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gesteigerte Erwerbspflicht, Lage der neuen Partner

 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
gesteigerte Erwerbspflicht, Lage der neuen Partner

Hallo,

kurz zu meinem Fall:

Mein Freund und ich erwarten im Mai 2013 unser erstes Kind. Er hat bereits einen 8-jährigen Sohn, für den er monatlich 160,-€ Unterhalt zahlt (gerichtlich vor zwei Jahren festgelegt). Er arbeitet Vollzeit als Klempner und verdient im Durchschnitt 1080,-€ netto. Um den Verdienst so zu erbringen macht er auch viele Überstunden. In einem Monat ohne Überstunden liegt sein Netto auch mal nur bei 980,-€. Ich bin selbstständig und verdiene Netto und nach Abzug der Krankenkasse im Durchschnitt 750,-€. Tendentiell wird es nicht mehr in nächster Zeit durch die Schwangerschaft. Im März 2013 wollen wir heiraten, aber mit Ehevertrag und Gütertrennung. Mein Freund verfügt über keinerlei Vermögen. Ich besitze ein Haus, welches aber mit einer Grundschuld belastet wurde (Kredit für Umbau).
Mit der Frau, mit der er den Sohn hat, war er nie verheiratet und hat auch nie mit ihr zusammengelebt, da sie das von Anfang an ablehnte. Nun verlangt sie wieder einmal mehr Unterhalt (272,-€) und wenn mein Freund den nicht zahlt, dass er seiner gesteigerten Erwebspflicht nachkommt. Nun meine Fragen:

1. Ist es möglich von meinem Freund die gesteigerte Erwerbspflicht zu verlangen, obwohl wir uns in der Lage befinden, dass ich schwanger bin (also auch in der Bewirtschfatung des Hauses einen Gang zurück schalten muss) und durch meine Selbstständigkeit spätestens wenn unser Kind da ist, mein Mann das Kind aus der Krippe holen und bis zum Abend betreuen muss? (ich arbeite bis 19.30 Uhr)

2. Was passiert, wenn mein Kind geboren wird? Wird berücksichtigt, dass er ja auch ein wenig zu unserem Lebensunterhalt beitragen muss?

3. Welche Rechte habe ich bis zur Geburt des Kindes? Also alle Anschaffungen für das Kind muss zur Zeit ich finanziell tragen, da mein Freund kaum was übrig hat nach Anzug aller Verbindlichkeiten.

4. Sollte es wieder zu einer Gerichtsverhandlung kommen, wird mein Kind ungeborenerweise schon berücksichtigt?

5. Im Sinne beider Kinder habe ich fürs Wochenende einen Gesprächstermin arrangiert zwischen ihr und uns, um zu versuchen eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, da sein Sohn auch ganz schön unter dem hin und her leidet. Ist es besser, wenn es zu einer Einigung kommen sollte, diese nochmal durch einen Anwalt festhalten zu lassen? Wieviel Bestand hat sowas vor Gericht?

Viele Fragen, ich weiß :$
Für die Antworten schonmal Dank im Vorraus.

Die Sweety

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Kind Gericht Freund Mann


67 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
edy
Status:
Junior-Partner
(5608 Beiträge, 2342x hilfreich)

Hallo sweety23,

Grundsätzlich besteht hier die gesteigerte

Erwerbsobliegenheit.Aber wenn er bereits Überstunden

macht,wird das schwierig.Neuen Job suchen wäre möglich

(aber da besteht die Gefahr der Probezeit, und evtl.ist er dann ganz ohne Job).

Wenn er mit dir zusammen wohnt könnte aber sein SB runtergesetzt werden ( Haushaltsersparnis).

lg
edy

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"Ein freundliches "Hallo" setzt
sich auch in Foren immer mehr
durch."

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#2
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

quote:
Wenn er mit dir zusammen wohnt könnte aber sein SB runtergesetzt werden ( Haushaltsersparnis).


Selbst wenn mein Verdienst so niedrig ist? Ich frage mich wie wir dann noch über die Runden kommen sollen :$

Trotzdem danke edy

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#3
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 489x hilfreich)

Hallo Sweety, hallo Edy,

Also, der Vater verdient durchschnittlich 1080 und bezahlt 160. Das heißt, es wurde von einem Selbstbehalt von 920 ausgegangen. Vermutlich wurde die Berechnung vor wenigen Jahren vorgenommen, als der Selbstbehalt noch niedriger war. Heute ist der Selbstbehalt 950 Euro, ab 1.1.2013 vermutlich sogar 1000 Euro.
Wenn sich das Einkommen des Vaters nicht verändert hat,
so könnte eine Neuberechnung sogar zu einer Unterhaltsverringerung führen. Und da ist das zweite - noch ungeborene Kind - noch gar nicht berücksichtigt.

Das wäre also die aktuelle Lage. Das kann man der Mutter des Sohns gern so mitteilen. Vielleicht versteht sie es ja.

Wenn dann das Baby da ist, muss sowieso neu gerechnet werden. Es läuft weiterhin auf eine Mangelfallberechnung hinaus, das zweite Kind wird natürlich auch berücksichtigt. Und dann wird der Unterhalt unter Wahrung des Selbstbehalts unter beiden Kindern aufgeteilt.

Eigentlich hättest auch Du, sweety, Unterhaltsanspruch, aber da es sowieso schon ein Mangelfall ist, bleibt für Dich nichts mehr übrig.

Auf gesteigerte Erwerbsobliegenheit kann nur verwiesen werden, wenn der Vater nicht schon voll arbeitet.
Möglicherweise hat die Mutter des Sohns da mal irgendwo etwas gehört und startet da mal einen "Versuchsballon".

Grüße,
capitano


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#4
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke capitano, deine Worte machen mir ein wenig Hoffnung.
Diese Geschichte mit der gesteigerten Erwerbsobliegenheit hat mir Angst gemacht, da durch die langen Arbeitszeiten mein Freund mich jetzt schon kaum unterstützen kann und mit zunehmender Schwangerschaft wird meine Lage nicht einfacher. Eltern habe ich keine, die mir mit unter die Arme greifen könnten (Vater tot, Mutter im Rollstuhl). Und Angst hätte ich auch, wenn man ihn jetzt zwingen würde, seine Arbeit aufzugeben und eine besser bezahlte zu suchen. Erstmal ist das in seiner Branche ziemlich unwahrscheinlich und wenn dann beim Jobwechsel was schief geht und er steht dann ohne Arbeit da, haben wir alle den Zonk. Jetzt habe ich halt oft gelesen, dass solche Argumente vor Gericht nicht interessieren...und ein Nebenjob wäre zeitlich gar nicht möglich und wenn unser Kind da ist sowieso ausgeschlossen, denn ich kann aufgrund meiner Selbstständigkeit nicht aus dem Berufsleben raus und einer muss ja das Kind aus der Krippe holen. Wie sind da die Erfahrungen vor Gericht? Ihren Anwalt interessieren diese Argumente nicht. Wer hat da schonmal Erfahrung gemacht vor Gericht?
LG Sweety

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#5
 Von 
Camper2011
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 126x hilfreich)

@edy

Runter setzen geht nur, wenn Ihr Einkommen das her gibt.

@Sweety

Vorerst nicht heiraten. Selbst der beste Ehevertrag kann von einen Richter leicht als sittenwidrig angesehen werden und dann bsit Du ihm zum Unterhalt verpflichtet, ob Du willst, oder nicht.

lg

Robert

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"Ab 06.12.2012 AZUBI zum Mediator"

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#6
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

danke Robert,

also heiraten wollten wir schon, wegen dem ungeborenen Kind. (auch bezüglich der Witwenrente, wenn doch mal was passiert) Wieso bin ich ihm zum Unterhalt verpflichtet? Ich verdiene weniger als er oder meinst du in einer Scheidungssituation?

LG

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#7
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8136 Beiträge, 3961x hilfreich)

Hallo,

quote:
Ich frage mich wie wir dann noch über die Runden kommen sollen
Diese Frage stellst du hoffentlich aber auch genau so für die Mutter des anderen Kindes!!! Dein Lebensgefährte zahlt ja noch nichtmal den Mindestunterhalt für sein erstes Kind!!!

Auch wenn es sich hart anhört, böse ist es nicht gemeint, aber man sollte sich über das finanzielle auch mal Gedanken machen bevor man ein Kind in die Welt setzt, dass gilt gerade für deine Lebensgefährten, er ist ja noch nichtmal in der Lage sein erstes Kind zu versorgen, wie soll er das dann beim zweiten erst bewerkstelligen...

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#8
 Von 
Camper2011
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 126x hilfreich)

@sweety

Es geht hier darum, dass ihm dann ein Wohnvorteil angerechnet werden kann, während er bei "Schwarzarbeit in Sachen Liebe" immer noch einen Mietvertrag vorlegen kann, wenn das Haus schon Dir gehört.

@lesen-denken-handeln

Dafür, dass die KM des Älteren Kindes nicht ins Bodenlose stürzt, gibt es die Grundsicherung oder (ergänzendes) ALG II.

Als weitere Alternative gibt es noch einen finanziell potenten Next.

lg

Robert

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"Ab 06.12.2012 AZUBI zum Mediator"

-- Editiert Camper2011 am 03.12.2012 23:34

-- Editiert Camper2011 am 03.12.2012 23:34

-- Editiert Camper2011 am 03.12.2012 23:35

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#9
 Von 
amako
Status:
Student
(2564 Beiträge, 1392x hilfreich)

Hallo,

quote:
Dafür, dass die KM des Älteren Kindes nicht ins Bodenlose stürzt, gibt es die Grundsicherung oder (ergänzendes) ALG II.
Als weitere Alternative gibt es noch einen finanziell potenten Next.

Das ist aüßerst schwach. Es ging @l-d-h doch darum sich vorher Gedanken zu machen, ob man eine Familie selbst ernähren kann oder dies vom Staat oder anderen Menschen machen lässt. So ein Gedankengut, dass du damit verbreitest, produziert sogenannten Harz IV-Adel.
Gruß
Andreas

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"Wer schlau ist, kann sich dumm stellen, anders rum geht es nicht!"

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#10
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33553 Beiträge, 12958x hilfreich)

Hat schon einer hier mal dran gedacht, dass bei einer gefestigten Beziehung und Zusammenleben der Selbstbehalt des Mannes auf 770 € verringert werden kann?

wirdwerden

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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33553 Beiträge, 12958x hilfreich)

Vielleicht noch in Ergänzung. Gemeinsam hat man ca. 1800 € netto. Lebt im eigenen Haus. Und da soll es nicht möglich sein, das Kind aus erster Ehe angemessen zu versorgen?

Ich kenne da Väter, die einen ganz anderen Spagat machen müssen, und schaffen es.

Abgesehen davon: wenn das Kind wirklich ein ALG II Fall werden sollte, ganz ehrlich, dann ist das Kind arm! Lebt also am Existenzminimum, und das wünsche ich keinem Kind, wirklich nicht. Also das als echte Alternative hin zu stellen, das ist doch ausgesprochen kaltschnäuzig und menschenverachtend.

wirdwerden

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-- Editiert wirdwerden am 04.12.2012 09:10

-- Editiert wirdwerden am 04.12.2012 09:13

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#12
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

quote:
Das ist aüßerst schwach. Es ging @l-d-h doch darum sich vorher Gedanken zu machen, ob man eine Familie selbst ernähren kann oder dies vom Staat oder anderen Menschen machen lässt. So ein Gedankengut, dass du damit verbreitest, produziert sogenannten Harz IV-Adel.


Also Andreas hier muss ich dir mal ganz deutlich widersprechen! Wenn wir so drauf wären, würden wir uns gar keine Waffel machen! Es geht auch nicht darum seinem Sohn etwas zu nehmen, sondern um das Prinzip Leben und Leben lassen! Ich bin 33 Jahre, ich kann mit dem Kinder bekommen nicht mehr ewig warten, aber ich liebe diesen Mann und möchte mit ihm eine Familie haben. Es macht mich immer sehr traurig, dass die Menschen, die aufrichtig den Familienwunsch hegen so schnell mit denen in einen Topf geworfen werden, die nicht nachdenken. Diese Frau hatte ihr Chance mehrfach, denn mein Freund wollte das Kind und sie, aber sie wollte eben nur das Kind. Nun kann man ihm wirklich nicht vorwerfen, dass auch er den Familienwunsch hegt und ihm nichts anderes bleibt, als das mit einer Frau zu versuchen, die das möchte oder?

Danke Robert, den potenten Next gibt es auch, aber beide wohnen offiziell nicht zusammen, ich denke es ist auch klar warum. Doch solche Spielchen wollten wir erst gar nicht anfangen, denn wir wollen ja auch seinen Sohn unterstützen wo geht, ich möchte auch, dass beide Kinder ein gesundes Verhältnis bekommen. Alles so wie es geht, aber eben so wie es geht. Es ist ja auch nicht so, dass sein Sohn nichts bekommt, im Gegenteil, meine Mutter und ich unterstützen ihn ja auch wo geht (z.B. wenn mein Freund so wie jetzt durch KFZ-Versicherung etc. weniger übrig hat, als andere Monate), das heißt das Weihnachtsgeschenk für den Jungen bezahle ich. Ich denke wir tun eine ganze Menge, aber ist es nicht verständlich, dass wir trotzdem auch selbst versuchen über die Runden zu kommen, um eben nicht als Hartz 4 dazustehen!

Meine Ängste beruhen doch nur darauf, wie bei jeder Mutter, also wie bei ihr auch, dass ich meinem Kind ein gutes Leben ermöglichen kann und keine Ahnung habe wie sich das verhält, wenn schon eines da ist. Wie ich das bewerkstelligen soll, wenn er zu einem Nebenjob gezwungen wird, er ist ja so schon kaum da, es wird für mich mit zunehmender Schwangerschaft nicht einfacher voll zu arbeiten, den Haushalt zu versorgen und meine Mutter im Rollstuhl braucht mich auch. Was wenn er zum Arbeitswechsel gezwungen wird, das geht schief und er seinen Job verliert? Da hätte doch jeder Angst, wie es dann mit Kind im Bauch weiter gehen soll. Deswegen wollte ich wissen , ob jemand weiß, ob er zu dieser gesteigerten Erwebspflicht gezwungen werden kann in der jetzigen Situation. Und wie kann sein SB runter gesetzt werden, wenn ich so wenig verdiene. Ich kann ihn nicht mit tragen, das ist unmöglich :$

Mir ist dann nochwas durch den Kopf gegangen... Ist es möglich solche Auseinandersetzung in Form von Mediation zu regeln? Hat da jemand Erfahrung? Wieviel Bestand hat das?

Danke für eure rege Anteilnahme. LG

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#13
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33553 Beiträge, 12958x hilfreich)

Er kann ebventuell gezwungen werden, aber das ist eine Einzelfallentscheidung. Das kann man hier nicht beantworten.

Der SB wird wahrscheinlich runter gesetzt werden, einfach, weil durch gemeinsame Haushaltsführung viel gespart wird.

wirdwerden

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#14
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

quote:
Vielleicht noch in Ergänzung. Gemeinsam hat man ca. 1800 € netto. Lebt im eigenen Haus. Und da soll es nicht möglich sein, das Kind aus erster Ehe angemessen zu versorgen?
Ich kenne da Väter, die einen ganz anderen Spagat machen müssen, und schaffen es.
Abgesehen davon: wenn das Kind wirklich ein ALG II Fall werden sollte, ganz ehrlich, dann ist das Kind arm! Lebt also am Existenzminimum, und das wünsche ich keinem Kind, wirklich nicht. Also das als echte Alternative hin zu stellen, das ist doch ausgesprochen kaltschnäuzig und menschenverachtend.


Bevor du solche Aussagen triffst, wäre es ein feiner Zug gewesen, erst einmal in der Tiefe nachzufragen! Ich finde es wirklich sehr traurig wie selbstgerecht und schnell über andere geurteilt wird. Zu den Details, das Haus gehört zwar mir, ist aber mit einem Kredit belastet an dem ich abzahle, die Anschaffungen für mein Kind mache ich alle allein und wenn das Kind da ist wird mein Einkommen sinken. Ich kann mich nicht 1 Jahr daheim hinsetzen und ein auf Mutti machen, denn dann bin ich arbeitslos, also werde ich sobald ich nach der Geburt stehen kann wieder auf Arbeit gehen. Für die Betreuung meines Kindes muss ich jede Menge löhnen, und eben weil ich arbeite bekomme ich NULL Unterstützung, so das Ergebnis der Schwangerschaftsberatung, welche mir nahe gelegt hat doch mit arbeiten auzuhören, dann macht der Staat das schon. Furchtbare Einstellung, die ich strikt ablehne. Und bei meinem Einkommen und den kommenden Ausgaben ist es doch klar dass ich mir Sorgen mache oder???? Denn wer will sein Kind schon Nicht mehr als Armut bieten können und sollte es in unserem so sozialen Staat nicht eine Lösung für beide Kinder, aber auch für alle Beteiligten geben? Das ist das wonach ich suche!
@ wirdwerden, also schade, dass du mit dem Verurteilen so schnell bist und Hut ab, dass du so schnell beurteilen kannst, wer hier zu viel und zu wenig hat...etwas, was ich immer noch versuche heraus zu bekommen :$

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#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33553 Beiträge, 12958x hilfreich)

Sorry, aber ich habe nur Deine Zahlen verwendet. Natürlich musst Du einen Kredit abzahlen, sonst müsstest Du Miete zahlen. Und mir ist immer noch nicht klar, wieso jemand, der 929 € netto hat, sich nicht an den Anschaffungen für ein Kind beteiligen kann?

Natürlich bekommst Du finanziell Unterstützung für das Kind bzw. die Betreuung. Mal beim Jugendamt nachfragen. Die sind nämlich für sowas zuständig. Nicht irgendeine Sozialbehörde.

Ach ja, ich habe auch bei meinen beiden Kindern direkt nach der Geburt wieder angefangen zu arbeiten. Hat ihnen nichts geschadet. Glaub es mir mal. Lass Dir von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden!

Noch ein Tipp zur Erstausstattung. Nimm sie nicht (teuer) neu. Lohnt sich nicht, die Kids wachsen da zu schnell raus. Kinderwagen braucht es eh nicht, nimm die größere Karre, auch gebraucht. Dasselbe gilt fürs Bett.

Mal so die finanzielle Größenordnung: meine Nichte hat gerade die Erstausstattung incl. Karre, Bett und allem Trallalla für 200 € verkauft. Mehr war nicht drinnen. Also, einfach mal umschauen. Und mal überlegen, wo sonst noch Einsparpotiential ist. Denn irgend was macht Männe falsch, wenn er bei gmeinsamen Wirtschaften mit 920 € nicht auskommt.

wirdwerden

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#16
 Von 
Camper2011
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 126x hilfreich)

@amako

quote:
Das ist aüßerst schwach. Es ging @l-d-h doch darum sich vorher Gedanken zu machen, ob man eine Familie selbst ernähren kann oder dies vom Staat oder anderen Menschen machen lässt. So ein Gedankengut, dass du damit verbreitest, produziert sogenannten Harz IV-Adel.


Mit anderen Worten, Kinder dürfen nur die in die Welt setzen, die auch über ausreichende Mittel verfügen und sich Kinder leisten können. Trennungsfall mit eingeschlossen.

Wenn jeder in Zukunft so plant, dann sinkt die Geburtenrate ganz schnell von 1,3 auf unter 0,5.

Mit Exe zusammen habe ich mir 3 Kinder leisten können, nach der Trennung war das nicht mehr möglich.

Und bei uns war nicht ich es, die eine neue Partnerschaft brauchte.

lg

Robert

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"Ab 06.12.2012 AZUBI zum Mediator"

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#17
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@ Robert, danke, ich sehe das ebenso
die neue Familie sollte genauso ihre Chance bekommen, zumal die Kindesmutter von ihm nie mehr wollte als das Kind, sowas ist traurig genug, auch für ihn und nun bekommt er eine zweite Chance auf Familie und das soll an den Finanzen scheitern? Wenn es danach ginge dürften Tausende keine Kinder bekommen, aber die Kinder sind auch unsere Zukunft. Morgen haben wir einen Termin beim Anwalt, mal schauen was da raus kommt. Ich erkundige mich weiterhin wie und wo vielleicht eine Mediation möglich ist. Es ist schwer für alle das Ergebnis zu finden, mit dem man leben kann...

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#18
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33553 Beiträge, 12958x hilfreich)

Tja, wenn das auf Kosten des Großen gehen soll, ist das in der Tat schwierig. Nur, Ihr habt nach den eingegebenen Zahlen von Dir (!) nach Abzug des Unterhaltes für den Großen mal grob gerechnet 1600,- €. Für Euer Kind bekommt Ihr dann wieder zusätzlich 184 € Kindergeld. Wieso man davon nicht drei Strampler kaufen kann, das erschliesst sich mir nicht. Sorry!

wirdwerden

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#19
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 489x hilfreich)

@ wirdwerden

Es geht hier nicht darum, was man für wieviel Geld kaufen kann.

1. Es geht darum, dass und wie bei einem weiteren zu unterhaltenden Kind neu zu berechnen ist, und zwar auf Grund der Rechtsgrundlagen.


2. Es geht um die Frage nach der gesteigerten Erwerbsobliegenheit.

3. Es geht um die Frage des abzusenkenen Selbstbehalt.

Die Fragen sind weitgehend auf den rechtlichen Grundlagen beantwortet worden.
Zum Selbstbehalt ließe sich noch hinzufügen, dass dieser ab 1.1.2013 nunmehr 1000 Euro beträgt (lt. OLG Düsseldorf von heute)
Eine weitere Herabsetzung als unter 920 Euro, die hier angesetzt wurden, ist damit noch unwahrscheinlicher geworden.

Beste Grüße,
capitano



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#20
 Von 
Camper2011
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 126x hilfreich)

@wirdwerden

quote:
Tja, wenn das auf Kosten des Großen gehen soll, ist das in der Tat schwierig. Nur, Ihr habt nach den eingegebenen Zahlen von Dir (!) nach Abzug des Unterhaltes für den Großen mal grob gerechnet 1600,- €. Für Euer Kind bekommt Ihr dann wieder zusätzlich 184 € Kindergeld. Wieso man davon nicht drei Strampler kaufen kann, das erschliesst sich mir nicht. Sorry!


Wir wissen doch gar nichts über die Mögliochkeiten der Mutter. Hat die Mutter einen Next mit einem Einkommen von 3.000 € netto und ohne Unterhaltsverpflichtungen, dann könnte der Next doch aufkommen für sein Stiefkind.

Hier wird immer nur auf den Vater uns seine Next geschaut.

Abgesehen davon bliebe der Mutter immer noch die Möglichkeit, das Kind beim Vater abzugeben und dann zu versuchen selbst ihr Auskommen und den KU zu sichern.

Unsere TS macht nicht den Eindruck, als würde sie Ihr Stiefkind ablehnen.

lg

Robert

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"Ab 06.12.2012 AZUBI zum Mediator"

-- Editiert Camper2011 am 06.12.2012 07:04

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#21
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33553 Beiträge, 12958x hilfreich)

@ Capitano, Camper:

1. Die Mutter hat selbst das Problem der Erstausstattung angesprochen, nur deshalb habe ich darauf reagiert.

2. Der mögliche Next interessiert gar nicht, er ist nicht mit dem Kind verwandt. Wohl aber der werdende Vater, der mit seinem Geld offensichtlich nicht wirtschaften kann.

3. Ein Kind ist kein Möbelstück, dass man beliebig hin- und herschieben kann. Außerdem, die werdende Mutter fühlt sich ja schon jetzt durch Schwangerschaft mit dem "Management" ihres Lebens überfordert, ohne Männe, und meint, das sei sie nach der Geburt auch. Wie soll da noch mental Platz für ein weiteres Kind sein? Geht doch gar nicht.

4. Ich spreche niemanden das Recht ab, ein Kind in die Welt zu setzen. Nur, man sollte sich über die finanziellen Folgen im Klaren sein und bereit sein, diese auch zu tragen. Und diese nicht auf Kosten eines anderen Kindes "erwirtschaften."

5. Wir haben hier den klassischen Fall der Mangelfallberechnung. Da wird wohl auf 770 € Eigenbedarf herab gegangen werden. Genau für diese Fälle ist ja die Herabsetzung des Eigenbedarfs gedacht. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass bei der Quotelung dann dem großen Kind altersbedingt mehr zusteht als dem Neugeborenen.

6. Aber abgesehen davon erschließt sich mir nicht im Geringsten, wieso die beiden so bitter arm sind, wie sie hier schreiben. Nach der Geburt des Kindes werden sie inkl. Kindergeld etwa 1950 € monatlich zur Verfügung haben. Dazu kommt dann noch die Steuerersparnis nach der Heirat, die ja wohl fest geplant ist. Davon sollte man zwei Kinder ernähren können, ohne zu jammern.

wirdwerden

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#22
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 489x hilfreich)

@ wirdwerden

Steuerersparnis nach Heirat?

Wärest du bereit, der Verflossenen Deines Partners Dein Einkommen einfach mal so offen zu legen?


Gruß,
capitano


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#23
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33553 Beiträge, 12958x hilfreich)

Warum nicht? Abgesehen davon geht es doch nur um das Einkommen des Mannes und der Überprüfung, ob eine Herabsetzung des Schonbetrages in Betracht kommt. Um nicht mehr. Und da ist die Neue doch gar nicht im Szenario drinnen.

wirdwerden

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#24
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 489x hilfreich)

"Warum nicht? Abgesehen davon geht es doch nur um das Einkommen des Mannes und der Überprüfung"


Nein, um nach Heirat eine Steuerersparnis zu erzielen, muss steuerlich zusammen veranlagt werden, was wiederum bedeutet, dass die Ehefrau der Ex-Partnerin des Mannes ihr Einkommen offenbaren muss!

Gruß,
capitano


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#25
 Von 
Camper2011
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 126x hilfreich)

@wirdwerden

Das mti der Herabsetzung klappt nicht mehr so.

In diesem Fall schon gar nicht, weil die TS nicht über genügend Einkommen verfügt, um Wohnung abzuzahlen und sich selbst zu ernähren.

Und wenn du hier

http://www.dfgt.de/resources/Empfehlungen_Selbstbehalt.pdf

mal auf Seite 3 nachguckst, dann siehst Du, dass der deutsche Familiengerichtstag 1000 € als unterste Grenze ansieht.

lg

Robert

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"Ab 06.12.2012 AZUBI zum Mediator"

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#26
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 489x hilfreich)

@ Camper,

das ist doch Unsinn!
Was der Familiengerichtstag zusammengefasst hat, sind Empfehlungen!
Diese Empfehlungen dienen / dienten als Grundlage für die neue Düsseldorfer Tabelle.
Die Düsseldorfer Tabelle wiederum hat allein auch keine Gesetzeskraft (was sich aus dem Grundgesetz und den Grundsätzen unserer Demokratie ergibt).

Somit ist durchaus möglich, unter Angabe guter Argumente von den Sätzen der Düsseldorfer Tabelle - je nach Einzelfall - abzuweichen. Ja sogar die strikte Verweisung auf die Düsseldorfer Tabelle und deren Anwendung ohne Erwägung anderer Argumente wäre gesetzeswidrig!

Gruß,
capitano


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#27
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@ wirwerden
deine Argumentation ist sehr vorverurteilend und einseitig. Ich hoffe nur, dass es dir nicht passiert in schwierigen Umständen so schnell abgeurteilt zu werden!

@ capitano
danke, dass du in deiner Argumentation auch die Lage des Vaters berücksichtigst.

Also, wir waren bei unserer Anwältin. Grundsätzlich hat sich an der Situation meines Freundes nichts verändert, außer, dass er die Adresse geändert hat. In Moment ist es auch das gleiche Zusammenleben wie mit seiner Freundin davor. Wir legen uns offen, ich mit, denn wie ich erfahren musste, hat die Kindesmutter nur ins Ohr bekommen, da is ein Haus und dass ich selbstständig bin und gleich denkt hier schwimmt der Reichtum. Also lege ich meine BWA vor, habe ich gar kein Priblem damit, hätte sie auch anders haben können, aber ok. Und da meine Einkommenssituation sich vorerst nicht verbessert, im Gegenteil (durch zeitweisen Ausfall durch die Schwangerschaft) ist da eben nichts zu holen. Die Anwältin meinte auch, dass es in Moment schwierig sei ihn auf einen Jobwechsel zu zwingen, da das bald kommende Kind natürlich nicht ganz außer Acht gelassen wird und Nutzen und Risiko abgewägt werden. Also selbst wenn es zur Verhandlung kommt, wird sich vorerst nichts ändern. Richtig, mit unserer Heirat wechselt die Steuerklasse, das erhöht sein netto ein wenig, der SB wird niedriger gerechnet, der Unterhalt steigt für genau 6 Wochen!!! Spätestens dann kommt mein Kind zur Welt und ab das wird durch zwei gerechnet und der Unetrhalt sinkt wieder. Ein ziemlich wirres Spiel bei dem die Kinder die Doofen sind und deswegen bleibe ich dabei und habe am Samstag ein Gespräch arrangiert wo wir der Kindsmutter anbieten den Unterhalt bei den 160,-€ zu belassen (in Moment bekommt sie laut Anwalt und Gericht damit etwas mehr als ihr zusteht) und im Sinne der Kinder eine Regelung finden, wo für uns alle das Wirtschaften möglich ist, das heißt auch bei ihr geschaut wird in wie weit sie noch Unterstützung von ihrem Neuen bekommt etc. und was in Moment auch irre wichtig ist, der Umgang mit dem Jungen wieder geregelt wird. Wenn wir hier vom Wohle der Kinder reden, sollte das Hauptaugenmerk erstmal auf dem Wunsch des Kindes liegen und das ist nicht mehr Geld, sondern den Papa zu sehen und darin sollte sie den Jungen endlich unterstützen. Und was ich auch als wahnsinnig wichtig erachte ist, dass wir mit dem Umgang der Konfliktsituation ein Beispiel für unsere Kinder liefern, also sollte es doch möglich sein das alles ohne Streit zu regeln. Wenn unser Hauptaugenmerk auf dem Wohl des Kindes liegt, so wie es sein sollte, sollten wir nicht vorrangig um 20€ mehr oder weniger diskutieren, sondern darüber wie wir den Kindern einen fairen Umgang miteinander vorleben. Und da gehts nicht darum dass hier jemand jammert @wirwerden, sondern darum dass jeder mit den gleichen Karten spielt, das heißt alle ihr wirtschaftliche Lage offenlegen sollten (sie nämlich auch!) und wir darauf eine ausgewogene Lösung finden und das nicht in dem Sinne, dass wir Feinde sind, sondern vernunftbegabte Erwachsene, die ihren Kindern ein vernünftiges Konfliktlösungsverhalten vorleben. Das ist vorrangig mein Ziel.
Nun kommt es leider vor, dass diese (meine) Vorstellungen an Reife und Vernunft nicht fruchten, also der Streitweg unumgänglich ist und dann ist es doch völlig normal, dass auch wir, mein Freund und ich, uns informieren, wie die Rechtslage ist und wer damit Erfahrung hat und ich dachte GENAU DAFÜR ist dieses Forum gedacht und nicht um lauthals andere hier als unwirtschaftlich und zu dumm zum wirtschaften hinzustellen - @wirwerden
Und um es in deinen Worten auszudrücken @wirwerden, so wie deine Kommentare mich bzw. uns als unwirtschaftlich deklarieren, so sage ich dir liegt meine soziale Kompetenz defintiv höher als die deine, doch was ist jetzt die bessere Eigenschaft??? Und ist den Kindern mit dieser Argumentation wirklich geholfen?
Sorry, aber das musste jetzt mal sein...
Also am Samstag gehts zum Gespräch und ich will weiter daran glauben, dass es möglich ist eine Lösung ohne Gericht und ohne Streit im Sinne aller Beteiligten zu finden, indem wir aufhören gegeneinander und im Sinne der Kinder (IHRES wie auch MEINES!) miteinander zu arbeiten.
Bis dahin...

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#28
 Von 
Camper2011
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 126x hilfreich)

@Capitano

quote:
Somit ist durchaus möglich, unter Angabe guter Argumente von den Sätzen der Düsseldorfer Tabelle - je nach Einzelfall - abzuweichen. Ja sogar die strikte Verweisung auf die Düsseldorfer Tabelle und deren Anwendung ohne Erwägung anderer Argumente wäre gesetzeswidrig!


Stimmt. Aber eben nicht mehr nach unten.

Das Senken unter 1000 € für einen Vollzeitbeschäftigten wäre gesetzeswidrig.

Meine Antwort bezog sich ja auf den Einwurf von @wirdwerden, dass man bis auf 770 € runter gehen kann, wegen Zusammenlebens des Kindesvaters mit seiner neuen Partnerin.



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"Ab 06.12.2012 AZUBI zum Mediator"

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#29
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 489x hilfreich)

@ Camper

"Das Senken unter 1000 € für einen Vollzeitbeschäftigten wäre gesetzeswidrig."

Woraus schließt du das denn?
Schon der bisherige Selbstbehaltsbetrag konnte u.U. unterschritten werden.
Woher nimmst du die Erkenntnis, dass Selbstbehaltsbeträge nun nicht mehr unterschritten werden dürften? Gibt es ein neues Gesetz?

Gruß,
capitano


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#30
 Von 
sweety23
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@capitano @camper

Also unsere Anwältin meinte, dass es möglci ist den SB unter die 1000€ zu senken, da durch das Zusammenleben eine Kostenersparnis vorausgesetzt wird. Aber in unserem Fall wäre das wohl nicht so einfach, weil ich nach Abzug der Krankenversicherung auf ein Netto von ca 700,-€ komme und in zwei Monaten durch die Einschränkung der Arbeitszeit durch Schwangerschaft und folgende Geburt das Einkommen definitiv nicht steigt bei mir, im Gegenteil und mir ja auch kein Mutterschaftsgeld etc zusteht, ich also nix bekomme. Sie hält es für absolut unwahrscheinlich, dass der SB meines Freundes in diesem Fall unter die 1000€ gesetzt wird.

Erstmal das Gespräch mit der Kindesmutter morgen...

LG

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