Was meint Ihr?!?

14. April 2008 Thema abonnieren
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Was meint Ihr?!?

Folgende Situation.
Ich war knapp 5 Jahre verheiratet, Kind wird inzwischen bald 6 Jahre alt, und geht nächstes Jahr in die Schule. Betreuungsmöglichkeit von 7.00 Uhr bis 14.30 Uhr. Im Nachbarort auch bis 16.00 Uhr. Genauso auch die Grundschule im Nachbarort bis 16.00 Uhr. Kind ist gesund.Ex Frau hat immer gearbeitet, bis zur Geburt, seitdem nicht mehr.
So nun meine Fragen:
A:Kann es dem Kind zugemutet werden in den Ganztageskindergarten zu gehen, bzw. dann nächtes Jahr in die Ganztagesschule, damit die Ex wieder arbeiten gehen kann?
B:Unterhalt wurde nach der Trennung berechnet (Kind war 1 Jahr alt). Seitdem hat sich mein Verdienst erhöht. Kann dann auch der Ehegattenunterhalt erhöht werden, obwohl ich erst nach der Scheidung mehr Geld bekommen habe? Derzeit bekommt sie mit Kindesunterhalt knapp über 900 Euro.
C: Besteht die Hoffnung, dass der Ehegattenunterhalt zeitlich begrenzt, bzw. Eingestellt wird?

Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

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29 Antworten
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#1
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

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#2
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Kann ich nicht direkt sagen. Hat sich auf jeden Fall erhöht. Ich wollte nur den Grundsatz wissen. Ist es überhaupt möglich, dass sie von Lohnerhöhungen profitieren kann, wenn dies nach der Scheidung war.

Fahrtweg ist 15 KM

Keine Kredite

Eigentum, jedoch noch beim abzahlen

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#3
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Hi Test,

ein Einschätzung aus dem Bauch heraus und damit ohne Gewähr:

A: Ja, ggf. nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Aber willst du dem Kind dies in dem Alter wirklich *antun*??? Kannst du ggf. aushalten, dass Mama dem Kind sagt, du musst jetzt den ganzen Tag weg, weil Papa Geld sparen will und ich wieder arbeiten muss.

B: Ich glaube, hier ist maßgeblich, ob der Mehrverdienst schon während der Ehe absehbar war. Ansonsten kann der Unterhaltsberechtigte alle zwei Jahre Auskunft über das Einkommen des Unterhaltspflichtigen verlangen. I. d. R erfolgt eine Anpassung nur bei Veränderungen über 10%.

C: Wenn du Entsprechendes mit deiner Ex vereinbarst oder dir gerichtlich erstreitest.
Grundsätzlich ist sie für sich selbst verantwortlich und ihr ist eine Halbtags- wenn das Kind älter ist auch eine Ganztagsbeschäftigung zuzumuten.

Grüße

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#4
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#5
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hi Camper,

grade wollte ich Mikkian beipflichten.
Tu ich trotzdem...

Warum moralisch?
Würdest du es deinem Kind zumuten wollen, im Nachbarort betreut werden zu müssen.
Weg von den KIGA-Kameraden und Freunden?
ICH NICHT!

Das Kind ist noch nichtmal 6 Jahre alt.

Grüßle





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" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

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#6
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

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#7
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Hi Camper,

ich denke, du hast mich falsch verstanden oder ich das, was ich meine nicht, klar rübergebracht. Als moralischer Zeigefinger war es jedenfalls nicht gemeint.

Natürlich ist es in normalen Familien normal, dass Kinder auch schon im Grundschulalter ganztags betreut werden. Dann tragen i. d. R. aber auch Mama und Papa gemeinsam die Entscheidung und vertreten die Notwendigkeit gemeinsam gegenüber dem Kind.

Bei getrennten Eltern und in der geschilderten Konstellation sieht das Ganze aber schon etwas anders aus. Grundsätzlich scheint ja ausreichend Einkommen für die Zahlung von Ku und Eu vorhanden zu sein. Es ist doch leicht, dem Kind dann das von mir Geschilderte zu vermitteln. Meinst du, dass das Kind dann noch fröhlich in den Kindergarten oder die Ganztagsschule geht. Meinst du, dass es dann nicht auch einen gewissen Groll gegen Papa hegen könnte. Und bevor Papa da eine Lawine lostritt, sollte er auch darüber zumindest nachdenken - finde ich. Zumal m. W. bei einem Grundschulkind eh keine Vollzeittätigkeit erwartet wird und die Mutter auch seit Geburt nicht mehr berufstätig war. Und bei einem Teilzeitjob muss ja keine Fremdbetreuung sein.

Grüße

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#8
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

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#9
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

@Camper,

quote:
Das mutet in einer funktionierenden Ehe jede Mutter Ihrem Kind zu, wenn der Verdienst vom KV nicht ausreicht, um die Bedürfnisse der Familie zu befriedigen


Ich persönlich würde mir meinen Kinderwunsch doch sehr überlegen, wenn ich es fremdbetreuen lassen müsste.
Im Übrigen kann das Kind des TE am Heimatort bis 14.30 Uhr betreut werden.
Da kann die Mutter locker einer Halbtags-Beschäftigung nachgehen.

Aber, so sind halt die Sichtweisen verschieden...

Grüßle




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" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

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#10
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

@camper:

Also ich hab grad nachgrechnet. Nettoeinkommen mit allem drum und dran 2800.-

Gewerkschaftsbeitrag 27.-

Darlehen für die Eigentumswohnung 380 ohne Nebenkosten.


@mikkian:

Ich finde das nicht so schlimm. Ich bin in Kindesalter auch umgezogen weil meine Eltern einen neuen Job bekommen haben und es sein musste. Es hat mir nicht geschadet. Genauso gibt es sehr viele Eltern die sich ein Kind wünschen, aber ganztags Arbeiten müssen. Das ist jedem seine Sache und auch überhaupt kein Problem mehr. Aber wenn mal eine Frau arbeiten muss, damit sie dem Ex nicht die ganze Zeit auf der Tasche liegen muss und soll, dann wird daraus gleich ein Problem gemacht. Verstehe ich nicht, sorry.

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#11
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Test 01: Wenn die Ex nicht sowieso freiwillig Verantwortung übernimmt und auf eigenen Füßen stehen will, macht die Ex das Problem daraus. Nicht ich oder der Rest der Welt - ich wollte es nur zu bedenken geben. Bei mir tobt seit Jahren eine Ex durchs Leben, für die das ein gefundenes Fressen gewesen wäre, Papa bei den Kids schlecht zu machen. Und letztlich leiden tut das Kind.

Wenn du mit deiner Ex über eine Arbeitsaufnahme und Kindesunterbringung einig wärst, wäre das sicher kein Problem, aber ich gehe davon aus, dass es nicht so ist. Sonst bräuchtest du ja hier nicht nachfragen.

Grüße

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#12
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Sagen wir es einmal so...
Sie sagt zwar, dass sie was sucht (und das schon jahrelang), aber gefunden hat sie noch nichts. Ich habe ja auch schon gesagt, dass ich das Kind nehme. Meine jetzige Frau würde dann Teilzeit arbeiten. Dann könnte die Ex wieder arbeiten gehen. Das will sie ja auch nicht. Müsste man sich mal informieren ob ich das Kind zu mir nehmen kann, wenn es so gehen würde?!?

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#13
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

@ test: Für die Aufnahme einer Teilzeitbeschäftigung wäre eine Unterbringung bei dir nicht zwingend, wenn das Kind in der Schule ist. Dieser Ansatz hilft dir nicht weiter. Frage ist weiter, ob du vor Gericht gewinnen würdest und den Eu einstellen kannst. In dieser Konstellation denke ich das weiterhin nicht. Weil Kind noch zu jung und deine Ex auch nach der Geburt keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen ist. Wenn käme es höchstens zu einer schrittweisen Reduzierung und irgendwann Einstellung.
Solltest du klagen, dann wäre ich auf das Urteil sehr gespannt.

Grüße

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#14
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo mikkian,

du hast mich falsch verstanden. Ich meinte, dass das Kind dann ganz zu uns kommen könnte. So dass die Mutter dann ganz normal arbeiten gehen kann.

Wir sind bereits beim Rechtsanwalt. Eine Klage wird sich wahrscheinlich nicht vermeiden lassen. Das Ziel ist dabei eindeutig die herabsetzung und die zeitliche Befristung des Unterhalts.
Das Ergebnis werde ich selbstverständlich überall veröffentlichen.
Ich weiß wie das in solch einer Situation ist. Meine jetzige Frau ist kurz vorm Nervenzusammenbruch. Jemand der nicht weiß wie es in solch einer Situation ist (keine Planungssicherheit, das ungewisse....) kann das nicht nachvollziehen.

Grüße

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#15
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Was uns auch noch so sehr wütend macht ist, dass ich nicht mal 5 Jahre (incl. Trennungsjahr) verheiratet waren und ich dafür jahrelang büßen muss. Langsam kann ich echt die Menschen verstehen, die dann austicken...

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#16
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Ja, man/frau sollte nicht heiraten. Den wenigsten ist klar, dass sie damit eine lebenslange Unterhaltsverpflichtung eingehen.

Wenn du das Kind einvernehmlich bei der Mutter gelassen hast, sie nicht gegen das Kindeswohl handelt und auch nicht mit so einer Lösung einverstanden ist, dann vergiss es, mit dem Kind zu euch holen. Und nach dem, was du bisher geschildert hast, klingt es nicht danach, dass sie freiwillig das Kind hergibt und arbeiten will.

Euren Frust kann ich seeeehr gut verstehen. Manchmal hilft dagegen, sich in die Lage des *Gegners* reinzuversetzen. Wie fühlt es sich an, wenn du deinen Job einvernehmlich für die Familie aufgegeben hast (gehe ich jetzt mal von aus) und deine Frau jetzt von dir erwarten würde, das Kind fremd betreuuen zu lassen, damit du wieder voll für dich sorgen kannst...

Grüße

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#17
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Na das will ich mal nicht hoffen eine lebenslange Unterhaltspflicht zu haben.
Nach dem neuen Gesetzt ist es ja auch nicht mehr so wie früher.

Das Kind gibt sie nicht her. Wieso sollte sie denn auch. Dann müsste sie ja wieder arbeiten gehen :grins:

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#18
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

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#19
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Tja, lieber Camper, und damit bist du mit deinen *nackten Fakten* genau dort gelandet, wo ich am Anfang schon war :grins:

Liebe Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1143x hilfreich)

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#21
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

@Camper:

Ganz so kann man das nicht sehen. Die 1900.- bleiben wir höchst selten, da hier z.b. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld usw. mit eingerechnet ist. Das bekomme ich ja nicht jeden Monat. Aber ich weiß natürlich auch, dass es so gerechnet wird. Was hat meine Ex z.b. mit meiner Erfolgsbeteiligung zu tun? Meines erachtens hat sie da gar kein Anspruch drauf. Aber so ist das halt in Deutschland.

Harz 4 hat sie nicht beantragt. Sie sagt, dass sie sonst keine Einkünfte hat. Wobei ich ihr das nicht glaube. Freitags, wenn wir den kleinen holen hat sie es immer verdammt eilig ;)

Wenn wir den Unterhalt schrittweise reduzieren könnten wäre das schon ein großer Erfolg für uns.
Wie gesagt...wir sind auch noch relativ jung und wollen unser Leben planen, was derzeit nicht möglich ist weil alles ziemlich ungewiss ist wie es weitergeht.

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#22
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

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#23
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

@chavah:

Ich erzähl dir mal was: Das Kind ist morgens im Kindergarten bis 13.30 Uhr. Dann kommt es nach Hause und darf erstmal Fernsehschauen. Und das jeden Tag. Es muss sich ja vom Kindergarten erholen. Jede Kindersendung kennt er. Raus an die frische Luft wird gar nicht gegangen. Das Kind ist natürlich laufend krank. Alle 2 Wochen kommt es zu mir. Das dritte Wochenende zum Opa. Seit 5 Jahren sind wir nun getrennt. Dabei hatte sie schon etliche neue Männer zu der das Kind eine Beziehung aufgebaut hatte. Alle sind sie wieder gegangen. Jetzt sag noch was...von wegen zum Wohl des Kindes. Wenn das Kind bei uns wohnen könnte wäre alles geregelt und hätte eine schöne Kindheit. Hier gehts also nicht nur ums Geld. Aber das will ja niemand wissen. Das Kind muss erst halb tot geschlagen werden oder am verhungern sein, bis es von der Mutter weg darf.

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
test101
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Es gibt einen neuen Partner, allerdings noch nicht sehr lange. Übernachtet hat er zwar schon in ihrer Wohnung. Gemldet ist er aber wo anderst.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Hi Camper,

die Frage nach dem volkswirtschaftlichen Nutzen wird Getrennt Lebende oder Geschiedene vermutlich wenig interessieren. Der Ansatz ist aber nicht uninteressant und darüber, ob Trennungen der Volkswirtschaft eher nutzen oder schaden kann man sicher trefflich diskutieren... Ist allerdings hier offtopic...

Und noch zur Sache: Das mit der Bedarfsminderung durch den neuen LG kannst wohl echt vergessen. Da kommt der TE m. E. mit dem Verweis auf die Eigenverantwortung schneller zum Ziel.

So long, du verhinderter Schotte ;)

-- Editiert von mikkian am 14.04.2008 15:50:37

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
guest123-1663
Status:
Lehrling
(1571 Beiträge, 575x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Hi!

Ich möchte in einem kleinen Punkt @mikkian entgegen halten, dass die KM zwar nach der Geburt des Kindes nicht arbeiten war, aber aufgrund der kurzen Dauer bis zur Trennung nicht davon auszugehen ist, dass die Betreuung des Kindes durch die KM auf Dauer ausgerichtet und mit Einverständnis des KV erfolgt ist.

Hierin würde ich sehr wohl einen guten Grund zur erfolgreichen Klage auf Herabsetzung und zeitlicher Befristung des BU sehen.

Die Rahmenbedingungen für den Beginn und Ausbau einer Erwerbstätigkeit seitens der KM sehe ich als gegeben.

Meine Meinung!

Lieben Gruß!

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

@ ARTiger: Schrittweise Reduzierung und irgendwann Einstellung des Eu war doch auch meine Einschätzung.

Folgt der KV deiner Argumentation, wird die KM behaupten, es war schon immer ausgemacht, dass sie das Kind mindestens bis Mitte oder Ende der Grundschulzeit voll betreut. Oder sie wird sagen, dass ein früherer Wiedereinstieg in das Erwerbsleben unter anderen Voraussetzungen geplant war - nämlich einer intakten Familie, in der Papa auch bereit ist seinen Teil beizutragen. Als alleinerziehende Mutter sieht die Welt aber natürlich gaaaanz anders aus.

Es ist müßig, darüber zu spekulieren, wie die Richter bei welchen Argumenten letztlich entscheiden. Insgesamt kann der TE wohl davon ausgehen, dass er nicht sein Leben lang Eu zahlen muss und sich eine Klage zum jetzigen oder etwas späteren Zeitpunkt für ihn lohnen kann.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

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