Wo kann ich meinen Sohn in guten Händen geben?

26. Februar 2008 Thema abonnieren
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)
Wo kann ich meinen Sohn in guten Händen geben?

Hallo hier bin ich mal wieder!
Jetzt stehe ich vor einem neuen Problem.
Hab euch ja geschrieben, das der KV unseren großen zu sich nehmen wollte, gestern hatten wir den Termin und er hat auch vor unserem großen gesagt das er ihn nicht nehmen wird, da seine Verlobte schwanger ist (ihr geht es nicht so gut) und das sie wenn der KV Spätschicht hat mit ihm ja ganz alleine ist, er hat gesagt er möchte seine Verlobte nicht verlieren und sagt noch gleichzeitig das sein Sohn ihm genau so viel Wert ist wie seine Verlobte!!! Sorry aber meine Kinder gehen vor, sie sind das wichtigste auch wichtiger als mein Lebensgefährte.
Nun ja Fakt ist, das mein Sohn total durch den Wind ist er hält sich seit langem an keine Regeln er macht in der Schule nicht mit er weigert sich in die Jule zu gehen er weigert sich zu einem Therapeuten zu gehen er weigert sich zu duschen frische Klamotten anzuziehen einfach alles. Ich komme nicht mehr an ihn heran, ich kann doch nicht zu schauen wie er unter geht, ich hab gestern der Jugendamtdame gesagt, das ich ihn ins Kinderheim bringen werde, weil ich einfach nicht mehr an ihn heran komme auch die Lehrerin hat gesagt, das er mit der Schule komplett abgeschlossen hat.
Die Jugendamtdame meint zu mir: Zitat: Ja Frau .... das ist nicht so einfach ihn dort hinzugeben!!!
Und mit was für einen Unterton!
Hab mit meiner Anwältin tele. und werde die Kinder nicht mehr an den KV rausgeben.
Was soll/kann ich noch tun?
Ich möchte das es meinem Sohn gut geht und er nochmal die Kurve bekommt, nur ich kann ihm nicht helfen er weigert sich jede Hilfe anzunehmen
Bitte helft mir!!!
Grüsse Silvia

-- Editiert von silvia schmidt am 26.02.2008 07:28:21

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49 Antworten
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#1
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 457x hilfreich)

Silvia guten Morgen,

vorweg muss ich loswerden, dass ich das so nicht sehen kann, Kinder gehen nicht vor.
Ich finde die Beziehung ist auch wichtig, selbstverständlich kann man sich falsch ausdrücken in diesem Zusammenhang scheint es so gewesen zu sein.

Wäre fatal für das Kind, wenn er zum Vater käme und man kümmere sich nicht angemessen um ihn. Von daher finde ich die Haltung des Vaters für den Moment ganz gut.
Stimmt, eine Unterbringung ist nicht einfach, vorab müssen andere Programme abgelaufen sein.
Z. B. Familienberatung bzw. Familienhilfe, diese werden vom Jugendamt unterstützt, Hilfe suchen musst du aber selbst.
Konntest du dem Jungen erklären, wie deine Gedanken sind und in welche Richtung ( Heim) sie gehen?
Menschen, auch ein Vater darf seine Meinung ändern, ebenso darfst du das auch.
Kinder dürfen das lernen, denn so ist das Leben.
Ich kann nicht beurteilen was dem Kind genau fehlt, vielleicht hilft ein Gespräch beim Therapeuten.
Erkundige dich doch mal, welcher geeignet ist.
Nimm dir Hilfen vom Jugendamt an, beantrage doch eine Familienhilfe. Ich weiß nicht, wie das in eurem Ort aussieht, einfach mal nach fragen.
Und, versuche bei allem Geduld zu haben, dass ist das Wichtigste, denn der Junge hat eine Phase aus die er alleine nicht mehr rauskommt, da braucht er Hilfe.
Du könntest dich schon mal parallel auf der Suche machen nach geeignete Heime, dass würde dein Anliegen beim Jugendamt ernster machen.
Nun wünsche dir alles an Kraft und verliere dich nicht, dann hast du auch den Junge verloren.
Ach ja, kann dich deine Familie unterstützen?
Warum willst du die Kinder oder ein Kind nicht mehr zum Vater geben?




-----------------
"LG Anny D.Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt."

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#2
 Von 
Thessa
Status:
Schüler
(465 Beiträge, 35x hilfreich)

Hallo Silvia,

ich bin sehr erschrocken wie hier mit einem Kind umgegangen wird. Sorry,aber dein Sohn reagiert ganz typisch - er ist ein Scheidungskind!! Keiner will ihn...keiner liebt ihn... Warum gibst du ihn auf und schiebst ihn ebenfalls von dir weg ...wie KV?

Ihr zeigt beide ein sehr egoistisches Verhalten.

Jeder von euch will seine Ruhe oder keine Probleme oder wie KV, eben Lebensgefährtin nicht verlieren usw. Kein Wunder das dein Sohn zu macht. Kein Mensch kommt so auf die Welt - es ist das Umfeld, die Menschen und die Erziehung die ihn so werden lassen.

Bitte kämpfe um dein Kind - mit allen Möglichkeiten und Hilfen die es gibt!!!

Was bringt es den Kindern wenn sie nun auch nicht mehr zum KV dürfen??? Was ist das für Anwältin? Man sollte den Kindern und speziell deinem Sohn erklären warum im Moment der Umzug zum KV nicht möglich ist. Wenn seine neue Frau eine problematische Schwangerschaft hat, dann ist das ein Grund über den man reden kann und ein Heranwachsender wird dies auch verstehen.

Silvia ich weiß nicht wie alt du bist und auch dein Sohn - aber gebe nicht so schnell auf.Überlasse dein Kind nicht irgendwelchen Ämtern oder Heimen...

Nur meine Meinung....

Gruß Thessa

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#3
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Hallo,

der Titel dieses Threads ist symptomatisch:

quote:
Wo kann ich meinen Sohn in guten Händen geben?


Ich darf mal anmerken, dass die Redewendung im allgemeinen in ganz anderem Zusammenhang verwendet wird - "Dackel / Oldtimer in gute Hände abzugeben ...". Da hat dieser Jargon seine Wurzeln, wenn es darum geht Tiere oder Sachen zu entsorgen. Und dass du gerade auf diesen Sprachgebrauch verfällst ist m.E. nicht zufällig!

quote:
er hält sich seit langem an keine Regeln er macht in der Schule nicht mit er weigert sich in die Jule zu gehen er weigert sich zu einem Therapeuten zu gehen er weigert sich zu duschen frische Klamotten anzuziehen einfach alles.


Totalverweigerung! Bis hin zur Selbstzerstörung! Das ist ein Hilfeschrei! Das Leben scheint sinnlos! Dieses Kind hungert nach Zuneigung, Anerkennung, Geborgenheit und Liebe! Es wird jedem Seelenfänger bereitwillig auf den Leim gehen! Und deshalb ist es in hohem Maße gefährdet!

Und wie immer sind die Eltern an diesen Zuständen natürlich VÖÖÖÖÖLLIG unschuldig! In deinem Beitrag vermisse ich eines ganz entschieden: DEINE persönliche Schuld! Was hast DU dazu beigetragen, dass sich dieses Kind so zerstört?

Das Kind ist halt ganz einfach missraten! Du selbst musst dich nicht ändern - das Kind muss ganz einfach aus dem Haus. Sollen doch andere zusehen wie sie mit dem Balg fertig werden. Letzten Endes ein Eingeständnis des eigenen Versagens!

quote:
aber meine Kinder gehen vor, sie sind das wichtigste


quote:
Ich möchte das es meinem Sohn gut geht und er nochmal die Kurve bekommt


Nun gut, da scheint ja doch noch etwas an Restverantwortung vorhanden zu sein. Deshalb will ich versuchen, dir einen Rat zu geben:

Wenn du deinen Sohn jetzt in ein Heim abschieben willst, dann bleibt nur noch verbrannte Erde zurück! Soviel ist sicher!

Ohne fremde Hilfe wirst du dieses Problem nicht mehr in den Griff bekommen. Deshalb solltes du alles daran setzen, eine psychologische Beratung zu erhalten. Entweder über das Jugendamt. Oder über die Schule.

Besserung wird nicht ohne schmerzhafte Einsichten möglich sein. Es beginnt damit, dass du versuchst zu verstehen und ANZUNEHMEN, was du und dein Mann diesem Kind angetan haben! Und es verlangt, dass du dich für deinen Sohn wirklich engagierst, dass du Zeit und Gefühle investierst und dich mit diesen Problemen intensiv beschäftigst.

Und natürlich darfst du den Umgang mit dem Vater nicht unterbinden - auch wenn du das Verhalten des Kindesvaters nicht billigst. Ich meine, hier solltest du besser erst mal vor deiner EIGENEN Tür kehren!

Eine Änderung in diesem düsteren Spiel für zwei Erwachsene und einem halbwüchsiges Kind wird es nur geben, wenn sich ALLE Beteiligten ändern!

Grüße


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#4
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Silvia,

egal, wer jetzt Schuld an dieser *Misere* hat, abschieben, abblocken, bocken ist keine Lösung.
Es geht hier nicht um dein Wohlergegen, sondern um das eures Kindes.

quote:
Sorry aber meine Kinder gehen vor, sie sind das wichtigste


Natürlich sind eure Kinder das Wichtigste in eurem Leben. Trotzdem kannst du nicht von der LG deines Ex erwarten, dass sie in seiner Abwesenheit euer Kind betreut. Zumal es ihr durch Schwangerschaft nicht gut zu gehen scheint.
Wie soll sie es schaffen, wenn du es nicht gebacken bekommst?

Ein MITEINANDER wäre natürlich die optimale Lösung. Aber das scheint ihr als Eltern nicht hinzubekommen.
Das ist wohl auch der Ursprung aller Probleme.

Könnt ihr euch die Betreuung denn nicht teilen?
Bis letztes Jahr hattest du doch Hilfe in Form einer Familienhelferin, die euch wohl schon seit Geburt des Kindes zur Seite gestanden hat. Waren die Probleme da schon vorhanden oder sind die erst danach aufgetaucht?
Warum hat das aufghört?

Wie wärs mir einer Mutter/Vater-Kind-Kur?

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Programme/a_Angebote_und_Hilfen/s_1013.html

Grüßle




-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

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#5
 Von 
Thessa
Status:
Schüler
(465 Beiträge, 35x hilfreich)

Hallo Groellheimer,

hatte schon Angst - ich bin hier allein mit meiner Meinung....zu diesem brisanten Thema.

Eigentlich müsste ein lauter Aufschrei von vielen hier erfolgen...aber das kommt sicher noch.

Was geht bloß in den Köpfen mancher Menschen vor????

Es macht mich sehr traurig, wenn ich so etwas lese...Mein Sohn ist 20 Jahre alt(auch Scheidungskind!!) und war - ist - und bleibt das Wichtigste in meinem Leben...

Thessa

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#6
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo
ich danke euch für eure Offenheit.
Ich kämpfe seit für meinen großen.
Ich habe mir eine Familienhelferin (1 1/2 Jahre) ins Haus geholt, das ICH auch Fehler gemacht habe ist gar kein Thema, das Kinder nicht so geboren werden und Eltern das aus ihren Kindern machen ist auch kein Thema. Versucht mal nicht alle Worte von mir dermaßen auf die Goldwaage zu legen, bin total durcheinander und mir fehlen die passenden Worte um das zu beschreiben. Ich habe mir auch schon seit 5 Jahren eine Familientherapeutin geholt (die super ist).
So ich könnte euch den Abschlußbericht ja hier reinstellen, aber ich denke das ist echt zu privat. Es ist wirklich Fakt, das der KV seit Jahren die Kinder gegen mich aufhetzt (steht auch im Abschlußbericht) das nur ein kleiner Teil davon. Könnt ihr euch vorstellen, das man irgendwann sagt ich habe keine Kraft mehr? Ich hab gesagt, das Ruhe und Frieden für meine Kinder mich und dem KV einkehrt lass ich den großen zu ihm (das wollte er die ganzen Jahre) jetzt sagt er nein ich nehme ihn doch nicht. Jetzt hat er hoffentlich kappiert was er mit dem angerichtet hat, was ER getan hat. Ich musste die Kinder immer zu ihm geben, WEIL er ist ja der Papa und hat ein Recht darauf seit langem Versuche ich allen klar zu machen das es nicht richtig ist, so wie es läuft (auch wenn er der Papa ist) er hat sie nicht körperlich misshandelt aber seelisch und hättet ihr das all die Jahre mitbekommen, wüsstet ihr was ich meine.
Ist ein Heim wirklich sooooo schlecht? (Da kenn ich ganz andere Meinungen)
Ich gebe nicht auf und schon garnet meine Kinder, deswegen gehe ich alle Schritte die man nur gehen kann, aber was ist wenn man alle Schritte gegangen ist? Glaubt mir es fällt mir sicherlich nicht einfach, bringt mir einen neuen Vorschlag was ich noch machen kann? Dafür schreibe ich doch hier, auch in der Hoffnung von jemanden zu erfahren ob er noch eine gute Lösung für mich hat, denn auch das werde ich gerne versuchen, auch Kritik kann ich gut annehmen, denn ich weiß das ich nicht fehlerfrei bin, wie den auch bin auch nur ein Mensch und muss Muttersein auch lernen. Bin übrigens 30 Jahre.

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#7
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Eben das Miteinander wäre super, hab ich auch versucht, auch das hat das Jugendamt mitbekommen. Ich weiß das ich das von seiner LG nicht verlangen kann das haben wir vorhin am Telefon auch durch gesprochen (wohnen 50 Km voneinander entfernt, deswegen auch Telefon).
Ich hab ihm vorhin gesagt, dass ich die Kids im Moment nicht zu ihm lassen möchte, weil sie zur Ruhe kommen müssen (5 Jahre hab ich sie alle 2 Wochen zu Ihm gefahren), das können Sie dort auch nicht, denn wenn unsere zwei mal wieder sooooo streiten flippt die Verlobte aus, weil sie`s nicht mehr aushällt und Angst hat das Baby zu verlieren und der KV ausflippt weil er Angst hat seine Verlobte und das Baby zuverliern. Jaaaaa ich hab verständniss dafür klar ich bin kein Unmensch oder Monster und deswegen die Entscheidung beide Jungs erstmal bei mir zulassen, ich hab mich eher unter Kontrolle und kann mit meinen Jungs viel reden.

Die Probleme waren schon relativ früh da, wir sind was Erziehung betrifft grundverschieden.
Wo soll ich mir den noch Hilfe holen? Auch der Kinderps. hat versucht meinem Ex-Mann klar zu machen das er mit mir an einem Strang ziehen muss, er KANN nicht durch die Scheidung noch viel weniger er meint alles gut machen zu können mit Geschenken und pla pla pla.
Auch wenn meine Erziehung nicht immer richtig ist, hätte er versuchen sollen das so zu akzeptieren, er hätte mit MIR darüber diskutieren können, aber doch nicht den Kindern sagen: WAS? Mama hat dies und Mama hat das? Ich ruf das Jugendamt an und das alleinige Sorgerecht und dann dürft ihr zu mir ziehen! HHHHHAAAAAAAALLLLOOOO? Wo gibt`s denn so was? Was soll ich als KM da noch tun?

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#8
 Von 
Thessa
Status:
Schüler
(465 Beiträge, 35x hilfreich)

Hallo Silvia,

ich finde es sehr gut das du Einsicht zeigst und auch Kritik annimmst.In erster Linie tut uns wirklich hier dein Bub leid.Deine ganze Lebensgeschichte kennen wir ja nicht und können dbzgl. nicht Stellung dazu nehmen. Aber zu allen Problemen im Leben speziell während einer Trennung gehören immer 2 Seiten bzw.Menschen, die einen die es tun und die anderen die es mit sich geschehen lassen. Wenn der KV die Kids wirklich gegen dich aufgehetzt hat,dann hätte schon sehr viel früher hier angesetzt werden?!
Auch ich bzw. mein Sohn hat negative Dinge während der Trennung usw. kennengelernt.Man muss sie aber angehen ohne gleiches zu tun..das bringt nur noch mehr Verletztheit, Wut und Hass!!
Es ist eine schwierige Situation und du bist noch sehr jung.

Aber du hast mit der Geburt deines Kindes auch Verantwortung übernommen - und bitte übernehme sie auch in schlechten Zeiten.

Ich denke das Jugendamt, Familientherapeuten oder auch ein guter Kinderpsychologe könnten schon vermitteln.

Ein Heim ist nie gut - jedenfalls nicht für deinen Bub, denn du liebst ihn doch. Kinder die in ihren Familien körperlich als auch seelisch mißhandelt werden- sind im Heim viel besser aufgehoben.

Mach doch mal (wenn finanziell möglich)einen kleinen Kurzurlaub mit deinem Sohn? Er braucht dich jetzt mehr als du denkst - auch wenn er im Moment in deinen Augen alles falsch macht.

Wünsche dir viel Glück und die Stärke durchzuhalten... es lohnt sich

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Hallo Silvia,

Respekt, wie du mit den kritischen Anmerkungen umgehst. Ich kann auch verstehen, dass du durch den Wind bist, da eine sich abzeichnende Lösung, von der du auch dir mehr Ruhe versprochen hast, nun nicht mehr realisierbar ist.
Dennoch denke ich auch, dass der Umzug des Großen zum Vater auf Krampf im Moment nicht der richtige Weg ist.

Ein Heim muss nicht unbedingt per se schlecht sein. In dieser Situation denke ich aber, dass euer Großer sich vollends abgeschoben und ungeliebt fühlen wird. Er scheint doch völlig verwirrt und verunsichert und schreit durch sein unmögliches Verhalten ja geradezu nach Anerkennung, Liebe, Verständnis und Sicherheit.

Was sagt die Familientherapeutin zu der Geschichte? Und wie alt ist der Junge eigentlich??

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Er ist 10 Jahre.
Das ist es!!! Er und auch der kleine (7Jahre, vorbei er es nicht so schwer hat, den er kann seine Gefühle auch NOCH klar äußern und da war nieee der Kampf, das der KV ihn WIRKLICH zu sich nehmen möchte)
Er ist genau das, verwirrt verunsichert und kann seinen Platz wo er hingehört nicht finden auch wenn ich ihm immer wieder sage ich liebe dich und egal was du anstellst oder wenn er wieder aggressiv wird nehm ich ihn und umarme ihn, das möchte er natürlich nicht, dasss ist mir auch klar warum? *wein* Ich habe den kleinen schon desöfteren zu meinem Eltern in den Ferien gegeben um die Zeit mit meinem großen zu nutzen und ihm zu zeigen das ich da bin für ihn. Nächstes Problem, dann fühlt sich der kleine abgeschoben und stellt genau so Dinge an, den er denkt sich ja: Was bei meinem grossen Bruder funktioniert müsste doch auch bei mir funktionieren? Ja, recht hat er!!
Ich habe rießengroße Angst davor, das sich mein großer dann eben abgeschoben fühlt und im stichgelassen fühlt und das wird er, das weiß ich! Habe später nochmal einen Termin mit meiner neuen (seit 3 Monaten) Jugendamtdame, nur sie scheint mir nicht zu verstehen was in meiner Familie (dazu zähle ich auch KV+LG) passiert, für Sie (hab ich den Eindruck) ist das ein super toller Fall und Versucht sich als Samariter. Deswegen habe ich vor ca. 2 Monaten wieder den Kontakt zu dem früheren Jugendamt aufgenommen, sie kennen die Familienverh. seit Jahren und haben uns begleidet. Jugendamtwechel durch Umzug in eine andere Region, aber das vohrige Jugendamt hat noch was zusagen, da der KV noch in dieser Region wohnt. Ich möchte nicht, das mein Sohn meint: So jetzt hat Mama mich auch aufgegeben! NNNNEEIIINNN das werde ich nie niemals, aber ich schau auch nicht zu wie er verloren geht. Irgendwas muss ganz ganz schnell passieren, oh mann nur was? Wo ist unser richtiger Weg?

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#11
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Wiest Ihr? Es ist echt sauschwer für mich als Mutter die richtige Entscheidung zu treffen, zumal saumäßig viele Gefühle bei mir und dem KV sind, wenn (in meinem Fall) ich einen Ex hätte der keine Gefühle für seine Kinder hätte, wäre ich nicht in dieser Situation mit den Kindern wo ich heute bin!
Das ist Fakt!!!
Nun wie kommen meine Kinder aus dem ganzen Schlamassel raus? Wo soll ich ansetzen? Wem soll ich was sagen?

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#12
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 389x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#13
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

So ,auch ein kleiner Rat von mir :
Heim ?? NEIN !!!

Kinder ,deren Eltern sich nicht um die Kinder kümmern können ,aufgrund Alkoholsucht ,Misshandlung ,Todesfall ,etc gehören dahin .Da herrschen andere Regeln ,als bei euch .Die meisten Kinder überwinden das nie ,selbst wenn es zu Hause wesentlich schlimmer war und schon garnicht wenn sie ein angebliches Zuhause hatten ,mit einer Mom die sagt ich liebe dich ,aber schieb dich ab .

quote:
Er ist genau das, verwirrt verunsichert und kann seinen Platz wo er hingehört nicht finden

Zu den Menschen die ihn lieben ,und das tust du doch ,schreibst du ,oder ?
quote:
Ich habe rießengroße Angst davor, das sich mein großer dann eben abgeschoben fühlt und im stichgelassen fühlt und das wird er, das weiß ich!

Warum ziehst du es dann überhaupt in Erwägung ????
Das wird ihm den Boden unter den Füßen wegreißen und ihn noch tiefer in eine Kriese treiben .

Meine Meinung - Das kannst du deinem Kind nicht antun ,wenn du ihn liebst !!


-----------------
"Fühlst du dich von jemandem beleidigt,
so stellst du dich geistig unter ihn."

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke das ist nett. Eben die rießengroße Angst kommt auch noch hinzu, das mein kleiner mit untergeht.
Wir hatten das, das nur noch einer zum KV geht, auch feste Telefonate waren vom JA mit KV vereinbart. Er hat sich an beidem nicht gehalten, er hat den der dann gerade bei mir war angerufen und gesagt, dass er das so nicht möchte er möchte beide bei sich haben am Wochenende. Meine Kids dann zu mir: " Du bist böse, du erlaubst uns nicht zu Papa zugehen, der will das wir beide gehen aber du willst das nicht." Toll ich wieder die Arschkarte, nächster Schritt von mir: Jugendamt angerufen erzählt was los ist und gefragt was ich nun machen soll? JA KV angerufen: Aber Herr... so geht das nicht, das können sie nicht machen, das haben wir gemeinsam so festgelegt!
KV: Ich weiß, aber ich möchte das nicht so!
Auch wenn das echt böse ist meinem Ex gegenüber und das tut mir selber weh, denn wenn ich mir vorstelle in seiner Haut zu stecken hätte ich mir echt schon lange einen Strick genommen, auch meine Schuldgefühle im gegenüber machen das nicht leichter, deswegen habe ich ihm die kinder auch nicht entzogen ER ist der Papa und hat genau so die Verantwortung NUR übernimmt er die nicht zumindest ein bisschen so wie es sein soll.

Nur bei dem Gedanken mein großer wächst wo anderst auf könnt ich weinen, DAFÜR habe ich nicht meine zwei Kinder bekommen und DAFÜR habe ich mich nicht scheiden lassen, dass es ihnen schlecht geht. Ich wünschte mir ein halbes Jahr wäre schon rum und ich könnte glücklich auf die jetzige Situation zurückblicken und sagen ich hab den richtige n Weg gewählt.:-(

Meine Familie kann mir nicht helfen, sie sind selbst total überfordert, sie kennen von niemanden eine solche Situation :-(

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich versuche jetzt so schnell wie möglich alle an einem Tisch zubekommen einschließlich KV, Jugendamt Lehrerin Familienhelferin Familientherapeutin Therapeut von der Jule und früherer Kinderpsychologe um eine gute Lösung zu finden. So viele Leute sind in unserem Familienleben intigriert so viele Fachleute, MANN echt einer muss doch wissen was zu tun ist oder?

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 389x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja klar lieb ich beide. Weißt du wie schön es ist wenn ich Abends ins Kinderzimmer gehe ihnen über den Kopf streichle ihnen einen Kuß gebe und leise sage das ich sie liebe? Die Vorstellung es liegt nur noch einer dadrin und schläft ist unerträglich *wein* Ich bin total verunsichert genau so wie meine Kinder und mir als Erwachsener fällt alles schon unheimlich schwer und fast schon auswegslos.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Das werde ich tun. Würd euch gerne auf dem laufenden halten und immer wenn ich das Gefühl habe zufallen mir ein bisschen stärke durch euch hier zuholen.
Vielen Dank an alle und für eure offene Meinung zu meinem Fall. Das hat mir gut getan und Kraft gegeben weiter zu kämpfen und hoffe das ich irgendwann hier reinschreiben kann: Hi, schaut her was tolles aus meinen Buben geworden ist?
Nicht falsch verstehen, sie sind toll :-) hoffe ihr wiest wie ich das meine.

Bis dann Liebe Grüße Silvia mit Kindern

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Hallo Silvia,

tatsächlich bin auch ich beeindruckt, wie du mit Kritik umgehen kannst. Offensichtlich habe ich dich doch unterschätzt. Dein Engagement für deine Kinder kaufe ich dir uneingeschränkt ab!

quote:
Das werde ich tun.


Das ist mir jetzt doch ein wenig zu glatt. In deinem Fall gibt es keine einfachen und schnellen Lösungen.

Dass dein 'großer' Sohn erst 10 Jahre alt ist, hätte ich nicht gedacht. Um so beängstigender sind seine Symptome.

Lass es mich mal ganz offen sagen: das primäre Problem ist doch die unverarbeitete Trennung zwischen dir und deinem Ex Mann. Dein Mann scheint eine gehörige Portion Wut auf dich zu haben. Und du hast noch - wie du schreibst - Schuldgefühle ihm gegenüber.

Was immer ihr da ausgeheckt habt: ich halte es für wesentlich dass IHR BEIDE euren Konflikt aufarbeitet. Im Interesse der Kinder! Solange dies zwischen euch steht, wird es keine Lösung geben. Der Vater hetzt die Kinder auf, das Klima ist vergiftet und in diesem Spannungsfeld leiden die Kinder und nehmen Schaden!

Und deshalb muss sich etwas ändern. Aber nicht, indem du dein eigenes Kind abschiebst. Denn deine Idee mit dem Heim ist doch nichts anderes als Flucht und Resignation, aber keine Lösung!

Vielleicht wäre es wichtig, dass du diese Dinge mit einer Person deines Vertrauens besprichst, um dir über deine Gedanken und Gefühle klar zu werden ... Und dann schreibst du dem Kindesvater vielleicht einen Brief. Schreib ihm offen und ehrlich wie du denkst, und schreib ihm, warum eine Verständigung für EURE KINDER so wichtig wäre.

Ein Aussöhnung wird nicht von heute auf morgen zu erreichen sein. Aber auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Und manchmal wirken Worte Wunder!

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

@ Groellheimer
- ich weiß das es keine einfache Lösung gibt, sonst wäre ich doch nicht hier und würd versuchen mir einen guten Rat auch wenn mir eine super Lösung lieber wäre :-) holen.

- stellt euch vor eben hat der KV angerufen und gesagt er möchte ihn doch zu sich nehmen auch wenn seine Verlobte sich dann trennt. (seine Angst war: "was mache ich wenn sie mich verlässt dann steh ich mit unserem sohn alleine da") Meine Antwort: Stell dir vor ich glaube so etwas nennt man allein erziehend!
Ich weiß ich hätte das vielleicht auch nicht so doof sagen dürfen, aber auch bei mir fahren die Gefühle gerade Achterbahn.

-Blöde Frage, blöde Antwort!
Er ist 40 Jahre da sollte man mir die seit 5 Jahren alleine ist nicht so eine Frage stellen.

Nun Gut, hab meine Familientherapeutin danach angerufen und sie kann es wieder mal nicht fassen wie schnell er seine Meinung ändert und nicht zu seinem Wort steht, find ich nett hilft mir aber au net weiter. Ihrn Vorschlag den ich dem KV jetzt machen soll ist, ihm ein paar Tage Zeit zugeben und dann eine klare Entscheidung im beisein vom JA zufordern, gesetz den fall er möchte ihn zu sich nehmen sollte Ihrer Meinung nach das jetzt in den Osterferien passieren und nicht wie er möchte erst wenn das Baby auf der Welt ist, wir wissen alle was ein süsser Fratz auch forder kann/darf/möchte. Und unser großer darf dann nicht auch noch das Gefühl von ihm und seiner LG bekommen das er an zweiter Stelle steht.

Ich glaube ich sollte mir alle Gespräche aufschreiben, denn wenn ich das jetzt lese kann ich klarer über die Situation schauen.
Das ist komisch oder?
bis dann grüsse

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Hallo Silvia,

hast du denn meinen Gedanken verstanden, dass eine AUSSÖHNUNG zwischen dir und dem Kindesvater überaus wichtig wäre?

Offensichtlich ist dem Kindesvater euer Sohn doch auch nicht ganz so gleichgültig! Das wäre doch schon mal ein guter Ansatz zu einem Gespräch ...

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 457x hilfreich)

Hallo Silvia,
wer selber im Heim war
(Heim und Herd Anny) <>( lach mich weg) könnte dir sicher eher hilfreich sein, bei der Beantwortung deiner Frage, ob ein Heim denn wirklich so schlecht ist.

Dazu gibt es zahlreiche Foren im Netz.
Und dann gibt es zahlreiche Antworten, von: das schlimmste Erlebnis bis das war ganz gut.

Es kommt doch darauf an, wie weit du deine Kraft einbringen kannst um dem Kind zu helfen.
Und, man darf auch mal eine schreckliche Phase durchleben. Lass dich nicht runterziehen.
Und, eine Heimunterbringung bedeutet ja nicht, dass du das Kind nicht mehr sehen kannst oder gar keinen Kontakt zum ihm hättest, dass Gegenteil ist das Fall.

Und, so ein Heimaufenthalt muss ja nicht für immer und ewig sein, manchmal ändern sich schon die Dinge, wenn man das auf den Weg bringt.

Irgendjemand, meine ich, hat was von Kur geschrieben, die Idee finde ich auch nicht schlecht, damit könntet ihr alle mal auftanken.





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"LG Anny D.Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt."

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen Anny

in einer Kur war ich schon, aber ich bin mir sicher im Moment würde mir und den Kids das echt gut tun aber wieder mal ist mein Arbeitsvertrag auf Ende Mai begrenzt und ich hab Angst wenn ich jetzt komme und sage ich gehe zur Kur, dass er dann nicht verlängert wird, denn jetzt wäre er unbefristet.
Bei mir ist so ein Familienchaos bin total am Ende mit meiner Kraft bin jetzt diese Woche krankgeschrieben, weil ich`s echt nicht auf die Reihe bekomme arbeiten zu gehen.:-(
Gestern Mittag habe ich nochmals mit dem JA und dem KV telefoniert, er schwenkt so um mit seiner Meinung und möchte den grossen jetzt doch zu sich nehmen obwohl die Chance das dann seine LG+Baby ihn verlassen wird sehr hoch ist :-( kannst dir ja vorstellen was das dann für uns alle bedeutet das JA meint es ist im Moment die bessere Lösung für unseren großen das er ins Heim geht um Struktur und festigkeit reinzubekommen die er braucht und eine profesionelle Hilfe bekommt, sie sind sich sicher das der KV das erstrecht nicht packt, aber sie meinen mann muss ihm die Chance lassen. Oh gott ich hab echt das Gefühl es bricht alles ein. Fakt ist, das unbedingt was passieren muss meine zwei streiten so sehr, mann könnte meinen sie hassen sich aber Abends wenn sie im Bett liegen (erstmal jeder in seinem) suchen sie die nähe und morgens liegen sie zusammen im Bett,bis einer den anderen wach macht und dann geht es mit ausdrücken schreien und manchmal auch schlagen los und das ganze schon um 6 Uhr oder auch früher. Bis ich um 8 Uhr ins Geschäft gehe bin ich oft schon am Ende. Jaaaa, ich trenne sie mittlerweile auch morgens, aber sie nutzen jede Gelegenheit aus um zu streiten und wenn sie durch`s ganze Haus brüllen und sich so verständigen.
Mir läuft die Zeit davon! Mit meiner Familientherapeutin habe ich auch telefoniert sie meint auch das ein Heim nicht die schlechteste Lösung ist, zumal wir alle wissen das mein Sohn alle anzeichen hat und auch zeigt das es ihm seelisch sehr schlecht geht, ich versuche ihn immer wieder aufzufangen ne zeit lang hatte ich das Gefühl es funktioniert aber dieser ständige Gegendruck meinens Ex-Mannes ist zu groß und Kinder lassen sich nun mal beeinflussen für sie sind wir Mama und Papa und sie möchten es natürlich jeden Recht machen und natürlich gehen meine Kids den Weg des geringeren Widerstandes und der ist eben beim Papa.
Grüsse

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

quote:
und das sie wenn der KV Spätschicht hat mit ihm ja ganz alleine ist,

Das wären dann doch nur alle 3 Wochen ,oder wie sind die Schichten von deinem Mann ?(meiner hat sogar nur alle 4 Wochen Spätschicht )
Kann man da nicht eine Regelung finden ,das er in der Woche bei dir ist ?
Oder hat er alle 2 Wochen SS ?
Das wär natürlich ein wildes hin und her .

Vieleicht hilft es dir ,wenn man dich wenigstens Wochenweise entlastet ?

Ich finde das Heim sollte für einen Jungen ,der nur LIEBE sucht und ein sicheres zu Hause ,in dem er sich geborgen fühlt ,nicht die Lösung sein .

LG


-----------------
"Fühlst du dich von jemandem beleidigt,
so stellst du dich geistig unter ihn."

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich telef. gerade mit ihm schade das ich das nicht hier reinstellen kann jetzt sagt er er nimmt ihn vielleicht doch net. soo ein .......

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#26
 Von 
Annaminna
Status:
Praktikant
(899 Beiträge, 402x hilfreich)

Ich glaube nicht, dass es irgend einen Außenstehenden gibt, der Dir da wirklich helfen kann. Dieses Kind zeigt, nach Deiner Schilderung, alle Anzeichen einer tiefen seelischen Verletzung, Verunsicherung , Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit. Gibst Du ihn wirklich in ein Heim, dann wird er sich noch mehr abgeschoben , ungeliebt und hilflos fühlen, was alles nicht besser macht. Auf der anderen Seite verstehe ich auch Deine Kraftlosigkeit, diese Situation in den Griff zu bekommen. Auf jeden Fall würde ich dieses Hin und Her mit dem Ex zunächst beenden. Für meine Begriffe wäre das die im Moment schlechteste Lösung. Dein Sohn hat doch bestimmt mitbekommen, dass ihn sein Vater gar nicht will. Dass Deine Jungs sich streiten, ist für mich verständlich. Der eine soll weg und der andere kann bleiben. Kinder urteilen nur nach Gefühl nicht rational. Wie soll der 10 jährige begreifen, dass er nun die Familie verlassen soll und der kleine Bruder nicht. Also provoziert er, vielleicht um zu zeigen , der ist doch auch nicht besser. Natürlich kann deinen beiden Kindern und Dir nur eine professionelle Therapie helfen, aber finde eine Lösung , die die Familie nicht trennt.

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#27
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Hallo Silvia,

ich kann mich annamina nur anschließen. Und wenn niemand im Umfeld Konsequenz zeigt, dann tu du es im Interesse deiner Kinder. Der Vater ist dazu offenbar nicht in der Lage und scheint nicht einmal ansatzweise zu erkennen, was er damit anrichtet. Traurig für einen Erwachsenen, aber du wirst ihn nicht ändern. Beende das Hickhack, lass den Sohn bei dir und erkläre ihm, warum. Er ist alt genug zu begreifen, auch wenn es ihm nicht gefällt. Kinder suchen nach Halt, nach klaren Linien. Das gibt ihnen Sicherheit. Und auch die Möglichkeit, sich daran zu reiben. Unsere Große hat zwischendrin immer mal Momente, wo sie das von sich aus zugibt. Klare Ansagen und klare Konsequenzen würde sie eigentlich gut finden. Da dies dann aber keine Schlupflöcher mehr bieten würde, hält diese Erkenntnis natürlich nach außen gegenüber den Erwachsenen nicht lange an.

Der Streit deiner Jungs wundert mich nicht. Sie lassen aneinander alles an Frust ab, was sie in dieser familiären Situation erleben müssen und mit ihren Eltern nicht klären können. Sie haben keine andere Möglichkeit, sich zu artikulieren und die Dinge zu verarbeiten. Auch das kenne ich von unseren Mädels. Je mehr Stress unter ihren Eltern war, um so mehr sind die beiden aufeinander los gegangen. Sie haben sich genauso gestritten, wie die Großen es ihnen vorgemacht haben.

Ich denke schon, dass du die Situation lösen und bereinigen kannst. Aber du brauchst dafür Unmengen Verständnis und Energie und musst zudem die Unzulänglichkeiten des Kv ausgleichen. Ob du dafür die Kraft hast, kannst nur du beurteilen.

Grüße

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#28
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 457x hilfreich)

Silvia hallo,
niemand kann dir diese Entscheidungen abnehmen.
Was deinen Arbeitsplatz betrifft kann ich das schon gut verstehen, den kannst du nicht auch noch verlieren.
Das macht doch auch keinen wirklichen Sinn.
Das Jugendamt ist jetzt angesprungen auf deine Richtung, wenn du jetzt nicht in diese Richtung gehst, dann kann es sein, dass von dort aus in Zukunft wenig kommt. Hoffe, dass wird jetzt nicht verdreht verstanden?
Dann bitte nachfragen.
Mir geht das gar nicht mehr darum, dass die Kinder streiten oder das der Vater mal so mal so aktiv werden will, vielleicht.
Das Kind wäre doch bei ihm gar nicht gut aufgehoben, da kommt bald das Baby und seine Frau hängt nicht so sehr an euer Kind, wer würde denn dort seine Problem auffangen?
Von dem Gedanken würde ich mich abwenden.
Der jetzt Zustand ist für dich nicht tragbar, du bist am Ende deiner Kraft, dass ist legitim, auch, wenn man von einer Mutter alles abverlangt. (Ich tue das nicht)
Besser ein Ende ohne Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Hast du dich schon konkret umgehört nach einem Heimplatz?
Es gibt versch. Angebote, ob es überhaupt ein Heim sein muss? Es gibt Wohngruppen. Da würde ich dann schon genauer hinschauen.
Und ich denke auch an das andere Kind, auch er muss eine stabile Kindheit erleben sonst dreht er als nächstes durch.
Verschafft euch allen Luft und sucht dabei den kürzesten Weg, denn keiner hat etwas davon, wenn du platt in der Ecke liegst und am Ende bist.
Ich verstehe ich hier einige Reaktionen nicht.
In meinem Bekanntenkreis gibt es zwei Kinder die ins Heim gekommen sind, von einer weiß ich, dass die sehr wohl ihren Weg gemacht hat.
Was aus dem anderen Kind geworden ist, weiß ich im Augenblick nicht. Das Kind ist noch recht klein, die Mutter hat ihr jüngeres Kind bei sich behalten.
Diese Hilfsangebote sind ja schließlich dazu da, dass sie genutzt werden.
Lass dich nicht unterkriegen, es geht nur dich was an, was du unternimmst, und ich finde, wenn das Jugendamt involviert ist und ihr gemeinsam nach einem Weg sucht, dann ist das richtig.
Entscheide dich!





-----------------
"LG Anny D.Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt."

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#29
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Anny, wie wird sich der Große fühlen, wenn er ins Heim *muss*? Papa will ihn trotz Zusage nicht, wegen der anderen Frau und weil dort noch ein Kind kommt. Mama will ihn nicht. Aber der Bruder darf zumindest bei Mama bleiben.

Ich denke weiterhin, dass es unter den gegebenen Umständen das Schlimmste ist, was man dem Großen antun kann.

Grüße

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#30
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Je länger ich diesen Thread lese, desto größer wird mein Unbehagen ...

Da ist einmal der Kindesvater, der offensichtlich alle Nasen lang seine Meinung ändert. Es geht doch hier nicht um die Ferienbetreuung eines Dackels, sondern darum, wo ein 10jähriges Kind künftig seinen Lebensmittelpunkt haben soll! Wenn das so halbherzig angegangen wird, dann sollte man da wohl besser die Finger von lassen.

Vor allem, weil auch die Beziehung des Kindesvaters zu seiner neuen Lebensgefährtin nicht sonderlich stabil zu sein scheint. Die Frau ist schwanger und macht das weitere Zusammenleben davon abhängig, ob der Sohn zu seinem Vater zieht oder nicht! Wenn das schon ein Trennungsgrund ist, dann gebe ich dieser Beziehung keine sonderlich großen Zukunftschancen!

Und damit sollte man - wenigstens zum jetzigen Zeitpunkt - m.E. davon absehen, das Kind beim Vater 'unter zu bringen'.

Aber auch die Mutter scheint hoffnungslos überfordert zu sein. Wenn der tägliche Streit der Kinder bei ihr psychosomatische Störungen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit auslöst, dann wird die Kindesmutter wohl kaum in der Lage sein, diese Probleme allein in den Griff zu bekommen. Sie scheint mir wie ein aufgeregtes Hühnchen im Hof herum zu flattern. Völlig aufgelöst und vernünftigen Argumenten nicht zugänglich!

Und die Kinder sind ernsthaft gefährdet, vor allem das größere! Wenn ein Kind im Alter von 10 Jahren schon mit der Schule und dem Leben abschließt, dann müssen alle Alarmsignale auf rot stehen.

Ein Problem dieser Größenordnung wird dieses Forum m.E. nicht angemessen behandeln können! Hier sind keine schnellen Ratschläge oder tröstenden Worte gefragt! Die Fragestellerin braucht DRINGEND fachkundigen Beistand!

Man kann nur hoffen, dass das Jugendamt ein Einsehen hat. Oder dass die Schule aktiv wird. Ich glaube kaum, dass die Fragestellerin genügend Kraft hat, um aktiv tätig zu werden und selbst Beratungsangebote etwa von pro Familia zu nutzen.

Ein Fall, der sehr betroffen macht. Weil da offensichtlich zwei Kinder vor die Hunde gehen und die verantwortlichen Stellen nach meinem Eindruck nicht all zu viel Engagement zeigen ...

Grüße


-- Editiert von Groellheimer am 27.02.2008 15:37:55

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