10-jähriger stiehlt € 200 kannman etwas unternehmen?

13. Juli 2019 Thema abonnieren
 Von 
Nora2030
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 7x hilfreich)
10-jähriger stiehlt € 200 kannman etwas unternehmen?

Hallo,

ein 10-jähriger klaut € 200.

Da er noch nicht strafmündig ist, wollte ich wissen, ob man dennoch etwas unternehmen kann?

Schönes Wochenende

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22 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38128 Beiträge, 13927x hilfreich)

Zivilrechtlich kannst Du gegen das Kind vorgehen.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Nora2030
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 7x hilfreich)

Danke für die Antwort.

Seit gestern kommt noch Körperverletzung hinzu. Habe schon an Jugendamt gedacht. Die Eltern lachen nur darüber und meinem 8-jährigen Sohn wurde das Geld geklaut (mehrere Beweise, zudem hat er sich gestern verplappert). Mein Sohn liegt im Krankenhaus mit Gehirnerschütterung. Ihm wurde der Fussball mehrfach auf den Kopf geschlagen.

Erst wollten wir nichts unternehmen, mein Sohn hat das Geld von uns ersetzt bekommen. Aber nach dem Vorfall gestern sehe ich nicht ein, das so stehen zu lassen.

Habe im Eingangspost vergessen, das zu erwähnen, bin gerade zwischen sehr sauer und voller Traurigkeit.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38128 Beiträge, 13927x hilfreich)

Dass Ihr sauer seid, das verstehe ich. Wäre ich auch. Nun gehen wir das alles mal vernünftig an. Das Geld bekommt Ihr weder durch das Jugendamt noch durch die Eltern zurück. Ihr könnt beim Amtsgericht allerdings einen Mahnbescheid gegen den Jungen, vertreten durch die Eltern beantragen. Kostet ganz wenig und ist 30 Jahre gültig. Achtung, da sollte dann Euer Sohn vertreten durch Euch Antragsteller sein. Vielleicht bringt das die Eltern ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurück.

Das mit der Gewalt nehme ich wesentlich ernster. Da würde ich in der Tat das Jugendamt einschalten. Denn das geht gar nicht. Immerhin ist Euer Kind krankenhausreif geschlagen worden. Nicht auszudenken, was das Kind macht, wenn es größer und stärker wird. Da muss gegengesteuert werden.

wirdwerden

3x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Nora2030
Status:
Beginner
(74 Beiträge, 7x hilfreich)

Vielen Dank.

Dann werden wir Montag alles in die Wege leiten. Wir fühlen uns nun in unseren Gedanken bestätigt.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31512 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von Nora2030):
Dann werden wir Montag alles in die Wege leiten.
-ICH- würde mein 8j. Kind nicht mehr mit 200,- loslaufen lassen. Das würde ich zukünftig anders regeln.

Zum JA wegen der Fußball-Schlägerei ?--- das Amt wird nichts unternehmen. Vielleicht Formulare mitgeben.
Aber natürlich könnt ihr dorthin gehen. Wir sind schließlich ein freies Land.

Zitat (von Nora2030):
Mein Sohn liegt im Krankenhaus mit Gehirnerschütterung.
Gute Besserung. Oft und richtig ist--- bei Verdacht auf Gehirnerschütterung ---erst mal ins KH.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(918 Beiträge, 271x hilfreich)

Bitte gar nicht den Umweg über das Jugendamt gehen, sondern die ganze Sache zur Anzeige bei der Polizei bringen. Auch wenn der Täter noch nicht Strafmündig ist, heisst das nicht, dass in der Sache nicht doch ermittelt wird. Außerdem wird der Täter dadurch Aktenkundig - wenn er es denn noch nicht ist.

Die Polizei wir dann von Amtswegen eine Jugendschutzmeldung machen.

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5398 Beiträge, 1812x hilfreich)

Zitat (von Tehlak):
Auch wenn der Täter noch nicht Strafmündig ist, heisst das nicht, dass in der Sache nicht doch ermittelt wird.


Nein. Strafunmündigkeit ist ein absolutes Hindernis, d.h. da wird sofort eingestellt (die Täterschaft ist ja offenkundig unstrittig).

Im Gegenteil ist das Jugendamt hier der einzig richtige Weg.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 167x hilfreich)

Tehlak hat Recht.
Genau dieses Vorgehen hat der Direktor unserer Grundschule empfohlen im Falle von Körperverletzungen.
(Kam in den 4 Jahren in Summe auf alle Schüler drei mal vor)

Der erste Weg ist zur Polizei, auch wenn der mutmaßliche Täter noch nicht strafmündig ist. Dann MUSS das Jugendamt mit eingeschaltet werden.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38128 Beiträge, 13927x hilfreich)

Bitte erklär mal, wieso der direkte Kontakt mit dem Jugentamt ein Umweg ist, wenn die Polizei das Verfahren eh an das Jugendamt abgibt?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31512 Beiträge, 5569x hilfreich)

Mich interessiert in solchen Fällen (kleiner 10j Rüpel, der einem 8jährigen Opfer 200,- stiehlt und dann, warum auch immer, auch noch so mit dem Fußball auf den Kopf haut, dass das Opfer mit (Verdacht auf??) Gehirnerschütterung ins KH gefahren wurde--- ob man nun zur Polizei und dann zum JA oder umgekehrt oder nur zum JA geht-----

Was macht letzten Endes das Jugendamt? :???:
Wer hat da Erfahrungen?
Ich denke, ohne beide Elternseiten macht keine Stelle was.
Und hier lachen die Eltern des Täters nur /oder noch?

Zitat (von amtsmeier):
Genau dieses Vorgehen hat der Direktor unserer Grundschule empfohlen im Falle von Körperverletzungen.
Und warum? Macht die Schule selbst gar nichts mehr? Ist es wichtig, WO die Körperverletzung stattfand? Im Schulgelände?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38128 Beiträge, 13927x hilfreich)

Nun Lehrer sind in der Regel nicht unbedingt gesegnet mit Kenntnissen über das Vorgehen über so Fälle.

Die Polizei wird da nicht weiterhelfen, weil das Kind nicht strafmündig ist. Ob sie das Jugendamt einschaltet, das ist eine individuelle Entscheidung, eine Verpflichtung besteht nicht. Passiert regelmäßig, wenn ein Kind ein Opfer ist, ansonsten eher selten.

Wenn die Eltern des Opfers das Jugendamt einschalten, dann muss es bei diesem Sachverhalt tätig werden. Es hat in diesem Augenblick eine Garantenstellung übernommen, macht sich strafbar, wenn es das nicht tut. Es muss überprüfen, ob da beim Täter eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, wenn die Eltern Auffälligkeiten dieser Art ignorieren. Die Optionen sind vielfältig. Etwa Familienhilfe, therapeutische Betreuung des Kindes und im Extremfall auch die Herausnahme des Kindes aus der Familie. Ich sehe diesen Extremfall nicht, aber theoretisch denkbar.

Die "Tatorte" sind einerlei. Nö, die Schulen tun häufig nichts, wobei da einmal Unwissen gepaart mit Hilflosigkeit vorliegt, oder auch die Ansicht, man sei ja eine anständige Schule, und der Ruf der Schule gehe halt vor. Und es sei ja alles nicht so schlimm. Ich kenne einen Fall, in welchem ein Schulkind offensichtlich mißhandelt wurde (fiel im Sportunterricht auf) und man verzichtete auf alles, eben weil das ja nur Ärger mache. Bis heute ist zumindest in meinem Land in der Referendarsausbildung diese Problematik immer noch kein Thema. Da haben die angehenden Lehrer ca. 8 Stunden die Woche theoretische Schulung, aber sowas bleibt sauber außen vor.

Wir haben zunehmend jugendliche Intensivtäter, die in der Regel im vorpubertären Alter anfangen. Deshalb muss man eben auch da anfangen gegenzusteuern.

Meine ganz private Ansicht, aber da ich da als olle Rentnerin immer noch auch in diesem Bereich beruflich unterwegs bin, denke ich mal, dass meine Einschätzung nicht so ganz falsch ist.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6200 Beiträge, 1485x hilfreich)

Zitat (von BigiBigiBigi):
Zitat (von Tehlak):
Auch wenn der Täter noch nicht Strafmündig ist, heisst das nicht, dass in der Sache nicht doch ermittelt wird.


Nein. Strafunmündigkeit ist ein absolutes Hindernis, d.h. da wird sofort eingestellt (die Täterschaft ist ja offenkundig unstrittig).

Da wird durchaus nicht sofort eingestellt, denn es kommt ja auch noch

§ 171StGB Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht
Wer seine Fürsorge- oder Erziehungspflicht gegenüber einer Person unter sechzehn Jahren gröblich verletzt und dadurch den Schutzbefohlenen in die Gefahr bringt, in seiner körperlichen oder psychischen Entwicklung erheblich geschädigt zu werden, einen kriminellen Lebenswandel zu führen oder der Prostitution nachzugehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

in Frage...

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 167x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Und warum? Macht die Schule selbst gar nichts mehr? Ist es wichtig, WO die Körperverletzung stattfand? Im Schulgelände?

Natürlich ist es wichtig, wo die Tat stattfand.
Wie soll die Schule denn reagieren, wenn das z.B. am Wochenende geschah?

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5398 Beiträge, 1812x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
einen kriminellen Lebenswandel zu führen


Und das liegt schon vor, wenn (ohne das jetzt kleinreden zu wollen), ein Mitschüler durch körperliche Gewalt und das klassische Abpressen von Geld gemobbt wird? Dann sind die meisten Schulen voller Krimineller.

Wir haben hier ja nicht den Fall, für den der Paragraph geschaffen wurde, also die zum Klauen losgeschickten Kinder.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Tehlak
Status:
Praktikant
(918 Beiträge, 271x hilfreich)

Zitat (von BigiBigiBigi):

Und das liegt schon vor, wenn (ohne das jetzt kleinreden zu wollen), ein Mitschüler durch körperliche Gewalt und das klassische Abpressen von Geld gemobbt wird? Dann sind die meisten Schulen voller Krimineller.


Für das Abpressen von Geld unter Androhung oder Anwendung von Gewalt gibt es in Deutschland einen Fachbegriff: "Raub". Zu finden im Strafgesetzbuch § 249. Wenn unter 14 Jährige so etwas tun, sind die krimimell. Da dran ändert auch die fehlende Strafmündigkeit nichts.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31512 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von amtsmeier):
Natürlich ist es wichtig, wo die Tat stattfand.
Ja. Du hattest demzufolge Körperverletzungen im Schulbereich gemeint. Schon klar, sonst *interessiert* es die Schule ja nicht--- sie muss gar nicht reagieren, weil sie außerhalb nicht zuständig ist.
Ich habe daraus entnommen: Die Schule empfiehlt, zur Polizei zu gehen---die Schule ist raus---die Polizei nimmt eine Anzeige auf---die Polizei macht eine Mitteilung ans Jugendamt---das Jugendamt muss sich drum kümmern--- die Polizei macht nichts weiter--- der Staatsanwalt auch nicht---- die Sache hängt beim JA.

Ich will auch nichts kleinreden, aber ich sehe hier nichts, was das JA zum Handeln bringt. Evtl. ein Gespräch mit den Eltern und/oder dem 10 j.----aber wann? Und dann?
Inzwischen teilt der evtl. weiter aus, klaut, schlägt.... in der Schule und außerhalb.
Man kann nur hoffen: Das Opfer (hier der 8j Sohn der TE) ist hoffentlich wieder zu Hause und der Verdacht hat sich hoffentlich nicht bestätigt. Hoffentlich DAS.

Ansonsten: Ich musste einmal sehen, wie ein 14j. krankenhausreif geschlagen wurde. Da war die Polizei bald zur Stelle, nahm auch von allen Anzeigen auf (Täter schon strafmündig, 2 flüchteten, bevor die Polizei kam) das Kind kam auch ins KH, weil die Polizei viel Blut sah und den RTW rief. Es traf leider den kleinsten/jüngsten in der Gruppe durch gezielte Schläge ins Gesicht.
Das ist jetzt fast 2 Jahre her. Krankenhausreif war: schwere Gesichtsverletzungen und ca. 8 Tage in der Gesichtschirurgie, 3 Implantate eingesetzt, dann jede Woche, später alle 4 Wochen/3 Monate zur ambulanten Nachkontrolle/-behandlung. Nach ca 1 Jahr nochmal stationär in die Fachklinik zum Entfernen der Implantate. Inzwischen ist das Kind zum Glück wieder *schön* (ist wichtig in dem Alter). Aber das Unverständnis über das Vorgehen der Zuständigen bleibt. Und eine gewisse Angst auch.
Es gab in diesen knapp 2 Jahren kein einziges Zeichen vom Jugendamt. Das Kind und seine 2 Begleiter konnten bei der Polizei bei den Fotosuchen den Täter nicht eindeutig benennen. Dabei blieb es. Später erkannten sie den Täter in der Stadt wieder, zeigten ihn erneut an. Der Täter ist längst polizeibekannt, die neuen Ermittlungen verliefen wieder im Sande. Weil seine Begleiter (alle strafmündig) behaupteten, er war es nicht.
Verfahren eingestellt.
@eh1960
Auch hier hat keiner wegen §171 StGB *weiter* ermittelt.

Wir haben zwar viele Gesetze und Vorschriften und noch mehr Behörden und Zuständigkeiten, aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass in einer Sachen nun gleich *los-ermittelt* und etwa auch bestraft wird. Das kann man einfach nicht erwarten.

Zitat (von wirdwerden):
Deshalb muss man eben auch da anfangen gegenzusteuern.
Da stimme ich dir zu. Die Frage ist nur: WIE ?
Es gibt Sozialarbeiter an den Grundschulen und an weiterführenden Schülen
Es gibt spez. Weiterbildung für Pädagogen bzw. Lehrer
Es gibt Kurse für Eltern
Es gibt Kurse für Betroffene
Es gibt Selbsthilfekurse

Zum Schluß ein vllt. blöder Spruch: Früher gabs das alles nicht, aber es gab auch *Böse Schüler*. Wo ist denn nun der Fehler?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38128 Beiträge, 13927x hilfreich)

Die Fachleute sind sich darüber einig, dass die ERziehungsfähigkeit der Eltern nachlässt. Wo es früher üblich war, im familiären Bereich feste Strukturen zu haben, die auch zu leben, haben die Kids eben auch viel mehr mitbekommen, in Richtung Anstand und Benehmen, wie das heute leider nicht mehr der Fall ist. Eben auch sowas wie Diziplin. Als ich im Rahmen einer Forschungsarbeit in der Richtung u.a. Lehrer befragte, welche Kinder denn am auffälligsten seien, also ständig zu spät kamen, keine Hausaufgaben hatten u.s.w. Die Antworten waren interessant: am diszipliniertesten seien die Kinder, bei denen geordnete Familienverhältnisse seien, es sei einerlei, ob die Eltern geschieden seien, solange feste Strukturen da seien. Auch berufstätige Eltern (also beide arbeiteten) kein Problem. Problemkinder seien die, bei denen die Eltern auch in den Tag hineinlebten, zu Hause seien. Sie kämen am häufigsten zu spät, ohne gepackten Ranzen, ohne Hausaufgaben u.s.w. Die Kids leben also häufig das nach, was die Eltern vorleben. Das ist m.E. ein Ansatz für vieles an Verhaltensauffälligkeiten, der zu oft übersehen wird.

Diese ganzen Fortbildungsmaßnahmen, in welchem unserer deutschen Länder gibt es sie? In meinem Land nicht. Gerade Schulen können mit Kriminalität in ihren heiligen Hallen gar nicht umgehen. Denn, so was passiert woanders, nicht bei ihnen. Nur, dass es Standart ist, wie Bigi meint, dass der überwiegende Teil der Kinder heute raubend körperverletzend durch die Schulen robben, wenn sie denn da sind, das ist mit Verlaub Quatsch.

Allerdings hat mich Bigi auf einen Aspekt gebracht, der nicht uninteressant ist. Mir ist zwar Schleierhaft, wie Bigi darauf kommt, dass die Eltern des Täters gar nichts mit den Vorfällen zu tun hat, aber man kann doch nicht ausschließen, dass das ein Auftragsdiebstahl war. So, und dann sind wir an dem Punkt, dass sich die Eltern durchaus strafbar gemacht haben können. WEnn man diesen Verdacht formuliert, und zwar klar, dann ist auch die Polizei ein Ansprechpartner. Einfach, weil die Eltern ja strafmündig sind. Und § 171 StGB (Verletzung der Fürsorgepflicht) kommt ja auch in Betracht.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
DumitruKurier
Status:
Praktikant
(614 Beiträge, 153x hilfreich)

Ich denke beide Eltern machen eine Nachschulung die einen bei Umgang mit Geld und Kindern, die anderen zum Thema Gewalt. Mal erlich wie doof kann man sein einem Kinde so viel Geld zu geben.

Der Schläger entschuldigt sich beim Opfer (alleine) , und die 200 werden in Süßigkeiten angelegt. Das sind dann die besten Freund.

Das ist ein Kinderstreich, da wird weder das Jugendamt noch sonst wer was machen.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38128 Beiträge, 13927x hilfreich)

Ich glaube, man sollte nicht einfach Täter und Opfer vertauschen. Wieso und wo sollten die Eltern des Opfers was auch immer wo auch immer nachgeschult werden? Hier findet mal wieder die klassische Vertauschung von Täter und Opfer statt. Frauen, die sich leichtbekleidet durch die Stadt bewegen, sind selbst schuld, wenn sie angegrabscht und vergewaltigt werden, Kids, die ihr Fahrrad auch abgeschlossen irgendwo abstellen, sind selbst schuld, wenn es geklaut wird, müssen ja nicht Fahrrad fahren. Kinder, die auf der Toilette einer Schule sexuell mißbraucht werden, selbst schuld, müssen ja nicht auf die Toilette gehen.

Fakt ist, wir haben hier eine Straftat, es muss überprüft werden.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31512 Beiträge, 5569x hilfreich)

Warum @eh1960 den §171 StGB heranzieht, weiß man nicht. Garantiert ermittelt die Polizei nicht nach einer Anzeige der TE wg oben genanntem Vorfall.

Zitat (von Tehlak):
Für das Abpressen von Geld unter Androhung oder Anwendung von Gewalt
Und wo lag das vor? Kannst du das hier irgendwo lesen?
Zitat (von Nora2030):
ein 10-jähriger klaut € 200.
Zitat (von Nora2030):
Ihm wurde der Fussball mehrfach auf den Kopf geschlagen.
Den Zusammenhang bringst nur du. Es kann aber ganz anders gewesen sein. Zu ganz unterschiedlichen Zeiten.
Klauen ist übel, doch warum gehen 8jährige mit 200,- durch die Gegend.
Schlagen ist übel.
Der 10j. ist evtl. schon ein Kleinkrimineller, mag gut möglich sein. Kann man aber aus dem Beitrag nicht schließen. Und was seine Eltern sind, erst recht nicht.

Nun kommt schon Raub? Alle Achtung, @Tehlak
Nun kommt auch schon Auftragsdiebstahl? Alle Achtung, @wirdwerden
Zitat (von wirdwerden):
Nur, dass es Standart ist, wie Bigi meint, dass der überwiegende Teil der Kinder heute raubend körperverletzend durch die Schulen robben, wenn sie denn da sind, das ist mit Verlaub Quatsch.
Da hast du was falsch verstanden.
Ich kann nichts zu den Eltern des Täters lesen, außer dass sie *nur lachen*.

Guck mal, da setz ich noch eins drauf: Beschaffungskriminalität.

Echt herrlich hier (wenns nicht so traurig wäre) :fight:

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38128 Beiträge, 13927x hilfreich)

"Nur Lachen" , das wars, das ist für mich schon ein Zeichen, dass man mal nachschaut, was da abgeht.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31512 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
dass man mal nachschaut,was da abgeht.
Na, dann warten wir doch ab, was die TE berichtet hat und ob *man* die Eltern wegen albernen Lachens in ernster Angelegenheit vor ein Tribunal zerrt.
Ich meine, das würde wohl sehr lange dauern. Man müsste erst die Zuständigkeiten klären, die Zeugen für glaubwürdig halten, evtl. andere Zeugen als die betroffenen Eltern finden.
Vor allem: Warum diese Eltern gelacht haben...und die streiten dann noch ab, überhaupt gelacht zu haben.
(in dem von mir beschriebenen Fall haben alle zum Täter gehörenden Beschuldigten behauptet, dass DER nicht geschlagen hat). Schon Ende im Gelände.

Aber ich glaube gern, dass *man* das machen kann.
... wenn *man* schon die augenfälligsten Fehler trotz aller mitarbeitenden Experten nicht in den Griff kriegt... kriegt man eben Eltern von 10j. Rüpeln oder gar Kleinkriminellen wegen Lachen dran.

wird lustig.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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