etwas praktisch immer.
Vielleicht kannst du dich auch mit mehreren zusammentun und eine neue WG gründen.

Signatur:

--- (nur meine Laienmeinung) ---

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38463 Beiträge, 14008x hilfreich)

25 km Entfernung sind ja nun wirklich nicht die Masse, sondern eher normal. Und ein PKW wäre mit Sicherheit teurer als das Bus-Ticket. Wobei ich mich frage, inwieweit man in Deinem Fall als Student auch die Vergünstigungen bekommt, die es wohl inzwischen bundesweit gibt, was das Fahren zum Studienort angeht.

wirdwerden

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#4
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32210 Beiträge, 5659x hilfreich)

Zitat (von MurielXP):
kann ich die hohen Fahrtkosten als Mehrbedarf anmelden?
Bei deinen Eltern?
Zitat (von MurielXP):
wenn ich einen kleinen Pkw kaufen und abzahlen würde?
Sehr viele Studierende arbeiten neben ihrem Studium, um finanziell etwas besser dazustehen und sich xy leisten zu können.

Welche Abzüge wovon?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#5
 Von 
ReBo123
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von lyra82):
Mit Einsatz und etwas Wartezeit findet man so etwas praktisch immer.
Vielleicht kannst du dich auch mit mehreren zusammentun und eine neue WG gründen.

im Prinzip ja. Allerdings ist der Wohnungsmarkt im Moment echt angespannt, bezahlbare Wohnungen rar, und wenn sich drei Habenichtse zusaammentun, kommt dabei meist immer noch kein Nabob raus.

Zitat (von wirdwerden):
25 km Entfernung sind ja nun wirklich nicht die Masse, sondern eher normal.

Auch da: Eigentlich ja. Allerdings kommt's natürlich auch drauf an, wo man wohnt. Selbst in der Großstadt gibt es Ecken, die in den ÖPNV-Plänen schlicht nicht vorkommen, und auf dem Land wird's unter Umständen ganz schwer.

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#6
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6268 Beiträge, 1500x hilfreich)

Zitat (von MurielXP):
ca. 25 km von der Uni entfernt. Wegen der äißerst schlechten Verkehrsverbindungen (Bus) kann ich das VBN Ticket nicht in Anspruch nehmen.

Was bedeutet denn "äußerst schlechte Busverbindungen" konkret?

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#7
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(945 Beiträge, 283x hilfreich)

Zitat (von lyra82):
Versuche, ein WG-Zimmer zu finden!
Mit Einsatz und etwas Wartezeit findet man so etwas praktisch immer.


Die Wartezeiten in der hiesen Universitätsstatt auf bezahlbaren Wohnraum sind derzeit 4-6 Semester. Und das obwohl die Stadt es geschafft hat weiterhin Eigentümer einer großen Wohnungsbaugesellschaft zu sein. Aber auch die kommen nicht hinterher.

Zitat (von wirdwerden):
25 km Entfernung sind ja nun wirklich nicht die Masse, sondern eher normal.


Das ist aber relativ. Man muss diese Entfernung erstmal überbrücken - ich wohne knapp 17 km (Straßen)Entfernung von der Uni. Mit dem Auto kein Problem. Mit den Öffentlichen? Nicht unter einer Stunde zu schaffen. Und das ohne den Fußweg von mindesten 2 1/2 Kilometern zur nächsten Haltestelle.

Und da sich die Anwesenheitspflicht der Studenten in der Uni seit Einführung des BA/MA Systems erheblich verschärft hat - zumindest in der hiesigen Uni - kann man da auch nicht wie früher sagen: "Ach schlechtes Wetter, ich lern daheim."

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#8
 Von 
guest-12324.02.2024 14:14:25
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die vielen netten Beiträge!
Dazu hier noch einmal zusammengefasst:
1. Ich wohne "irgendwo in der Pampa", Das bedeutet, dass hier zwar täglich ein Bus fährt, aber leider nicht so, dass ich rechtzeitig und ohne seeehr großen Zeitaufwand (mit Fußweg) an der Uni ankäme. Das gleiche betrifft die Rückfahrt, sodass ich oftmals mehr als 10 Stunden unterwegs bin. Das VBN Semesterticket ist vorhanden, aber was nützt es, wenn ich es nicht benutzen kann?
2. Ich habe ALLES versucht, um ein Zimmer zu bekommen (mobliert, Wohngemeinschaft, Studentenwohnheim usw.) keine Chance!! Wer es schon einmal erlebt hat, der kann es sich vorstellen!
3. Ich bin nicht daran interessiert, Schulden zu machen - so könnte ich sie ja auch nicht einfach mal zurückzahlen .
außerdem würde mir keine Bank dafür Geld geben.
Sollte ich mir also einen kleinen Gebrauchtwagen kaufen, dann käme nur
a) mehr Unterhalt von den Eltern (sie zahlen lt. DT). SIE würden auch nur mehr zahlen, wenn sie es denn müssten,
b) mir einen Job suchen für die PKW Finanzierung. Das würde dann aber bedeuten, dass ich weniger Unterhalt bekäme, was ich mir nicht leisten kann!

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#9
 Von 
lyra82
Status:
Schüler
(217 Beiträge, 40x hilfreich)

Wie kommst du denn jetzt zur Uni?

Signatur:

--- (nur meine Laienmeinung) ---

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#10
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16535 Beiträge, 9306x hilfreich)

Zitat:
Das bedeutet, dass hier zwar täglich ein Bus fährt, aber leider nicht so, dass ich rechtzeitig und ohne seeehr großen Zeitaufwand (mit Fußweg) an der Uni ankäme. Das gleiche betrifft die Rückfahrt, sodass ich oftmals mehr als 10 Stunden unterwegs bin.

Können Sie das "seehr" auch in Zahlen ausdrücken? Und das "mehr als 10 Stunden" auch näher spezifizieren?
Müssen Sie vor 6 Uhr das Haus verlassen, um die 8-Uhr-Vorlesung zu erreichen? Wenn ja, wann?
Ein Arbeitnehmer / Azubi, der täglich 10 Stunden unterwegs ist, ist jedenfalls noch weit von der Unzumutbarkeit entfernt. Und mit währe nicht bekannt, dass für Studenten andere Grenzen gelten als für die arbeitende Bevölkerung.

Trotzdem: Sie sprechen vom VBN-Semesterticket. D.h. Sie wohnen im Großraum Bremen/Oldenburg. Das ist Flachland. Niedersachsen verfügt zwar über eines der schlechtesten Nahverkehrsnetze der alten Bundesländer - aber wenn Sie nur 25km von der Universität entfernt wohnen, kann es so weit in der Pampa nicht sein. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass keine akzeptable ÖPNV-Anbindung in der Nähe ist, die man mit dem Fahrrad erreichen kann.

Ich habe früher auch auf dem Dorf gewohnt, wo die Busanbindung mäßig war. Wenn man aber 5km mit dem Fahrrad gefahren ist, war man im Nachbarort, wo wie Busverbindungen wesentlich besser waren. Da war ich noch Schüler.
Sie sollten daher auch intermodale Fahrten prüfen - erst ein Stück mit dem Fahrrad und den Rest mit ÖPNV.



-- Editiert von User am 8. Januar 2023 16:16

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#11
 Von 
ratlose mama
Status:
Lehrling
(1349 Beiträge, 510x hilfreich)

Hast du schon mal versucht Bafög zu bekommen?

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#12
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38463 Beiträge, 14008x hilfreich)

drkabo, volle Zustimmung. Auch die gute alte Vespa ist doch eine preiswerte Alternative. Und - 10 Stunden außer Haus sein, das ist für einen Angestellten sogar noch recht wenig. Dieses Glück hatte ich weder in meiner Studienzeit noch in meiner Zeit als Berufstätige. Fakt ist, sie lebt im Einzugsbereich der Universitätsstadt, es gibt einen zugegeben etwas lästigen Anfahrtweg, den man aber ohne großen finanziellen Aufwand komfortabler gestalten kann. Ich sehe da einfach keinen Mehrbedarf.

Mich würde interessieren, wie man denn bisher den Weg zur Uni zurück gelegt hat? Wenn man das Gratis-Ticket nicht nutzt?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16535 Beiträge, 9306x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Auch die gute alte Vespa ist doch eine preiswerte Alternative.

Ja - und mittlerweile gibt es sogar E-Bikes.
Da wird mit immer bewusst, wie alt ich inzwischen bin ...

Signatur:

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#14
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38463 Beiträge, 14008x hilfreich)

drkabo, welcome in the club! Mich hat kürzlich ein kleiner Junge, als ich von meiner Jugend erzählte, ernsthaft gefragt, ob das die Zeit der Postkutschen gewesen sei. Aber zurück zum Fall: mir fehlt immer noch die Angabe, wie man den Transport denn derzeit managed. Denn den Bus scheint man ja nicht zu nutzen, sonst würden keine erheblichen Kosten entstehen. Und Unbequemlichkeiten beim "Weg zum Dienst," wer hat die nicht? Okay, der Pfarrer, der neben der Kirche wohnt. Ist ja aber wohl eher die Ausnahme.

wirdwerden

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#15
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16535 Beiträge, 9306x hilfreich)

Zitat:
Mich hat kürzlich ein kleiner Junge, als ich von meiner Jugend erzählte, ernsthaft gefragt, ob das die Zeit der Postkutschen gewesen sei.

off-topic:
Mich hat eines meiner Kinder mal ernsthaft(!) gefragt, ob ich die Römer noch live erlebt hätte ...

Aber wir sollten uns dem Anliegen der Fragestellerin widmen:
a) Ist der Weg mit ÖPNV wirklich unzumutbar?
b) Wenn ja, führt das zu einem Mehrbedarf?

Für a) wird man mindestens(!) die Kriterien aus §121 SGB III heranziehen müssen.
Und bei einem Weg von "nur" 25 km kann sich - wenn ich die bisherigen Antworten überblicke - niemand vorstellen, dass die Fragestellerin die Kriterien für Unzumutbarkeit erfüllt, zumal die Fragestellerin ja offenbar im "Dunstkreis" einer Universitätsstadt wohnt. Deshalb stellt sich Frage b) derzeit nicht.

Aber vielleicht kommt ja noch eine Antwort zu den Rückfragen. (Wie lang ist die Anfahrtszeit konkret in Stunden und Minuten? Was bedeutet "mehr als 10 Stunden" genau? Wann muss man losfahren, um die 8-Uhr-Vorlesung zu erreichen? Wurde die Kombination aus Fahrrad+ÖPNV geprüft?)



-- Editiert von User am 8. Januar 2023 18:00

Signatur:

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#16
 Von 
guest-12324.02.2024 14:14:25
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Hier noch einmal an alle "Klug*******r" mit ihren z.T. ironischen antwolrten.
Es geht hier nicht um die 25 km, sondern einfach um die verlorene Zeit, die ich für die Uni erledigen könnte.
und: Mopeds, E-Bikes usw. kosten auch Geld
Ich möchte jetzt nicht mehr näher darauf eingehen, weil mir die meisten antworten einfach zu blöd sind!!!
Vielen Dank und Ciao

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