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nach Scheidung Kind m.neuer Partnerin

10.1.2006 Thema abonnieren Zum Thema: Exfrau Kind
 Von 
mwba02
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 2x hilfreich)
nach Scheidung Kind m.neuer Partnerin

Hallo,
ich bin seit ca. einem Jahr geschieden und habe eine Tochter (11), die bei der Mutter lebt. Da meine Exfrau nur halbtags arbeitet (wegen des Kindes), zahle ich für beide zusammen 600,-/Mon. Inzwischen lebe ich in einer neuen Beziehung. Meine Frage: Wenn wir jetzt ein Kind bekommen, wäre ich ja ihm gegenüber auch unterhaltsverpflichtet. Und meine neue Partnerin könnte ja theoretisch auch, wegen Versorgung des Kindes, Unterhaltsansprüche an mich stellen. Wie würde sich das auf den Unterhaltsanspruch meiner Exfrau auswirken ? Geht es da bis an meine Selbstbehalts-Grenze? Oder ist die Ex irgendwann mal verpflichtet selbst klarzukommen bzw. wieder vollzeit zu arbeiten, wie damals vor dem Kind?

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Exfrau Kind


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Optimistin
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 4x hilfreich)

Hallo mwba02,
soweit ich weiß, kann man einer Frau erst zumuten wieder vollzeit arbeiten zu gehen, wenn das gemeinsame Kind 15 oder 16 ist (bin mir grad nicht sicher). Was leider aber das Schicksal der neuen Partnerin ist, so hat sie so gut wie keine Rechte (bin nämlich selbst so ne Neue :-) )
Du bist dem "neuen" gemeinsamen Kind unterhaltsverpflichtet.
Fakt ist also, wenn die Unterhaltszahlungen für erstes Kind und für zweites Kind bedeuten, dass dein Selbstbehalt unter die Grenze von 890Euro sinkt, muss die anteilige Zahlung an die Ex angepasst werden.
Kann dich vielleicht soweit noch trösten, dass mein Partner für Ex und Kind 1005Euro zahlt, seinen Selbstbehalt hat und ich lediglich mein Referendariatsgehalt :-)
Ist eben einfach zu Kotzen mit den Exen ;-)
Wünsch dir viel Erfolg...

Lieben Gruß
Optimistin

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#2
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 483x hilfreich)

Aufgrund der Tatsache, dass bei einem Kind mit Deiner neuen Frau gleich 2 weitere Unterhaltsberechtigte hinzukommen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Unterhaltszahlungen für die Ex verringern, ob Mangelfallberechnung oder nicht.
Eine Neuberechnung erscheint in jedem Fall angebracht.

Gruß

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#3
 Von 
mwba02
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 2x hilfreich)

Klar ist, daß zu allererst der KU gezahlt werden muß. Frage ist nur, ob mir bei einer Neuberechnung der Unterhalt für die neue Partnerin vom Nettoeinkommen abgezogen werden kann, oder ob die Ex vorrangig behandelt wird.(also: die neue kriegt nur, was übrig bleibt)

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