Wohnwert (mietfreies Wohnen)

25. November 2004 Thema abonnieren
 Von 
Ex2004
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Wohnwert (mietfreies Wohnen)

Wer kann mir weiterhelfen. Folgende Situation. Ich bin aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen. In den Hammer Leitlinien steht das man einen Mietpreis geltend machen kann der für eine angemessene kleinere Wohnung gilt. Das würde für meinen Fall bedeuten, das ich 300 Euro vom Unterhalt abziehen könnte, wegen mietfreies Wohnen von meiner Frau. Meine Frau behauptet jetzt, das sie aber die Gründstückslasten auf mich abwälzen könnte. Bzw. Grundsteuer, Versicherungen etc. In Summe wären das 212 Euro. Also könnte ich nur 88 Euro anrechnen. Wir haben keine Schulden auf das Haus. Ist das richtig? Ich müßte, obwohl ich in dem Haus nicht mehr wohne die gesamten laufenden Kosten tragen (ausgenommen Strom, Wasser, Heizung). Wir leben zur Zeit getrennt nicht in Scheidung.

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

@ Ex2004

die 300 Euro beziehen sich meines Wissens auf den monatlichen Unterhalt.
Grundsteuer, Versicherungen etc. sind doch wohl nicht 212 pro Monat, oder ?
Eher doch wohl pro Jahr.

Gut möglich, dass bei dem mietfreien Wohnen die laufenden Kosten des Hauses gegengerechnet werden können.
Aber wie gesagt: erst mal gucken, was pro Jahr bezahlt werden muss.
Die 300 Euro Ersparnis beziehen sich auf monatlichen Unterhalt.
212:12 = 18 Euro
Die könntest du verschmerzen, oder?

nachgefragt

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Ex2004
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Sie behauptet es sind 212 Euro im Monat ich werde mir mal die Unterlagen geben lassen. Meine FRage ist nun, was kann Sie denn an Kosten auf mich abwälzen? Grundsteuer, Versicherung oder sonstige Nebenkosten. Oder maximal nur die Hälfte der anfallenden Kosten?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

nach logischem Verständnis dürfte sie wahrscheinlich die Kosten zu 100% gegenrechnen, da es ja um die reine Mieterersparnis geht.

Aber pass bloß auf, was monatlich und was pro Jahr ist!

Grüße,
nachgefragt

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Hallo,
212 EU mtl. kommt hin, wenn das Grundstück eine entsprechende Größe hat und evtl. zusätzlich an einem "teuren" Standort steht.

Versicherungen, Grundsteuer, etc... werden normalerweise auf den "Mieter" umgelegt. Diese Kosten muss ich sogar in meiner Mietwohnung anteilig tragen. Wieso sollte sie also diese auf dich "abwälzen" dürfen?

Lediglich ihr Wohnvorteil könnte durch die erhöhten Wohnkosten geschmälert werden. Auch steht dir i.d.R. eine Nutzungsentschädigung zu.

Der Wohnvorteil errechnet sich übrigens nicht unbedingt durch die - im Selbstbehalt enthaltenen - Mietkosten. Hier kann vom Richter auch die zu erzielende Miete als Basis genommen werden. In diesem Falle aber wohl eher unwahrscheinlich, wenn ihr euch beide einig seid, das Haus weiterhin halten zu wollen.

Das alles ist aber Theorie und vom Einzelfall abhängig. Es muss natürlich in jedem Fall der Bedarf deiner Frau gedeckt sein.
Betreut sie gemeinsame Kinder? Wie alt ist sie? Wie alt sind die Kinder?

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Ex2004
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

in der OLG Düsseldorf steht: Die verbrauchsunabhängigen Grundstückslasten und der Finanzierungsaufwand (unter Berücksichtigung der staatlichen Eigenheimförderung) mindern den angemessenen Wohnwert.
Was sind den nun Grundstückslasten. Was gehört dazu? Heißt das auch, daß ich hälftig Anspruch auf die Eigenheimzulage habe?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

hälftiger Anspruch auf die Eigenheimzulage?

ganz klares Jein! ;)

Steuerrechtlich: nein!
nur wer die Immobilie selbst bewohnt, hat den Anspurch auf die Zulage

Familien- / Unterhaltsrechtlich: ja!
Es ist zusätzliches Einkommen, welches zu berücksichtigen ist!

Grüße,
nachgefragt

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
alida
Status:
Student
(2695 Beiträge, 637x hilfreich)

Verbrauchsunabhängige Grundstückslasten sind Grundsteuer und Gebäudeversicherungen.
Scherze wie Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Heizung sind verbrauchsabhängig.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 270.244 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
109.190 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen