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Zum 2. mal versagt. Wieviel Chancen bekommt ein Mutter noch ?

31.3.2004 Thema abonnieren Zum Thema: Mutter Schule
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)
Zum 2. mal versagt. Wieviel Chancen bekommt ein Mutter noch ?

Hallo,

entweder wurde mein erster Beitrag moderiert, oder er ist aus unerklärlichen Gründen wieder aus dem Forum verschwunden.
Also noch mal auf ein Neues.

Vor ca. 2 Jahren kam mein damals 7 Jähriger Sohn, wegen Auffälligkeiten sowohl im schulischen als auch im sozialen Verhalten für 1 Jahr in meine Obhut.

Nach diesem Jahr forderte die Mutter das Kind wieder zurück und bekam Rückendeckung vom JA, obwohl einiges dagegen sprach. Bei einer Gerichtsverhandlung wurde entschieden, dass ein psychiologisches Gutachten über 6 Monate erstellt werden sollte. Während dieser Zeit sollte der Junge wieder bei seiner Mutter leben. Diesen Druck wollte ich dem Kleinen nicht aussetzen und verzichtete freiwillig auf das Gutachten. Die Basis war ja wieder gegeben, auf der sie aufbauen konnte, hatte er sich doch schulisch wie sozial stark verbessert. Nachragen im Anschluss bei der beauftragten Psychologin ergaben, dass ich ohnehin kaum eine Chance gehabt hätte.

Vorgestern kam ein Hilfeschrei aus der Schule, dass mein Junge wieder extrem (mehr wie vor 2 Jahren) auffällig geworden ist. Aussprachen mit der Mutter blieben ohne Wirkung. Die Lehrkraft ist mit dem Latein am Ende ! Er ist aggressiv gegenüber seine Mitschülern und er hat laut Aussage der Lehrkraft auch privaten Kontakt zu einem Mädchen mit sozial untersten Niveau. Die Familien sind befreundet.

Hinzu kommt noch, dass er sein mehreren Monaten ein Krankheit hat, die die Mutter versucht, mit homopatischen Medikamenten zu behandeln. Antibiotika lehnt sie ab, aus Angst !!!, er könnte davon "krank" werden.

Er kommt spät nach Hause und ist in der Schule dann übermüdet und unkonzentriert.

Dass die Mutter den Umgang mit mir mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln versucht zu verhindern, brauche ich nicht weiter zu erwähnen. Konnte ich es doch erreichen, dass er uns besuchen darf, ist er schlampig angezogen und die Kleidung ist teilweise zerrissen und defekt !(Reißverschlüsse etc.)

Der Junge läuft Gefahr seine Zukunft für immer zu verbauen. Die Mutter sieht untätig zu, oder ist einfach nur überfordert. Sie glaubt sogar, dass er den übertritt in die nächsthöhere Schule schafft !!!
Schuld wäre nur die Schule.

Ich will meinem Sohn helfen und wir würden ihn gerne zu uns holen. Uns ist die Verantwortung bewußt, aber ich kann kaum mehr schlafen vor Sorge. Nun habe ich aber bedenken, dass sich das Spiel wiederholt und das Jugendamt der Mutter wieder und wieder eine Chance einräumt, das Kind noch mehr zu "verpfuschen". Ihr Lebensabschnittspartner scheint ebenfalls keine große Hilfe zu sein, da auch hier der Umgangston ziehmlich flach und proletenhaft ist.

Hat jemand hier bereits ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir diesbezüglich Tips geben ?

Wie ist die Sache am besten anzugehen um möglichst Erfolg zu haben, nicht für mich sondern für meine Sohn ?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar !

Gruß und Dank im Voraus

Ursus








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Mutter Schule


50 Antworten
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#1
 Von 
guest123-194
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 17x hilfreich)

hallo ursus,
auch meine antwort war verschwunden,ich glaube durch das jugendamt erreichst du erst etwas wenn du einen anwalt einschaltest.

ich frage mich warum es soweit kommen muss und deine exfrau nicht einsichtig ist,es geht immerhin um das wohl deiner kinder!!

an deiner stelle würde ich alle hebel in bewegung setzen,um beide kinder zu dir zunehmen und wenn es bis zum gericht geht.diesen kampf würde ich im interesse deiner kinder auf mich nehmen,denn nur so
werdet ihr vielleicht irgendwann zur ruhe kommen.mfg
pushy

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#2
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo Pushy,

vielen Dank für deine Antwort.

Habe gerade mit dem Jugendamt telefoniert, aber so richtig bekommt man da keine Aussage. Zumindest habe ich erreicht, dass sie sich mit der Lehrkraft in Verbindung setzen. Letztendlich läuft alles auf eine Gerichtsverhandlung raus und wir haben uns schon seelisch und moralisch darauf vorbereitet.
Mit der Einsicht meiner EX ist nicht zu rechnen. Sie ist von sich und ihrem Tun so überzeugt, dass sie keine Meinung außer ihrer gelten lässt. Außerdem geht es ihr meiner Meinung nach nur um den Unterhalt. Ihr Lebensstiel ist sehr kostspielig. Es geht ihr um das Wohl ihrer Geldbörse, nicht um das unserer Kinder !

Leider war jetzt die Aussage vom Jugendamt nur so wischi waschi ! Keine klare Aussage was ich bis dahin tun soll. Bei einem möglichen Prozess, werden Sie dann wieder umfallen und zur Mutter halten. Ich muss also vermutlich erst zum Anwalt und dann auf das Wohlwollen des Jugendamtes hoffen. Inzwischen verliert mein Sohn wertvolle Zeit. Ich rechne nämlich nicht damit, dass es noch vor Schuljahresende zu einer Lösung kommt. Dafür sind alle zu träge !

Mir sind die Hände gebunden und kann nichts tun.

Schade für meinen Sohn.

Gruß

Ursus

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#3
 Von 
olympia
Status:
Praktikant
(865 Beiträge, 66x hilfreich)

Hallo Ursus,
es tut mir leid, dass Du wieder Schwierigkeiten mit Deiner Exe hast. Natürlich wird sie sich dagegen sträuben, dass Dein Sohn wieder bei Euch wohnen würde. Es geht ihr - wie leider einigen Exen - zunächst einmal um das Geld, den KU, der ihr verlorengeht. Ja, es ist traurig aber wahr. Bei der Exe meines Mannes ist das auch so. Sie zieht so lange KU wie es nur geht und wir haben ihr das Ende der Zahlungen schon in Aussicht gestellt. Mit Ende des Schuljahres. Dann will sie das Kind in ein Heim für Behinderte geben. Kriegt ja dann kein Geld mehr für uns. Naja, das ist die eine Geschichte.
Jetzt aber zu Dir: Ist Dein Sohn denn nicht schon alt genug, dass er seinen eigenen Willen bekunden kann, dass er zu Dir will? Kannst Du nicht mal mit ihm darüber sprechen. Vielleicht kannst Du ihn ja abholen und dann bleibt er, wenn er es will, einfach erst einmal bei Dir.
Ich wünsche Dir und Deinem Sohn alles erdenklich Gute.
Olympia

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#4
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo Olympia,

es ist so wie du schreibst. Leider ist ein vernünftiges Gespräch mit der EX nicht möglich. Schon im Hinblick auf den fehlenden Unterhalt.
Meinen Jungen hat sie zwischenzeitlich auch schon umgepolt. Es war ihr ein Dorn im Auge, dass er sehr Vaterbezogen war. Er nimmt jetzt den Weg des geringsten Widerstandes und den findet er bei seiner Mutter. Das Ergbins ist ja bekannt. Ich kann mir aber vorstellen, ja ich bin mir sogar sicher, wenn er einige Zeit aus dem Einfluss der EX genommen wird, er wieder zugänglich wird und wieder auf den richtigen Weg zu bringen ist.
Das wird sicher ein hartes Stück arbeit, aber es ist eine Investition in die Zukunft meines Sohnes und das ist es wert. Nur ist fraglich wie schnell das gehen wird. Er hat eigentlich keine Zeit mehr zu verlieren ! :(
Zudem habe ich die Befürchtung, dass das JA der EX jede Hilfe anbieten wird das anderweitig zu regeln. Z.B. durch Beratungen etc. etc. Aber wie oft denn noch ... ?
Wäre es umgekehrt, hätte man mir den Jungen schon längst genommen :(

Gruß
Ursus


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#5
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7167 Beiträge, 1051x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#6
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo Kanalmeister,

gerne werde ich den Beitrag auch auf http://www.unge-recht.de stellen.
Ich wollte nur nicht auf 2 Hochzeiten tanzen.

Aber ein Versuch ist es sicher wert !

Gruß

Ursus

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#7
 Von 
OldMara
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Ursus,

mal auf das letzte Posting von dir eingehemd möchte ich anmerken, daß auch DU jede Hilfe vom JA bekommen kannst, wenn du der Meinung bist, daß deine Ex das Wohl eures Kindes gefährdet. Es muß aber gut überlegt werden, ob du aussagekräftige Beweise vorlegen kannst, daß dem auch so ist. Befinde mich in ähnlicher Situation. Dort hat der KV meinen Sohn seit fast 2 Jahren manipuliert, um es jetzt mir in die "Schuhe" zu schieben. Ehemalige Tagesmutter gibt auch ihren Senf dazu, die ich aufgrund von Lügengeschichten entlassen habe. Mein Sohn (9) hat seit fast einem Jahr eine Familienhilfe, weil er nicht mehr damit fertig wurde, daß ich, als Mutter, dort ständig schlecht gemacht wurde. Kann übrigens alle aufgeführten angeblichen Beweise oder Zeugen-Aussagen zu 100% entkräften - MIT Hilfe des JA.
Dein Sohn kann vielleicht noch nicht vor Gericht entscheiden, aber er wird immer angehört und Ernst genommen, sodaß auch ein Familiengericht danach gehen kann.
Wenn du dir aber wirklich sicher bist, daß dein Sohn bei dir besser aufgehoben ist, laß ab jetzt nichts mehr unversucht, um Fakten zu sammeln, die du auch bestätigen kannst.
Ein Fachanwalt ist sicher die beste Möglichkeit. Dieser sollte aber nicht so reißerische Darstellungen vornehmen, wie es bei meinem Ex der Fall ist. Denn dann kommt die sogenannte Beweispflicht. Da wirds jetzt sehr schwer.
Wenn dein Kind sich bei dir wohler fühlt, und er das auch klar und glaubwürdig äußern kann, wird dir auch das JA helfen müssen. Ansonsten wende dich an den direkten Vorgesetzten, wenn du mit dem jeweiligen Sachbearbeiter nicht zufrieden bist, oder das Gefühl hast, es ist nur so lari fari dahergesagt.
Gespräche mit der KM scheinen also bei euch genauso gescheitert zu sein, wie bei mir und dem KV. Ich wünsche nur, daß euer Kind dabei nicht so leidet wie meins. Mein Sohn hat dem JA (ohne meinen Einfluß, da war er 6 Wochen beim KV) gesagt, daß er sich umbringen will, wenn er bei seinem Vater wohnen muß. Holt euch Rat bei einer Beratungsstelle. Die Adressen müssen die Jugendämter rausgeben. Ich dachte anfangs auch, das wären Spinner, aber die Leute haben wirklich Ahnung von der kindlichen Psyche, sind aber wohlgemerkt keine Psychologen, eher Sozialarbeiter, Familienhilfen etc.
Ich kann dir gern weitere Tipps geben, wenn du das möchtest. Laßt euren Sohn zur Ruhe kommen. Hilf ihm, indem du für ihn stark bist, auch wenn dir zum Heulen ist. Mir gehts leider genauso. Das wird noch lange an den Nerven zehren...

Liebe Grüße,

OldMara

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#8
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo OldMara,

vielen Dank für deinen ausführlichen und informativen Bericht. Ich sehe viele Parallelen zu meinem Fall.
Da diese Situation bereits zum 2. mal in Erscheinung tritt, habe ich das Stadium mit den Beratungsstellen schon hinter mir. Das Ergebnis ist jetzt zu sehen. Ich habe weder die Lust noch die Zeit, bei den Beratungsstellen schmutzige Wäsche zu waschen. Sie hat bis jetzt nicht verstanden, dass es um das Wohl des Kindes geht. Für sie ist es Vergangenheitsbewältigung. Daher sehe ich keinen Sinn, die Beratungsstellen mit den Problemen der KM zu belasten. Außerdem habe ich mich fast bei jedem Date mit ihr dort, über ihre Artikulation und Ausfälligkeiten geschämt. Unterste Stufe !!!
Das traurige dabei ist, dass sich die Situation mit mir und der KM eher verschlechtert hat, was die Kommunikation betrifft. So legt sie den Höhrer einfach auf, wenn ich anrufe, oder steckt das Telefon einfach aus oder leitet mir Briefe von Behörden oder ihres Anwalts in einer Form weiter, dass ich Handschuhe anziehen möchte um diese zu öffen. (dreckig, zerknüllt und 100mal gefaltet).
Sollte dennoch mal ein Gespräch stattfinden, (ich rufe dann zu unregelmäßigen Zeiten an ;) )beginnen diese von ihrer Seite meist zynisch über beleidigend bis unterste Hutschnur. Vermutlich bekommen die Kinder das alles mit. Dass ich bei dem verbalen Schlagabtausch nicht mitspiele, reizt sie dabei am meisten.
Da der Kontakt zu den Kindern immer mehr eingeschränkt wird. Sei es, dass die Kinder selbst nicht wollen, weil sie das Feindbild Papa ja jeden Tag gepredigt bekommen, oder einfach auch nur, weil niemand erreichbar ist ;) . Im Gegenteil. Die KM behauptet sogar, dass ich mich immer mehr aus dem Leben der Kinder zurückziehe :( Dass dem nicht so ist, kann vorallem meine Frau, die Oma oder auch ggf. die Nachbarn bestätigen. Leider zählen Familienangehörige eher zu den Befangenen und das Gericht wertet die Aussagen weniger stark. Also wen soll ich als Zeugen angeben ? Mir bleibt nur die Schule. Mit der hat oder will sich das JA in Verbindung setzten, aber schon wieder mit dem Hintergedanken, der KM ggf. mit Beratungsstellen eine weitere Chance zu geben. Ja wieviel denn noch ?????
Mag ja sein, dass schulisch etwas erreicht werden könnte, was ich aber stark bezweifle, wie sieht es aber im privaten Umfelde aus ?
Der Personenkreis mit dem sich die KM und auch meine Kinder herumtreiben, ist unterste Ebene. Diese Aussage ist nicht von mir sondern von der Schule !!!! Wer schützt die Kinder davor ? Will sich das JA auch hier nützlich machen und einen neuen Freundeskreis finden ? Dann müssten sie sich auch gleich um einen neuen Lebensabschnittsgefährten kümmern, der rülpsend, pfurzend, stinkend und "manchmal" ein Tässchen (mehr) Bier zusichnehmend, starken Eindruck auf meinen 9-Jährigen macht. Wie weit wird das JA gehen ? Das JA wird vermutlich nur die Oberfläche ankratzen und das eigentliche Übel bleibt verborgen und unangetastet. Mehr Kompetenzen habe sie ja auch nicht !!!
Ich müsste jetzt beweisen, dass meine Kinder diesen negativen Einflüssen ausgesetzt sind, sie spät nach Hause kommen, öfter alleine zu Hause sind etc. etc. Nicht so einfach, wenn man 100km weit weg wohnt. (sie ist weggezogen !) Von der Schule werde ich höchst wahrscheinlich die nötige Unterstützung bekommen, aber wie sieht es mit den Nachbarn aus ? Die müssen ja mit ihnen unter einem Dach wohnen. Ich könnte einen Detektiv beauftragen, aber der kostet viel Geld und ich habe noch ein Familie zu versorgen. Ein paar Tausender kommen da schnell zusammen ! Also wenn du hier Tips hast, wie du an diese Beweise gekommen bist, wäre ich dankbar. Ich bin kein Schnüffler, aber jetzt muss eine Entscheidung her ! Es geht um meinen Sohn und seine Zukunft.
Meine Kinder, vorallem mein Sohn nimmt langsam Schaden an der Situation. Er hat richtige Verlustangst, wenn er bei mir ist. Am Freitag abgeholt, will er am Samstag Vormittag schon wieder zu seiner Mutter. Meist liegt es daran, dass die KM an diesen Wochenenden, Ausflüge, Geburtstagsparties oder ähnliche Geplant hat. Natürlich so, dass der Kleine alles mitbekommt. Psychoterror vom Feinsten !!!
Zum allen Überdruss geht sie mit ihm dann auch noch zu einem Psychater (erst kürzlich erfahren) um seine Probleme zu ergründen. Ich bin mir sicher, der wäre für die KM angebrachter ! Ich wollte vom Psycho eine Aussage, was er den denkt, was meinem Jungen fehlt und warum er weitere Sitzungen für Notwendig findet. Seine Antwort: "Am Telefon keine Auskunft, aber zum Preis einer Sitzung könnte ich mir diese persönlich bei ihm abholen :( !!! Hier ist auch noch nicht das letzte Wort gesprochen !!!

Es ist schade, dass erwachsene Menschen nicht miteinander umgehen können. Rachegelüste und Probleme mit der persönlichen Verarbeitung der Vergangenheit verhindern jede Art einer kultivierten und früchtetragenden Gesprächs- und Umgangskultur zum Wohle der Kinder. Wenn ein Ex-Partner den Absprung geschafft hat (druch z.B. durch erneuter Heirat) versucht der Andere die Ausgangssituation mit allen Mitteln wieder herbeizuführen, meist über den Weg der Kinder ! Eine Üble und verachtenswerte Methode.
Also OldMara, wir beide können uns nur wünschen, dass der oder die EX ein Einsehen haben und endlich die Kinder aus dem Spiel lassen. Uns bleibt nur der Weg über die Gerichte und die Erfolge sind eher gering.
Gerne komme ich auch Dein Angebot zurück und würde mich freuen, wenn ich weitere Tips von Dir erhalten könnte. Jugendamt und Anwalt sind bereits eingeschaltet und ich will eine schnelle Lösung, weil mein Junge keine Zeit mehr zu verlieren hat und vielleicht kann ich dir dann auch in Deinem Fall nützliche Info' geben. Es geht ja schließlich um unsere Kinder

Gruß und Danke

Ursus


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#9
 Von 
guest123-194
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 17x hilfreich)

hallo ursus,
könnte echt an die decke gehen,was sind das
nur für frauen,denen das wohl der eigenen
kinder so dermassen gleichgültig ist?was muss denn eigentlich noch passieren,um deinen sohn aus diesem elend rauszuholen?wann greifen die ja denn ein,wenn die kinder
körperlich misshandelt werden?das was deine ex da abzieht ist doch psycho an dem eigenen
kind und wahrscheinlich wesentlich schlimmer,unterste schublade und ihr sollt auch noch zusehen?ich hoffe,dein anwalt,die schule und das jugendamt werden dir dabei helfen,deinem sohn ein wirkliches"zuhause geben zukönnen,das kann doch wohl nicht wahr sein.du bemühst dich um deinen jungen
und letztendlich sollst du dann auch noch der
dumme sein?könnte echt einen zuviel kriegen!

wir erleben es auch gerade,das besuche der kinder meines mannes durch die ex blockiert
werden,nur weil sie im moment keinen partner
hat,klammert sie wieder an den kindern,da wird ein wellensittich gekauft,die kinder können dann leider nicht kommen,weil sie sich ja um den vogel kümmern müssen!!!!
oder irgendwelche anderen unternehmungen werden geplant,es ist doch zum heulen,warum

können diese frauen nicht damit umgehen,wenn väter sich um ihre kinder kümmern möchten?????nur weil sie wieder neu verheiratet sind?ist echt ein trauerspiel
und armseliges verhalten,auf kosten eurer
kinder.

mfg und haltet durch

pushy

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#10
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo pushy,

wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man meinen du redest von der selben EX wie ich.
Auch meinen Kindern wurden je ein Wellensittich gekauf. Einer hat die gelegenheit ergriffen und sich aus dem Staub gemacht. Konnte wohl den Anblick meine EX nicht ertragen :) . Dann gibt es noch einen Hasen und eine Art Hamster in der Größe einer Maus.
Leider wird auch hier nicht konsequent gehandelt. Statt dass die Kinder auch die Verantwortung für die Tiere übernehmen, macht sie die ganze Arbeit. Ist ja klar, warum die Tiere gekauft wurden ;) Jetzt wird sogar über eine Hund nachgedacht (in einer 3-Zimmerwohnung im 2.Stock :( ) Ich habe heute früh einen "Überraschungsanruf gestartet und auch prompt jemanden erreicht. ;) Ich habe wegen den "hälftigen" Osterferien nachgefragt. Sohnemann hat sofort zugesagt, Töchterchen mit Vorbehalt und verknüpft mit Bedingungen und die EX war entweder noch zu müde oder noch zu geschockt vom Schreiben der Schule, dass sie ihr Gift nicht verspritzte. Mal schaun, was bis zum Freitag Abend noch alles passiert !
Ich glaube, dass sie sich ihre Lage bewußt geworden ist und versucht jetzt zu retten was zu retten ist. Das JA oder das Gericht könnten das ja als "Guten Willen" deuten und wieder zu ihren Gunsten entscheiden. Sch... ´Spiel !
Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass erst schlimmeres passieren muss, bevor seitens des JA gehandelt wird. Dann wird wieder die große Frage gestellt "... wie konnte denn das alles passieren " In meinem Fall würde dann der Schuldige schnell gefunden werden.... "der Vater hat sich zu wenig um die Kinder gekümmert ... und die Mutter wurde mit der ganzen Situation alleine gelassen..."

Ach noch was... Gestern hatte ich ein telefonat mit dem JA. ICH wurde gefragt, warum damals ein Gutachten erstellt werden sollte, da die Sachlage doch eindeutig gewesen sei. Als ich auf das neutrale und mehr zu gunsten der KM ausgestellte Schreiben des JA hinwies mit dem kein Richter der Welt hätte ein Urteil fällen können, fiel nach längerer Pause die Aussage, dass das JA auch keine Aussagen zu gunsten eines EB ausstellen würden. Soll heißen, ohne Gutachten kein Urteil. Da stellt sich bei mir jetzt die Frage, für was ist das JA eigentlich gut ? Also gleich zum Anwalt, Gerichtsverhandlung , Gutachten und als Verlierer der Partie nach Hause gehen. Alles zum Wohle des Kindes. Gute Nacht Deutschland und arme Kinder

Mit nachdenklichen Gruß

Ursus


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#11
 Von 
guest123-194
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 17x hilfreich)

hallo nachdenklicher ursus,
warum solltest du als verlierer nach hause
gehen?reichen diese gründe und die sorge
um deinen sohn nicht aus für ja,anwalt und schule?dann sage ich auch nur "armes deutschland und noch ärmere kinder"!!!!!

es kann doch nicht angehen,das über deine
sorgen um deinen sohn einfach so zugunsten der km entschieden wir,meiner meinung nach
versagt sie als mutter total und warum soll
es deinem sohn erst noch schlechter gehen?

wo bleibt dann die rechtsprechung in unserem
staat?ein bischen hoffnung habe ich,das über
das wohlergehen deines sohnes richtig entschieden wird.was soll aus deinem jungen werden,bleibt er bei der mutter??was ist mit deiner tochter??hast du schon mit einem anwalt gesprochen?ist wirklich schlimm,das man solche wege gehen muss,um den eigenen

kindern ein besseres zuhause geben zukönnen!!!gib nicht auf,deine kinder haben
ein recht auf vernünftigen umgang und wenn
dies nicht gegeben,dann setze alles daran
ihnen das zuermöglichen ein "normales"familienleben"bei euch leben
zukönnen.es muss doch soetwas wie gerechtigkeit geben und nicht nur kampf......


ihr schafft es
mfg
pushy

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#12
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo pushy,

danke für die aufmunternden Worte.
Meine Sorgen sind nicht unbegründet. Das JA hat schon geäußert, dass sie der KM bei der Erziehung behilflich sein würden. Sie boten MIR an, der Mutter entspechende Beratungen zukommen zu lassen. Klar habe ich dafür kein Verständnis gezeigt. Wie oft denn noch ?
Das wiederrum könnte mir aber negativ ausgelegt werden, als mangelnde Kompromisbereitschaft. Ich bin aber schon zu oft Kompromisse eingegangen. Mein RA macht mir nicht zu viele Hoffnungen. Zu oft musste er unfassbare Richterurteile zähneknirschend entgegennehmen. Die besseren Karten habe ich in der Hand aber nichts geht über die "Mutterliebe"
Natürlich gebe ich nicht so leicht auf und gehe diesesmal auf's Ganze.
Hinzu kommt, dass sich mein Sohn nicht wirklich zwischen KM und KV entscheiden kann. Wem wunderts, ist er doch die meiste Zeit bei der Mutter, die ihn gewähren lässt wie er will. Kinder sind wie Wasser und nehmen den Weg des geringsten Widerstandes. Er ist die große Unbekannte in der Gleichung ! Er wird nicht begreifen, dass es eine seiner letzten Chancen ist, die Weichen für sein Leben zu stellen.
Meine Tochter ist meiner EX haushoch überlegen. Sie geht ihren Weg, besucht das Gymnasium und über sie brauche ich mir derzeit keine Sorgen machen. Ihre Ansichten sind größtenteils vernünftig. Ich bemängle nur, dass sie mich kaum besuchen kommen will. (Hat nichts mit mir zu sondern ihren Interessen )Auch das war ein Erfolg des JA das ihr diese Freiheit ".. sie wäre alt genug, über den Umgang selbst zu entscheiden...schriftlich eingeräumt wurde !!! :( Sie war damals 10 Jahre alt ! Soviel zum UMGANGSRECHT des KV.
Ziel ist es dass der Junge in meiner jetzigen Familie die Möglichkeit bekommt, wieder auf die Richtige Bahn zu gelangen, ggf. über das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Ich will gar nicht mal das alleinige Sorgerecht. Es ist seine Mutter und das soll auch so bleiben. Ich möchte mich nur ohne Einmischung um seine Zukunft kümmern können.

Die Verantwortung und auch die Belastung für meine jetzige Familie wird sicher groß werden, aber ich habe eine super Frau, die voll und ganz hinter mir und meinen Entscheidungen steht. Wir wollen gemeinsam das Problem angehen und lösen. Da meine Frau wegen des Babys zu Hause wäre, käme das natürlich auch meinen 1. Sohn zu Gute !

Alle Vorteile liegen somit bei uns und den schwarzen Peter hat erst mal die EX. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt !
Vermutlich wird meine EX WIEDER mit ihren theatralischen Talent sowol JA als auch Gericht überzeugen können, dass sie alles in den Griff bekommen wird. Ich hoffe nur auf meinen Anwalt, der ihr diesbezüglich einheizen wird, das hat er bereits angekündigt. Beim Anwalt meiner ersten Verhandlung vor 2 Jahren hatte ich das Gefühl ich wäre alleine im Gerichtssaal.

Ich hoffe diesesmal dass wirklich zum Wohle meine Sohnes entschieden wird und ich den Kleinen vor einem psychiologischen Gutachten schützen kann.
Wenn nicht, dann melde ich berechtigte Zweifel über die deutsche "Rechtssprechung an, wie bereits tausende Andere auch !

Gruß

Ursus

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#13
 Von 
Pauline2002
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 4x hilfreich)

Jetzt möchte ich doch in bezug auf das Geschimpfe über die bösen "Exen" etwas anmerken: Erstens würde ich mich als neue Partnerin ganz gepflegt aus dem Streit zwischen meinem Partner und seiner früheren Partnerin raushalten, man ist als neue Partnerin nicht unbedingt in einer neutralen Position, wie die abwertenden Äußerungen ja auch zeigen. Auch die Formulierung "Wir zahlen Unterhalt", mag sein, dass die neue Partnerin insofern von den Unterhaltszahlungen betroffen ist, als ihr Partner weniger Geld als normal hat, aber die Unterzahlungen leistet er und das deshalb, weil er sich vor langer Zeit mal für diese Frau entschieden hat. Sie kann ja nicht nur schlecht gewesen sein, sonst wäre er ja nicht mit ihr zusammen gewesen. Und in der Regel gehören zu einem Streit zwei Menschen. Eine Eskalation kann schlecht einer allein herbeiführen. Und die armen "Opfer" mischen in der Regel ganz kräftig mit, nur oft weniger sichtbar und damit indirekter. Schade nur, dass beide darüber oft die Kinder vergessen und den jeweils anderen Elternteil abwerten. Und das ist für die Kinder die Hölle.

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#14
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo Pauline,

1.) Ich glaube nicht, dass wenn du in der Situation der neuen Partnerin wärst, dich raushalten könntest. Du würdest dir, genau wie alle anderen "neuen Partner oder Partnerinnen" Sorgen um deinen Lebensgefährten und ggf. um dessen Kinder machen. Nicht alle denken dabei wie du, zuerst ans Geld !!!

2.) "Es kann der Frömste nicht in Frieden leben, wenn es den bösen EXEN nicht gefällt."
Wenn die EXEN dir dein neues Glück nicht gönnen, bzw. Vergangenheitsbewältigung auf Kosten deiner neuen Familie austragen, bzw. deine Kinder als Waffe benutzen, kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen, dass du alles auf sich beruhen lassen würdest. Es kann sehrwohl Einer alleine die Eskalation herbeiführen. Oder wie würdest du auf Schreiben von Anwälten der EXEN reagieren die völlig grundlos und an den Haaren herbeigezogen sind, oder wo du an Umgangsrechten bezüglich deiner Kinder beschnitten werden sollst ?
Vermutlich auch zum Anwalt gehen !? Schon hast du deine Eskalation. :(

3.) Wenn du zu 1 oder 2 anderer Meinung bist, hast du entweder keine Gefühle, den falschen Partner oder dir ist es egal, dass du aufgrund von falschen Anschuldigungen sogar Gefängnis riskierst und dein neues Familienglück ruinierst, nur des Friedenswillen mit dem oder der EX!

4.) Ich gebe dir vollkommen Recht, dass die eigentlichen "Verlierer" die Kinder sind, wenn die EX-Partner sich nicht mehr grün sind. Aber manchmal ist genau deswegen eine "Eskulation" notwendig, damit diese wieder auf die "Gewinnerstraße" gebracht werden. Traurig aber wahr !

Gruß

Ursus



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#15
 Von 
olympia
Status:
Praktikant
(865 Beiträge, 66x hilfreich)

@pauline
Deiner Antwort entnehme ich, dass Du anscheinend zu denjenigen Frauen zählst, die zunächst einmal an die finanzielle Angelegenheit denken. Also an den KU. Und erst zum Ende Deines Threads an die Kinder. Das finde ich mal wieder total typisch.

Ich bin eine Zweit-Frau und ich habe mir meinen Mann ausgesucht,weil er mich liebt und ich ihn liebe. Ich wusste damals natürlich, dass er ein Kind aus erster Ehe hat und dass er für dieses Kind selbstverständlich auch seinen Unterhalt zahlt. Das hat mich nie gestört. Ich wusste ja, worauf ich mich da einlasse. Also kannst Du diesen Aspekt ja wohl vollkommen vergessen!

Und jetzt muss ich Ursus und Pushy und all meinen Vorredner recht geben: man kann sich als neue Partnerin nicht "raushalten", wie du so schön schreibst. Im Laufe der Jahre werden die, sage ich mal ganz vorsichtig, Schikanen der Kindesmutter gegenüber ihrem Ex umso heftiger, als sie es nicht schafft, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen und eifersüchtelnd auf die neue Partnerschaft ihres Ex schaut. Wäre jedes KM zufrieden mit ihrem Leben, kämen diese Frauen doch wohl garnicht auf die Idee, ihrem Ex das Leben schwer zu machen. Es gibt wahrscheinlich auch Ausnahmen, es gibt mit Sicherheit Frauen, die so etwas nicht nötig haben und die über soviel Liebe zu ihren Kindern und Toleranz verfügen, dass sie ein ausgewogenes Miteinander "nach der Ehe" zum Wohle ihrer Kinder anstreben, aber leider habe ich noch keine kennengelernt.
Ausserdem baut man ja als Zweitfrau auch zu den Kindern des Kindesvaters eine Beziehung auf, was sich doch ganz natürlich aufgrund der Besuche ergibt. Wie soll man sich denn da raus halten? Scheint mir doch eine sehr egoistische Einstellung von Dir zu sein.
Die Zweitfrauen sollen ihren Mann unterstützen und sich ansonsten raushalten? Kann ich leider nicht nachvollziehen.

Dir, lieber Ursus, gratuliere ich noch einmal zu großartigen Zweitfrau. Ihr zwei werdet es schon schaffen, auch wenn es nicht einfach sein wird. Ich finde es toll, dass Deine Frau (also Deine neue Frau) sich dazu bereit erklärt hat, Deinen Sohn in Euren Haushalt mit aufzunehmen. Das würde auch nicht jede Frau gerne machen.

Euch allen trotzdem ein schönes und sonniges Wochenende. Habt Sonne im Herzen,
Olympia

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#16
 Von 
Pauline2002
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 4x hilfreich)

@ursus
@olympia

leider muss ich Euch enttäuschen. Finanzielle Sachen sind mir eher gleichgültig, außerdem stehe ich als Akademikerin selbst mit beiden Beinen beruflich im Leben und bin von daher finanziell unabhängig. Meine Partner und ich haben unsere Beziehungen fair und anständig beendet, so dass jeder noch einen Platz im Herzen des anderen hat und haben uns damit respektvoll voneinander verabschiedet. Man sucht sich in Beziehungen allerdings auch grundsätzlich das passende Gegenüber.

Und was Kinder des Mannes anbelangt, natürlich baut man eine Beziehung zu ihnen auf und das ist auch wichtig, schließlich gehören sie zu dem Partner und neue Partnerinnen können hier auch eine wichtige Rolle für die Kinder einnehmen, allerdings nur dann, wenn sie die Mutter nicht abwerten, denn Kindern vermittelt sich eine solche Einstellung grundsätzlich. Auch ein Konkurrieren mit der Mutter ist kontraproduktiv.

Mit einem Raushalten meinte ich, dass vermutlich die andere Seite die Situation vollkommen anders darstellen wird und letztlich haben beide Partner mit ihrer Sichtweise recht. Eine eindeutige Positionierung seitens der Partnerin ist da fehl am Platze, außerdem ist die Gefahr groß, dass sie hier als Seelentrösterin im Kampf gegen die böse Expartnerin schlichtweg funktionalisiert wird. Kein Mensch ist allein schuld an einer Auseinandersetzung und in Beziehungen war immer auch etwas Positives. Davon abgesehen wird in diesem Kampf die Beziehung weiter aufrecht erhalten, sie ist nur auf eine andere Ebene verlegt worden. Indem ich den Expartner mit "Hass" verfolge, bleibe ich ihm zwar in destruktiver Weise, aber immerhin, noch ganz eng verbunden.

Konflikte lassen sich nicht nach dem Prinzip, ich bin Opfer und Du Täter lösen, das macht es zwar sehr einfach, ist aber eine Haltung, die wenig erwachsen ist, gibt man doch damit jegliche Verantwortung ab und die Frage, wer hat nun angefangen, ist nicht zu klären. Eine Klärung kann nur herbeigeführt werden, indem beide Konfliktpartner sich die Art und Weise angucken, wie sie miteinander umgehen, welche Verletzungen dahinter stehen und wie sie loslassen können. Und wenn sie es allein nicht schaffen, dann mit professioneller Hilfe.

Zu Olympia: Kann es nicht sein, dass da Eifersucht eine Rolle spielt, z.B. dass die KM immer eine Rolle in dem Leben Deines Partners spielen wird? Zu Ursus: Hab ich nicht eher einen wunden Punkt getroffen, dass Du so biestig wirst? Wie man aus meiner Antwort Geldgier und Desinteresse den Kindern gegenüber heraushören konnte, ist schon erstaunlich, sie sagte eigentlich das Gegenteil aus.

Es ist immer interessant, wie bösartig diese "Opfer" werden können, wenn sie das Mitleid, das sie einfordern, nicht bekommen, dann zeigt sich mit einem Mal eine ganz andere Seite, so wie in Deiner Mail, Ursus, und das sollte einem doch zu denken geben...

Als neue Partnerin denke ich, ist es sinnvoll, mir über meine Gefühle klar werden und zwar dahingehend, was ist mein Part und was ist der meines Partners. Bin ich vielleicht eifersüchtig auf die KM, die immer eine Rolle in dem Leben meines Partners spielen wird? Oder dass sie eine (zu) große Rolle in unsere Beziehung spielt? Konkurriere ich mit ihr vielleicht um die Mutterrolle? Es ist ja klar, dass eine solche Situation auch für die neue Partnerin nicht einfach ist. Derartige Gefühle sind ja durchaus normal und es macht es leichter, mit den eigenen Gefühlen in der Situation umzugehen, wenn man da differenziert. Die Aggressionen in Richtung KM zu kanalisieren ist zwar der einfachste Weg, aber nicht der konstruktivste. Und wenn ich mich schlichtweg benutzen lasse von meinem Partner, ist die Frage, ob ich so mit mir umgehen lassen möchte, so etwas zeugt nicht gerade von übermäßigem Respekt.

Typisch für Konflikte ist, dass die Eskalation mit der Eröffnung von Nebenkriegsschauplätzen einhergeht, d.h. es werden Drittpersonen in den Kampf mit dem Konfliktpartner einbezogen, z.B. Anwälte, Partner, Therapeuten, etc. Und das sollte ich mir als neue Partnerin genau überlegen, ob ich an so einem Spielchen teilnehmen möchte. Für sie selbst lohnt es sich nicht. Dass ich ggf. das Kind in meinen Haushalt aufnehme, ist etwas ganz anderes.

Insgesamt sollte das Interesse der Kinder im Vordergrund stehen und schade, dass bei solchen Eskalationen der Blick auf die Kinder verloren geht. Und indem ich meinen Partner entwerte, entwerte ich mich auch selbst, schließlich sind wir ja ein Stück des Weges gemeinsam gegangen und das war zu diesem Zeitpunkt auch gut und richtig. Und eine entwertende Haltung teilt sich den Kindern immer mit. Für Kinder ist eine positive Identifikation mit beiden Elternteilen so wichtig, um ihren Halt im Leben zu finden und das lasst ihnen doch bitte und tragt Eure Verletzungen nicht auf dem Rücken der Kinder aus. Klärt es ggf. in der Mediation und findet dort eine Lösung, die für die Kinder das Beste ist.

Gruß
die "geldgierige" und "herzlose" Pauline

-- Editiert von Pauline2002 am 02.04.2004 13:55:16

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#17
 Von 
Pauline2002
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 4x hilfreich)

Noch ein Nachtrag wg. des psychologischen Gutachtens, wovor hast Du Angst? Ein psychologisches Gutachten ist nichts, was Deinem Sohn in irgendeiner Form schaden könnte, so dass Du ihn davor "schützen" müßtest, es sei dann, Du hast Angst davor, was dabei rauskommt. Gruß Pauline

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#18
 Von 
olympia
Status:
Praktikant
(865 Beiträge, 66x hilfreich)

@an die geldgierige und herzlose pauline von der eifersüchtigen olympia
ich gehe mal davon aus, dass du nicht die gesamte Entwicklung - soweit es hier möglich ist - bereits in einem anderen Thread von Ursus beschrieben, verfolgt hast. Von daher ist Deine Beurteilung sehr einseitig und natürlich subjektiv, wie auch die meinige subjektiv ist. Es ist schön, dass Du Dich fair von Deinem Partner trennen konntest und finanziell unabhängig bist. Das war und ist aber gar nicht Thema dieses Threads und müsste Dir als Akademikerin eigentlich aufgefallen sein. Wahrscheinlich postet Du aus der sozialpädagogischen Ecke, wo vieles aufgeblasen wird, ohne dass je etwas konstruktives dabei heraus kommt. Hast Du eigentlich eigene Kinder? Kennst Du aus eigener Erfahrung die hier geschilderte Problematik? Oder gibt Du Deine Meinung nur aufgrund irgendwelcher Theorien preis? Kommt mir auf jeden Fall so vor.

Und um auf Deine Frage einzugehen, ob ich eifersüchtig auf die KM bin? Nein, bin ich nicht und war es auch noch nie. Dass die KM ein Lebenlang eine Rolle im Leben meines Mannes spielen würde, ist doch logisch. Er ist nun einmal auch ein Leben lang der Vater seines Kindes. Da ist doch überhaupt nichts problembeladenes dran. Meine Stieftochter ist nun 18 Jahre alt alt und ich kenne sie, seitdem sie 1 Jahr alt war. Und in all den Jahren hat man viel an Entwicklung und Erfahrungen durchlebt, da braucht man sich garnicht erst "benutzen" zu lassen oder als Seelentröster zu fungieren, weil es einen eben auch selbst betriff. Als eine weitere Bezugsperson zu dem Kind gibt es hier eine ganze neue Entwicklungsgeschichte. Zum Schluss noch eines: Weder mein Mann noch ich haben jemals abwertend über die KM gesprochen oder gar versucht, das Kind negativ zu beeinflussen. Was hast Du nur für eine Phantasie? Da sträuben sich mir ja die Haare. Wir mussten uns im Gegenteil von dem Kind anhören, was ihre Mutter über den Papa für schlechte Dinge erzählt.

Ich denke, Du solltest zum einen Deine Position einmal überdenken und zum anderen nicht so vorschnell mit Deinen Urteilen sein. Das passt ja eigentlich garnicht zu einer Akademikerin, gelle?
Trotzdem
Schönes Wochenende und ich steh nach wie vor hinter Ursus und Pushy,
Olympia

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#19
 Von 
guest123-194
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 17x hilfreich)

hallo olympia,
ich habe irgendwie das gefühl pauline weiss
garnicht worum es geht.wahrscheinlich sollte
sie sich alles durchlesen,denn hier gehts nicht um geld und eifersüchtige zweitfrauen,sondern um einen jungen,im alter von 9jahren,der in einem zuhause lebt,womit
ursus als vater nicht klarkommt!!ich verstehe
seine sorge wirklich zu gut,was wäre wenn er einfach wegschauen würde,dann würde der
spiess wahrscheinlich umgedreht und er wäre
der rabenvater,der sich wegen der neuen
familie nicht mehr um die kinder aus der ersten ehe kümmert!

genau wie ursus bemüht sich mein mann
ganz rührend um seine kinder und ich begrüsse den kontakt sehr,weil ich nicht nur den mann liebe,sondern seine kinder auch,sie gehören nunmal zu unserem leben,auch wenn es nur an jedem zweiten wochenende und in
den ferien ist,baut man vertrauen und dazugehörigkeit auf!!ich kenne auch andere frauen,wo nur der mann zählt und die kinder

dann gezwungenermassen eben dasind.
ich finde es nur schlimm,je mehr die väter
um die kinder bemüht sind,desto mehr steine
werden ihnen in den weg gelegt.wir haben es
wieder mal ganz deutlich zuspüren bekommen,seit die exfrau meines mannes
keinen partner mehr hat,seitdem müssen
wir um regelmässigkeit der besuche echt betteln.ich kann manche väter wirklich verstehen,wenn sie sich irgendwann zurückziehen und dieses hin und her einfach leid sind und aufgeben!!ich werde meinen
mann auf jeden fall zur seite stehen,denn
wie oft ist er traurig,wenn mal wieder irgendwas
dazwischenkommt.

mir ist auch aufgefallen,das es immer die gutmütigen menschen sind,auf denen rumgetrampelt wird.ich habe es auch nicht nötig schlecht über irgendjemand zusprechen
den ich überhaupt nicht kenne und muss auch
nicht im vordergrund stehen,vonwegen:schau mal,das ist jetzt mein mann"!!

wenn man geliebt und wieder liebt,gibt es diese eifersucht erst garnicht!!

in diesem sinne,liebe olympia wünsche ich dir
auch ein schönes wochenende und hoffe
für ursus und seine frau das irgendwann
ruhe in die familie kommt?

liebe grüsse
pushy

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#20
 Von 
Pauline2002
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 4x hilfreich)

Wieder falsch: Ich bin Erziehungswissenschaftlerin, habe mit solchen Situationen beruflich zu tun und kenne derartige Konstellationen auch privat. Dementsprechend weiß ich sehr genau, wovon ich rede. Hättet ihr meinen Beitrag genauer gelesen und ihn verstanden, wäre Euch klar gewesen, dass ich eben nicht von Schuld gesprochen habe, sondern zu einem System etwas gesagt habe. Mein Interesse gilt grundsätzlich dem Kindeswohl und Eltern, die sich gegenseitig zerfleischen, verlieren dieses oft aus den Augen.

Geht es Ursus wirklich nur um das Kind? Warum stellt er dann die Frau und Mutter seiner Kinder, mit der er jahrelang zusammen war, als "schlampig, dumm und asozial" dar, was übrigens auch kein gutes Licht auf ihn werfen würde, wäre sie tatsächlich so? Abgesehen davon, dass diese häßliche und respektlose Darstellung seiner Frau auch nicht gerade von übermäßigem Niveau zeugt, ist es nur schwer vorstellbar, dass diese massive Entwertung sich nicht den Kindern vermittelt und damit verletzt er seine Kinder zutiefst. Warum weiß sein Sohn seiner Meinung nach nicht, was gut für ihn ist, wenn er sich bei der Mutter wohl fühlt? Warum die Angst vor dem psychologischen Gutachten? Wenn die Situation tatsächlich so wäre, wie er sie darstellt, wäre doch ein Gutachten für ihn nur von Vorteil. D.h. nicht, dass Ursus der Schuldige ist, sondern nur, dass auch er Teil dieses Systems ist und die Handlungen der Akteure sich wechselseitig bedingen. Das ist keine Wertung, sondern eine Feststellung. Es ist überhaupt nicht in meinem Interesse, Partei zu ergreifen. In solch destruktiven Auseinandersetzungen sind die Handlungen der Partner zwar aufeinander abgestimmt, garantieren auch durchaus den weiteren Zusammenhalt und dennoch sitzt jeder anschließend verletzt in seiner Ecke. Und am härtesten trifft es eben die Kinder.

Auch habe ich weniger über direkte Beeinflussung als über indirekte Beeinflussung gesprochen, die in ihrer Wirkung oftmals fataler, da weniger durchschaubar ist. Die Grundhaltung teilt sich einem Kind immer mit, wenn nicht im Wortlaut, dann doch durch Stimme, Mimik, Gestik und Körperhaltung. Allerdings, direkter als in diesem Fall kann es ja wohl kaum sein.

Aber je länger so ein Spielchen andauert, desto mehr stellt sich die Frage, inwieweit der Streit mit der Exfrau eine stabilisierende Funktion in der aktuellen Beziehung hat.

Viel Spaß bei dem Kampf an der Seite Eurer Männer gegen die böse Exfrauen - hier wiederholt ihr ja gerade das gleiche - eine Sache jedoch sollte Euch bewusst sein: Männer nehmen selten jemanden ernst, den sie derart manipulieren und für ihre Zwecke einsetzen können, und ich hoffe für Euch, dass ihr da zwischen den Fronten nicht zerrieben werdet. Und: Wenn ein Mann sich derart respektlos über seine Expartnerin äußert, ist er entweder emotional noch vollkommen involviert oder er kann sich nur trennen, indem die Expartnerin vollkommen entwertet wird. Im ersten Fall, liebe Zweitfrauen, steht ihr tatsächlich nur an zweiter Stelle und im zweiten Fall wird er über Euch im Fall einer Trennung mal genauso reden.

Wenngleich es zweifelsohne interessant war, was Ihr aus meinen Beitrag alles herausgehört habt, habe ich jetzt keine Lust mehr, weiter Projektionsfläche für aufgebrachte Zweitpartnerinnen zu spielen - das ist mir zu langweilig. :-)

Viel Glück
Pauline

-- Editiert von Pauline2002 am 02.04.2004 22:31:09

-- Editiert von Pauline2002 am 02.04.2004 22:34:56

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#21
 Von 
datoli
Status:
Schüler
(369 Beiträge, 15x hilfreich)

Hallo Ihr,

ist nicht schon allein die Art und Weise, die in den letzten Beiträgen zustande gekommen ist, erbärmlich? Tja, jeder wie er es für richig hält!
Und da sollen es die (Eure, unsere) Kinder besser machen? Schimpfen auf die Ex, beleidigen wenn jemand anderer Meinung ist?
Recht hat irgendwie doch jeder.... einwenig.....

Zu Pauline muss ich sagen dass es eine Sache der Unmöglichkeit ist, sich als 2t-Frau aus solch wichtigen Sachen herauszuhalten. Wenn Kinder aus früherer Ehe da sind muss auch die neue Frau respektiert und anerkannt werden ( muss ja net gleich als "Stiefmutter" auftreten) . Sowohl von den Kindern auch als von der Ex. Auch muss die neue Frau zwangsweise den Unterhalt mitzahlen außer sie verdient so viel Geld, dass jeder sein eigenes Konto hat. Kämpft jedoch ein Ehepaar ums Überleben, müssen beide an einen Strang ziehen und DIESE SITUATION muss man kennen um es beurteilen zu können. Praxis macht Verständnis!
(21.45 Erziehungswissenschaftler, 13.37 Akademikerin???)
Ursus, wenn es Dir um das Wohl Deines Kindes geht, dann tu alles, was in Deiner Macht steht um Deinen Sohn zu helfen. Lass Dich nicht abschrecken von Gutachten und Anhörungen. Aber wenn Du meinst, dass solche Maßnahmen Dein Kind überfordern, dann lass es alles wie es ist!???! An halben Sachen zerbrechen die Kinder und auch Du.
Denn-
bereue nie, was Du getan hast, sondern das, was Du noch nicht getan hast!

Grüße
Datoli

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#22
 Von 
OldMara
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Ursus,

und alle anderen...

Denkt hier eigentlich noch jemand an das Kind???
Scheint mir kaum so... Jeder hackt auf jedem rum. Was bringt das Ursus weiter???
Ich denke, sein/dein Sohn ist das Wichtigste überhaupt. Egal, wer was hier schreibt.
Suche dir wirklich eine Familienhilfe, die mit dir und deinem Sohn spricht; auch allein.
Er ist in dem Alter meines Sohnes und kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, was ihn wirklich bedrückt oder was ihm wichtig ist!
Ob nun Ex oder nicht: Wenn das Kind leidet, und ihr habt handfeste Beweise, dann holt den Jungen zu euch, damit er eine gefestigte Lebensweise kennenlernt. Ihr müßt allerdings wirklich nachweisen können, daß euer Sohn nur bei dir, dem Kindeswohl entsprechend, aufwachsen und lernen kann. Denkt bitte an seine Freunde, in der Schule, privat usw. Wenn die Schule schon auf eurer Seite ist, dann stimmt was mit dem JA nicht. Ist meine Meinung.
Unterhaltet euch ernsthaft und ruhig mit eurem Sohn, auch wenn er erst 9 ist (?).
In dem Alter sind sie meist weiter, als man denkt.
Macht ihm und euch nicht das Leben noch schwerer, wenn es vors Gericht gehen sollte. Das verkraftet seine Psyche erst Recht kaum.
Gutachten sind im Übrigen tatsächlich dazu da, das Innerste nach außen zu keheren. Manchmal mit Folgen, mit denen man nicht gerechnet hat. Das ist ein harter Kampf; auch fürs Kind; aber die Wahrheit ist immer die beste Lösung.
Ich kämpfe jedenfalls bis zum Umfallen, damit mein Sohn bei mir bleiben kann! Ich habe weder was gegen den Vater, noch gegen die neue Frau; aber der Kurze wurde von IHNEN gegen MICH aufgehetzt! Dagegen habe ich was!!! Das wird auch andere Dinge nach sich ziehen. Sprich: Verleumdungsklage etc... Es geht da auch noch um meine 2 Kids aus 1. Ehe. Also, ich hab echt nen Hals, der randvoll ist. Aber, ich versuche meinem Kind zu helfen. Nicht der Neuen, nicht meinem "Neuen", nur dem Jungen! Die anderen Kinder leiden auch darunter, auch wenn sie älter sind.
Ihr habt hier wirklich vergessen, da0ß es um ein Kind geht. Ich wünsche Ursus das, was ich mir wünsche: Ruhe für das Kind! Ein ruhiges Leben, in geordneten Verhältnissen. Vor allem dort, wo es sich am meisten wohlfühlt! Das muß immer das Wichtigste sein!

In diesem Sinne,

OldMara

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#23
 Von 
guest123-194
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 17x hilfreich)

hallo alle zusammen,
genau das meine ich auch,das endlich ruhe
einkehrt und alle betroffenen zu einer lösung kommen,in dem es hauptsächlich um das wohl des jungen geht!!!!!!mit zweitfrau hat
das überhaupt nichts zutun!es geht doch um
die sorge eines vaters um seinen sohn.würde es den kindern meines mannes so schlecht
gehen,würde er auf gar keinen fall zuschauen

aber gott sei dank ist es nicht so,er geht
respektvoll mit seiner exfrau um,auch wenn
noch so viele pfeile abgeschossen werden,vor den kindern schlecht über die km reden,haben wir garnicht nötig,weil es uns um
das wohlergehen der kinder geht!

und das ist ja wohl das wichtigste...auch wenn man sich desöfteren über bestimmte sachen
ärgert,ist wohl normal.


mfg


mfg

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#24
 Von 
Pauline2002
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 4x hilfreich)

Ein psychologisches Gutachten ist für ein Kind wie ein ganz normales Gespräch. Es darf sogar vermutlich noch spielen, je nachdem wie alt das Kind ist. Es werden normale Fragen gestellt, die Antworten und das Verhalten des Kindes z.B. auch beim Spiel, sind entscheidend. Und dass das Kind dabei beobachtet wird, teilt sich dem Kind ja nicht mit. Für das Kind ist es wie ein nettes Gespräch mit einem netten Menschen. Ein psychologisches Gutachten schadet daher einem Kind nicht.

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#25
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo,

sorry, dass ich mich erst jetzt zu den Beiträgen melde, aber ich hatte am WE einiges wegen der Kids zu Erledigen.

@Pauline

1.) Wer seine Beiträge mit der Geldfrage beginnt, braucht sich nicht wundern, wenn ihm Geldgier vorgeworfen wird.

2.) Ich fühle mich nicht als "bösartige Opfer" das jetzt wild um sich beißt. Ich habe Recht bekommen, nur hat es mir und vorallem den Kindern nicht viel gebracht ! :( Im übrigen geben mir 95% aller Forumleser und -Schreiber recht. Auch das werte ich als Erfolg !
Rechtssprechung hat in meinen Augen schon lange nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun !

3.) Dass die neue Partnerin sich als Rivalin gegenüber der KM sieht, ist sehr zu bezweifeln. Viel eher (wie bei uns der Fall) lässt die KM nichts unversucht, die "Neue" ins schlecht Licht zu setzen und so etwas ähnliches wie Freundschaft oder gar Familiensinn zischen der "Neuen" und den Kindern erst gar nicht entstehen zu lassen.

4.) Vom Gutachten hatte ich keine Angst, ich hatte nichts zu verlieren, im Gegenteil. Da ich den Jungen aber nicht kopflos und ohne vorherige Information über die Vorgehensweise in eine solche Situation bringen wollte, habe ich es vorgezogen, nicht auf mein "Recht" zu bestehen. Der Preis wäre gegebenenfalls zu hoch gewesen !
Das Innerste wäre nach Außen geholt worden und das zusammen mit den Eltern. Wäre bestimmt sehr förderlich für das Kind gewesen, wenn sich die Eltern vor dem Psycho die dreckige Wäsche um die Ohren geschlagen hätten. Habe da meine Erfahrungen mit der KM bei div. Beratungsstellen gemacht !

5.) Wenn schon "Erziehungswissenschaftler" fehler beim Lesen machen, wundert es mich nicht über die massenhaften Fehlentscheidungen zu ungunsten der Kinder Mit keinem Wort nannte ich meine EX als schlampig, dumm oder asozial. Vielmehr umgibt sie sich mit deratigen Personenkreis wie aus einer Aussage der Schule hervor ging und sich deshalb Sorge um meinen Sohn macht.

6.) Völlig unprofessionel bezeichne ich die Aussage ".... Männer nehmen selten jemanden ernst, den sie derart manipulieren können..." und das nicht, weil ich ein Mann bin.
Vielmehr zeugt das von einer Arroganz der vorgefassten Meinung, die einem "Erziehungswissenschaftler" eigentlich fremd sein sollte, da er doch möglichst neutral ein Urteil bilden sollte. Oder sehe ich das Berufsbild völlig falsch ?

5.) Interessant, wenn sich jemand Informationen aus erster Hand für seinen Beruf holen kann, diese aber als langweilig abstempelt, weil es nicht seiner Theorie bzw Überzeugung entspricht. Im Leben ist nicht alles hell- oder dunkelgrün und daher kann nicht einfach eine Schablone aufgesetzt werden und alles was nicht passt, wird passend gemacht ! :( Wie in jedem Beruf gibt es Theorie und Praxis und beide sind oft weit voneinander entfernt.
Es ist euch schwierig jemanden in Kurzform zu erklären, wie es zu bestimmten Situationen gekommen ist. Als Außenstehender sieht man nur die Spitze des Eisberges.

@ Alle

Vielen Dank für Euren Zuspruch. Wir werden natürlich alles Mögliche versuchen, meinen Jungen wieder eine Zukunft geben zu können.
Die KM ist natürlich von meinem Besuch in der Schule informiert worden und hat versucht mir am Freitag durch Ausstecken des Telefons mir das Recht auf die hälftigen Osterferien zu entziehen. Pech für Sie, dass ich trotzdem losgefahren bin (100km) um ihn zu holen. Mein Junge lief mir bei meiner Ankunft schon entgegen und die Tochter war auch schon fast mit dem Packen fertig. Da gab es kein entrinnen mehr für sie. Heute waren wir noch beim Artzt (Sonntagsdienst), der mir bestätigte, dass mein Junge in den letzten Wochen weder krank war (hat ein eigenes Labor) noch irgend eine Krankheit hat. Alles also Vorwände, um mir das Umgangsrecht zu entziehen.
Wir sind nun um so mehr entschlossen, das ganze bis zum Ende durch zu ziehen.

Noch einen schönen Sonntag !

Gruß

Ursus

-----------------
"Wähle von 2 schlechten Möglichkeiten die Bessere"

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#26
 Von 
guest123-194
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 17x hilfreich)

hallo ursus,
wünsche dir und deiner familie schöne osterferien,finde es total klasse,das du
einfach losgefahren bist um deine kinder
zuholen!!!!!
auch alles andere werdet ihr schaffen,da bin ich mir ganz sicher,an deinem verhalten
kann man erkennen,das deine kinder aus erster"ehe"dir nicht gleichgültig sind und
du nicht aufgibst!!
das ist doch wohl das wichtigste überhaupt.
also,ich drücke dir beide daumen,das zugunsten deines sohnes entschieden wird,
und kopf hoch.

mfg,aus dem hohen norden

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#27
 Von 
Pauline2002
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 4x hilfreich)

@ursus

ein psychologisches Gutachten ist nicht mit einem Gespräch in einer Beratungsstelle zu vergleichen. Es sollte während eines Gespräches in einer Beratungsstelle auch nicht dazu kommen, dass sich die Gesprächspartner gegenseitig zerfetzen, es ist Aufgabe des Beraters zu intervenieren und die teilnehmenden Parteien zu befähigen, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Sicher ist es zuweilen auch für einen Berater schwierig, wenn die Partner ihn als Publikum für ihre Streitereien benutzen oder versuchen, ihn in den Streit hineinzuziehen, aber hier ist es seine Aufgabe, das Gespräch in konstruktive Bahnen zu lenken, oder es ggf. abzubrechen und es zu einem späteren Zeitpunkt weiterzuführen.

Ein psychologisches Gutachten ist jedoch etwas vollkommen anderes. Ziel ist hier auch nicht, aufzuwühlen, sondern festzustellen. Das ist etwas anderes.

Und ein Festhalten daran, dass ein PG schadet, läßt durchaus Angst vermuten. Wovor? Wem kann es schaden? Dem Kind sicher nicht. Nicht ein solches Gespräch hat für ein Kind schwerwiegende Folgen, sondern das, was die Eltern dem Kind angetan haben, und das wird natürlich durch ein solches Gespräch sichtbar bzw. aufgedeckt, sollte es zumindest. Das ist sicher im Falle des Falles für Eltern nicht angenehm, aber für das Kind ist es wichtig, denn nur so kann ihm geholfen werden.

Keiner hier hat sich wirklich für das Kind interessiert und insofern gebe ich Dir recht, hat es genau das gespiegelt, was tagtägliche Realität ist. Sämtlichen Verfassern ging es nur darum, eigene Verletzungen los zu werden und sich tröstend und selbstbeweihräuchernd miteinander zu verbinden und der einzige Beitrag, in dem es tatsächlich um das Kindeswohl ging, wurde gar nicht wahrgenommen, sondern - weil unbequem - vollkommen verfälscht wiedergegeben, denn mißverständlich war mein Beitrag sicher nicht. Aber das war etwas, was offensichtlich nicht sein dürfte. Und die, die es anders gesehen haben, haben sich in diesem Forum dann dem Gruppendruck gebeugt.

Insgesamt haben nahezu alle Beiträge verdeutlicht, was Expartner sich und damit ihren Kindern antun und was sie ihren Kindern antun, indem sie versuchen, ihnen Vater oder Mutter zu nehmen. Was darunter zu verstehen ist, habe ich ja in meinen Beiträgen zur Genüge ausgeführt.

Zu Deinen Angriffen äußere mich nicht weiter, denn die sind mir dann doch zu ....

Ein kleiner Hinweis aber noch zu dem Satz "Wenn man mit dem Finanziellen anfängt": Aus stilistischen Gründen ist es sinnvoll, mit dem Unwichtigsten anzufangen, um darüber dann zu dem Entscheidenden zu kommen. Aber das Entscheidende, nämlich das Kindeswohl, wollte ja nicht gesehen werden, daher hat man sich hier lieber an dem Unwichtigsten aufgehangen.

-- Editiert von Pauline2002 am 04.04.2004 18:06:19

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#28
 Von 
guest123-194
Status:
Lehrling
(1169 Beiträge, 17x hilfreich)

hallo pauline,
ja du warst die einzige die sich um das wohl
des kindes gesorgt hat und alle anderen haben sich hier selbstbeweihräuchernd zusammengetan,weil wir so im selbstmitleid
ertrinken und absolut keine ahnung haben.

mfg
pushy

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#29
 Von 
Ursus
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 8x hilfreich)

@ Pauline

... wieder nicht aufgepasst.
Ich habe nicht gesagt, dass ich die Beratungsstellen mit einem Gutachten vergleiche. Du beleidigst andauernd meine Intelligenz. Ich wollt nur zum Ausdruck bringen, dass meine EX schon dort moderiert, abgemahnt und beinahe des Raumes verwiesen wurde, weil sie nicht fähig ist, einfach mal zuzuhören ! Also wollte ich dieses Theater meinem Sohn ersparen. Dieses PG hätte also geschadet ! Was hättst du deinem Kind gesagt, wenn der nächste Termin wieder fällig gewesen wäre ? Komm, wir fahren mal wieder zum Spielen !? Ein (damals) 7-Jähriger ist schlauer als du denkst ! Im übrigen wird bei solchen Gutachten nicht nur "gespielt", solltest dich mal genauer informieren !

Weitaus beunruhigender war aber die Tatsache, dass die Berater, alle psychologisch geschult, diese verbalattacken meiner EX eher positiv gegenüberstanden (sie würde eben um ihr Kind kämpfen, obwohl sie nicht bei der Sache blieb) währen meine Zurückhaltung, da ich mich nicht auf die selbe Stufe stellen wollte, eher als Schwäche, Ignoranz oder gar Überheblichkeit ausgelegt wurde :( (Nicht überall !!! ) Hätte ich anders reagiert, wäre wohl daraus jähzornig, aggressiv, ja sogar gewaltbereit daraus geworden. Wie man(n)'s macht.....

Die "selbstbeweihräuchernden", unter "Gruppenzwang leidenden" (um es in deinen Worten wieder zu geben) Forum-Schreiber und -Leser spiegeln die Realität wieder. Sie erleben es täglich am eingen Leib, was ihnen (und vorallem den Kindern) sogenannte Spezialisten eingebrockt haben. Ich finde es als auch als selbstherrlich, wenn jemand behauptet, dass nur sein Beitrag der einzig Besorgte und Realitätsnahe gewesen wäre.

Immerhin haben wir schon mal zusammen festgestellt, dass es um das Wohl der Kinder geht, dass es darum geht, dass den Kindern weder Vater noch Mutter genommen werden sollte. Gut soweit ! Was würde der Fachmann nun in meiner Situation tun ? ( Mutter verhindert Umgang, ein Kind zum wiederholten mal extrem auffällig und in schlechter Gesellschaft, etc. etc.).
Da bis jetzt alle Gesprächsversuche mit der KM ergebnislos blieben, bleibt mir nur der Weg über das Gericht, wenn mir das Wohl des Kindes nicht egal ist. Auch bis hier hin sind wir uns sicher noch einig. Ab jetzt kommt aber der Punkt, wo die Kinder mit ins Boot genommen werden. Hier war vor 1,5 Jahren der Punkt gekommen, wo ich die Notbremse gezogen habe. Diesesmal werde ich denn also voll durchziehen demm deinen Aussagen zufolge hat das dann keinerlei negativen Auswirkungen auf die Kinder !? Wir werden sehen.

Das Eine ist Theorie das Andere Praxis, deshalb nimm meine "Angriffe" nicht zu persönlich, sondern eher als konstruktive Kritik ;) auch wenn ich eine gewisse Verärgerung über deine Beiträge nicht verleugnen kann. Wenn ich mal so sagen darf... Schulbuchtheorie. Man könnte auch hier eine gewisse Art von Gruppenzwang vermuten !

Gruß

Ursus


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"Wähle von 2 schlechten Möglichkeiten die Bessere"

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#30
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5532 Beiträge, 452x hilfreich)

Hallo Pauline,
ich freue mich zu lesen das eine Erziehungswissenschaftlerin hier im Forum aktiv mitarbeitet.
Wirkt auf mich zwar etwas befremdet den ausübenden Beruf anzutexten aber ich finde das trotzdem ganz interessant.
Schade das du dich schon jetzt langweilst, denn ich hätte gerne noch mehr von dir gelesen.
Mein Interesse gilt allen Beteiligten auch natürlich den Kindern.
Aber eines ist doch auch nicht unwahr, geht es den Eltern schlecht, geht es den Kindern doch erst recht schlecht oder?
Eine Entwertung des ehemaligen Partners hat nichts mit der Dauer der Partnerschaft zu tun, findest du doch?
Lieben Gruss Anny

-- Editiert von Anny am 05.04.2004 01:30:01

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