kein Vordiplom -> kein BaFög -> keinen Unterhalt ... kann das sein?

5. März 2008 Thema abonnieren
 Von 
Taro
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Frischling
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kein Vordiplom -> kein BaFög -> keinen Unterhalt ... kann das sein?

Hallo zusammen,

erst einmal "Hallo" da dies mein erste Beitrag in diesem Forum ist. Obwohl ich mir schon des öfteren Rat über die Suche geholt habe.

Also dann versuche ich mal meinen Fall zu schildern.

Es geht um meine Freundin. Sie studiert in Ihrer Heimatstadt und bekommt dort auch BaFög. Momentan sind Semesterferien und Sie hat das 4. Semester beendet.
Nun wäre aber das Vordiplom fällig gewesen, was sie bewusst nicht gemacht hat da durch 3 andere Prüfungen die Belastung einfach zu hoch gewesen wäre und das noch zu schaffen.

Ab dem nächsten Semester wird Sie zu mir ziehen bzw ist schon zu mir gezogen und an der Uni hier das Studium weiter fortführen.

Nachdem der Vater immer wieder versucht hat gegen den Unterhaltsanspruch vorzugehen war sie gezwungen den Fall an das BaFög-Amt zu übergeben. Das Amt hat dann, weil er sich weigerte seine Vermögensverhältnisse anzugeben, den Unterhalt vorgestreckt und der Staat Bayern hat sich um die Zahlungen des Vaters gekümmert.

Soweit so gut. (auch wenn stressig war / ist)

Jetzt kommt das Problem. Durch den Wechsel an eine neue Uni und den Hauptggrund, das Nichtmachen des Vordiploms nach dem 4. Semester hat Sie für das kommende Semester keinen Anspruch mehr auf BaFög. Erst wieder ab dem bestandenen Vordipolm also ab nächstem Semester.

Das BaFög Amt hat ihr gesagt der Vater ist trotzdem Unterhaltspflichtig und sie müsse dies mit Ihn direkt klären oder notfalls einklagen. Sie hat vor 6 Wochen einen Brief an ihren Vater geschrieben das Sie die Zahlungen normal bis zum 1.3.2008 erwartet und das es ja bitte nicht so weit kommen muss vor Gericht zu ziehen, er sich ja so viel Zusatzkosten sparen würde…. Usw. alles sehr sachlich und nett geschrieben.

Heute kommt ein Brief von seinem Anwalt das kein Unterhaltsanspruch mehr besteht.

Zusammengefasster Brief:

…haben Sie über den Ausbildungs-/Studiumswechsel nicht informiert ….
…Verlängerung der Studienzeit nicht zumutbar …..
…. Erneut nicht nachgewiesen welches Studium und weshalb dieses in der neuen Stadt….
Aus diesen Gründen besteht kein Unterhaltsanspruch mehr….


So das war sehr viel Text ich weiß. Viele Dank schon mal an die die es bis hier her geschafft haben.

Meine Frage ist:
Macht es überhaupt Sinn hier vor Gericht zu ziehen? Kann der Vater meiner Freundin sich gegen den Unterhaltsanspruch wehren?

Wir werden denke ich die nächsten Tage zu einem Rechtsbeistand gehen aber ich bin über Informationen sehr dankbar.

Viele Grüß
Taro

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39 Antworten
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#1
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1143x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@chavah
1. frage
Der Vater ist nicht informiert worden. Sie sagt gerade das sie zu ersten mal davon hört und er halt auch nicht nachgefragt. Sie ist jetzt 24 und hat seit sie 8 war keinen Kontakt mehr zu Ihm.
Bisher lief auch alles über das BaFög Amt das war die einzige Info die er hatte.

2. Frage
Die gebotene Ernsthaftigkeit liegt vor, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Sie ist sehr fleißig und hat auch gute bis sehr gute Ergebnisse in den Kausuren. Nur hat sie sich halt entschieden das Vordiplom erst nächstes Semester zu machen da Sie auf Grund von hohem Prüfungsaufkommen und viel Arbeit (400EUR Job Fabrik) dachte Sie schafft das nicht.

nach dem Nachweis des Vordiploms beantragt sie eh wieder BAföG und der Vater müsste dann doch auch wieder ran. Das war zumindest unsere Meinung.

Ich check das alles noch nicht so ganz, bin aber schon am INPUT saugen. Werde noch zum Spezialisten. Hoffentlich früh genug.

so long
Taro

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#3
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Hallo,

quote:
Nun wäre aber das Vordiplom fällig gewesen, was sie bewusst nicht gemacht hat da durch 3 andere Prüfungen die Belastung einfach zu hoch gewesen wäre und das noch zu schaffen.


Warum ist denn dein Freundin nicht in der Lage, ihr Vordiplom in der vorgeschriebenen Zeit zu machen? Tausende andere schaffen das doch auch! Zumal das Mädel 24 ist und nun gerade mal das 4. Semester geschmissen hat! Wenn sie als Volljährige Bafög und Unterhalt bezieht, dann ist sie verpflichtet, ihr Studium ZÜGIG zu absolvieren. Und danach sieht das nicht aus.

Andernfalls stellt der Staat das Bafög ein ... und dass auch der Vater den Unterhalt streichen will, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Auch wenn es vielleicht nicht gern gehört wird: aber ohne Leistung gibt es im Leben halt auch kein Geld!

Grüße


-- Editiert von Groellheimer am 05.03.2008 18:23:23

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#4
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1143x hilfreich)

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#5
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

also das Abi war 2004 danach hatte sie erst einmal Geschichte und Politik studiert. Nach dem 3. Semester den Studiengang gewechselt auf Pädagogik. Darum ist sie jetzt im 4. Semester Pädagogik.

Ich möchte aber nochmal betonen das es sich nicht um jemand handelt der als "faul" zu bezeichnen wäre. Sie musste sich halt alleine durchschlagen, also komplett ohne Rückhalt der Eltern. Hat immer nebenbei gearbeitet und wie gesagt einen Schnitt von 2.

Und das es ohne Leistung kein Geld gibt das ist uns auch klar. Hier geht es einfach auch nciht ums "jammern" sondern MIR gehts ums Prinzip und um ihr Recht.

Ich finde den Brief von Ihm und die ganze Art und Weise wie er mit ihr umgeht einfach zum ....
Wenn es hart auf hart kommt werden wir das schon schaffen ich bin seit Jahren voll berufstätig und wir würden nciht verhungern. Ausserdem arbeitet Sie noch nebenbei, das ist alles kein Problem.

Aber meiner Meinung nach müsste der Vater zahlen. Und hier bin ich ganz schön genervt von ihm, weil er Ihr nur Steine in den Weg legen kann aber nichts für Seine KindER tut. Bei seinem Sohn hatte er schon Glück das er seine Ansprüche nicht geltend gemacht hat. (Meisterschule z.B.)

Und ja, der Druck hier vor Gericht zu zeihen kommt von mir.

Ihr meint aber das könnten wir uns sparen?

bin mal gespannt wie das aus- bzw weiter geht.


Taro

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#6
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1143x hilfreich)

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#7
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

lt BAföG Richtlinien muss man sich aber bis NACH dem 3. Semester entschieden haben. (hab ihc gerade gelesen)

Ausserdem hat das BAföG Amt ihren Gründ als wichtig erachtet und genehmigt. Also kein Grund nicht mehr zu zahlen.

Was ich ncoh nicht verstehe. Wie sieht denn diese Informationspflicht aus?
ISt das eine Hohlschuld oder eine Bringschuld? Ich denke mal eine Bringschuld aber was ist denn da zu tun?

Verzögerungen kann ich nciht sehen. OK es ist natürlich echt mist das er für Sie bis 26 oder 27 zahlen müsste aber das ist doch alles im Rahmen des gesetzlichen.
War da nicht was mit 1. Ausbildung bis spätestens 26 oder 27?


EDIT
<quote><c>
Ach ja, selbst wenn ein Anspruch bestünde, müsste die Mutter seit Volljährigkeit mitzahlen!
</quote></c>
die Mutter fällt raus. Auch keinen Kontakt mehr und ausserdem Minderbeschäftigt also unter dem Existensminimum.

-- Editiert von taro am 05.03.2008 19:00:36

-- Editiert von taro am 05.03.2008 19:01:38

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#8
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1143x hilfreich)

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#9
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Das bedeutet dann, wenn ab dem nächsten Semester wieder BAföG gezahlt wird ziehen die zwar das Geld vom Vater wieder ein. Aber für das kommende Semester siehts düster aus, richtig?!

Bin mal gespannt was der Anwalt in ein paar Tagen sagt. Rat hole ich mir auf jeden Fall und werde auch dafür sorgen, dass sämtliche Möglichkeiten beleuchtet werden.

Halte euch auf dem Laufenden.

Jetzt mach ich erst mal was zu Essen, schau aber später noch mal rein.

so long
Taro

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#10
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Taro,

ich weiß nicht, ob ich an Stelle deiner Freundin vor Gericht ziehen würde...
Wie du im ersten Posting schon erkannt hast, kann man sich viele Zusatzkosten sparen, wenn man es nicht tut.
Die Kosten kämen womöglich auf deine Freundin zu.

Familienrechtlich stehen Studenten eine Umorientierung bis nach dem 2. Semester zu.
Deine Freundin ist da schon mal um eines zu spät.
Auch wenn man das noch gutheißen könnte oder würde, aber... jetzt hinkt sie schon wieder...
Irgendwann ist auch mal Schluss mit lustig und irgendwann möchten Eltern auch mal wieder leben können, ohne einen *ewigen* Studenten mitzuziehen.

Hat der Vater eigentlich noch weitere Unterhaltsberechtigte?
Ehefrau, weitere Kinder?

Grüßle






-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

24 Jahre und noch nichts auf die Reihe gekriegt :bang:

Immer wieder schön zu sehen ,wie selbstverständlich manche jungen Menschen Unterhalt sehen .Aber selbst dafür was leisten ,wo kämen wir denn dahin !!
Die rechtliche Seite wurde ja schon zu genüge erörtert .




-----------------
"Fühlst du dich von jemandem beleidigt,
so stellst du dich geistig unter ihn."

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1143x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#13
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

§ 1611 Beschränkung oder Wegfall der Verpflichtung
(1) Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedürftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen Angehörigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Höhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fällt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wäre.

(2) Die Vorschriften des Absatzes 1 sind auf die Unterhaltspflicht von Eltern gegenüber ihren minderjährigen unverheirateten Kindern nicht anzuwenden.

(3) Der Bedürftige kann wegen einer nach diesen Vorschriften eintretenden Beschränkung seines Anspruchs nicht andere Unterhaltspflichtige in Anspruch nehmen.



...ist hier nicht auch die informationspflicht verankert?

also
"hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen "
hier meine ich oder leige ich da wieder falsch?

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48087 Beiträge, 16987x hilfreich)

Auf den § 1611 BGB kommt es hier doch gar nicht an.

Nach § 1602 Abs. 1 BGB wäre ein volljähriges arbeitsfähiges Kind gar nicht unterhaltsberechtigt, da es ja statt zu studieren auch arbeiten könnte.

Aus diesem Grund gibt es die Ausnahmevorschrift des § 1610 Abs. 2 BGB . Was 'angemessen' ist, ist inzwischen in vielen Gerichtsurteilen festgelegt worden.

Der Ausbildungsweg Deiner Freundin gilt jedoch nicht mehr als angemessene Berufsausbildung. Da sie zudem nicht außerstande ist, für den eigenen Unterhalt zu sorgen, besteht dann kein Unterhaltsanspruch mehr gegen den Vater.

Was in diesem Zusammenhang von den Gerichten als 'angemessen' beurteilt wird, ist auch vom Einzelfall abhängig.

Die Aussagen von Chavah und Schwesterchen beziehen sich ebenfalls auf die von mir genannten Vorschriften und nicht auf den § 1611 BGB .

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen,

also so ganz kann das nicht stimmen.


Unterhaltszahler, also meistens die Eltern, dürfen nach Ansicht des OLG Hamm ihr studierendes Kind nach dem ordnungsgemässen Ausbildungsverlauf befragen. Hätte der im konkreten Fall nach drei Semester das Studienfach wechselnde Student die Auskunft verweigert, wäre ihm sogar der Unterhaltsanspruch verloren gegangen.

[OLG Hamm, AZ 1 WF 178/04 vom 12.07.2004]


Trifft nicht zu da der Vater niemals nachgefragt hat. Das erste mal war mit diesem Brief vom Anwalt der natürlich so geschrieben war das er die Worte "erneut" nicht informiert und "Verlängerung" enthalten war.

Ich bin mir noch nciht sicher wie das mit dem Vordiplom aussieht. Hier hat sie echt was verpennt. Eigentlich hätte Sie es zumindest einfach versuchen müssen. (Zumindest denke ich das) Man kann das ja auch wiederholen wenn es schief geht hätte aber eine Chance für ein bestehen gehabt.

Ah hier ist noch ein Kommentar leider aus einem Anwaltsforum daher weiss ich nicht ob es Bestandteil eines Beschlusses ist.

...
Eine Verlängerung der Regelstudienzeit durch Wiederholung eines Semesters dürfte einer "drohenden Verlängerung der Regelstudienzeit durch Krankheit" gleichzusetzen sein.


langsam macht mir das Thema spass. =)

werde heute gleich mal einen Familienbefreundeten Anwalt fragen ob er einen guten Kollegen kennt oder vielleicht selber tätig werden kann.

EDIT:
aus dem Formul hier geht hervor:

http://www.frag-einen-anwalt.de/Unterhaltszahlung-f%FCr-Student__f34726.html

Nachdem Sie angeben, dass nur noch wenig bis zur - wie ich annehme - Zwischenprüfung/Vordiplom fehlt, dürfte der maßgebliche Studienplan Ihres Fachs noch nicht so weit überschritten sein, dass Sie keinen Anspruch mehr gegen Ihren Vater auf Ausbildungsunterhalt haben.


-- Editiert von taro am 06.03.2008 08:23:08

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Das ist ja löblich, dass du hier irgendwelche Fragmente ins Forum stellst. Allerdings dürften die mit dem hier vorliegenden Fall nicht viel zu tun haben. :grins:

Deine Freundin ist 24. Also ist sie im Jahr 1983/1984 geboren. Sie hat im Jahr 2004 Abitur gemacht. Ein bis zwei Jahre hat sie demnach irgendwo - sagen wir mal - 'eingebüßt'.

Dann hat sie drei Semester Geschichte studiert - vermutlich also bis Anfang 2006. Dann gefällt ihr das nicht mehr und sie wechselt das Studienfach und studiert nun 4 Semester bis Anfang 2008. Und dann fällt es ihr ein, dass sie das Vordiplom zu sehr belastet und tritt einfach nicht zur Prüfung an.

Eine derartige Bummelei muss sich der unterhaltszahlende Vater nicht gefallen lassen. Mit 24 könnte sie nämlich bereits ihr Diplom in der Tasche haben! Und ich bin mal gespannt, wie das ein Gericht sehen wird.

Das Argument, dass deine Freundin arbeitet und deshalb nicht das Studium absolvieren kann, ist übrigens mehr als spaßig. Ihre HAUTPAUFGABE ist das Studium. Wenn sie darüber hinaus noch freie Valenzen hat, dann kann sie natürlich auch jobben. Kriegt sie das nicht auf die Rolle, dann muss sie das eben lassen und mit Bafög und Unterhalt auskommen.

Was mir an diesem Fall auffällt: du scheinst ja ganz gehörig 'Öl ins Feuer zu gießen'. Da hetzt du das Kind gegen den eigenen Vater auf und provozierst ein Gerichtsverfahren, dass für deine Freundin recht unangenehm ausgehen könnten. Wirst du denn auch die Kosten tragen, wenn die Sache schief geht?

Grüße


-- Editiert von Groellheimer am 06.03.2008 08:57:59

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)


Was mir an diesem Fall auffällt: du scheinst ja ganz gehörig 'Öl ins Feuer zu gießen'. Da hetzt du das Kind gegen den eigenen Vater auf und provozierst ein Gerichtsverfahren, dass für deine Freundin recht unangenehm ausgehen könnten. Wirst du denn auch die Kosten tragen, wenn die Sache schief geht?


natürlich gieße ich da ganz schön Öl ins Feuer. Und selbstverständlich werde ich sie nicht im Regen stehen lassen. Ausserdem werden wir nicht einfach nur vor Gericht ziehen. Das ganze wird eine lange Zeit dauern.

Erst unterhalten sich die Anwälte und falls es keine Einigung geben sollte wird der Fall wohl vor Gericht landen. Was natürlich dauert.


Eine derartige Bummelei muss sich der unterhaltszahlende Vater nicht gefallen lassen. Mit 24 könnte sie nämlich bereits ihr Diplom in der Tasche haben! Und ich bin mal gespannt, wie das ein Gericht sehen wird.

Ich kann keine Bummelei erkennen.

1. der Wechsel des Studiengangs war begründet und der Vater hat durch die BAFÖG Behörde sehr wohl Information darüber gabt.
Ein anderer Kontakt besteht nicht. Anrufe gab es nicht, wenn; -legt er auf. Briefe bezüglich des Studiums werden ignoriert. So, dass das BAFÖG Amt diese einfordern muss.

2. Information bezüglich des Studiums ist ein RECHT des Zahlenden. D.h. er hat die Möglichkeit/Recht diese einzufordern. Das ist zu jederzeit möglich und kann von ihr mit sämtlichen Scheinen, sofort und lückenlos. belegt werden. Bis zu Vordiplom eben. Das hat sie nicht gemacht. Hätte aber alle Scheine dazu und diese auch mit guten Leistungen also besser als 2. (1,7 glaube ich mom. schnitt)

Soweit ich jetzt informiert bin wird die Sache so ausgehen:

Das 5. Semester wird erst mal kein Geld vom Unterhalt fließen. Ob es zum Verfahren kommt wird sich zeigen. Das ist eine einfache Kosten Nutzen Rechung.
am Ende des 5. Semesters wird das Vordiplom gemacht und bestanden.

Ab dem 6. Semseter wird BAföG beantragt. Spätestens da wird der Staat sich einschalten und der Vater wird wieder zahlen müssen.


... soweit meine jetzige Einschätzung.


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#18
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Taro,

du reitest hier ständig auf dem auf dem *Verwirkungsgrund* der fehlenden Informationen gegenüber dem Vater rum...

Das isses nicht!

Deine Freundin ist etwas *unentschlossen*.
Zu unentschlossen, um wohl weiterhin unterhaltsberechtigt zu sein.

Bummeln müssen unterhaltspflichtige Eltern nur bedingt dulden.
Wenn man wirklich großzügig wäre, kann man den Studien-Wechsel nach drei Semestern noch tolerieren, aber jetzt hängt deine Freundin schon wieder...

Ließe sich das nicht mit einem persönlichen Gespräch zwischen Vater und Tochter, ohne dich, klären?
Mit der Mutter gibts auch keinen Kontakt?
Woran liegts?
Nicht alle Eltern sind böse!

Dein Engagement in allen Ehren, aber...
Worum gehts dir wirklich?
Die paar Monate ließen sich doch überbrücken, oder?
Deine Freundin verdient 400€ + Kindergeld 154€.
Sind zusammen 554€, ihr Bedarf läge bei 640€.
Du verdienst gut...

Willst du wegen der paar Kröten jetzt ein großes Fass aufmachen?
Wie steht deine Freundin eigentlich dazu?

Grüßle

















-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

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#19
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Schwesterchen,

ich muss zugeben Du hast ja recht mit dem was du schreibst. Wenn es um meine Eltern oder alles was ich an Eltern bisher kennen gelernt hatte ginge. Es gibt Steitigkeiten aber es bleiben die Eltern.


Ließe sich das nicht mit einem persönlichen Gespräch zwischen Vater und Tochter, ohne dich, klären?
Mit der Mutter gibts auch keinen Kontakt?
Woran liegts?
Nicht alle Eltern sind böse!

Mit dem Vater gibt es keine Gespräche lt. meiner Freundin.
Mit der Mutter gibt es keinen Kontakt mehr da ist einfach zu viel passiert. Das ghört hier nicht her. Glaube es mir einfach es ist so.

Stimmt nicht alle Eltern sind böse. Hatte, wie viele, in meiner Jugend auch große Probleme mit meinen Eltern und verstehe mich nun proma mit ihnen.


Dein Engagement in allen Ehren, aber...
Worum gehts dir wirklich?
Die paar Monate ließen sich doch überbrücken, oder?
Deine Freundin verdient 400€ + Kindergeld 154€.
Sind zusammen 554€, ihr Bedarf läge bei 640€.
Du verdienst gut...

Willst du wegen der paar Kröten jetzt ein großes Fass aufmachen?
Wie steht deine Freundin eigentlich dazu?


Die paar Monate lassen sich prima überbrücken. Stimmt schon. Darum gehts aber nicht, sondern um Prinzip. Wenn er meint Recht zu haben möchte ich das prüfen und ggf. richtig stellen.

Wie kommst du auf den Betrag von 640 - 554 = 86€ ? Die 400€ sind nicht sicher also eine Aushilfe die nicht an das Geld angerechnet wird. Also geht es um 486€. Es waren 454€ (errechnet) monatlich genau, so weit ich das noch im Kopf habe.

Meine Freundin ist halt ziemlich fertig das es immer wieder und immer wieder Ärger mit ihrer Familie gibt. Ausserdem liest sie diesen Forumsbeitrag auch im Stillen mit und bespricht sich mit mir. Möchte sich aber bisher nicht selbst anmelden.

So wenn ich nicht bald was tue werde ihc hier auch Ärger bekommen und den kann ich grad mal gar nicht brauchen ,-)

bis später

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hallo Taro,

quote:
Wie kommst du auf den Betrag von 640 - 554 = 86€ ?


Die 400 + KG war für mich nur der momentane Einkommens-Stand deiner Freundin, ohne Berücksichtigung irgendwelcher evtl. Unterhaltsanprüche.

quote:
Die 400€ sind nicht sicher also eine Aushilfe die nicht an das Geld angerechnet wird.


Stimmt! Solange sie das Studium nicht beinträchtigen. Womit wir wieder beim Thema wären...:)

quote:
Es waren 454€ (errechnet) monatlich genau


Wäre also der Anteil des Vaters, ja?
Vom Bafög-Amt berechnet?
Da könnten wir uns jetzt herrlich streiten, wenn ich jetzt behaupten würde, dass die Berechnungen des Bafög-Amtes mit den Familienrechtlichen nix zu tun haben.:(

Nochmal was Grundsätzliches:

Bei einem Zahlbetrag von 454€ müsste der Vater ein bereinigtes, von allen evtl. zu berücksichtigen anderen Unterhaltsverpflichtungen, Netto-Einkommen von ca. 4500€ haben.
Hat er das?
Gibts weitere Unterhaltsberchtigte?

Grüßle und frohes Schaffen

-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

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#21
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 577x hilfreich)

-Trifft nicht zu da der Vater niemals nachgefragt hat--

Die Frage ist, ob der Unterhaltsempfänger nicht von sich aus zu diesen Angaben verpflichtet ist.


OLG Celle Senat für Familiensachen
Entscheidungsdatum: 22.01.2001
Aktenzeichen: 12 UF 205/00

1. Den Eltern steht bezüglich des Ausbildungsweges ihres unterhaltsberechtigten Kindes ein gewisses Kontrollrecht zu. Sie sind über den Fortgang der Berufsausbildung durch Vorlage entsprechender Belege (Zeugnis, Zwischenprüfungen ect) zu informieren. Kommt das Kind dieser Verpflichtung nicht nach, steht den Eltern lediglich ein Zurückbehaltungsrecht hinsichtlich der Unterhaltszahlungen zu, bis die entsprechenden Informationen erteilt sind.


Meine Meinung:
Wer etwas will, muss erst die entsprechenden Vorleistungen erbringen.

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)


Nochmal was Grundsätzliches:

Bei einem Zahlbetrag von 454€ müsste der Vater ein bereinigtes, von allen evtl. zu berücksichtigen anderen Unterhaltsverpflichtungen, Netto-Einkommen von ca. 4500€ haben.
Hat er das?
Gibts weitere Unterhaltsberchtigte?


Wow das wusste ich nicht.

Soweit ich weiß hat er ca 3,5 brutto; (aber nur aus der Erinnerung kenne die genauen zahlen nicht)

Weitere Unterhaltsverpflichtungen gibt es nicht mehr.


Meine Meinung:
Wer etwas will, muss erst die entsprechenden Vorleistungen erbringen.

Sehe ich genau so wie du.


...
Kommt das Kind dieser Verpflichtung nicht nach, steht den Eltern lediglich ein Zurückbehaltungsrecht hinsichtlich der Unterhaltszahlungen zu, bis die entsprechenden Informationen erteilt sind.
...


was du zitiert hast sag doch aus das er die Zahlungen nicht einstellen kann sondern nur zurückhalten (was er ja auch macht^^) Wenn also nun die Informationen gefordert wurden werden wir diese natürlich vorlegen.


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#23
 Von 
guest123-1682
Status:
Student
(2180 Beiträge, 157x hilfreich)

Hi Taro,

3500 brutto ergeben ca. 2000€ netto, bereingt 1900€ = Stufe 2 DDT, Zahlbetrag 275€.

Zahlt der Vater die 454€ eigentlich ans Bafög-Amt zurück oder ist das nur der Betrag, den sie ausgerechnet haben und den deine Freundin erhält?

Grüßle

-----------------
" Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur so viel, als wozu er sich selbst macht."

-- Editiert von Schwesterchen am 06.03.2008 11:50:09

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#24
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Hallo, Mr. Allwissend,

ich hoffe, du verzeihst mir diese etwas flapsige Anrede, Taro!

quote:
Die paar Monate lassen sich prima überbrücken. Stimmt schon. Darum gehts aber nicht, sondern um Prinzip.


Um´s Prinzip geht es dir also! Sehr ritterlich! Sehr nobel! Wobei ... könnte es sein, dass es sich hier eher um messianischen Eifer handelt? Dir geht es doch nicht um Aussöhnung zwischen deiner Freundin und deren Eltern. Sondern um Abrechnung! Und damit arbeitest du wohl auch ein wenig deine eigene Vergangenheit auf ...

Ein Prozess verursacht erheblichen Aufwand. Da muss man den Anwalt konsultieren, da muss man warten, da hat man Schreibereien, da muss man zum Gericht ... da handelt man sich eine Menge Scherereien ein! Wegen ein paar Euro! Oder um hinterher die Musik selber zu bezahlen! Na, hier stehen Lernerfahrungen an ... und da will ich mal nicht vorgreifen! :grins:

Ich führe ein Kabinett der Kuriositäten. Da habe ich dich mal unter dem Stichwort 'der allwissende messianische Streiter' aufgenommen. Wie könnte diese Geschichte wohl weitergehen?

Deine Freundin könnte irgendwann des Studierens gänzlich überdrüssig werden. Und da haben manche Mädels oft einen genialen Einfall: sie werden schwanger! Dazu braucht es weder Vordiplom noch Diplom. Und schwups, schon hat frau Anspruch auf Unterhalt und zwar nicht zu knapp! Und so braucht sie nun gar nicht mehr zu studieren und hat trotzdem ein angenehmes Auskommen. :engel:

Dann würdest du dich als Unterhaltszahler urplötzlich in der Rangfolge vor ihrem Papi wiederfinden. Und was meinst du, wie spaßig das dann wäre, wenn der neue Freund deiner Freundin dafür sorgt, dass du auch nach dem achten Geburtstag des Kindes neben dem Kindesunterhalt noch Betreuungsunterhalt zahlen darfst. Rein aus prinzipiellen Erwägungen versteht sich ... :devil:

Die spaßigsten Geschichten schreibt das Leben selbst! Ob das nun irgendwann etwas mit dir zu tun haben könnte, das vermag ich natürlich nicht zu sagen ... :grins:

Grüße

-- Editiert von Groellheimer am 06.03.2008 12:03:13

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#25
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

454 an das BaföG Amt zurück. Zumindest ist das der betrag den das Amt in dem Schreiben aufgerechnet hat. Der ganze betrag war glaube ich 505?!?! kann das sein? weiß ich hier leider nicht genau.

Aber 3500 Brutto gibt bei (wieder)verheiratet und LSK 3 ca 2300 (wird aber nichts ändern =))

Vielleicht irre ich mich hier auch und die Summe ist das Bafög gesamt also mit Darlehn. Dann würde die Summe ja hinkommen also 454/2.

<q>n'guten erst mal =)</q>

-- Editiert von taro am 06.03.2008 12:16:04

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)


Hallo, Mr. Allwissend,
ich hoffe, du verzeihst mir diese etwas flapsige Anrede, Taro!


Da gibt’s nichts zu verzeihen ich fühle mich nicht beleidigt *ggg*


Um´s Prinzip geht es dir also! Sehr ritterlich! Sehr nobel! Wobei ... könnte es sein, dass es sich hier eher um messianischen Eifer handelt? Dir geht es doch nicht um Aussöhnung zwischen deiner Freundin und deren Eltern.


Messianischer Eifer?!?! Das ist aber eine sehr gewagte Metapher, meinst du nicht?

Die Aussöhnung zwischen Vater und Tochter gestaltet sich etwas schwierig. Wenn es keinen Kontakt gibt seit Jahren.
Hey ich kann ihn sogar verstehen würde mich auch so was von an… aufregen. Aber das kann mir ja noch blühen, dazu später mehr.

So nun zu meinem Lieblingssatz in Deinem Posting. =)

Sondern um Abrechnung! Und damit arbeitest du wohl auch ein wenig deine eigene Vergangenheit auf ...


Es geht um Abrechung, ja stimmt. Aber wessen, das ist noch nicht raus.

Die eigene Vergangenheit arbeiten wir alle, immer ein bischen auf.
Wenn wir schon dabei sind, sei mir die Anmerkung erlaubt, dass wir uns alle nur durch Teile unserer Vergangenheit definieren und sind auch nicht mehr als die Summe all dieser Teile. Daher ist dieses Argument doch etwas zu wage gehalten.

Ich muss aber doch den Hut ziehen wenn Du aus dem Postingverlauf in, doch eher kurzer Zeit, ein psychologisches Profil von mir erstellen konntest.

Ein Prozess verursacht erheblichen Aufwand. Da muss man den Anwalt konsultieren, da muss man warten, da hat man Schreibereien, da muss man zum Gericht ... da handelt man sich eine Menge Scherereien ein! Wegen ein paar Euro! Oder um hinterher die Musik selber zu bezahlen! Na, hier stehen Lernerfahrungen an ... und da will ich mal nicht vorgreifen!


Das ist noch nicht raus und ich habe auch nicht vor einfach vor Gericht zu ziehen, wenn ich keine Aussicht auf Erfolg habe.

Hey NewFlash! Das ist der Grund warum ich hier „dumme“ Fragen stelle und einen Seelenstrip im Netz begehe.

Ich führe ein Kabinett der Kuriositäten. Da habe ich dich mal unter dem Stichwort 'der allwissende messianische Streiter' aufgenommen.

Mr. Ripley … bist Du’s?!

Wie könnte diese Geschichte wohl weitergehen?
Deine Freundin könnte irgendwann des Studierens gänzlich überdrüssig werden. Und da haben manche Mädels oft einen genialen Einfall: sie werden schwanger! Dazu braucht man weder Vordiplom noch Diplom. Und schwups, schon hat frau Anspruch auf Unterhalt und zwar nicht zu knapp! Und so braucht sie nun gar nicht mehr zu studieren und hat trotzdem ein angenehmes Auskommen.
Dann würdest du dich als Unterhaltszahler urplötzlich in der Rangfolge vor ihrem Papi wiederfinden. Und was meinst du, wie spaßig das dann wäre, wenn der neue Freund deiner Freundin dafür sorgt, dass du auch nach dem achten Geburtstag des Kindes neben dem Kindesunterhalt noch Betreuungsunterhalt zahlen darfst. Rein aus prinzipiellen Erwägungen versteht sich ...

Oh ich wäre gar nicht so abgeneigt ein Kind zu bekommen, das wäre für mich kein Problem eher ein Freudentag. Mit allen Pflichten die ich gerne und mit Hingabe übernehmen würde.
Nur leider, leider wird das nicht passieren. (das gehört hier aber nicht her, wie eigentlich der ganze Beitrag schon nicht)

Die spaßigsten Geschichten schreibt das Leben selbst! Ob das nun irgendwann etwas mit dir zu tun haben könnte, das vermag ich natürlich nicht zu sagen ..


Wer hat behauptet das Leben sei fair?

So long
Taro

P.S.
Zum Thema Allwissend:
Wer nichts weiß muss alles glauben!

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#27
 Von 
Vater Klaus
Status:
Beginner
(79 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo Taro,

ich habe das Ganze aufmerksam gelesen.

Gestolpert bin ich darüber, dass deine Freundin auch deshalb das Vordiplom nicht gemacht hat, weil sie "viel Arbeit" hatte (400 €uro-Job Fabrik).

Da passt schon wieder etwas nicht zusammen: Geldleistungen kassieren plus arbeiten gehen ergibt fehlende Sollleistung im Studium.

Ein zusätzliches Argument für die Gegenseite, falls es zu einem Prozess kommt.

Erzwingen können wird sie Unterhaltszahlungen des Vaters wohl nicht mehr.

Stell dir mal vor wie ungern dieser Vater wohl gezahlt hat! Es ist ihm vielleicht vorgekommen, dass er 18 Jahre Geld ins Nirwana geschickt hat. Wenn noch etwas helfen könnte, wäre es vielleicht die Herstellung einer persönlichen Beziehung. Vielleicht wäre der Vater dann bereit, im gewissen Maße freiwillig zu unterstützen. Wenn es dafür nicht schon zu weit getrieben ist....

Aber denkt doch mal in diese Richtung.

MfG
Vater Klaus

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

Na, immerhin kannst du Kritik vertragen! Deswegen will ich mal wohlwollend antworten ... :grins:

quote:
Das ist noch nicht raus und ich habe auch nicht vor einfach vor Gericht zu ziehen, wenn ich keine Aussicht auf Erfolg habe.


Sollte es denn nicht eher heißen ... 'wenn MEINE FREUNDIN keine Aussicht auf Erfolg hat'? Diese Freud´sche Fehlleistung halte ich für symptomatisch für diesem Thread, wenn du mir diese etwas kesse Anmerkung mal gestattest. :grins:

quote:
Es geht um Abrechung, ja stimmt.


Und das ist für dich kein Grund mal über deine grundsätzliche Haltung in diesem Konflikt nachzudenken? Zur begleitenden Lektüre empfehle ich dir den 'Don Quijote' ...

quote:
Oh ich wäre gar nicht so abgeneigt ein Kind zu bekommen


Obwohl ja eigentlich eher die Mädels die Kinder bekommen, soweit ich weiß ... :grins:

quote:
Nur leider, leider wird das nicht passieren.


Da will ich mal davon absehen diese leckere Steilvorlage zu verwandeln. Es könnte sich ja nun wirklich um einen ernsten Hintergrund handeln.

Lass es mich einmal zusammenfassen: du scheinst mir tatsächlich eher Teil des Problems und nicht Teil der Lösung zu sein! Du heizt einen Konflikt massiv an, der so nicht nötig wäre! Statt darauf hin zu wirken, dass deine Freundin sich einmal Gedanken über das katastrophale Verhältnis zu Vater UND Mutter macht und erste Schritte unternimmt, um die Situation zu verbessern, verlagerst du den Kriegsschauplatz an´s Familiengericht! Statt sie zu ermutigen sich mit Vater und Mutter auszusöhnen, hetzt du gegen den Kindesvater! Na, mal sehen, wo euch das hinführt ...

Mag sein, dass die Verhältnisse schwierig sind. Aber durch DICH werden sie m.E. eben nicht einfacher.

Das sind meine Denkanstöße zu eurem Fall ... Wer weiß, was ihr damit anfangt!

Grüße







-- Editiert von Groellheimer am 06.03.2008 14:29:51

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#29
 Von 
Taro
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Vater Klaus,

das das Nichtantreten zum Vordiplom ein Fehler war ist mir mitlerweile auch klar geworden.
Ich denke sogar versagen in der Prüfung wäre besser gewesen.

Das wird auch der Knackpunkt sein warum die Sache aussichtslos ist. Mir ist auch klar das dieser Vater nicht gerade Freudensprünge macht wenn er für ein Kind zahlen muss was er nicht kennt, nichts von ihm hat und ihn wahrscheinlich auch noch an eine Vergangenheit erinnert, die er gerne vergessen würde.

Nun werde ich das ganze mal sacken lassen und mit meiner Freundin bequatschen. Immerhin geht es ja nur um ein Semester.
Den Anwaltstermin werden wir dennoch wahrnehmen. Wir müssen ja auf das Schreiben reagieren und das dann nur über einen Anwalt.

Irgend wie werden wir da schon eine Lösung finden.
Nachdem Sie ja auch in dem kommenden Semester praktisch keine Scheine zu machen hat, kann Sie ja auch arbeiten.

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
guest123-1954
Status:
Student
(2376 Beiträge, 235x hilfreich)

quote:
Nachdem Sie ja auch in dem kommenden Semester praktisch keine Scheine zu machen hat, kann Sie ja auch arbeiten.


Was könnte mich an dieser Bemerkung wohl stören, Taro?

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

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