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außergerichtliche Unterhaltszahlung

6. März 2009 Thema abonnieren
 Von 
Rafer19
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
außergerichtliche Unterhaltszahlung

Hallo...

wie kann man mit dem Ehepartner eine außergerichtliche Unterhaltszahlung für die Kinder (versuchen) vereinbaren.
Es muss doch möglich sein, mit Hilfe eines Dritten, ähnlich wie vor dem Familiengericht, wenn alle Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen, eine Vereinbarung zu treffen, was jeder der Eheleute zahlen muss, bzw. zahlen kann...

Man muss doch die Gerichtskosten sparen können...???

Und erst im nächsten Schritt, wenn keine Übereinkunft erzielt werden kann, geht man(n) oder Frau vors Gericht...

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3857 Beiträge, 462x hilfreich)

Bezüglich des KU ist das Jugendamt zuständig. Dort wird der Unterhalt kostenlos tituliert.

Ehegattenunterhalt kann frei vereinbart oder auch in einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung (auch mit dem Verbleib vom Hausrat, Zugewinn) fixiert werden. Ist i. d. R. günstiger, weil der Streitwert der gerichtlichen Auseinandersetzung niedrig gehalten wird.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Rafer19
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die schnelle Antwort!!

ist das Jugendamt(JA) prinzipiell für das KU zuständig?
oder kann man das JA zu Hilfe nehmen??

in diesem Fall hat der Ehepartner vor AG Klage erhoben, obwohl
alle Zahlen bekannt sind...
(Kommt mir vor, als ob die RA'e daran verdienen möchten...)

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3857 Beiträge, 462x hilfreich)

Hallo Rafer,

auch wenn die Zahlen bekannt sind, kann man sich viel positiv oder negativ rechnen. Die Anwälte verdienen in der Tat daran. Sie leben ja auch davon, dass es den Menschen so schwer fällt, sich fair und einvernehmlich zu trennen... Jeder Anwalt, der ein gutes Honorar******rt, wird dem Mandanten zu einem Prozeß raten, obwohl auch eine gütliche Einigung möglich wäre. Aus Sicht des Anwalts durchaus legitm....

Von meinem Partner wurden 600 € Ehegattenunterhalt gefordert, berechnet vom Anwalt der Ex. In der Berufungsinstanz sind davon 0 € übrig geblieben. Soviel einmal als Einblick in die Berechnungsvarianten.

Man kann sich auch über den KU einvernehmlich einigen. Allerdings haben die Kinder ein Recht auf Titulierung des Unterhalts. Und das geht am kostengünstigsten über das JA.

Ku kann aber auch genauso im Rahmen der Scheidung oder im Verlauf eines Unterhaltsprozesses tituliert werden.

Wenn dein/e Ex aber bereits vor Gericht gegangen ist, stehen die Chancen auf eine gütliche Einigung wohl schlecht. Du solltest dich daher dringend auch vertreten lassen.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
lore13
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 1x hilfreich)

Wenn sich beide Parteien wenigstens so halbwegs gegenüber sitzen können, kann auch ein Mediator/eine Mediatorin helfen. Er/Sie ist zwar auch Anwalt und will Kohle, aber die sind auch dazu verpflichtet, keine Seite der Parteien einzunehmen, sondern neutral zu empfehlen. Und wenn sich beide die Kosten teilen, ist damit schon viel gewonnen.
Aber wie gesagt: oberste Voraussetzung ist, dass beide Parteien einigungsbereit sind, sonst sind die Mäuse in den Sand gesetzt.

LG Lore

0x Hilfreiche Antwort

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