Wie verhält sich Selbstbehalt bei Zusammenleben mit neuem Partner?

10. Juni 2004 Thema abonnieren
 Von 
genial
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 6x hilfreich)
Wie verhält sich Selbstbehalt bei Zusammenleben mit neuem Partner?

Folgendes Problem:
Ich habe 2 Kinder (7+9). Beide leben bei der Mutter.
Ich (Vater) habe selbst eine neue Lebenspartnerin mit Kind gefunden.
Das Jugendamt hatte eine Neuberechnung des Unterhaltes (trotz Urkunde) durchgeführt. Dabei kam heraus, daß ich bei einem mtl. netto von 919 Euro für die Kinder je 145.- (also 290.-) Euro bezahlen soll.
Nicht genug damit, auch ne satte Nachzahlung von 1400.- soll ich leisten.
Begründung des JA: Da man mit einer neuen Partnerin zusammenlebt, braucht man nicht soviel...
Was soll ich Eurer Meinug nach tun????

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4 Antworten
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#1
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

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#2
 Von 
genial
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 6x hilfreich)

Den Einspruch habe ich schriftlich und mündlich eingelegt. Nach dem ersten Telefonat sind es nicht mehr 145.- sondern 123.- Euro. pro Kind.
Da würden mir trotzdem nur 665.- Euro zum Leben (incl. Miete, Strom, Pkw- welcher zwingend nötig zum Arbeiten ist, Lebensmittel usw.)
Ob die Nachzahlung weiterhin in dieser Höhe erhoben wird, wußte die Bearbeiterin nicht.

Frage: Ist eine Unterschreitung der Werte der Düsseldorfer Tabelle überhaupt zulässig

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#3
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#4
 Von 
Fairground
Status:
Schüler
(191 Beiträge, 54x hilfreich)

Wenn du mit einer neuen Partnerin zusammenlebst verringert sich dein Selbstbehalt.
Selbstbehalt bei Berufstätigen 840 Euro, bei nicht Berufstätigen 730 Euro. Lebst du nun mit einem neuen Partner zusammen so, kann, wohlgemerkt kann, der Richter deinen Selbstbehalt um bis zu 25% mindern.
Von deinem Nettogehalt werden lediglich 5% berufsbedingte Aufwendungen abgezogen, evtl. auch Schulden, je nachdem wegen was sie entstanden sind (die Anschaffung eines PKW, wird meist nicht anerkannt :-(

Die Rechtssprechung geht davon aus, dass deine Partnerin auch zum laufenden Lebensunterhalt beiträgt, egal was sie verdient, oder nicht, ist leider so.

Der Tipp mit dem RA ist richtig, notfalls kannst du dir einen Beratungsschein beim Amtsgericht holen, die tragen die Kosten für eine einmalige Beratung, da kann dir aber der RA weiterhelfen. Sollte es zum Prozess kommen so gibts auch noch Prozesskostenbeihilfe (Antrag ist über RA zu stellen)

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