unsicher wegen Heirat

6. Dezember 2008 Thema abonnieren
 Von 
Appendix
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
unsicher wegen Heirat

Guten Tag alle miteinander,

Meine verlobte (25) Ich (27) und ihre beiden Sprößlinge (ein ungeborenes, 3 und 5 jahre ),
wollen ab nächstes Jahr eine Familie gründen.
Leider ist keines der Kinder von mir und durch einen Bekannten, mache ich mir nun einpaar Sorgen, was das heiraten betrifft, da dieser mir einige Forenbeiträge zukommen ließ die nicht gerade eine rosige Zukunft vorausschauen.

Es geht dabei um Vaterschaft und Unterhalt.

Stimmt es z.B das wenn wir verheiratet sind und die Kindesväter nicht mehr den Unterhalt zahlen, das man meine Person dann zur Zahlung verpflichtet?

Und das ich so gesehen automatisch als Vater des ungeborenen angenommen werde, wenn wir vor seiner geburt heiraten? (die Mutter hat nicht vor den Erzeuger als diesen zu nennen)

Und können noch irgendwelche anderweistigen für mich negativen Situationen eintreffen?

Mfg Appendix

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37 Antworten
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#1
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Hallo Appendix,

sehr vernünftig, sich VOR der geplanten Eheschließung ernsthafte Gedanken über deren rechtliche und finanzielle Folgen zu machen ... meine ich durchaus ernst.

Tatsächlich würdest du indirekt für den Unterhalt der Kinder deiner zukünftigen Frau aufkommen, sollten deren Väter keinen Unterhalt leisten (können).

Denn Unterhaltsvorschuss gibt es nur für unverheiratete betreuende Elternteile.

Daneben gilt ein Kind, das in einer Ehe geboren wird, als ehelich, es würde demnach davon ausgegangen, dass du rechtlicher Vater des während der Ehe geborenen Kindes bist.

** die Mutter hat nicht vor den Erzeuger als diesen zu nennen **

Mal davon abgesehen, dass der Umstand, dass deine Verlobte derzeit noch schwanger ist, darauf schließen lässt, dass eure Beziehung noch recht frisch zu sein scheint:

durchaus denkbar, dass der Vater des ungeborenen Kindes problematische Wesenzüge hat, das lässt sich aus deiner Schilderung weder belegen, noch ausschließen.

Unzweifelhaft, dass er und das Kind ein Recht darauf haben, einander kennen zu lernen, wenn möglich, Umgang zu haben.

Das Kind hat ein Recht auf Kenntnis seiner Abstammung.

Mit der Haltung der KM, die sich aus dem Zitat ergibt, kommt für mich zum Ausdruck, dass sie entweder in der Vergangenheit unvorsichtig in der Wahl ihrer Sexualpartner war und/oder diese scheinbar recht bedenken-und rücksichtslos *entsorgt*, wenn sich eine Beziehung als *ungünstig* erwiesen hat.

Immerhin könntest du als aktueller Partner der KM der nächste *Erzeuger* sein, der in *Ungnade* fällt.

Wie würde es dir gefallen, wenn die KM gegebenenfalls beschließen würde, dass es für dich keinen Platz mehr in ihrem und dem Leben eines möglichen Kindes von dir gibt?

Nix für Ungut.

Nur ein Denkanstoß.


Grüße

-- Editiert von Haselstrauch am 06.12.2008 16:20

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#2
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hi,

ganz kurz und bündig: Lass es bleiben!
In spätestens zwei Jahren bist du wieder hier und heulst uns die Ohren voll...:(

Dann nämlich ist deine Verlobte das dritte Mal schwanger. Und zwar von dir.
Allerdings ist dein Nachfolger schon in Griffweite...
Er allerdings ist genau wie deine Vorgänger nicht so dämlich, die Dame zu heiraten. D.h auf gut deutsch: Du zahlst dich dumm und dämlich! Die anderen Väter lachen sich den Ast...
Wetten!!!

Grüßle

Uuuups.... nicht das dritte, sondern das vierte Mal!!!

-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

-- Editiert von Loddar am 06.12.2008 16:36

-- Editiert von Loddar am 06.12.2008 16:38

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Appendix
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für eure ernüchternden Antworten,

und wie schaut es mit einem Ehevertrag aus, kann man durch diesen
oben beschriebene Verhalte Abwenden? oder einschränken?

In diesem punkten bin ich leider sehr unbeholfen.

Mfg Appendix

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Sorry Appendix,

dass ich dich so mit *der Keule* behandelt habe...:(
Lies dich mal hier durch und du weißt, warum.

Natürlich kannst du per Ehevertrag ALLES regeln, oft hat das nur im Bedarfsfall keinen Bestand. Wie etwa, wenn deine Zukünftige öffentliche Gelder beantragen würde...
Nennt sich dann sittenwidrig.

Leb mit ihr zusammen. Hab auch Kinder mit ihr, wenn ihr drei noch nicht reichen sollten, aber: HEIRATE NICHT!

Grüßle



-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

-- Editiert von Loddar am 06.12.2008 18:15

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Appendix
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Dank dir Loddar, ehrlich antworten sind mir lieber
als ein drum herum drucksen =)

Aber es kann doch nciht sein, das Männer in einer Ehe so benachteiligt werden,
dann würde doch kein mensch mehr heiraten....

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

... DAS wissen die meisten leider erst hinterher.

IN der Ehe wirst du nicht benachteiligt, DAS erst hinterher.:(
Wenns ganz dumm läuft, lebenslang!


Grüßle

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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Hallo noch mal Appendix,

du kannst mit einem Ehevertrag einiges regeln und festschreiben.

Ob es Bestand hat, ist, wie @Loddar schon angemerkt hat, oft unklar.

Kein Ehevertrag dieser Welt wird dir garantieren können, dass du nicht eines Tages als Vater deinem Kind nur aus der Ferne beim Aufwachsen zuschauen können wirst.

Und da kann auch ich dir nur ans Herz legen, mit Bedacht zu handeln.

Lass doch erst mal das ungeborene Kind zur Welt kommen und schau, wie für euch das Familienleben dann sein wird.

Und sei es nur, um dir selbst Gelegenheit zu geben, zu überprüfen, wie gut du mit den veränderten Umständen zurecht kommst.

Es geht ja nicht nur um dich und deine Freundin, hier sind auch noch DREI Kinder beteiligt, um deren Wohlergehen Willen übereilte Entscheidungen der Erwachsenen vermieden werden sollten.

Mal ganz offen: wie lange lebt ihr denn schon in häuslicher Gemeinschaft als Familie zusammen?

Mehr als sechs oder sieben Monate?

Selbst der Staat gibt einer Partnerschaft mindestens ein bis zwei Jahre, ehe er sie als eheähnlich bewertet.

Ihr habt alle Zeit der Welt, als Familie zusammen zu leben.

Auch ohne Trauschein.

In der jetzigen Situation, noch während einer bestehenden Schwangerschaft, schon an die Planung eines weiteren Kindes zu denken, geht an der Realität vorbei.

Das Baby wird sehr viel Aufmerksamkeit brauchen, das liegt in der Natur der Dinge.

Da wird der Raum für den Aufbau eurer Partnerschaft möglicherweise schon sehr begrenzt sein.

Und dann gleich das nächste Kind?

Wenn eure Partnerschaft tragfähig ist, wozu dann *Torschlusspanik*?

Wie stellt die KM sich denn vor, den leiblichen Vater des dritten Kindes zu verschweigen?

Sollte sie Unterhaltsvorschuss beziehen wollen, fiele das unter Betrug.

Oder bist du da schon fest als Ersatzpapa eingeplant?

Du weißt schon, dass du die bei einer Eheschließung automatische rechtliche Vaterschaft offiziell anfechten müsstest, um später dem Kind gegenüber keine Unterhaltspflicht zu haben?

Hast du dieses Thema schon offen mit der KM diskutiert?

Viele, meines Erachtens wichtige, Fragen. Ob du darüber schon Klarheit hast, wirst du sicher selbst wissen.

Es geht um deine Zukunft, nicht für Wochen oder Monate, sondern womöglich dein ganzes weiteres Leben ...


Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9554 Beiträge, 2352x hilfreich)

Also neben allen anderen Problemen sehe ich in der tat die aktuelle Schwangerschaft als das größte Problem.

Wenn der Fragesteller noch vor der Entbindung heiratet, dann ist er rechtlich der Vater und muss bei einer Trennung Unterhalt zahlen, im schlimmsten fall, bis das Kind das Studium beendet hat. Das ist teurer als ein Ferrari.

Auch wenn der vater dann in dem Wissen, dass er ja gar nicht der Vater ist, die Vaterschaft anfechten will, hat er ein problem. Wie soll er das machen? Für die Gen-Analyse muss die Mutter nach der allseits bekannten und umstrittenen Rechtsprechung zustimmen und die Mutter wird das bestimmt nicht tun, wenn sie dadurch den Unterhaltsanspruch verliert.

Mein Tip:

Ganz wichtig: 1. Erst NACH der Geburt des Kindes heiraten. Dann kann diesbezüglich schon nichts mehr passieren.

2. Einen Ehevertrag schließen, der Zugewinnausgleich und nachehelichen Unterhalt ausschließt.


0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Appendix
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Also neben allen anderen Problemen sehe ich in der tat die aktuelle Schwangerschaft als das größte Problem.

Wenn der Fragesteller noch vor der Entbindung heiratet, dann ist er rechtlich der Vater und muss bei einer Trennung Unterhalt zahlen, im schlimmsten fall, bis das Kind das Studium beendet hat. Das ist teurer als ein Ferrari.

Auch wenn der vater dann in dem Wissen, dass er ja gar nicht der Vater ist, die Vaterschaft anfechten will, hat er ein problem. Wie soll er das machen? Für die Gen-Analyse muss die Mutter nach der allseits bekannten und umstrittenen Rechtsprechung zustimmen und die Mutter wird das bestimmt nicht tun, wenn sie dadurch den Unterhaltsanspruch verliert.

Mein Tip:

Ganz wichtig: 1. Erst NACH der Geburt des Kindes heiraten. Dann kann diesbezüglich schon nichts mehr passieren.

2. Einen Ehevertrag schließen, der Zugewinnausgleich und nachehelichen Unterhalt ausschließt.
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Die Vaterschaft für den/die kleine/n werde ich in jedem fall annehmen, da der Erzeuger ihr drohte wenn sie das kleine nicht Abtreiben würde. Und ich möchte so dem kleinen eine Chance auf einen Vater bieten den es so nie hättte.

Die beiden anderen sind jetzt schon wie die meinigen und wir zanken uns andauernd um die Mama :grins:

Aber hauptsächlich ging es mir eigentlich darum, das sich die beiden Erzeuger der 5 und des 2 Jährigen durch unsere Heirat nicht aus der Affäre ziehen können,
des Unterhalts betreffend ( Wer Spaß bei der zeugung hatte, soll auch für die folgen aufkommen =)

Ich versuche noch alles einwenig Rosa zu sehen, auch wenn mir durch eure Antworten vieles Bewusst geworden ist.

Mfg Appendix

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9554 Beiträge, 2352x hilfreich)

quote:
Die Vaterschaft für den/die kleine/n werde ich in jedem fall annehmen


Ich finde es gut, dass du dem kleinen ein papa sein willst. das braucht der kleine und das ist auch ganz wichtig für ihn, wenn der echte vater sich eben nicht kümmert.

Aber rechtlich und vor allem finanziell würde ich den wirklichen vater nicht durch eine Annahme des kindes aus der Verantwortung entlassen.

Der hat auch Verantwortung zu übernehmen, und zwar vor allem finanziell. Wenn du vor der Entbindung heiratest, dann sind alle Unterhaltsansprüche gegen den Erzeuger vom Tisch (jedenfalls ist es ein großes problem, das gerichtlich wieder grade zu rücken). das würde ich auf keinen fall machen.

Ich würde SOFORT den Erzeuger auf seine Verantwortung stoßen. Auch während der Schwangerschaft hat die mutter gegen den Erzeuger bereits einen Anspruch auf Unterhalt (zumindest während der letzten Monate). Dieser unterhaltsanspruch der Mutter NEBEN dem Unterhaltsanspruch für das kind sägt ihr euch völlig ab, wenn ihr heiratet und du das kind annimmst. Der wahre erzeuger lacht sich darüber nen ast.

das würde ich mir nochmal überlegen.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
guest-12317.02.2011 16:55:55
Status:
Lehrling
(1043 Beiträge, 183x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Hallo Appendix,

auf die finanziellen Konsequenzen deiner Absichten wurdest du nun schon eindringlich hingewiesen und gut informiert.

Abseits davon:

ganz gleich, wie fürsorglich deine Motivation, dem ungeborenen Kind ein guter Vater sein zu wollen, auch sein mag:

das Kind hat ein GRUNDRECHT auf Kenntnis seiner Abstammung.

Da bleiben, um diesem Menschenrecht des Kindes angemessen Rechnung zu tragen, nur wenige Optionen.

Hier werden Weichen für das weitere Leben des Kindes gestellt.

Du kannst dem Kind auch dann ein fürsorglicher sozialer Vater sein, wenn es, wie die anderen Kinder auch, WEIß, dass sein biologischer Vater ein anderer ist.

Die Wahrheit wird ihren Weg ans Licht finden, allein, dass es da ein fünf und siebenjähriges Geschwister gibt, die ihr mit zu *Verschwörern* eurer Lüge machen würdet, wenn ihr dem ungeborenen Kind die Wahrheit über seine Abstammung vorzuenthalten plant.

Wenn dir die Verantwortung, die du mit der sozialen Vaterschaft für diese Kinder übernimmst, nicht nur bewusst, sondern auch wichtig ist, empfiehlt sich als gesunde Basis für eine gemeinsame Zukunft mit dieser Frau und diese Kindern Klarheit und Konsequenz von Anfang an.

Alles andere ist m.E. Verblendung und fehlgeleitete Liebe.

Zumindest in diesem Punkt ist es Zeit, die rosarote Brille abzusetzen und sich der Realität anerkennend zu zu wenden.

Noch mal: das Kind hat ein RECHT auf Kenntnis seiner Abstammung.

Unabhängig davon, ob und wie die Eltern des Kindes zueinander stehen.

Wie würde es dir ergehen, sollte plötzlich dein vermeintlicher Vater oder deine Mutter dir offenbaren, dass sie dich ein Leben lang um die Kenntnis über deinen wirklichen Vater betrogen haben?

Vielleicht magst du mal darüber nachdenken.


Grüße



-- Editiert von Haselstrauch am 07.12.2008 08:59

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#13
 Von 
guest123-2134
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 39x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

@Hodscha

** Man kann sich natürlich alles zusammen spinnen. **

Stimmt!

Muss *man* aber nicht:

** ... wollen ab nächstes Jahr eine Familie gründen.

von Appendix am 06.12.2008 16:01 **

** Diese Kinder werden wohl bisher kaum wissen, wer der biologische Vater des Ungeborenen ist. **

es genügt, wenn sie mitbekommen haben, dass es NICHT der TE ist.

Das Thema ist mir zu ernst, um mich auf rhetorische Spielchen und Wortklaubereien darum einzulassen.

Dass es das Grundrecht gibt, bleibt unbestritten, selbst wenn es mit anderen Persönlichkeitsrechten kollidiert.

Wenn es seitens des TE und der KM eine Einsicht in die Problematik einer Lebenslüge gibt, braucht es keinen Rechtsstreit um Preisgabe eines leiblichen Vaters.

Bis dann,

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
guest123-2134
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 39x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Guten Morgen!

@Hodscha:

In der Zwischenzeit hat sich hierzu einiges geändert.

Siehe bitte <a href="http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg07-018.html">hier</a> und <a href="http://www.bmj.bund.de/enid/6b11cce32ecbb2a15ca5495c56f1ded2,bc0dcb305f7472636964092d0934353030/Kindschaftsrecht/Abstammungsrecht_1dn.html"> hier!</a>

Deine hier eingestellte <a href="http://www.pappa.com/recht/urt/bvg40990.htm">Entscheidung</a> ist diesbezüglich veraltet.

Ich gehe mit @Haselstrauch konform und in meiner mir eigenen Art und Weise soweit, als ich dem potentiellen Familienvater anrate die Finger von dieser Frau grundsätzlich zu lassen - persönlich motiviert und aus mittlerweile vermehrter Kenntnis auch einiger anderer Lebensläufe.
Das Risiko des Scheiterns dieser Beziehung ist unverhältnismäßig hoch, wenn der TE selbst irgendwann einmal in finanzielle Bedrängnis geraten sollte.

Liebe Grüße

-----------------
"*Darüber hinaus werden wir die nacheheliche Eigenverantwortung stärken.*Lüge!"

-- Editiert von ARTiger am 07.12.2008 11:41

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

@Appendix,

quote:
Die Vaterschaft für den/die kleine/n werde ich in jedem fall annehmen,


Ja bist du noch zu retten????
Mal abgesehen von den moralischen Aspekten, hast du eine Ahnung, was da finanziell auf dich zukommt?
Vielleicht bist du ja so ein Märtyrer-Typ und du strebst danach, dich die nächsten Jahrzehnte auf Hartz4-Höhe zu bewegen.
Jedem das Seine...

quote:
Aber hauptsächlich ging es mir eigentlich darum, das sich die beiden Erzeuger der 5 und des 2 Jährigen durch unsere Heirat nicht aus der Affäre ziehen können,


Das können sie mit dir oder ohne, Nur, mit dir fällt das leichter. Denn dann ist einer da, dem die Kosten reingewürgt werden können.:)

quote:
Ich versuche noch alles einwenig Rosa zu sehen,


Wird Zeit , dass du deine rosarote Brille abnimmst.

Ich denk, du wirst selbst wissen, was zu tun ist...
Ratschläge hast du genug erhalten.

Berichtest du weiter?

Grüßle

-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
guest123-2134
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 39x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Jo Hodscha,

quote:
Das ist falsch. Für die Unterhaltsverpflichteten ändert sich nichts.


Danke für deine Verbesserung. DAS hätte ich ohne nicht gewusst. :respekt:
Natürlich ändert sich für die Väter nix, nur... es findet sich halt leichter einer, der in die Bresche springt.

Grüßle


-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
guest-12330.03.2009 14:52:31
Status:
Lehrling
(1162 Beiträge, 304x hilfreich)

Mein Gott, mit 27 Jahren will sich der arme Kerl solche Verantwortungen aufbürden.

Für mich hört sich das auch an, wie noch heiß und frisch verliebt.
Hat er mal darüber nachgedacht, wie es im Trennungsfall sein würde. Ein SB von 900,- € (zumindest dem Kind gegenüber)! Leb mal davon.
Danach ärgert er sich, dass er so blauäugig war und wenigstens die nächsten 18 Jahre für ein Kind zahlt, welches gar nicht seins ist.

Er sollte es sich echt überlegen. Davon mal ganz abgesehen haben einige meiner Vorschreiber schon recht, es ist schon bedenklich, wenn seine Freundin mit 25 Jahren schon das 3. KInd und offensichtlich von 3 verschiedenen Männern bekommt. Das schließt eigentlich auch aus, dass sie in ihrem Leben schon viel gearbeitet hat.
Das Ende kann man sich vorstellen. Es ist eh schon schwer als Mutter Arbeit zu finden, aber dann mit 3 Kindern.... Glück für jede Mutter, die es schafft!

Also ich würde da niemals heiraten.

(wollte noch anmerken, dass ich sonst generell nichts gegen die Ehe einzuwenden habe. Bin selbst seit fast 11 Jahren glücklich verheiratet. Nur, dass hier nicht falsche Gedanken aufkommen.)

LG beijing

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Appendix
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

*uff* eine so hitzige diskussion wollte ich eigentlich nicht entfachen.

Ja meine Verlobte Arbeitet noch halbtags für 6 Stunden, ich selber habe ein Nettoeinkommen von knapp 1700 €, keine Kredite , Schulden oder Unkosten was eine Beförderung meiner oder der meiner Verlobten betrifft *Firmenwagen* welcher auch Privat genutzt werden darf.

Da ich noch eine Eigentumswohnung mein eigen nennen darf (5 Zimmer 140qm)
und aus einer Erbschaft hervor ging, stehen nur die üblichen kosten an.

So Märtyrerhaft würde ich meine entscheidung , was das Kind betrifft nicht nennen, da ich selber nicht imstande bin eigene Kinder zu bekommen (unfallbedingt).

Ich möchte nicht forsch klingen, aber kann es sein, das einige von euch ziemlich gebranntmarkt wurden und aus eigener erfahrung sprechen?

Den moralischen Aspekt, des Grundgesetzes zum Wissen der Abstammung, habe ich nicht aus den Augen gelassen ( alleine schon falls dem Kind mal etwas zustoßen solte und einen Spender oder der gleichen bräuchte) Jedoch gibt es eine negative vorgeschichte die ich nicht näher erläutern werde, da es um Abtreibung und Gewallt geht!

Mfg Appendix

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
guest123-2134
Status:
Beginner
(139 Beiträge, 39x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Hallo Appendix,

natürlich spricht hier jeder aus eigener Erfahrung. Hat in der Regel ja seinen Grund, dass man hier mal gelandet ist und sich einbringt...

Niemand kennt dich, niemand deine Freundin. Die Ratschläge und Meinungen resultieren aus dem, was du von dir preis gibst.

Und da kann ich mich der Mehrheitsmeinung nur anschließen: Lass die Finger davon. Du kannst auch mit ihr zusammen leben, ohne verheiratet zu sein. Es minimiert deine Verpflichtungen im Fall einer Trennung.

Und, wenn ich mich mal in deine Liebste rein versetze: Wenn ich es mit dir ehrlich meinen und dich wirklich lieben würde, dann würde ich gar nicht wollen, dass du mich unter diesen Umständen und mit den für dich möglichen negativen Folgen heiratest... Ich würde es dir nicht zumuten, im Zweifelsfall für Kinder aufkommen zu müssen, die nicht deine sind.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Ach Mikkian,

bist du sicher, dass andere Frauen auch deine edelmütigen Eigenschaften in sich tragen?

Grüßle

-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Nöö, Loddar, bin ich nicht... :devil:

Ob mein Ex eigentlich weiß, was er mit mir für ein Glück hatte :augenroll:

Lieben Gruß an dich

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
guest-12330.03.2009 14:52:31
Status:
Lehrling
(1162 Beiträge, 304x hilfreich)

@mikkian

Gut, dass auch wir Frauen hier mal einer Meinung sind.

@Appendix
Sicher, sind das hier alles Erfahrungen, die hier meist die Meinung der Schreiber bilden.
Ich kann soviel Blauäugigkeit nicht verstehen.
Mein Bruder war mit 26 Jahren auch der Meinung, er müsste mit seiner Freundin in seine eigene Wohnung zusammen ziehen. Gut, das ist eine Sache. Aber, dann auch noch sämtliche Anschaffungen und meist überteuert gemeinsam zu finanzieren, auf Kredit. Sie waren gerade mal 9 Monate zusammen. Seine Meinung war: "Tja, jeder muss doch mal ein Risiko eingehen."
Meine Meinung war, sie sollten es langsam angehen lassen. Alles nach und nach.
Das Ende vom Lied: Madame war nach 3 Monaten über Nacht der Meinung, sie müsste ausziehen.
Sie hatte ALLES eingepackt, was sie greifen konnte. Auch seine Sachen. Zum Umzug wollte sie am liebsten alles mitnehmen, hätten sich da nicht mein Mann und mein Vater noch in den Weg gestellt. Sie wollte, dass er sich aus seiner Wohnung austragen lässt, sich eine Neue sucht. (sie hatte sich nur bei ihm zuschreiben lassen) Selbst das Auto wollte sie mitnehmen. Den Kredit hatten meine Eltern aufgenommen. Sie meinte, sie könnte es ja monatlich meinen Eltern überweisen. Mein Bruder stand von heute auf morgen vor dem Nichts.

Und das ist nur ein Beispiel.
So geht es leider vielen Leuten, die sich schnell binden, aus der ersten Verliebtheit heraus Schritte gehen, die weitreichend sind.

Es muss doch nicht immer alles schnell gehen. Liebe kennt keine Zeit und kein Alter. Sagt man doch so, oder?

Desweiteren bin ich (wie schon oft erwähnt) mit einem Mann verheiratet, der 15 Jahre lang noch Unterhalt an seinen Sohn aus vorheriger Beziehung gezahlt hat. Ich weiß also, wie es ist, wenn monatlich Geld aus der Familienkasse weggeht, vovon man nichts hat.

LG beijing



-- Editiert von beijing am 08.12.2008 13:12

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
guest-12312.03.2009 09:15:29
Status:
Schüler
(169 Beiträge, 52x hilfreich)

Hi Appendix
Du hast ganz schön viel Mut und auf der anderen Seite ist es total waghalsig.
Bedenke aber auch mit Eurem Einkommen: Es kann mehr geben als arbeitslosigkeit!! Es kann aber auch Krankheit oder ein Unfall ins Spiel kommen! ( Gott bewahre,ich wünsche keinem was schlechtes). Auf der anderen Seite ist es dann wieder so, dass man wenn man über das alles nachdenkt, das Leben gleich aufhören könnte.
Ich gehe davon aus dass Du weisst, was Du tust. Ihr seid beide erwachsen.
Und noch ein kleiner Denkanstoss: Liebe macht auch blind.
Alles, alles gute
Schnuffi

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
Pachlus
Status:
Lehrling
(1930 Beiträge, 405x hilfreich)

Horchemoal Appendix! Diesen Usernamen hast Du doch wohl nicht wegen einer vermeintlichen Sackgasse gewählt in der Du steckst?
Ich habe einige Beiträge gelesen, und Du hast ja nun wirklich Feuerwerk von allen Seiten bekommen. Die rechtliche Seite wurde ja auch von den erfahrenden
JUHSERN reichlich beleuchtet. Könntest Du nicht einmal mitteilen, WARUM Du heiraten willst, und ausgerechnet eine schwangere Frau, die nicht bereit ist, den Namen des Erzeugers preiszugeben? Meinst Du, bei Dir würde sie es anders machen? Daß dann die rechtliche Vermutung gilt, daß Du dann der Erzeuger bist, wurde ja wohl schon erwähnt.
Ich würde Dir zur Heirat raten !! Aber nur, wenn Du unbedingt, unbedingt, unbedingt UNglücklich werden willst!
Was machst Du, wenn Du nun "glücklich" verheiratet bist und die Dame des Hauses wieder schwanger ist, und Du glaubst der Vater zu sein? Das ist der Stoff, von dem Familienanwälte leben!
Noch etwas zum Thema "Liebe", falls Du meinst, die Dame zu "lieben"!
Liebe ist eine Art des Verrücktseins, das heißt, Verliebte sind in ihrer Entzückung - hormonal bedingt - in einem Ausnahmezustand. Warte doch einmal mit der Heirat, bis der Ausnahmezustand wieder vorüber ist! Heutzutage braucht kein Mensch mehr zu heiraten! Früher war das anders, da würde die Frau schief angesehen, wenn sie unverheiratet Kinder hatte.
Sag uns, wann und wo Dein Hochzeitstermin ist, und die Leidensgenossen dieses Forums stellen sich ein und legen Dir Hand- und Fußfesseln an, damit Du nicht in diese echt schwere Falle tapsen kannst!
Aber Du hast die Wahl!!
Tut mir leid, wenn ich sehr drastisch war, aber manchmal muß das einfach sein! :bang:

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Recht hast du, Pachlus. Man hätte es auch nochmals in zwei Worte fassen können: Lass es!

Über die von dir hier artikulierte Wahl des Nicks hab ich auch schon gegrübelt. Hoffen wir mal für ihn, dass es nicht so ist. Vielleicht hat er einfach eine Affinität zu den lateinischen Namen unserer Organe...

Schade, dass Appendix selbst nicht mehr gemeldet hat, würd mich jetzt schon interessieren, ob er eine Entscheidung getroffen hat.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
Pachlus
Status:
Lehrling
(1930 Beiträge, 405x hilfreich)

Na ja, mikkian, vielleicht reicht es schon, wenn er unsere Beiträge nochmal lesen und dann verstehen würde. Aber in seinem Ausnahmezustand...... :augenroll:
Ich meinte, er hätte zu Beginn seine persönliche EMail-Adresse angegeben, aber ich kann mich irren, sonst hätte ich ihm nochmals nach Hause geschrieben. Aber vielleicht war hier der Admin aktiv.? :dau:

-- Editiert von Pachlus am 12.12.2008 18:02

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