vater will mir sohn wegnehmen!!

19. November 2004 Thema abonnieren
 Von 
sonjas
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
vater will mir sohn wegnehmen!!

hallo,

mein ex will mir meinen sohn wegnehmen.
der grund: eine andere und das liebe geld.
da ich die ganze jahre hausfrau und mutter war, bin ich bei meiner mutter eingezogen, weil mittellos.
mein anwalt sagte mir das sei kein problem.
es gäbe ja auch staatliche hilfe.
er hat mir übelste sachen vorgeworfen, unter anderem ,dass ich drogen nehmen würde, schwerst depressiv wäre, mich nie um das kind gekümmert habe...
konnte einen teil schon widerlegen.
das ich nicht depressiv bin wird ja wohl hoffentlich der gutachter merken?
jetzt ist ein gutachter eingesetzt worden, der klären soll, wer besser für unseren sohn sorgen kann.
bis zur entscheidung wird es einen monatlichen wechsel geben wo das kind lebt.
mein sohn wird morgen von ihm abgeholt und am 20.12 kann ich ihn wiederholen und bis zum 20.1.05 behalten..
das schlimmste ist, das mein sohn vo ihm und seinen eltern brutal gegen mich aufgehetzt wird.
außerdem weint mein 5 j. alter sohn schon seit tagen, weil er nicht zu ihm will.
wie schätzt ihr meine chancen ein?
kann mir jemand tipps für den gutachtertermin geben?



sonjas


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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17805 Beiträge, 8094x hilfreich)

Die Gerichte kennen zu genüge haltlose Vorwürfe, leider neigen in streitigen Verfahren Männer und Frauen aus reiner Rachsucht zu bösartigen Unterstellungen.
Dass Sie nicht depressiv sind zeigt ja schon alleine ihr Schreiben hier, das könnten Sie gar nicht, wären sie akut erkrankt. Das merkt auch ein Gutachter sehr schnell.

Versuchen Sie, ganz unverkrampft an den Termin heranzugehen, der Mensch der da kommt ist hoffentlich in der Lage, seinen Job zu machen.
Bemühen Sie sich, nicht zu sehr in die Schuldkerbe, wie böse der Ex ist, zu hauen, beschreiben Sie die Situation, unter der Sie leiden so objektiv wie möglich. Fakten sind da hilfreich. Stellen Sie Ihren Sohn und das was er erleidet in den Mittelpunkt.

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#2
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1102x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#3
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 458x hilfreich)

Hallo Sonjas,
es gibt versch. Arten von Depressiven Erkrankungen, ja nach Lagen kann so eine Krankheit schwanken. Auch deswegen hat die Gegenseite eine realistische Chance.
Leider, wie schon hambuergin01 schreibt werden solche Unterstellungen gerne genutzt oft mir Erfolg.
Um welche Drogen geht es denn bei den Unterstellungen? Es gibt versch. Arten von Drogen.
Zuerst mal würde ich gerne viel mehr wissen, um überhaupt mal ein Bild zu bekommen von deiner Lage, so wie es hier nur im Ansatz möglich sein wird.

Wie alt bist du? Wer hat den Gutachter bestellt? Bekommst du staatliche Hilfe?
Das es die gibt weiß mal aber bekommt man die auch? Unterhalt? Wer zahlt Unterhalt?
Wer wollte die Lösung mit dem Kinderaufenthaltsort?
Wie hast du was widerlegt? Schriftlich bei wem? Jugendamt? Was sagt das Jugendamt gab es Gespräche mit ihm und dir, wer kennt das Kind? Jugendamt?

Ich habe den Eindruck, das du deine Lage selber noch nicht so ganz begreifst.
Meine Meinung ist immer die, dass ein Kind Vater und Mutter braucht auch Großeltern sind wichtig für eine gesunde Entwicklung.
Kümmern sich die Grosseltern um den Junge? Seit wann seit ihr auseinander/ geschieden? Wie lange wart ihr verh.?
Wer unterstützt dich? Wer geht mit dir z. B. zum Anwalt?
Suchst du dir arbeit? Auch dann eine eigene Wohnung? Hat der Kleine bei dir ein Zimmer und oder Platz zu spielen, Freunde, gewohntes Umfeld?

Es ist so, wenn man dir nachweisen will, dass du das Kind nicht versorgen kannst, wird mit vielen Mitteln reagiert.
Ich rechne mit dem Schlimmsten, das solltest du auch machen.
Kannst du mit meinem Fragen was anfangen? Werde deinen Beitrag nicht aus den Augen verlieren. Bis dahin viel Kraft und Mut, denn noch ist nichts verloren. Du schaffst es und wir helfen dir so es möglich ist.



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"Anny
Die Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens, den man Liebe nennt "

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#4
 Von 
sonjas
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

hallo anny,

ich bin definitiv nicht depressiv.

Wie alt bist du?
27

Wer hat den Gutachter bestellt?
der familienrichter

Bekommst du staatliche Hilfe?
nein
Das es die gibt weiß mal aber bekommt man die auch? Unterhalt? Wer zahlt Unterhalt?

wir waren nicht verheiratet.
hab dummerweise eine sorgerechtsteilung unterschrieben in hinblick auf eine ehe.

Wer wollte die Lösung mit dem Kinderaufenthaltsort?

er hat die sache zu gericht gebracht, nachdem ich ihn nicht freiwillig hergegeben habe.
ihm geht es nicht um das kind sondern nur ums geld.

Wie hast du was widerlegt?

das meiste.

Schriftlich bei wem? Jugendamt? Was sagt das Jugendamt gab es Gespräche mit ihm und dir, wer kennt das Kind? Jugendamt?

mit ihm sind keine gemeinsamen gespräche möglich.
war aber schon beim jugendamt mit meinem sohn.

meine eltern kümmern sich sehr leibevoll um den kleinen. auch meine verwandten.

er und seine eltern hetzten ihn nur gegen mich auf.

meine eltern unterstützen mich.
gehe allein zum anwalt.
dafür brauche ich keinen.
genug platz habe ich hier bei meinen eltern auch.
sie haben ein haus mit genügend platz

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#5
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 458x hilfreich)

Sonjas hallo,
warum beantragst du keine Hilfe? U. U. steht dir Sozialhilfe zu.
Manchmal übernehmen Sozialhilfeträger Jobvermittlung oder die dazu entstehenden Kosten.
Würde mich mal beim Sozialamt erkundigen.

Wenn du eine Sorgrechtsteilung unterzeichnet hast in Bezug auf eine Ehe, dann steht das doch da irgendwie konkret oder? Würde mir das noch mal zur Hand nehmen vielleicht wurde in wichtiger Punkt übersehen.

Du wolltest nicht das der Vater Kontakt o. Umgang hat zum Kind?

Ich meinte nicht das du unfähig bist zum Anwalt zu gehen.
Es macht mehr Ernst auch beim Anwalt, wenn man zu zweit ist. Ausserdem sollte man sich immer Notizen machen, dass kann dann sehr hilfreich sein, wenn am Ende Missverständnisse formuliert werden.
So meinte ich das halt.

Wie gestaltet sich deine Jobsuche?
Drücke mal die Daumen das du einen Job findest u. dich nicht aufreiben lässt von Hetzerei.

Ihr hattet kein Gespräch zusammen beim Jugendamt, warum nicht?

Hat das Jugendamt einen Bericht erstellt oder soll das noch gemacht werden?




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"Anny
Die Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens, den man Liebe nennt "

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#6
 Von 
werwohl
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich kenne solche Situation ganz genau, allerdings von der anderen Seite - und da ist die Mutter schwerst depressiv. Eine "Mutter" die es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, sich niemals um das Kind gekümmert hat oder überhaupt irgendetwas anderes getan hat als den ganzen Tag im Bett zu liegen (Borderline). Plötzlich kommt sie in die Situation, dass sie ihr Leben noch einmal umkrempeln muss, da sie ja selbst nie gearbeitet hat und auf das Geld anderer Leute angewiesen war um ihre Bequemlichkeit und hohen Ausgaben (nachts stundenlanges Shoppen im Internet) zu finanzieren. Als erstes fällt ihr ein sich wieder im elterlichen Haushalt einzuquartieren und Hartz4 zu beantragen (sie ist 30). Ihre Eltern (Alkoholiker) unterstützen sie im Nichtstun.Sie vergisst, verdrängt (siehe Borderline-Syndrom), dass sie niemals selbst in der Lage gewesen ist für Ihr Kind zu sorgen - das hat von Geburt an der Vater getan. Sie hat sich nie aus dem Haus getraut, hat nie die Hausstür bei einem Klingeln geöffnet und hat sich nicht getraut ans Telefon zu gehen oder irgendwo anzurufen, sie ist nie mit dem Kind bei einem Arzt gewesen, hat ihm nie eine Mahlzeit zubereitet oder sich anderweitig um es gekümmert. Sie hat sich über längere Zeiträume nicht gewaschen, es mussten ihr sogar die langen Haare abgeschnitten werden, da diese durch das ewige Liegen und Nichtkämmen nicht mehr entwirrbar waren. Sie müffelt nicht nur katastrophal, sondern man sieht es ihr sogar an (ehrlich eklig). Ich könnte noch soviel Beispiele nennen, aber das ist wohl Alles nicht so relevant. Fakt ist, dass sie niemals eine Mutter war und das auch nicht plötzlich wird, nur weil ein monatlicher Unterhalt winkt. Sie hat alles Geschehene in den vergangen Jahren verdrängt - typisch für das Krankheitsbild. Da würde nur eine Therapie helfen. Am Ende wird jedenfalls dem Vater das Kind zugesprochen. Die Mutter will (kann) das natürlich in ihrem Zustand nicht akzeptieren, was zur Folge hat, dass das Kind bis heute sehr darunter leidet.

Nun ja, das hat sicherlich alles nichts mit dir zu tun.... Doch es müssen ja, seitens des Gerichts, alle Seiten beleuchtet werden.Es könnte ja genauso so oder auch ähnlich sein, wie oben geschildert. Und einer solchen Frau würdest du wohl auch kaum dein Kind anvertrauen, oder? In den seltensten Fällen wird der Mutter das Sorgerecht entzogen- das muss aber dann trifftige Gründe haben.

-- Editiert von werwohl am 19.10.2006 23:01:17

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#7
 Von 
werwohl
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

-

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#8
 Von 
besorgte Mutter
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 0x hilfreich)

ich würde gerne wissen, wie dies weiter vorangegangen ist.... was ist passiert? Ich habe auch Angst, dass mein Sohn mir weggenommen wird. Gehe morgen zum Anwalt. Lächerlich ... ich berufstätig ... ich keine Drogen ... ich Wohnung mit Kinderzimmer ... Ich habe nie Unterhalt vom Ex verlangt - und wir waren nie verheiratet daher habe ich auch das alleinige Sorgerecht. Aber Sohn wir aufgestachelt gegen mich auf übelste Art und Weise. Soll ich einen Drogentest verlagen?

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#9
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 458x hilfreich)

Hallo zusammen,
ich frage mich ( ganz allgemein), wie man derartig aneinander geraten kann?

Geht es denn wirklich noch úm das Wohl der Kinder?

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"LG Anny D.Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt."

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#10
 Von 
werwohl
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein, nicht immer - da magst du Recht haben! In diesem Fall (zumindestens einseitig) aber schon - endlich ist endgültig entschieden! Es ist letztendlich bewiesen wurden, dass alles Vorgetragene der Mutter nicht der Wahrheit entspricht und Sie in keinster Beziehung erziehungsfähig ist und zum Wohl des Kindes beiträgt - und ihm sogar schadet. In einem Forum, indem man um Hilfe! bittet, wird wohl meistens nicht von den eigenen Fehlern oder Versäumnissen gesprochen - die Wenigsten erkennen wohl oder wollen es einfach nicht wahrhaben, dass "sie selbst schuld sind" in solch einer Situation zu sein. Wahrscheinlich könnten Sie auch sonst gar nicht damit umgehen -es lässt sich wohl leichter damit leben den jweils Anderen als den "Buh-Mann" darzustellen und es wird jämmerlich gelogen um bedauernswert und hilfsbedürftig dazu gelten. Ich hoffe, es fühlen sich nicht "die Falschen" angesprochen :-) Auch wenn es traurig ist, dass das Kind keine Mutter hat, die man Jedem Kind nur wünschen kann, so kann zukünftig doch Sorge dafür getragen werden, dass das Kind in sorgenden und liebevollen Händen zu einem hoffentlich glücklichen Menschen heranwächst. Und das ist eine ganze Menge Wert, in dieser für ein Kind, immer schwierigen Trennungssituation - denn lieben tut es doch immer beide Elternteile unabhängig von ihrem Verhalten.

-- Editiert von werwohl am 24.11.2006 11:50:41

-- Editiert von werwohl am 24.11.2006 11:52:56

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#11
 Von 
python
Status:
Schüler
(492 Beiträge, 66x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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