gemeinsame Veranlagung

22. Januar 2004 Thema abonnieren
 Von 
Anisol
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)
gemeinsame Veranlagung

Hallo, mein Ex-Mann hat 2003 seine einkommesnsteuererklärungen für 2000 und 2001 beim FA abgegeben. er wünscht die gemeinsame Veranlagung. Dazu bin ich soweit ich weiss verpflichtet, ist ja auch ok. Meine Frage ist ob ich von einer Rückzahlung auch profitiere oder keinen Anspruch darauf habe?

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#2
 Von 
Anisol
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
Inwiefern? Steht mir ein Teil der Rückzahlung zu oder nur meinem Ex-Mann?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#4
 Von 
Anisol
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich würde es gern genau wissen:

Bekomme ich einen Teil der Rückzahlung nur wenn er sich kulant verhält?
Ist es rechtlich ok, wenn er den ganzen Betrag will?

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#5
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#6
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

ich gebe mal zu bedenken:

wer so lange mit seinen Lohnsteuer-Erklärungen wartet, befürchtet meistens,
dass er etwas nachzahlen muss.
Bist Du denn auch bereit, die Hälfte der Nachzahlungen zu übernehmen (falls notwendig) ?

Gruß,
nachgefragt

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#7
 Von 
peron30
Status:
Praktikant
(679 Beiträge, 104x hilfreich)

Ob Nachzahlung oder Erstattung, die Frau ist in beiden Fällen mit 50% dabei.
Ich nehme mal an, dass die Vermögensauseinandersetzung bereits bei der Scheidung erfolgt ist und Steuererstattungen hier nicht berücksichtigt wurden. Also ist die Steuererstattung ein Ereignis, welches das Ehevermögen nachträglich erhöht. Demzufolge stehen der Frau 50% zu.
Notfalls kannst du auch rechtlich das Geld einfordern.

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#8
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Es kann jeder von ihnen unmittelbar nach Zustellung des Steuerbescheids, nach §§ 268 , 269 AO einen Antrag auf Aufteilung der Gesamtschuld des Inhalts stellen, daß die rückständige Steuer gemäß § 270 AO im Verhältnis der Beträge aufzuteilen.

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#9
 Von 
Anisol
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antworten, das hat mir weitergeholfen.

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#10
 Von 
Twain0815
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

@ peron 30 "Ob Nachzahlung oder Erstattung, die Frau ist in beiden Fällen mit 50% dabei.
Ich nehme mal an, dass die Vermögensauseinandersetzung bereits bei der Scheidung erfolgt ist und Steuererstattungen hier nicht berücksichtigt wurden. Also ist die Steuererstattung ein Ereignis, welches das Ehevermögen nachträglich erhöht. Demzufolge stehen der Frau 50% zu.
Notfalls kannst du auch rechtlich das Geld einfordern."
--->>> Schön WÄRE es, wenn das deutsche Recht es so sieht. Aber aus leidlicher (eigener) Erfahrung mußte ich mich belehren lassen, dass nur der ein Recht auf Erstattung hat (notfalls prozentual), der auch Einkommenssteuer im Laufe des betreffenden Jahres bezahlt hat. - Und an dieser Aufteilung ( maximal halt eben 100% der Erstattung ) führt leider kein abzuleitendes Recht aus der Ehe heraus.
Dies gilt allerdings (leider) nur im Fall der SteuerERSTATTUNG.
Steuerschulden dagegen sind aufteilbar, WENN ein entsprechender Antrag gestellt wird.
.....
Vielleicht hilft dies dem Einen oder Anderen, der - wie ich - in der Hoffnung einer Anteilnahme an dem Fiskusregen lebt(e).

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#11
 Von 
peron30
Status:
Praktikant
(679 Beiträge, 104x hilfreich)

Dem Finanzamt ist es doch Wurst, wie der errechnete Erstattungsbetrag unter den Eheleuten aufgeteilt wird. Das Amt veranlagt beide ggf. zusammen und überweist den Erstattungsbetrag auf das in der Steuererklärung angegebene Konto (kann auch das Konto der Ehefrau sein).

Die Steuererstattung erhöht das Vermögen des Ehegatten, dem letztlich das Geld auf seinem Bankkonto gutgeschrieben wurde. Somit ist die Erstattung bei der Berechnung des Zugewinns zu berücksichtigen.
Erfolgt die Erstattung erst nach der Vermögensauseinandersetzung, dann wäre der hier ermittelte Zugewinn um die Steuererstattung zu erhöhen. Dies bedeutet im Endeffekt, dass sich der Zugewinnausgleich der Frau um 50% der Steuererstattung erhöhen wird.

Mir ist klar, dass diese Ansprüche schwierig durchzusetzen sind, vor allem dann, wenn bei der Vermögensauseinandersetzung bereits auf weiterführende Zahlungen verzichtet wurde. Der Anspruch an sich besteht aber und kann nur durch so einen "Verzicht" aufgehoben werden.

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#12
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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