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Wem muss man angeben, wenn dem Vater zb was passiert?

12.1.2021 Thema abonnieren
 Von 
H. Odensack
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 109x hilfreich)
Wem muss man angeben, wenn dem Vater zb was passiert?

Weiss grad nicht, ob das Thema hier richtig ist, sonst verschiebt es bitte.

Kind, 27, erwerbsunfähig wegen Behinderung, erhält auch lebenslanges Kindergeld.

Die Mutter ist gesetzliche Betreuerin, laut Auskunft des Familiengerichts auch für die vermögenssorge.

Der Vater hat die Unterhaltszahlung mit dem 25. Geburtstag des Kindes mit Verweis auf Grundsicherung eingestellt, wogegen such nie protestiert wurde, es wurde auch nie der hälftig Beitrag zur Grundsicherung verlangt oder so.

Angenommen, der Vater verstirbt, dann muss seine Ehefrau dies doch dem Kind mitteilen oder zumindest dessen Erbteil solange aufheben, bis das Kind es irgendwann von selbst mitkriegt.

Sollte die Stiefmutter hier einfach das erbe oder ein Verzeichnis aufheben oder das Kind informieren!? Oder eher dessen Mutter als Betreuerin?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cruncc1
Status:
Senior-Partner
(6300 Beiträge, 3930x hilfreich)

Zitat (von H. Odensack):
Angenommen, der Vater verstirbt, dann muss seine Ehefrau dies doch dem Kind mitteilen oder zumindest dessen Erbteil solange aufheben, bis das Kind es irgendwann von selbst mitkriegt.

Nö, die Ehefrau muss gar nichts mitteilen. Ist das Kind überhaupt Erbe geworden?

Die Betreuerin muss hier tätig werden und ggf. das Erbe einfordern. Wenn das Kind enterbt wurde, kann die Betreuerin innerhalb von drei Jahren den Pflichtteilsanspruch (Hälfte des gesetzlichen Erbteils in bar) für das Kind geltend machen.

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#2
 Von 
eh1960
Status:
Bachelor
(3394 Beiträge, 969x hilfreich)

Zitat (von H. Odensack):

Die Mutter ist gesetzliche Betreuerin, laut Auskunft des Familiengerichts auch für die vermögenssorge.

Dann ist sie verpflichtet, die Vermögensinteressen des Kindes zu wahren.

Zitat:
Angenommen, der Vater verstirbt, dann muss seine Ehefrau dies doch dem Kind mitteilen oder zumindest dessen Erbteil solange aufheben, bis das Kind es irgendwann von selbst mitkriegt.

Sie muss das Erbe für das Kind, für das sie die Vermögenssorge hat, beanspruchen.

Wie weit der Vermögensbetreuer den Betreuten über die Vermögensverhältnisse informieren muss, ist eine gute Frage - ich sage mal spontan: wenn der Betreute es einigermaßen versteht, hat er einen Anspruch darauf, denn es ist ja sein Vermögen.
Auf jeden Fall muß das Gericht informiert werden, das ja auch die ordnungsgemäße Vermögenssorge regelmäßig überprüft.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31801 Beiträge, 12576x hilfreich)

Die Ehefrau muss niemanden über den Tod des Mannes benachrichtigen. Letztlich obliegt es der Betreuerin, sich die Daten zusammen zu suchen. Und dann gegebenenfalls Ansprüche geltend zu machen.

wirdwerden

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