500 €Schein beim Restaurant

21. November 2010 Thema abonnieren
 Von 
charqui
Status:
Beginner
(108 Beiträge, 50x hilfreich)
500 €Schein beim Restaurant

Heute, mein Freund und ich sind wir in Restaurant gegangen, als wir bezahlen wollte bzw, mein Freund, wollte er mit eine 500€ Schein bezahlen (es war ein schickes Restaurant kein imbiss oder sowas), die Frau (vermutlich die Leiterin vom Restaurant) hat mein Freund richtig unfreundlich gesagt das sowas geht garnicht, dass er nicht in Restaurant kommen konnte und mit 500€ Schein bezahlen,
Sie war richtig aufgeregt, mein Freund wollte Sie runter bringen und sagte ob vielleicht geht um zu wissen ob der Schein falsch ist oder sowas!? ob Sie hätten eine Maschine und zu kontrollieren. Und die Frau sagte sie haben eine Maschine, aber es geht nicht darum sondern dass Sie nicht wechseln konnte und dass kein Mensch in Restaurant mit 500€ Schein essen geht, und wie gesagt es war ein schickes Restaurant.
Na ja Die Frau war immer lauter, weil mein Freund auch dickkopf, nach des Verhaltens diese Frau, wollte es nicht mehr leichter machen, also mit Karte oder sowas bezahlen, und die Frau wollte die Polizei anrufen, oder die Ausweiß von uns haben, sowie wir kein Geld gehabt hätten, und für mein Freund war es peinlich genug und dann war er lauter als Sie,
und sagte dass Sie kein Recht hat ihn zu schreien und auch nicht die Personal ausweiss zu fordern. Am ende hat mein Freund die Adresse gegeben dass Sie die Rechnung nach Hause schicken können,

Eure Meinung hätte ich gerne zu lesen, hat die Frau Recht uns so zu behandeln oder hat mein Freund richtig reargiert,???? was kann man genau in so eine Situation das richtige machen???

Vielen dank

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17 Antworten
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#1
 Von 
guest-12322.11.2010 10:53:59
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 5x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
CBW
Status:
Lehrling
(1635 Beiträge, 1000x hilfreich)

Hallo,
das Restaurant ist im Recht. Und das ist auch Korrekt! Das Restaurant hätte auch seine Kleingeldflasche nicht akzeptieren müssen. Das Verhalten deines Freundes war eher Peinlich. Wenn er schon aufschneiden will. Dann in einem Laden, wo ein Essen tatsächlich mit solchen Scheinen bezahlt wird. Allerdings - da zahlt man dann mit seiner Platin-Kreditkarte!
Auf Grund deiner Darstellung, hat die Leiterin entsprechend reagiert. Solche Kunden braucht sie nicht...

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38145 Beiträge, 13929x hilfreich)

Die Dickköpfigkeit Deines Freundes in so einer Situation ist ja wohl nicht angebracht gewesen. Das muss er sich selbst zurechnen lassen.

wirdwerden

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#4
 Von 
guest-12323.11.2010 15:34:36
Status:
Beginner
(64 Beiträge, 20x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#5
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1120x hilfreich)

quote:
das sowas geht garnicht, dass er nicht in Restaurant kommen konnte und mit 500€ Schein bezahlen


Unfug. Es wäre mir neu, daß ein 500-EUR-Schein neuerdings kein gültiges Zahlungsmittel mehr wäre. Das Restaurant darf natürlich eine Regelung aufstellen, nach der nur Scheine bis zu einer gewissen Grenze angenommen werden; dies muß dem Gast aber auch zur Kenntnis gebracht werden, und zwar vor seiner Bestellung.

quote:
die Frau wollte die Polizei anrufen, oder die Ausweiß von uns haben, sowie wir kein Geld gehabt hätten


Ihr hattet doch Geld. Die Polizei hätte der sicherlich was gehustet.

quote:
Stell dir mal vor, es kommen 10 Gäste mit 500€ Scheinen in einen Kiosk und kaufen die FAZ


Es steht dem Kiosk ja frei, die FAZ dann nicht zu verkaufen. Hier haben wir ja das Problem, daß das Essen schon konsumiert wurde und der Vertrag (spätestens) damit zustande gekommen ist.

quote:
Das Restaurant hätte auch seine Kleingeldflasche nicht akzeptieren müssen.


Das ist auch etwas anderes:

"Beim Euro-Münzgeld gibt es hingegen eine eingeschränkte Annahmepflicht, denn gemäß der EG-Verordnung Nr. 974/98 des Rates vom 3. Mai 1998, Art. 11 Satz 3 ist „mit Ausnahme der ausgebenden Behörde […] niemand verpflichtet, mehr als fünfzig Münzen bei einer einzelnen Zahlung anzunehmen. " (Wikipedia)

Bei *Scheinen* hingegen bedarf es einer klaren Vorabregelung, welche nicht akzeptiert werden, ansonsten ist das Restaurant *nicht* im Recht.

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#6
 Von 
guest-12323.11.2010 15:34:36
Status:
Beginner
(64 Beiträge, 20x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118553 Beiträge, 39594x hilfreich)

Ich hätte die Dame auf die Gültigkeit des gesetzlichen Zahlungsmittels sowie auf den fehlenden rechtsgültigen Annahmevorbehalt hingewiesen.

Ich glaube ich hätte auch noch gefragt ob der Laden nicht so viel abwirft das sei kein Wechselgeld in der Kasse hat ...




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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

"

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#8
 Von 
Gerd aus Berlin
Status:
Lehrling
(1480 Beiträge, 798x hilfreich)

Im Bus musste ich mal erleben, dass mein 50-Mark-Schein nicht akzeptiert wurde, obwohl die Kasse des Fahrers vor Scheinen überquoll.

Das entsprach damals wohl den AGB des Unternehmens, dass max. 20er angenommen werden mussten. Und die rieb man jungen Leuten damals - als "Service" noch ein Fremdwort war - gerne um die Ohren - aber immerhin vor Leistungsbeginn!

Heute weigerte sich ein Kollege, 10 Cent in Kupfer kleiner als 5er anzunehmen, "Weil ich die dann am Feierabend auf eigene Zeit sortieren muss, das zahlt mir keiner!"

Hmm. Wie ist die Rechtslage?

Ach, und im Schreibwarengeschäft wollte man letzte Woche meinen 200er nicht akzeptieren - obwohl der Laden nebenberuflich noch eine Post-Filiale darstellt, wenn nicht gar eine Postbank-Filiale. Gibbet datt?

Gruß aus Berlin, Gerd

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"I got two reasons why I cry away each lonely night,
(Mein Lieblingslied ist zu lang!)"

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#9
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1120x hilfreich)

quote:
Wie ist die Rechtslage?


Ist doch ganz einfach. Man muß unterscheiden, ob bereits ein Vertrag zustande gekommen ist oder nicht.

Wenn nicht, kann der VK auch jederzeit entscheiden "ich nehme nur pyolanikische Ping als Zahlungsmittel an, ansonsten verkaufe ich dir nichts" - Vertragsfreiheit.

Wenn ja, muß der VK gesetzliche Zahlungsmittel akzeptieren - unter den gegebenen Einschränkungen von oben, d.h. einmal die Münzgeldgrenze (50 Stück) und einmal die mögliche vertragliche (resp. AGB) Regelung "es kann nur so und so gezahlt werden".

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#10
 Von 
Gerd aus Berlin
Status:
Lehrling
(1480 Beiträge, 798x hilfreich)

quote:
Ist doch ganz einfach. Man muß unterscheiden, ob bereits ein Vertrag zustande gekommen ist oder nicht.
Wenn nicht, kann der VK auch jederzeit entscheiden "ich nehme nur pyolanikische Ping als Zahlungsmittel an, ansonsten verkaufe ich dir nichts" - Vertragsfreiheit .


Ist doch nicht ganz so einfach in einem Bus wie in einem Restaurant! Denn in einem Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs herrscht keine Vertragsfreiheit , sondern ein Kontrahierungszwang:
quote:
Gesetzlich ist der Kontrahierungszwang an einigen Stellen vorgeschrieben:
Verkehrsbetriebe (Nahverkehr, Bahn, Bus, Taxi) müssen grundsätzlich jedermann nach den Bedingungen des amtlich veröffentlichten Tarifs befördern.


Gruß aus Berlin, Gerd

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#11
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1120x hilfreich)

Du hast recht, Gerd, das wäre aber letztlich ein Zusatzfall zu "Vertrag ist schon zustande gekommen".

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#12
 Von 
Gerd aus Berlin
Status:
Lehrling
(1480 Beiträge, 798x hilfreich)

Und nun endlich kommen meine zehn Cent in kleinstem Kupfer im Bus zur vollen Geltung:

Darf der Fahrer die ablehnen mit der Begründung, "Die werden nicht automatisch sortiert von meiner Münzannahmemaschine, die muss ich nach Feierabend selber von Hand sortieren, unbezahlt!"?

Gruß aus Berlin, Gerd

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"I got two reasons why I cry away each lonely night,
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#13
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1120x hilfreich)

quote:
Darf der Fahrer die ablehnen mit der Begründung


Die darf er mit keiner Begründung ablehnen. Die 50-Münzen-Grenze habe ich ja schon zitiert. Um 10 Cent zu bezahlen, braucht man ja maximal 10 Münzen. Außer du hast davor schon 41 Münzen gebraucht, um den Rest zu bezahlen (für 10 Cent bekommst du ja in keiner Bimmelbahn eine Karte ;) ).

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#14
 Von 
quiddje
Status:
Master
(4232 Beiträge, 2417x hilfreich)

Hey, Gerd, wir sind hier in Deutschland! Selbstverständlich gibt es dazu eine Verordung: hier steht sie (§7)! Deine 10 Kupferlinge sind also gerade noch möglich.

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#15
 Von 
Ilsa1939
Status:
Bachelor
(3728 Beiträge, 1170x hilfreich)

Rechtlich haben die Beteiligten doch alles richtig gemacht. Wenn der Käufer das Geld nicht passend hat bzw. der Verkäufer nicht passen rausgeben kann, entfällt nicht der Kaufpreis sondern dann muss halt später bezahlt werden (Rechnung an die Adresse des Käufers).

Menschlich falsch verhalten hat sich der Freund. Vernünftigerweise bezahlt man nicht mit einem 500,- €-Schein oder fragt zumindest vorher, ob das möglich ist. Unverständlich ist, wieso man als Käufer in einer solchen Situation auf stur schaltet und sich weigert mit Karte oder passend zu zahlen, obwohl dies möglich wäre, oder wieso man sich weigert, sich auszuweisen, obwohl dies möglich wäre. Total ******** wird’s, wenn man sich dann auch noch über die peinliche Situation beschwert, an der man selber schuld ist.
(Wenn man schon auf „dicke Hose" machen will, dann muss man dass auch mit der richtigen Einstellung tun und die Verkäuferin fragen, ob es ihr nicht peinlich ist, in einer Absteige zu arbeiten, die nicht mal auf einen läppischen 500,-er rausgeben kann.)


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#16
 Von 
Gerd aus Berlin
Status:
Lehrling
(1480 Beiträge, 798x hilfreich)

Na super, jetzt hab ich's schwarz auf weiß: "Das Fahrpersonal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 5 Euro zu wechseln und Eincentstücke im Betrag von mehr als 10 Cent sowie erheblich beschädigte Geldscheine und Münzen anzunehmen." (ebd. § 7 Abs. 1)

Denn wenn mir die Hostentasche zu schwer wird von meinem Barvermögen, zahle ich gerne mal in Kupfer. Und damit hinter mir keiner quengelt, halte ich mich schon vor Kenntnis des § 7 an dessen ersten Satz:
"(1) Das Fahrgeld soll abgezählt bereitgehalten werden."

Was mir leider nicht immer Sympathien bei den Geldrollern einbrachte ...

Gruß aus Berlin, Gerd

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#17
 Von 
dem User continually known as Mortinghale
Status:
Lehrling
(1902 Beiträge, 319x hilfreich)

quote:
Wenn man schon auf „dicke Hose" machen will, dann muss man dass auch mit der richtigen Einstellung tun und die Verkäuferin fragen, ob es ihr nicht peinlich ist, in einer Absteige zu arbeiten, die nicht mal auf einen läppischen 500,-er rausgeben kann.

Das wäre die "arme" Version.
In der richtigen Version der "dicken Hose" zahlt man mit Karte und gibt die 500 € als Trinkgeld.



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