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kostenbeitrag jugendamt

 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)
kostenbeitrag jugendamt

laut dem Jugendamt habe ich ein bereinigtes Nettoeinkommen von 1800€, hiervon soll ich einen kostenbeitrag von 249€ für meine erwachsene tochter leisten. vorher habe ich nie was zahlen müssen. ich habe eine hohe miete 715€ und bin für 2personen unterhaltsverpflichtet. mein frau hat kein eigenes einkommen. das finde ich jetzt ein bisschen heftig. muss mir nicht auch das Kindergeld angerechnet werden

-- Editiert von burningrom am 11.02.2019 11:23

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Jugendamt Nettoeinkommen


23 Antworten
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#1
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Ob das "heftig" ist kann man nicht sagen, da man das Einkommen der Kindsmutter nicht kennt... Aber mit dem Betrag bist du zumindest unter dem Mindestunterhalt in Höhe von 333,- Euro.
Das deine Miete so hoch ist ist natürlich nicht Problem des Kindes...
Geht die Tochter zur Schule und wohnt noch Zuhause? Dann geht sie im Unterhaltsrecht vor deiner Frau!
Dein Selbstbehalt liegt bei 1300,- Euro... Den hast du mit dem Betrag natürlich nicht unterschritten.
Wieso hast du vorher nie was zahlen müssen???? Da scheint Jemand echt gepennt zu haben, wenn das wirklich so ist...

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#2
 Von 
AltesHaus
Status:
Gelehrter
(10463 Beiträge, 2809x hilfreich)

Zitat (von kikijk):
Dein Selbstbehalt liegt bei 1300,- Euro... Den hast du mit dem Betrag natürlich nicht unterschritten.

Kann das stimmen, wo er doch noch dem anderen Kind und seiner Gattin unterhaltsverpflichtet ist? Und die Frage nach dem Kindergeld ist auch berechtigt.

Signatur:Ich erteile keine Ratschläge, ich schreibe nur wie ich die Dinge handhaben würde.
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#3
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

die kindsmutter verdient knapp 1200€ ,meine tochter wohnt nicht mehr zuhause, sie lebt alleine. ich bin meiner neuen frau und meiner tochter unterhaltsverpflichtet. meine jüngere tochter lebt noch bei mir. bei einem bereinigten einkommen von 1800€ und der unterhaltspflcht für 2 Personen finde ich das ein bisschen viel.

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#4
 Von 
AltesHaus
Status:
Gelehrter
(10463 Beiträge, 2809x hilfreich)

Na ja, 249 EUR sind jetzt nicht viel, damit sind sie ad unteren Grenze der Düsseldorfer Tabelle eingestuft, das hälftige Kindergeld wurde berücksichtigt.

Sie haben noch nie Unterhalt gezahlt für die ältere Tochter?

Signatur:Ich erteile keine Ratschläge, ich schreibe nur wie ich die Dinge handhaben würde.
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#5
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Das Jugendamt sagt selber , meine Tochter ist nicht mehr privilegiert, sondern meine neue Frau, bei Erwachsenen Kindern wird doch das volle Kindergeld angerechnet.

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#6
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Zitat (von burningrom):
die kindsmutter verdient knapp 1200€ ,meine tochter wohnt nicht mehr zuhause, sie lebt alleine. ich bin meiner neuen frau und meiner tochter unterhaltsverpflichtet. meine jüngere tochter lebt noch bei mir. bei einem bereinigten einkommen von 1800€ und der unterhaltspflcht für 2 Personen finde ich das ein bisschen viel.

Ok, dann verhält es sich wie folgt:
die jüngere Tochter und die Ehefrau kommen in der Unterhaltsberechnung VOR deiner Tochter. Sie ist nicht mehr privilegierte, bedeutet dein Selbstbehalt liegt bei 1300,- ihr gegenüber.
Die Frage ist jetzt: was verdient die Ehefrau?
Verdient sie ihr eigenes Geld und du bist ihr damit nicht unterhaltsverpflichtet, dann bleiben die Kinder:

Die jüngere Tochter ist wie alt? Du hast 1800 Euro. Anspruch der jüngeren Tochter wären zwischen 354,- und 476,- abzüglich halbem Kindergeld. Bleiben also weiterhin mindestens 1421,- Euro. Damit ist der Mindestunterhalt für das andere Kind mit 1300,- nicht unterschritten. Du müsstest ihr also 121,- Euro zahlen, die Kindsmutter ist raus!
Damit passt die Rechnung des Jugendamtes schon mal nicht! Selbst wenn das jüngere Kind erst 5 ist, wäre die Rechnung: 1800 - Unterhalt = 1543,-. Also stimmt entweder der genaue Betrag des bereinigten Nettos hier nicht oder das Alter des jüngeren Kindes ist tatsächlich 0-5, dann kommt es in etwa hin!
Im übrigen ist es auch so: ob das Jugendamt da irgendwas rechnet oder der Weihnachtsmann: das Ergebnis ist auf keinen Fall bindend!!! Die rechnen sich die Welt auch oft schön...

Du schreibst die neue Frau hat nichts? Gar nichts???? Irgendwas muss sie doch haben... Da das Leben unterhaltsgeprägt ist durch die Kinder, wird dennoch erstmal abgezogen der Unterhalt um zu errechnen, was der Frau zusteht um dann zu sehen, was für die Älteste übrig bleibt. Wobei hier es durchaus sein kann, dass dann nichts übrig bleibt...

-- Editiert von kikijk am 11.02.2019 13:35

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#7
 Von 
Sir Berry
Status:
Senior-Partner
(6835 Beiträge, 2469x hilfreich)

Die Berechnung des Kostenbeitrages ist völlig losgelöst von der U-Berechnung zu sehen; es gelten andere Regelungen.

Ich hab sie leider nicht im Kopf, da die letzte von mir durchgeführte Prüfung schon Jahre zurückliegt.

Aber: um die Berechnung prüfen zu können, muss auch der Rechenweg in Einzelschritten incl. der Abhängigkeitsprüfungen bekannt sein. Das Endergebnis reicht da nicht aus.

Berry

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#8
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(28194 Beiträge, 11708x hilfreich)

Geht es wirklich um Kindesunterhalt oder um einen Beitrag aus einem anderen Rechtsgrund? Heimunterbringung oder was vergleichbares?

wirdwerden

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#9
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Zitat (von burningrom):
Das Jugendamt sagt selber , meine Tochter ist nicht mehr privilegiert, sondern meine neue Frau, bei Erwachsenen Kindern wird doch das volle Kindergeld angerechnet.

Ja, aber der Anspruch liegt ohne Kindergeld bei 333,- Euro. Und den Betrag zahlst du ja nicht einmal...

Siehe mal in der Düsseldorfer Tabelle: http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_Tabelle/Tabelle-2019/Duesseldorfer-Tabelle-2019.pdf
527,- Euro inkl. Kindergeld!

Die Ex kann und muss nicht zahlen bei 1200,- Euro...
Das Jugendamt hat doch sicherlich eine Rechnung aufgemacht wie sie zu diesem Betrag kommen. Die schreiben ja nicht: zahle Summe x und basta...
Da wird genau gerechnet (jedenfalls wenn die etwas auf der Höhe sind...)!
Also was haben die gerechnet?

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#10
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein meine neue frau hat kein Einkommen , sie bezog zuerst alg1 dann sollte sie alg 2 bekommen ,mein Einkommen würde mit einbezogen , dann gab es nichts.

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#11
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Wir drehen uns im Kreis! Was genau hat das Jugendamt gerechnet? Die detaillierte Auflistung ist notwendig um zu sehen und zu verstehen ob die Rechnung "richtig" ist...
Deine Frau hat Anspruch auf 1040 Euro, wenn sie selbst ein Einkommen von 0 hat... So sehen es zumindest die meisten Oberlandesgerichte!

Was du ihr tatsächlich zahlen musst, hängt auch davon ab, was beide Töchter bislang an Unterhalt bekamen, da es "eheprägend" war und ist. Dein Selbstbehalt gegenüber deiner Frau beträgt 1200,- Euro!
Hast du also 1800 und bislang 500,- Euro an die Kids bezahlt, dann würde deine Frau von dir max. 100 Euro bekommen...

Rechnung:
Rang 1 - jüngste Tochter - 300 Euro
Rang 2 Ehefrau - 100 Euro
Rang 4 volljährige Tochter was übrig bleibt bis zum Selbstbehalt in Höhe von 1300 ....

Das ist jetzt stark vereinfacht und entspricht natürlich nicht den tatsächlichen Verhältnissen... Aber so läuft die Rechnung! Und das muss das Jugendamt nachvollziehbar berechnet haben. Und da Kind 1 ja wahrscheinlich sogar mehr Anspruch hat als 300,- Euro kann die ganze Rechnung vom Amt nicht stimmen!!!!

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#12
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja , meine jüngste Tochter ist auch schon 19 j .ich werde versuchen die Berechnung hier anomym hochzuladen , irgendwie bekomme ich das nach Feierabend schon hin. Danke erstmal an alle

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#13
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja , meine jüngste Tochter ist auch schon 19 j .ich werde versuchen die Berechnung hier anomym hochzuladen , irgendwie bekomme ich das nach Feierabend schon hin. Danke erstmal an alle

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#14
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja , meine jüngste Tochter ist auch schon 19 j .ich werde versuchen die Berechnung hier anomym hochzuladen , irgendwie bekomme ich das nach Feierabend schon hin. Danke erstmal an alle

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#15
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja , meine jüngste Tochter ist auch schon 19 j .ich werde versuchen die Berechnung hier anomym hochzuladen , irgendwie bekomme ich das nach Feierabend schon hin. Danke erstmal an alle

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#16
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Zitat (von burningrom):
Naja , meine jüngste Tochter ist auch schon 19 j .ich werde versuchen die Berechnung hier anomym hochzuladen , irgendwie bekomme ich das nach Feierabend schon hin. Danke erstmal an alle

Sie geht noch zur Schule? Oder ist sie in Ausbildung? Studium? Geht sie nicht mehr zur Schule, dann fällt sie ebenfalls auf Rang 4 nach der Frau und die beiden Kinder müssen sich den Rest teilen... Aber da bleibt kein Rest??

Jedenfalls haut das vom Jugendamt so oder so nicht hin... Tipp: Anwalt. Hast du sämtliche Einkommensnachweise erhalten von der Ex? Unterlagen der Tochter was sie macht (Schulbescheinigung etc.) Studiert die Älteste? Bafögberechtigt? Ausbildung?

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#17
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

anzahl weiterer mindesten gleichranigiger unterhaltsberechtigter 2
tochter und Ehefrau

erwerbseinkommen jan.-dez 18 2436,07



pauschalabzug für Belastungen (25% des Nettoeinkommens) 609,2
nachgewiesene und angemessene höhere kosten 377,79
b) die mit der Erzielung des einkommens verbundene notwendigen kosten 77€
c) schuldverpflichtungen unter vorbehalt 300,79€

bereinigtes Nettoeinkommen 1827,05

die Jugendhilfe wird vollstationär gewährt 1 Person

die Einstufung in der Tabelle bei dem ermittelten einkommen 7/1
anderung der Einstufung 2 stufen
die Einstufung erfolgt somit 5/1

monatlicher kostenbeitrag 259€

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#18
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(10291 Beiträge, 7392x hilfreich)

Ich hab's befürchtet.
Es geht gar nicht um familienrechtlichen Unterhalt, sondern um Kostenerstattung nach §91-93 SGB VIII.
Das Kind befindet sich offenbar in einer (zumindest pädagigisch betreuten) Einrichtung des Jugendamtes.

Das hätten Sie ruhig mal eher erwähnen können. So waren viele der bisherigen Antworten mehr oder weniger am Thema vorbei und nutzlos. Ziemlich blöd für diejenigen, die sich die Mühe gemacht haben, Ihnen zu antworten.

Da richtet sich die Kostenbeteiligung der Eltern nicht nach der Düsseldorfer Tabelle sondern nach anderen Maßstäben, nämlich nach der "Verordnung zur Festsetzung der Kostenbeiträge für Leistungen und vorläufige Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe (Kostenbeitragsverordnung - KostenbeitragsV)". Da müsste man sich erstmal einlesen.

-- Editiert von drkabo am 12.02.2019 11:54

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#19
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

In meinem Post war von kostenbeitrag die Rede und nicht von unterhalt. Sorry wenn ich dadurch missverstanden wurde.

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#20
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich meine gelesen zu haben das man beim kostenkostenbeitrag nicht schlechter gestellt sein darf , wie beim unterhalt. Das ist aber eindeutig der Fall . Ich danke allen für die Hilfe . Gruß burningrom

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#21
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(10291 Beiträge, 7392x hilfreich)

Zitat:
Ich meine gelesen zu haben das man beim kostenkostenbeitrag nicht schlechter gestellt sein darf , wie beim unterhalt.

Das ist nur halb richtig.
Der Knackpunkt ist, dass die Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens bei der Kostenerstattung für den Zahler viel großzügiger ist als beim Unterhalt.
Würden Sie Unterhalt zahlen müssen (statt Kostenerstattung), wäre Ihr bereinigtes Netto bei 2314,26€, da der pauschale Abzug für Belastungen beim Unterhalt nur 5% beträgt und nicht 25% wie bei der Kostenerstattung.

Nur als Anhaltpunkt: Der Mindest(!)unterhalt für ein über 18jähriges Kind ohne eigene Wohnung beträgt 527€ abzüglich Kindergeld. Und wenn Sie die 259€, die Sie bei der Kostenerstattung zahlen müssen, mit "527€ minus Kindergeld" vergleichen, kann man nicht sagen, das Sie schlechter gestellt sind.

Rein von der Berechnung sind die Zahlen vom Jugendamt nicht zu beanstanden. Es wurde genau nach der Kostenbeitragsverordnung vorgegangen.

Ihre (einzige) Chance ist §4 Absatz 2: "Würden die Unterhaltsansprüche vorrangig oder gleichrangig Berechtigter trotz einer niedrigeren Einstufung nach Absatz 1 auf Grund der Höhe des Kostenbeitrags geschmälert, so ist der Kostenbeitrag entsprechend zu reduzieren."

Sie haben unterhaltsrechtlich ein bereinigtes Netto von 2314,26€, müssen davon 259€ Kostenerstattung zahlen. Es bleiben 2055,26€.
Wenn Sie belegen können, dass Sie mit den 2055,26€ nicht die Unterhaltansprüche ihres jüngeren Kindes und Ihrer Ehefrau erfüllen können, muss der Kostenbeitrag reduziert werden.


-- Editiert von drkabo am 12.02.2019 13:14

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#22
 Von 
smogman
Status:
Praktikant
(568 Beiträge, 154x hilfreich)

Hallo! Diese Berechnung schrammt nur sehr sehr knapp an einem viel niedrigeren Kostenbeitrag vorbei und ist zudem rechtlich in einem Punkt zu beanstanden.

Und zwar ist fraglich, ob bei der Berücksichtigung weiterer Unterhaltspflichten tatsächlich nur eine Stufe abgezogen werden darf, vgl. dazu § 4 Kostenbeitragsverordnung. Ist das Einkommen nämlich in der Stufe 6, werden pro Unterhaltspflicht zwei Stufen abgezogen. Dadurch entsteht der Witz, dass jemand mit 2 weiteren Unterhaltspflichten aus Stufe 7 in Stufe 5 und aus Stufe 6 in Stufe 2 heruntergruppiert wird. Ein dermaßen großes Ungleichgewicht ist nicht hinzunehmen. Dem kann das Jugendamt entgegenkommen, indem dir 1x 1 Stufe und dann 1x 2 Stufen abgezogen werden, also Heruntergruppierung von 7 auf 6 und dann von 6 auf 4.

Und dann kommst du in einen noch interessanteren Bereich. Denn aufgrund der Volljährigkeit des Kindes und § 6 Kostenbeitragsverordnung müsste eine weitere Herabgruppierung auf Stufe 2 erfolgen.

Hier würde ich definitv nachhaken. Du schwankst zwischen 259 € und sogar 0 €.

Wenn du mit der Ermittlung des Nettoeinkommens von 2436,07 einverstanden bist, dann wenigstens aufgrund der rechtlich fragwürdigen Herabgruppierung um nur 2 Stufen. Denn dahingehend sind sich auch die verschiedenen Heranziehungsrichtlinien der Landesjugendämter nicht einig!

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#23
 Von 
burningrom
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

vielen dank für ihre antwort ,

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