wegziehen- Bescheinigung vom Kindsvater ?!

1. April 2005 Thema abonnieren
 Von 
Coxy
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 55x hilfreich)
wegziehen- Bescheinigung vom Kindsvater ?!

Hallo

Mein Mann und ich leben seit 1.9.04 getrennt. Wir haben 2 Kinder und er macht von seinem Besuchsrecht leider keinen wirklichen gebrauch.

Nun ist er vor 4 Wochen von Bonn nach Nürnberg gezogen (ca 450km)

Ich plane nun für ca Juli einen Umzug nach Berlin. Brauche ich dennoch eine Bescheinigung von ihm, dass es in Ordnung ist ?
Die Entfernung nach Berlin ist die gleich wie nach Bonn, also entstehen keine Mehrkosten durch einen längeren Weg.
Er ist auch damit einverstanden (zumindest hat er mir das mal gesagt).
Da er im Moment aber etwas zickig :) ist, würde ich gerne wissen, ob ich dennoch eine Bescheinigung brauche.
Er braucht immer wochenlang um soetwas zu schreiben, daher möchte ich es im Falle des Falles lieber rechtzeitig haben.

Kann mir dazu einer was sagen ?

Vielen Dank schonmal und schöne Grüße
Coxy

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



21 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-199
Status:
Lehrling
(1153 Beiträge, 37x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Coxy
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 55x hilfreich)

Danke Toxic !

Kannst du mir noch sagen, ob ich es nicht brauche, weil er zuerst weggezogen ist ?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

bei gem. Sorgerecht würde ich eine Bescheinigung bevorzugen: weil: einschneidene Entscheidung im Leben der Kinder...vom Aufenthaltsbestimmungsrecht mal ganz abgesehen.

"Der Elternteil, bei dem das Kind wohnt, kann bezüglich Angelegenheiten des täglichen Lebens selbständig so entscheiden, wie er es für das Kind am besten hält. Dagegen werden Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung von beiden Elternteilen zusammen entschieden. Solche Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung für das Wohl des Kindes sind z.B. Entscheidungen wie Schulart, Ausbildungs- und Berufswahl, Verwaltung des Vermögens des Kindes, Aufenthaltsbestimmung, Wohnsitzwechsel. "

http://www.internetratgeber-recht.de/Familienrecht/frameset.htm?https://www.internetratgeber-recht.de/Familienrecht/themenwahl.htm

Also: Bescheinigung holen!

grüsse
un_er_gruendlich :)

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest123-199
Status:
Lehrling
(1153 Beiträge, 37x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest123-199
Status:
Lehrling
(1153 Beiträge, 37x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

Sie hat gefragt, ob sie eine Bescheinigung einholen sollte oder nicht:

meine Antwort war die, die auch der Rechtsprechung entspricht.

Wie sich nun Frauen daran halten oder nicht, ist etwas anderes! Es geht darum, dass bei einem gemeinsamen Sorgerecht der Wohnsitzwechsel des Kindes eine einschneidende Entscheidung ist im Leben des/der Kinder.

Lieber Tox, es mag durchaus sein, dass deine Erfahrungen nicht die Besten sind, dies ist auch wirklich sehr bedauerlich.
ABER: Es gibt Exen, die sich an die gültige Rechtsprechung halten möchten und keine Lust haben, später vom Exmann verklagt zu werden, weil er den Umzug doch nicht möchte.
Ich würde es im Zuge des schonenden Umgangs der Nerven auch bevorzugen, alles vorab zu klären :)

grüsse
un_er_gruendlich

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
guest123-199
Status:
Lehrling
(1153 Beiträge, 37x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

Was sie daraus macht, ist eine andere Sache :)

aber ich persönlich finde es wichtig und richtig, sich an gewisse Gegebenheiten des gem. Sorgerechtes zu halten und zwar beidseitig!

Die nächste Sache ist ja die, dass das gem. Sorgerecht ab einer gewissen Entfernung (450 km sind ja nicht ohne) nicht mehr durchführbar wäre und sich dann das alleinige Sorgerecht anbietet...

Und der schreibfaule Vater hätte ja noch bis Juli Zeit mit der Bestätigung :)

Ich kann nur sagen, dass sie mit dieser Bestätigung auf der rechtlich sicheren Seite ist. Wenn er mal klagen sollte und sie das "Glück" hat, einen Richter vor sich sitzen zu haben, der eher Partei für den Vater ergreift bzw. das gem. Sorgerecht korrekt durchgeführt haben will, hat sie das Nachsehen.

Ich würde ihm auch schriftlich eine Besuchsvereinbarung per Einschreiben schicken, damit ich nicht nachher noch gesagt bekomme, ich würde das Umgangsrecht vereitelnt...

Wie du siehst, ich habe auch schon meine Erfahrungen gemacht ;)

mein Ex darf mir jedesmal schriftlich in einer Liste bestätigen, dass er seine Tochter hatte. Nebenbei gibt es so etwas wie eine Kleiderliste, weil schon oft nachweislich (!) Kleidungsstücke unsere Tochter nach einem Besuch nicht mehr aufgetaucht sind. Traurig aber wahr...vor allem sehr zufällig, da sein 2. Kind ein Jahr jünger ist als unsere Tochter. Bin mal gespannt, ob gewisse Hosen diesen Sommer von der KLeinen getragen werden...

Wie du siehst Tox, A...löcher gibts auf beiden Seiten :)

und an coxy: Sicher dich wirklich vorher schriftlich ab!

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Coxy
Status:
Schüler
(458 Beiträge, 55x hilfreich)

Danke euch beiden !

Ich habe es in meinem Anfangsthread nicht erwähnt, aber ich habe mal hier order woanders gelesen, dass eine Mutter Probleme hatte die Kinder am Ort ab und am neuen Ort anzumelden ohne die Bescheinigung vom Vater, dass dieser damit einverstanden ist.

Ist das überall so ?

Aber ich werde mir die Bescheinigung lieber holen, damit ich wirklich auf der sicheren Seite bin.

Und bitte nicht streiten bei dem schönen Wetter ;)

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Tass Kaff
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 4x hilfreich)

@ unergruendlich

sicherlich ein schönes Gefühl für die Kids,
wie ein Paket gegen Empfangsquittung übergeben zu werden!

Echt unmöglich, was manche meinen, ihrem Ex zumuten zu müssen und damit in Wirklichkeit wieder nur ihren Kindern schaden!

Tass Kaff!




-- Editiert von Tass Kaff am 01.04.2005 14:28:59

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

lieber Tass Kaff,

wenn ich vom Vater bzw dessen Anwalt nicht eine Klage an den Hals bekommen hätte, ich würde den Umgang vereiteln, dann wäre die Liste niemal entstanden.

Und das war meine einzige Idee, wie ich diesen netten Vorwürfen entgegenwirken konnte.

Wenn ich nicht einen solchen netten Brief bekommen hätte, wäre ich nicht im Traum auf eine solche Idee gekommen.

Bitte beachte eines: Aktion -> Reaktion

Ich kann es eben nicht leiden,wenn ich Dinge vorgeworfen bekomme, die nicht stimmig sind! Ich konnte damals nicht schriftlich beweisen, dass es in 95 % der Fäller er war, der Termine ca. 5 min. vorher abgesagt hatte. Und mir dann vorzuwerfen, ich wurde den Umgang vereiteln, wenn er absagt, ist eine Frechheit.

Glaub mir Tass Kaff, auch Väter sind manchmal zum in die Tonne treten.



-- Editiert von un_er_gruendlich am 01.04.2005 14:38:19

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Tass Kaff
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 4x hilfreich)

Ich kenn jemanden, der ist verklagt worden von seiner Ex, dass er immer die Kinder zu spät nach Hause brachte an den Sonntag-Abenden. Es stimmte nicht, und er hätte das vor Gericht glaubhaft machen können.
Er hat dennoch darauf verzichtet Übergabe-Empfangsquittungen mit Uhrzeiten von seiner Ex zu verlangen. Denn es waren seine Kinder, die er zur Mutter brachte! Keine Pakete!
Und diese Geschichte ist wahr!

Tass Kaff!

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

So...und da die Sonne scheint:

ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende mit Kindern, Partnern und vor allem: OHNE Briefe von Anwälten, Ämtern, Behörden, Gerichten :)

Grüsse

un_er_gruendlich

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Tass Kaff
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 4x hilfreich)

Ich kenn jemanden, der ist verklagt worden von seiner Ex, dass er immer die Kinder zu spät nach Hause brachte an den Sonntag-Abenden. Es stimmte nicht, und er hätte das vor Gericht glaubhaft machen können.
Er hat dennoch darauf verzichtet Übergabe-Empfangsquittungen mit Uhrzeiten von seiner Ex zu verlangen. Denn es waren seine Kinder, die er zur Mutter brachte! Keine Pakete!
Und diese Geschichte ist wahr!

Tass Kaff!

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

Uhrzeiten gibbet auch nicht auf der Liste nur sein Kürzel hinter den Tagen...ohne
wann abgeholt und wann wiedergebracht.

Und eines kann ich dir sagen, solche Listen haben auch gewisse Präventivmassnahmen. Seitdem ist Ruhe im Karton :)

Termine sind im Voraus bekannt, werden rechtzeitig abgesagt, wenn er mal krank ist, bekommt er eben das nächste Wochenende, wenn ich mal mit Kind auf eine Familienfeier gehe, tauscht er im Gegenzug.

Ich muss wirklich sagen, dass diese Liste-so negativ sie auch klingen mag- durchaus ihren positiven Effekt hatte :)

Wobei ich bei meinem Ex noch nicht einmal sicher bin, dass er hinter diesem ganzen Gewirr steckt, sondern seine Frau. Sie hätte nämlich zu gern meine Tochter bei sich gehabt, die Gute ist nämlich etwas -naja- materialistisch veranlagt.

Daher: Wehret den Anfängen!

So...ich hoffe, du versteht ein bisschen meinen Gedankengang, was das angeht.

Dir natürlich auch ein tolles Wochenende :o)

und eine extra Portion Kaffee ;)

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Tass Kaff
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 4x hilfreich)

ich verstehe Deinen Gedankengang. Weil der Betroffenen in meinem Fall diesen auch hatte.
Dennoch hat er seine Gedanken zuende geführt und an die Kinder gedacht und in Kauf genommen, dass er im Zweifelsfall die Rückbringzeiten nicht beweisen könnte.
Aber die Kinder waren ihm wichtiger!

für Dich:
Tass Kaff!

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

Morsche :)

meiner Tochter ist es aber ziemlich wurscht, ob ihr Vater eben unterschreibt, dass sie bei ihm war oder nicht.

Nur mir ist es nicht egal, weil ich Anwaltsbriefe dieser Art grundsätzlich an Wochenenden erhalten habe und dann erstmal damit beschäftigt war, eine Stellungnahme zu schreiben.

Diese Stellungnahme fällt aber wesentlich kürzer aus, wenn ich nur diese Liste (von ihrem Papa unterschrieben) an den Gegenanwalt und meinen Anwalt faxen muss.

Diese Regelung erschien mir als eine, die keine der "Parteien" benachteiligt (Wenn ich einen Termin absagen bzw. verschieben muss, trage ich es genauso ein), sondern einfach nur eine Sicherheit für beide Seiten ist.

Denn dieses "Schreiben <-> Stellungnahme" kostet beide Seiten Nerven und Geld und das muss nicht sein.

So wie es jetzt ist, läuft es gut, wir haben unsere Umgangsrechtvereinbarung selbst verfasst (auf mein Drängen hin, weil ich nicht wollte, dass Svenja im Alter von 2 Jahren vor den Familienrichter gezerrt wird) und die Termine sind jeweils 3 Monate im Voraus bekannt.

Falls er mal an einem Wochenende nicht kann, wirds eben auf ein anderes geschoben. dafür darf ich auch mal schieben, so gesehen hat doch jeder etwas davon.

Sa und So wäre auch sein Wochenende gewesen, nun war sein Auto kaputt, ergo wäre es wohl ins Wasser gefallen und er hätte sie erst in 2 Wochen wieder, wäre ich so strikt und gegen regelmässige Besuche. Da ich es aber nicht bin, hat er sie eben das nächste Wochenende.

Ich finde es einfach wichtig, gewisse Dinge, wenn sie denn nicht einwandfrei laufen, festzuschreiben, denn dann fällt es meist leichter, sich im Rahmen dessen frei zu bewegen.

Und trotz allem würde ich deinem Bekannten empfehlen, sich zumindest selbst tagebuchmässig aufzuschreiben, wann er sein Kind zurückgebracht hat.
Denn die Gerichte sind noch sehr "mutterlastig" eingestellt, daher würde er vermutlich ohne Beweise bei einer Klage seiner Ex dumm dastehen und wenn es ganz dicke kommt, sein Umgangsrecht einbüßen (Vater bringt zu spät zurück ->ev. Gefahr der Kindesenführung etc.) und das wäre für das Kind noch schlimmer, als eine Liste, oder?!

Danke fürs Käffchen :o)

grüsse un_er_gruendlich

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Tass Kaff
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 4x hilfreich)

er hat einen anderen (ganz legalen) Trick gefunden, glaubhaft zu machen, wann er die Kinder zurückgebracht hat.

Somit bleibt den Kindern das Gefühl, ein Paket zu sein, das gegen Unterschrift übergeben wird, erspart.

Bitt schön:
Tass Kaff

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
un_er_gruendlich
Status:
Schüler
(157 Beiträge, 8x hilfreich)

ich gebs auf...wir haben da einfach verschiedene Sichtweisen.

Und legal ist meine Liste im Übrigen auch.

Danke :o)

ich reiche dir mal ein Glas Wasser, schliesslich ist ja übermässiger Konsum von Kaffee nicht gerade gesundheitsfördernd ;)

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Trailor85
Status:
Praktikant
(556 Beiträge, 145x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
NetteS
Status:
Beginner
(113 Beiträge, 20x hilfreich)

Hallo,

also meine Ex-Schwägerin hatte zuerst einen Urlaub nach Amerika gemacht und mein Bruder hatte Einwände, weil er befürchtet hatte, dass sie ganz dort bleibt und bekam vom Jugendamt die Antwort, dass sie ja wiederkäme. Nun ist sie tatsächlich dorthin gezogen und mein Bruder kann absolut nichts machen. Er sieht das Kind nun wohl nimmer....

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.433 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
106.994 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen