Ärger wegen zusätzlicher Tonne

25. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
Luisa84
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Ärger wegen zusätzlicher Tonne

Hallo ihr Lieben,

bitte entschuldige falls ich im falschen Forum bin. Ich würde gerne eure Meinungen hören!! :)

Wir (5 Personen) sind in einem drei Partein Haus eingezogen.

Unter uns wohnen zwei alleinstehende Frauen.

Wir haben keine Papiertonne, Biotonne oder gelbe Tonne im Haus. Bisher hatten wir nur eine 80 Liter Tonne die wir uns zu 7 geteilt haben und einmal wöchentlich geleert wurde.

Alles was nicht Restmüll ist bringen wir zur Wertstoffinsel.

Genau 1 Mülltüte Restmüll konnten wir pro Woche wegschmeisen aus Platzgründen. Dies war uns zu wenig, da wir gerne täglich den Müll rausbrigen möchten.

Auch haben wir zur Zeit kein Auto, müssen also öfters einkaufen gehen und wir kochen jeden Tag frischt.

Die eine Dame unter uns (mit Auto) versorgt die ältere Dame im Erdgeschoss. Gekocht wird selten, Essen wird in Portionen in Glässer eingefroren.

Wenn bei uns aus verschiedenen Anlässe mal mehr Müll zusammen kommt, haben wir ein Problem, da der Wertstoffhof sehr weit weg ist um dort zusätzlichen Restmüll zu entsorgen.

So ich habe den Vermieter kontaktiert und von ihm die Genehmigung erhalten eine eigene Tonne in angemessener Größe zu besorgen. Dies habe ich jetzt getan. Uns wurde eine 160 Liter Tonne ausgehädigt.

Im Vorfeld hat ein Bekannter, der auch die Nachbarin kennt, mit ihr darüber geredet dass wir eine zusätliche Tonne benötigen, aber sie war absolut dagegen und der Meinung das die 80 Liter Tonne vollkommen reicht!

Dazu muss ich sagen dass ich den Müll immer 1 Woche in der Wohnung gelassen habe und erst kurz bevor die Müllabfuhr kam rausgebracht, damit wir die Tonne nicht vollmachen und die Nachbarn genügend Platz für ihren Müll erstmal haben.

Ich möchte dies aber nicht mehr aus hygienischen Gründen und nur aus Rücksicht nicht mehr machen, sondern meinen Müll täglich rausbringen.

Die Tonne haben wir besorgt und um Streit zu vermeiden erstmal hoch zu uns in die Wohnung gebracht.

So heute habe ich sie runtergebracht und es kam wie ich schon befürchtet habe, zum Stress mit der Nachbarin.

Sie rief mich an und ging mich an ob das mit der Tonne jetzt wirklich sein musste! Sie fragte ob wir den Müll trennen und ich sollte ihr erklären wie wir den Müll trennen. Sie sagte das nun wegen uns ihnen mehr Kosten entstehen würden, was nicht stimmt. Der Vermieter hat uns versichert dass auf uns keine zusätlichen Kosten kommen. Auch rief sie beim Bekannten an der sie davon abhalten konnte auch noch beim Vermieter anzurufen.

Nun möchte sie morgen weiter mit mir diskutieren, dass wir dann entweder die kleinere Tonne zurückbrigen oder dass sie sich das einen Monat lang anschauen wird ob es wirklich nötig ist.

Ich möchte aber nicht dass sie unseren Müll kontroliert, ich bin der Meinung dass es Sache zwischen mir und den Vermieter ist und es sie überhaupt nichts angeht, sofern ihr auch keinerlei Kosten entstehen.

Auch bin ich der Meinung dass eine Mülltonne nicht immer randvoll sein soll, wenn mal aus verschiedenen Anlässe mehr Müll zusammen kommt.

Gerne möchte ich eure Meinung dazu hören. Wer von uns spinnt? Übrigends habe ich nicht explicit nach einer 160 Liter Tonne gefragt, dies wurde uns so vom Wertstoffhof für einen 5 Personen Haushalt als angemessen berechnet.

Bin gespannt auf eure Antworten.













Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118612 Beiträge, 39602x hilfreich)

Zitat (von Luisa84):
Wer von uns spinnt?

Die Nachbarin.



Zitat (von Luisa84):
Übrigends habe ich nicht explicit nach einer 160 Liter Tonne gefragt, dies wurde uns so vom Wertstoffhof für einen 5 Personen Haushalt als angemessen berechnet.

Und die vorhandene 80 Liter Tonne?
Oder sind 240 Liter insgesamt angemessen?



Zitat (von Luisa84):
Ich möchte aber nicht dass sie unseren Müll kontroliert

Wird sie nicht abhalten, wetten?



Zitat (von Luisa84):
Dazu muss ich sagen dass ich den Müll immer 1 Woche in der Wohnung gelassen habe und erst kurz bevor die Müllabfuhr kam rausgebracht

Falsche Rücksichtnahme die sich nun rächt ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Luisa84
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für deine Antwort! Ja, das war falsche Rücksichnahme meinerseits. Es war mir bekannt dass wir mit Kinder im Haus nicht erwünscht sind. Die Nachbarin hätte sich gerne eine alleinstehende Person ohne Kinder gewünscht soweit ich erfahren habe und ich wollte Nachbarschafsstreit um jeden Preis vermeiden. Habe zuvor in einem Wohnblock gewohnt mit 6 großen Tonnen für alle und da war immer genug Platz für Müll. Jetzt wusste ich nicht was für eine Tonne uns zusteht. Es sind jetzt 2 Tonnen 160 l und 80 l. Der Herr vom Wertstoffhof meinte 200 l wären für 5 Personen angemessen und falls es nicht ausreicht könnte ich jederzeit die Tonne wechseln und die 240 l Tonne holen. Uns reicht das jetzt, bin aber nach dem Telefonat total unsicher ob die Tonne doch zu groß ist oder tatsächlich angemessen . Darüber musste ich mir früher nie Gedanken machen, wieviel Liter pro Person ect .

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Schalkefan
Status:
Lehrling
(1203 Beiträge, 189x hilfreich)

Ich denke auch, dass die grosse (bzw. 2. Tonne) angemessen ist.

Aber wieso meint ihr oder der Vermieter, dass keine erhöhten Kosten aufkommen? Ich kenne keine Stadt/Gemeinde, die ihre Müllgebühren nicht nach Tonnengröße oder Anzahl oder ähnlichem abrechnet. Also mehr Müll, mehr Kosten. Ist das bei Euch anders?

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Luisa84
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Vermieter ist 90 Jahre alt. Seine Schwester wohnt im Erdgeschoss und wir sind Verwante vom getrennt lebenden Mann der Schwester (Schwager des Vermieters). Manchmal versoge ich die alte Dame wenn die Nachbarin im ersten Stock nicht da ist oder nicht kann. Die Nachbarin kümmert sich aber hauptsächlich um die alte Dame und bekommt 500 Euro vom Mann der Frau dafür. Seit Jahren 20 Jahre wurde die Miete und Nebenkosten für sie nicht mehr erhöht. Sie zahlt 500 Euro Miete/Nebenkosten, wir 900 Euro. Also aus familiären Gründen.
Aber auch vom Müllwertstoffhof hieß es auf Nachfrage, sie müssen nichts zahlen, der Vermieter hat die Tonne genehmigt und die Kosten muss er tragen. Ich hätte aber kein Problem damit gehabt selber für die Kosten aufzukommen.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
de Bakel
Status:
Lehrling
(1691 Beiträge, 369x hilfreich)

Nur am Rande. Die Mindestgröße der Abfallbehälter ist mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer örtlich geltenden "Abfallsatzung" geregelt.

Bei uns sind da zum Bespiel 10 Liter je Person und Woche festgelegt.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Louis Cypher
Status:
Schüler
(483 Beiträge, 176x hilfreich)

Zitat (von Luisa84):
Ich hätte aber kein Problem damit gehabt selber für die Kosten aufzukommen.


Das wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit um der Nachbarin den Wind aus den Segeln zu nehmen:
Beide Mülltonnen werden verschlossen. Mittels eines Bohrers und eines Vorhängeschlosses problemlos machbar. Ihr habt nur Zugang zur "neuen" Tonne. Die Nachbarn nur für die "alte" Tonne.
Die Grundgebühr wird entsprechend aufgeteilt. Fairerweise könntet ihr sogar anbieten, weiterhin 1/3 der Grundgebühr der alten Tonne zu übernehmen (um ganz sicher zu gehen, dass die Nachbarin wirklich keinen Angriffspunkt hat). Die Mehrkosten für die Grundgebühr der neuen Tonne, sofern diese überhaupt anfallen, werden vollständig von Euch getragen.
Und jeder bezahlt nur die Entsorgung, welche er auch verursacht hat. Damit sollten die "finanziellen Befürchtungen" gegenstandslos sein.
Allerdings deucht mir, dass das Grundproblem in der Nachbarschaft damit nicht gelöst wird.

1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.936 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.194 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.