pflichten und rechten unterhaltsberechtigt 18+

22. März 2004 Thema abonnieren
 Von 
mrsensibel
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
pflichten und rechten unterhaltsberechtigt 18+

hallo,

ich bitte euch darum mir einiges zu erklären bzw. weiter zu helfen. es geht um meine freundin. folgender sachverhalt. vater in ehe fremd gegangen, wohnt jetzt in gemeinsamen haus allein. mutter mit 2 kindern in wohnung, von denen eines meine freundin ist. auf grund von seelischen grausamkeiten des vaters gegenüber der kinder war ein zusammen leben unter einem dach nicht mehr möglich. scheidung noch nicht vollzogen. jetzt zum eigentlichem thema. hat er das recht von seiner tochter (19) zu verlangen in HH eine arbeit oder ausbildung zu erlangen, obwohl sie volljährig ist und wir in einem halben jahr spät. in berlin zusammen ziehen wollen? welche pflichten ihm gegenüber hat sie? kann sie verhindern pers. mit ihm in kontakt treten zu müssen? was und vom steht ihr überhaupt zu und was sind ihre pflichten diesbezüglich? wie kann sie endlich mit diesem thema abschliessen denn ich sage euch sie ist total am ende und schon seelisch so labil das sie fast kein selbstbewusstsein mehr hat, was das für eine arbeits- oder ausbildungssuche für auswirkungen hat könnt ihr euch vorstellen. ihre mutter ist voll berufstätig und zeitlich mit ihren eigenen dingen so beschäftigt, das meine freundin im prinzip in den werktagen den mütterlichen haushalt allein schmeisst und zusätzlich ihre verwöhnte 16jährige schwester bekocht. letzte frage wenn sie hierher zieht und wir eine gemeinsame wohnung nehmen und sie zuwenig einkommen hat, hat sie dann eine reelle chance auf staatliche hilfe oder wird in jedem fall das gehalt der eltern zu grunde gelegt? danke euch für eure hilfe

-- Editiert von mrsenibel am 22.03.2004 17:57:47

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

Hallo, Mr. Sensibel

"hat er das recht von seiner tochter (19) zu verlangen in HH eine arbeit oder ausbildung zu erlangen, obwohl sie volljährig ist " ?

Nein!

Seine Tochter (19) muss arbeiten gehen, WEIL sie volljährig ist (nicht obwohl).

Ab welchem Alter, meinst Du, ist jemand verpflichtet, für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen, wenn er nicht mehr zur Schule geht ?

nachgefragt

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#2
 Von 
mrsensibel
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

ok!! ich gebe dir vollkommen recht, deswegen hier nun meine erneute und konkretere frage:

welche pflichten hat sie ihrem vater gegenüber zu erfüllen so lange sie noch in der mütterlichen wohnung lebt und wie wird das unterhaltsgeld für sie errechnet bzw. sind beide elternteile gleichermaßen unterhaltspflichtig? ich weiß man kann sie nicht dazu zwingen in HH eine ausbildung zu absolvieren wenn sie den festen entschluss gefasst hat im herbst mit mir ein existenz in berlin zu gründen, ist sie aber dennoch verpflichtet bis dahin in HH z. b. Jobben zu gehen?
erneuter dank

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
peron30
Status:
Praktikant
(679 Beiträge, 105x hilfreich)

Ab Volljährigkeit ist erstmal grundsätzlich jeder für sich selbst verantwortlich. Eine Ausnahme bildet die Zeit der Erstausbildung und "Notfälle". In diesen Fällen sind dann beide Eltern unterhaltspflichtig, wobei die Mutter aber Naturalunterhalt gewähren kann (keine Geldzahlung). Noch zu erwähnen ist, dass auch ein Unterhaltsanspruch für eine Übergangszeit zwischen Schule und Ausbildung (in der Regel bis zu 4 Monate)geltend gemacht werden kann

Da sich deine Freundin nicht in Ausbildung befindet, tritt eine Unterhaltspflicht der Eltern nur ein, wenn sie aus objektiven Gründen nicht arbeiten/jobben gehen kann (findet keinen Job). Deine Freundin muss dann aber nachweisen, dass sie sich um Arbeit bemüht, z.B. anhand von Bewerbungen.

Sicher können die Eltern deine Freundin weder zu einer Ausbildung noch zum jobben "zwingen". Auf der anderen Seite kann aber deine Freundin ihre Eltern auch nicht zu Unterhaltszahlungen "zwingen", wenn sie keine entsprechenden Bemühungen an den Tag legt, um ihren Lebensunterhalt selbst zu sichern.

Auch ich stelle die Frage von "nachgefragt": Ab wann denkt ihr, dass jemand verpflichtet ist, für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen?

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