Was kann ich machen? Dringend!!!

3. Juni 2010 Thema abonnieren
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)
Was kann ich machen? Dringend!!!

Hallo,

wie hier schoneinmal berichtet hat mein Junge (12) sehr unter seinem Stiefvater zu leiden.

Als die Sache akut war hatte ich ein Gespräch mit der Mutter geführt. Sie hatte mir versichert das es zu keinen ernsthaften Auseinandersetzungen zwischen dem Kind und dem neuen Ehemann mehr kommen wird.

Sie hatte mir auch versprochen das sie eine Familientherapie machen wird, um mit dem Kind bzw. zwischen Kind und neuem Ehemann zu vermittlen. Ich hatte mich auf all das eingelassen, auch um nicht noch mehr Druck auf das Kind auszuüben (sie wollte auch auf gar keinen Fall das der Junge, zumindest erstmal, zu mir kommt).

Die Schule ist sogar schon so weit gegangen das der Junge jetzt jeden Tag bis Nachmittags in der Schule bleibt damit der Junge nicht mehr soviel zu Hause ist und auch damit die Hausaufgaben schoneinmal in der Schule gemacht werden (das ist immer ein großes Streitthema bei der Mutter und dem Kind), bzw. das Kind mehr Ruhe für seine schulischen Aufgaben hat.

Gestern Abend habe ich dann (auf drängen der Mutter weil sie heute etwas vor haben wo der Junge wohl nicht mit soll), den Jungen zu mir geholt (wir haben in NRW Feiertag).
Was mir der Junge gestern Abend erzählt hat...
Der Stiefvater ist gegenüber dem Jungen (wieder) handgreiflich geworden. Die Mutter war arbeiten.
Vorausgegangen war wiedereinmal irgendein ein Streit wegen geputzter Schuhe, diese Aufgabe hat der Junge wohl nicht so erledigt wie er sollte.
Der Stiefvater hatte den Jungen um kurz nach 20:00 Uhr ins Bett schicken wollen, das wollte mein Junge nicht, es wurde sich gestritten, der Mann hat den Jungen auf einen Stuhl sitzend bedrängt, ihn in den Arm geboxt, dabei ist der Stuhl umgefallen, ihm auf den Fuss...

Ich werde nun morgen gleich beim Jugendamt anrufen. Ich will nicht das mein Junge weiterhin dort wohnt und ich glaube mein Junge will dort auch nicht mehr hin.
Ich habe der Mutter genug Zeit gelassen um tätig zu werden, sie macht nichts. Wenn man sie darauf anspricht fängt sie sofort an zu weinen. Soweit ich weiss weint sie auch in Gegenwart des Jungen, sie ist einfach keine Mutter mehr...

Wie wird das Jugendamt reagieren wenn ich dort jetzt Druck mache das der Junge zu mir kommt, weil es bei seiner Mutter nicht mehr geht?!


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57 Antworten
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#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

Das Jugensamt kann nicht entscheiden, wo das Kind lebt. Das macht das Familiengericht. Also, nicht verzetteln. Morgen zum Anwalt, so dass der tätig werden kann. Der kann dann der Mutter mitteilen, dass das Kind wegen aktueller Gefährdung vorerst beim Vater bleibt.

Voraussetzung: Ihr habt gemeinsames Sorgerecht einschliesslich Aufenthaltsbestimmungsrecht?

wirdwerden

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#2
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Gemeinsames Sorgerecht haben wir, das Aufenthaltbestimmungsrecht hat sie.

Das Jugendamt kann also nicht bestimmen das wegen akuter Gefährdung das Kind zu mir kommt?

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

nein! morgen zum Anwalt, evtl. zum Gericht selbst. Jugendamt informieren, fragen, wieweit sie bereit sind, durch eine Stellungnahme einen entsprechenden Antrag für Morgen zu unterstützen. Also, erst Anwaltstermin für morgen ausmachen, dann Jugendamt involvieren. Und dann sieht man weiter.

Anwalt sollte dann Mutter über die Lage informieren, insbesondere darüber, dass das Kind am Sonntag abend nicht zurück kommt.

Das wär für mich so die Reihenfolge.

wirdwerden



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#4
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Ich habe da mal noch eine Frage. Bitte nicht falsch verstehen, ich verdiene nicht sonderlich viel Geld, kann gerade so den Mindestunterhalt (334€) zahlen. Mir geht gerade alles mögliche durch den Kopf, auch wie ich das Leben des Jungen dann finanzieren kann.
Das die Mutter dann wohl in Zukunft Unterhalt zahlen muss ist sicherlich klar, aber wie ist das für diesen Monat? Ich habe den KU schon überwiesen und es wird doch reichlich eng werden. Der Junge braucht eine Busfahrkarte zur Schule, Essen, sicherlich auch Kleidung, da die Mutter sich quer stellen wird etc.


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#5
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8419 Beiträge, 3780x hilfreich)

Folge dem Vorschlag von wirdwerden und schalte einen Anwalt ein, der kann dir sagen, wie du zu einem Beratungsschein kommst, wenn du derzeit wenig Einkommen hast.

Um einem Krieg über das Kind vorzubeugen, schlage ich dir persönlich aber vor, noch eine ruhiges Gespräch mit der Mutter zu versuchen. Du schreibst:

Ich habe der Mutter genug Zeit gelassen um tätig zu werden, sie macht nichts. Wenn man sie darauf anspricht fängt sie sofort an zu weinen. Soweit ich weiss weint sie auch in Gegenwart des Jungen, sie ist einfach keine Mutter mehr...

Die Frau scheint nicht die stärkste Persönlichkeit zu sein und wird vom neuen Ehemann in eine Zwickmühle gebracht. Ihre Nerven liegen blank, sie weiß wohl genau, dass sie ihrem Kind nicht gerecht wird, kann sich aber nicht gegen den Ehemann behaupten. Wirf ihr nicht vor, keine (gute) Mutter zu sein, sondern zeit Verständnis für ihren Zustand, schlag vor - damit auch sie zur Ruhe kommen kann - dass das Kind ein paar Wochen bei dir bleibt und ihr euch alle 3 derweil zu Gesprächen trefft - ohne den Neuen.

Wie du auf die Schnelle offiziell zu Geld kommst, um dem Kind die Buskarte zu zahlen, weiß ich nicht. Auch deshalb wäre es am besten, wenn die Mutter zustimmt, dass euer Kind erstmal bei dir bleibt und auch die Karte zahlt bzw. Kleider bringt.

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-- Editiert am 04.06.2010 10:05

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#6
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Ich war nun heute morgen mit meinem Jungen beim Jugendamt. Dort hat der Junge erzählt was vorgefallen ist und auch das er nicht zurück zu seiner Mutter bzw. zu diesem Mann möchte.
Die Frau vom Jugendamt war sehr verständnisvoll und hat mich gleich zum Amtsgericht geschickt, damit die Mutter nicht mehr die Möglichkeit hat die Polizei einzuschalten um das Kind hier abzuholen.
Bei Gericht hat der Junge nocheinmal erzählt was passiert ist, das wurde dem Richter vorgelegt und dieser hat nun entschieden das der Junge bis zur mündlichen Verhandlung bei mir bleibt.

Weiss jemand wie lange das dauern kann bis es zur mündlichen Verhandlung kommt?

Denn ich denke bis kein eindeutiges Urteil vorliegt ist die Mutter auch nicht bereit zumindest den ihr bereits überwiesenden Unterhalt für das Kind zurück zu geben.
Informiert habe ich die Mutter eben kurz per Telefon, sie ist natürlich nicht damit einverstanden, konnte aber gerade nicht telefonieren und will heute Abend nocheinmal anrufen.
Ich habe ihr gesagt das ich Kleidung, Schulsachen etc. benötige.

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#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

Mein Lieblingsthema: Jungendamt und Rechtskenntnisse. Nein, die Polizei hätte das Kind nicht bei Dir rausgeholt. Das hätte allenfalls der Gerichtsvollzieher getan, und das bestimmt nicht sofort. Wenn Gefahr im Verzuge gewesen wäre, nur dann, also beispielsweise ein andauernder Angriff auf das Kind, nur dann wäre die Polizei eingeschritten.

wirdwerden

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#8
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Wie auch immer...

Mir ging es einfach darum etwas von offizieller Seite zu haben, damit die Mutter weiss das es nichts bringt ein Riesendrama daraus zu machen nun noch an dem Kind rum zu zerren. Und ich muss sagen das ich denke das ich gestern genau das richtige gemacht habe, für das Kind, für mich und für eine gemeinsame Zukunft.
Wie und vor allem was bei dieser mündlichen Verhandlung geschehen wird weiss ich nicht. Mir wurde allerdings von der Schule des Jungen und auch von den Großeltern (mütterlicherseits) signalisiert das sie sich ebenfalls dafür einsetzen werden das der Junge bei mir bleibt.

Auch das Kind weiss nun das seine Mutter momentan keine Handhabe hat ihn hier einfach wieder weg zu holen. Das gibt ihm Sicherheit und die braucht er momentan wohl am nötigsten.

Die Mutter ist gestern auch noch hier gewesen, ich will das nicht in einer Schlammschlacht austragen mit gegenseitigen Beschuldigungen etc. Ebenso hab ich ihr versichert das sie natürlich das Recht hat das Kind regelmäßig zu sehen, das ich aber strikt dagegen bin das bei ihr im Haus stattfinden zu lassen, bzw. das dieser Mann meinem Kind nie wieder über den Weg laufen soll.
Der Junge hat auch gegenüber seiner Mutter nocheinmal ganz klar bestätigt das er nicht zu ihr zurück möchte.
Was die Mutter jetzt daraus macht ist ihre Sache, aber ich werde es nie wieder zu lassen das er derartig leiden muss.





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-- Editiert am 05.06.2010 09:38

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

Na, das klingt doch gut!

wirdwerden

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#10
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Die Schlammschlacht beginnt... :kotz:

Bisher hatte sich die Mutter kooperativ gezeigt, war aber wohl gestern beim Rechtsanwalt und verweigerte die Herausgabe des Ausweises des Kindes. Dazu hätte ich keine Befugniss wie sie mir sagte.

Auf was muss ich mich jetzt einstellen?
Ich weiss wie die Mutter und vorallem auch der Ehemann von ihr sind, erwarte das schlechteste und lege noch einen drauf, dann kommt das in etwa hin.

Der Junge sagt nach wie vor das er bei mir bleiben möchte. Ein Gespräch mit der Lehrerin hatten wir gestern auch noch. Kurz Zusammengefasst: Seitdem der Junge mit diesem Mann unter einem Dach lebt (knapp 2 Jahre, also zum Beginn des 5. Schuljahres) hat der Junge sich zum negativen entwickelt. Er wurde vom aufgeschlossenen, stets gut gelaunten fröhlichem Kind, zu einem Kind das immer weniger im Unterricht mitgearbeitet hat, die Hausaufgaben waren fast kaum noch erledigt, er wurde immer verschlossener, sie hatte oft den Eindruck das er einfach nur totunglücklich ist.

Die Lehrerin versicherte mir auf Nachfrage das sie das so auch beim Jugendamt bzw. bei einer mündlichen Verhandlung bestätigen würde. Sie hat aber Bedenken ob sie das überhaupt darf und wir sollten auch aufpassen diesen Mann nicht zu schlecht zu machen, das könnte uns so ausgelegt werden das wir die beiden auseinander bringen wollen. Und es kam auch von ihr das wir bei der Mutter sehr, sehr vorsichtig sein sollen, sie würde dieser Frau alles zutrauen.

Weiß jemand ob es sinnvoll und überhaupt möglich ist die Schule "mit ins Boot" zu holen?

Was wird jetzt alles auf uns zukommen?

Die Mutter wird alle Möglichkeiten ausschöpfen...




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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

nun ja, die Entwicklung zum Negativen kann auch andere Gründe haben, etwa die beginnende Pupertät. Da würde ich nicht viel drauf geben. Aber, ich würde mir unter dem Gesichtspunkt der "Waffengleichheit" jetzt auch einen Anwalt nehmen. Ist einfacher für Dich. Und das mit dem "sehr, sehr vorsichtig sein" , damit kann ein Richter wenig anfangen. Muss er ja auch nicht.

Dein Anwalt sollte prüfen, ob wegen der Verweigerungshaltung (Herausgabe des Ausweises) die Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf Dich in Betracht kommt. Er sollte weiter prüfen, ob Strafanzeige gegen den Lover in Betracht kommt (Misshandlung Schutzbefohlener). Insoweit halte ich den Rat der Lehrerin sogar für gefährlich. Und er sollte auch prüfen, ob die Lehrerin als Zeugin in Betracht kommt. Keine Ahnung, wenn sie jetzt so rumtrixt, ob das günstig ist, und ob sie dann wirklich die Wahrheit sagt, oder lieber "sehr, sehr vorsichtig" ist.

Also, ab zum Anwalt. So schnell wie möglich. Und vielleicht ein wenig Vertrauen zum Gericht haben. Die Richter erleben das doch jeden Tag. Da weiss der dann schon nach einiger Zeit, was so abgeht.

Berichte weiter!

wirdwerden

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#12
 Von 
guest-12314.06.2010 10:35:19
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#13
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

Wenn man in einem Verfahren nicht dabei war, dann weiss man nicht, ob die Entscheidung richtig oder falsch war. Auch die Presse weiss das nicht! Berichtet nämlich oft, ohne anwesend gewesen zu sein. Ich denke mal, dass der überwiegende Teil der Entscheidungen richtig ist. Aber, weil auf der anderen Seite ein Anwalt ist, würde ich es nicht allein durchziehen. Hatte ich ja schon geschrieben.

wirdwerden

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#14
 Von 
guest-12314.06.2010 10:35:19
Status:
Praktikant
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#15
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Selbst das Jugendamt meinte ich solle mir einen Anwalt nehmen, wäre besser ;)

Bei der Entwicklung es Jungen spielen sicherlich solche Sachen wie Pubertät, evtl. eine Rivalität zum Neuen mit, aber sind nicht die Hauptgründe.
Mein Sohn sagt z.B. auch er würde diesen Kerl am liebsten die Treppe runterschupsen. Ich kenne mein Kind das würde er nicht einfach so sagen und mich hat auch erschrocken mit welcher Ernsthaftigkeit er das sagte.
Ich denke der Junge braucht einfach Zeit, Zeit für sich, Zeit zur Ruhe zu kommen und auch um sich hier einzuleben.
Meine LG und ich überstehen einen Rechtsstreit mit der Mutter sicherlich ohne große Probleme, aber alleine wenn ich denke was der Junge dadurch signalisiert bekommt, nämlich: "Meine Mutter steht immer noch nicht zu mir..." ist viel, viel schlimmer.
Wir haben ihr ja ein großzügiges Umgangsrecht eingeräumt, dieses soll halt nur nicht bei ihr zu Hause statt finden. Und sie redet auf den Jungen ein er solle sie doch mal besuchen kommen... die hat es echt noch nicht kapiert.

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#16
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

Nun lass erst mal Ruhe rein kommen. Nimm Dir einen Anwalt, und dann sieht man weiter. Da noch nicht terminiert ist, scheint der Richter auch keine Eile zu haben, den derzeitigen Zustand zu ändern.

@ Vier: wir wissen nicht, warum diese Väter kein Sorgerecht bekommen.

wirdwerden

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#17
 Von 
guest-12314.06.2010 10:35:19
Status:
Praktikant
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#18
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

Nöp, müsste erst so ausgehen, wenn die Mütter auch genauso viel arbeiten würden wie die Väter. Das tun sie aber nicht. Mit Billigung und Förderung der Väter. Damit ist die Hauptbezugsperson die Mutter. Erst wenn mir eine Statistik vorliegt, aus der hervorgeht, dass Väter und Mütter gleichermassen viel arbeiten (auf der Zeitschiene), und dann immer noch die Mütter überwiegend das ABR bekommen, dann schliesse ich mich Dir an. Aber das ist nun mal nicht so, mit der Bezugsperson in den ersten Jahren, gleichermassen Mutter und Vater, leider.

wirdwerden


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#19
 Von 
guest-12314.06.2010 10:35:19
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 336x hilfreich)

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#20
 Von 
Disso
Status:
Schüler
(178 Beiträge, 65x hilfreich)

quote:
Wie weltfremd geht es denn noch? Statistisch gesehen müsste das irgendwo um die 50/50 ausgehen. Dass dies in diesem Lande seit Ewigkeiten nicht so ist, hat System


sehe cih ganz genauso udn kann nicht ganz sehen, was das damit zu tun haben soll:
quote:
Nöp, müsste erst so ausgehen, wenn die Mütter auch genauso viel arbeiten würden wie die Väter


Davon abgesehen:

quote:
Das tun sie aber nicht. Mit Billigung und Förderung der Väter.


kann ich das nicht wirklich nachvollziehen. Ich ahbe dieses Thema die letzen beiden Jahrzehnte immer weider mit Freundinnen und auch bekannte/auf Parties etc. dikuttiert. Es war wirklich keine einzige darunter, die ihr Muttersein gegen eine Berugstätigkeit aufgeben wollte und dem Mann den haushalt überlassen. Klar, ein wenig nebenher arbeiten gehen, aber eben nicht in Vollzeit. Meistens kam dann das Argument "dafür bin ich nicht Mutter geworden". Und auch natürlich, dass ein Vater keine Mutter ersetzen könnte.

zur Sache:
quote:
Wir haben ihr ja ein großzügiges Umgangsrecht eingeräumt, dieses soll halt nur nicht bei ihr zu Hause statt finden


Bei allem Verständnis für Dein Anliegen: das wirst Du so wahrscheinlich nicht durchbekommen. Selbst, wenn Du das alleine Sorge/ABRrecht für den Jungen bekommen solltest.

vg, Disso

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#21
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Ich dachte da vor allem an vorläufig nicht und das Kind möchte auch nicht dort hin, er will diesen Mann nie, nie wieder sehen.

Aber es würde zum Beispiel nichts dagegen sprechen wenn sie mit dem Jungen nach Schulschluss mal ein Eis essen gehen würde oder dergleichen.
Nur das muss von ihr kommen und nicht von mir ;)

Ich wollte damit auch nur klar stellen das ich ihr das Kind in diesem Sinne nicht vorenthalten werde, wobei der Junge momentan auch nicht das verlangen hat seine Mutter zu sehen und zwingen werde ich ihn sicherlich nicht.

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#22
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

@ Disso: ich gehöre zu jenen, die immer gearbeitet haben. Gegen den Widerstand meines Mannes. Gut,ich war etwa 6 Stunden aus dem Haus, er das doppelte. Nu erklär mir mal, wie das mit Weiterleben von zwei Kindern bei ihm hätte klappen sollen. Und das ist ja kein Einzelfall. Es ist nun mal so. Insofern ist die "Zeitschiene" schon wichtig, zumindest so bis zum Alter von 14. Dann mit Sicherheit nicht mehr so. Und es sind doch ganz eindeutig auch die Männer, die ihre Frauen gerne zu Hause, bei der Familie sehen. Und wenn die Weichen so gestellt sind, dann müssen das beide aktzeptieren, im Fall der Trennung. Was meinst Du,m wie oft ich von Männern als "Rabenmutter" beschimpft worden bin.

Aber, hier haben wir einen ganz anderen Fall. Das Zusammenleben mit dem Stiefvater funktioniert nicht, und zwar über das normale Mass hinaus nicht. Da sind Konsequenzen zu ziehen. Und der Richter scheint das ja auch so zu sehen!

wirdwerden

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#23
 Von 
Disso
Status:
Schüler
(178 Beiträge, 65x hilfreich)

@wirdwerden

es geht ja nicht um Deinen oder meinen konkreten eigenen Fall. Sondern um die Allgemeinerung daraus - und da habe ich eben widersprochen...

quote:
Nu erklär mir mal, wie das mit Weiterleben von zwei Kindern bei ihm hätte klappen sollen


das willst Du nicht wirklich, oder? Möglichkeiten gibt es da prinzipiell sehr viele, ob und was in Deinem speziellen Fall gegangen wäre oder nicht, weiß ich natürlich nicht.

quote:
Und es sind doch ganz eindeutig auch die Männer, die ihre Frauen gerne zu Hause, bei der Familie sehen


solche Verallgemeinerung meine ich :-(

Aber selbst, wenn es so wäre - seit wann geht es um den Willen der Männer?

vg, Disso

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#24
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Termin zur Hauptverhandlung ist am 16.06.
Das ging jetzt aber wirklich schnell.

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#25
 Von 
guest-12314.06.2010 10:35:19
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 336x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#26
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38995 Beiträge, 14084x hilfreich)

Natürlich ist alles offen. Man weiss ja nicht, was passiert ist. Der Richter ist nun mal neutral. Aber, er hat nicht gleich abgeschmettert, er hat auch die mündliche Verhandlung erst später terminiert, offensichtlich erst einmal die Stellungnahme der Gegenseite abgewartet. Also, vernünftiger Ausgangspunkt.

wirdwerden

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#27
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

offensichtlich erst einmal die Stellungnahme der Gegenseite abgewartet.


Wie meinst Du das?
Am Freitag waren wir beim Gericht und heute hatte ich die Ladung im Briefkasten.

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#28
 Von 
guest-12314.06.2010 10:35:19
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 336x hilfreich)

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#29
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Ach so, dann habe ich das jetzt auch verstanden.



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#30
 Von 
J.Kwack
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 141x hilfreich)

Kurzer Zwischenbericht:

Mit dem Jungen läuft es gut, er hat schon morgens oft so gute Laune das er singend und pfeifend im Badezimmer steht.
Die Mutter hat sich hier nicht mehr gemeldet. Der Junge ist übers Wochenende bei seinen Großeltern (mütterlicherseits).
Die Oma erzählte mir das sie die Mutter angerufen hat um ihr mitzuteilen das der Junge bei ihr ist. Es wurde ihr angeboten den Jungen zu besuchen. Bei einem Telefonat zwischen Mutter und Sohn hat die Mutter dem Jungen vorgeschlagen sich in der Stadt zu treffen. Dieses verneinte der Junge:".... Du kannst doch hier hin kommen..."
Das wollte die Mutter nicht.
Wieso will sie ihr Kind nicht sehen? :???:
Evtl. hat sie Angst vor den Vorwürfen ihrer Eltern, aber das müsste doch hinter dem ganzen stehen....

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